Peter Wolff - Vendetta Colonia

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Köln in der Nachkriegszeit. Werner Schmitz macht Karriere als Journalist und findet auch privat sein Glück. Als sein Bruder vom jugoslawischen Gastarbeiter Borna Krupcic ermordet wird, macht Werner seinen Einfluss geltend, um den Täter lebenslänglich hinter Gitter zu bringen. Nach dem Urteilsspruch bringt sich Krupcic in seiner Zelle um. Seine Familie schwört Rache.
Die einflussreiche italienische Familie von Werner's Frau Clarissa macht Werner Glauben, dass sein erstgeborener Sohn Tomaso kurz nach der Geburt gestorben ist und schiebt Tomaso in ein Pflegeheim ab, da er behindert zur Welt kommt.
Als Werners Schwiegervater Horst Kramer durch Zufall einen Hinweis auf Tomasos Schicksal findet, kommt er unter mysteriösen Umständen ums Leben.
Allmählich ahnt Werner die Zusammenhänge und steht fortan auch im Fadenkreuz der norditalienischen Verwandtschaft.
Wieder und wieder sind die Hauptfigur, Clarissa und der zweitgeborene Sohn Patrizio in den folgenden Jahren Ziel von Übergriffen der Widersacher aus Jugoslawien und Italien, denen sie oft nur mit Glück entkommen.

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Für einige Momente herrscht Schweigen an der großen Tafel.

„Und dem Kleinen wird es dort an nichts fehlen?“, fragt Francesca.

„An gar nichts. Ich habe sogar extra einen Kinderspielplatz bauen lassen“, versucht Guiseppe, seine Tante zu beruhigen.

„Aber denkst Du denn gar nicht an die Eltern?“, fragt Raffaella.

„Für die ist es doch auch besser. Was ist das denn für ein Leben mit einem behinderten Kind“, sagt Guiseppe.

„Guiseppe!“, weist ihn seine Mutter zurecht.

„Ich werde regelmäßig hinfahren. Ich werde den Kleinen besuchen und mich um ihn kümmern“, betont Francesca.

„Das sollst Du auch, Tante, das sollst Du auch.“

„Ich weiß nicht, ob wir das Richtige tun. Gehen wir da nicht ein bisschen zu weit?“, sagt Gianni nachdenklich.

„Wir haben keine Wahl“, entgegnet Andrea.

„Doch, die hätten wir. Wenn wir diesen antiquierten Familienstolz endlich einmal in vernünftige Bahnen lenken würden“, wirft Luigi ein.

„Antiquiert nennst Du das also, Luigi, ja? Schau Dich mal um, was unsere Prinzipien, was unser Familienstolz uns alles gebracht hat an Macht, an Wohlstand und Ansehen.“

„Schon, aber...“.

„Da gibt es kein aber, kleiner Cousin.“

„Hört jetzt auf zu streiten“, unterbricht Gianni die beiden.

„Genau“, pflichtet Hausherrin Romina ihm bei.

„Ich hole jetzt die Pasta, Andrea, mach' Du uns noch zwei Fläschchen Vino auf. Und lasst uns für den Rest des Abends über angenehmere Themen sprechen.“

34

Werner Schmitz hat im Rahmen des Ausbaus der Lokalredaktion der Kölnischen Umschau sehr viele Überstunden gemacht. Auch an Urlaub war in den letzten Monaten nicht zu denken. So ist es kein Problem, kurzfristig zwei Wochen freizubekommen.

„Wir sehen uns in zwei Wochen, Günter“, verabschiedet sich Werner vom Portier in der Eingangshalle der Redaktion.

„Schönen Urlaub, Werner. Wo gehts denn hin?“.

„Also, jetzt erst einmal zu meinen Eltern...“, Günter lacht.

„...und dann morgen in aller Herrgottsfrühe nach Bella Italia.“

„Du bist zu beneiden.“

„Ach, Günter“, entgegnet Werner, winkt dem Portier beim Verlassen des Gebäudes noch einmal zu, und denkt sich dabei: Wenn Du nur wüsstest, wie traurig der Anlass für diese Reise ist.

Freitagnachmittag ist die Kölner Innenstadt stets überfüllt. Werner braucht eine gute halbe Stunde vom Hauptbahnhof bis zur Wohnung seiner Eltern in Ehrenfeld. Er hat auf dem Weg noch beim Metzger einen Zwischenstopp gemacht.

„Junge, da bist Du ja. Und was zu essen hast Du auch mitgebracht“, Elsa Schmitz begrüßt ihren Sohn.

„Ja, für Dich Leverwoosch und für die Männer Flönz.“

(kölsche Ausdrücke für Leber- und Blutwurst).

„Dann lass uns direkt essen, Dein Vater ist noch im Keller, er holt Kohle hoch. Es ist im Moment kalt abends, findest Du nicht?“

„Ist mir nicht aufgefallen, nein.“

„Werner! Schön, Dich zu sehen“, Paul Schmitz kommt aus dem Keller zurück.

„Hallo Papa. Setz' Dich, ich habe was zu essen mitgebracht.“

„Ich hole uns gerade zwei Kölsch.“

„Ja, und dann setz' Dich. Lasst uns essen.“

Werners Vater setzt sich zu seiner Frau und seinem Sohn.

„Und morgen früh geht’s los?“

„Ja, ich möchte schon um 03:00 fahren, es wird sehr warm morgen.“

„Gut so, Junge. Dann iss' fertig, fahr nach Hause und leg' Dich noch was hin.“

„Das werde ich machen. Prost, Papa.“

„Prost, Junge.“

„Und Du glaubst, der Arzt in Italien kann Euch helfen?“

„Ich weiß es nicht, Papa. Ich weiß es nicht.“

„Wenn es da neue Methoden gäbe, wüsste man das hier bei uns nicht längst?“

„Das denke ich eigentlich auch. Aber wir müssen es versuchen.“

„Sicher, Werner. Das Kind MUSS gesund zur Welt kommen.“

„Dafür bete ich jeden Tag“, wirft Werners Mutter ein.

Einige Zeit redet man über dieses und jenes, bis auf einmal die Türklingel ertönt.

„Bestimmt Frau Krings. Der fehlt ja dauernd irgendwas und dann kommt sie runter. Die könnte doch auch zum Reyers nebenan gehen. Der hat doch fast alles, was man so braucht, in seinem Laden“. Elsa Schmitz geht kopfschüttelnd zur Tür.

„Paul! Welch' eine Überraschung.“

„Mama! Hhmmm, hier riecht es aber gut.“

„Tja, da bist Du leider zu spät dran...komm' rein. Dein Bruder ist hier und hat Flönz und Leverwoosch mitgebracht.“

„Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich früher gekommen...“

Paul Schmitz betritt die Wohnung, umarmt seinen Vater und seinen Bruder und setzt sich auf die Couch.

„Jung', Glück für Dich, dass wir Dir was übriggelassen haben.“

„Danke, großer Bruder. Ich habe keinen richtigen Hunger. Dafür bin ich noch viel zu aufgeregt.“

„Warum?“, fragt Elsa. „Was ist passiert?“

„Nun ja...“, Paul erhebt seine rechte Hand.

„Was ist denn das? Etwa ein Ehering? Paul!“, echauffiert sich Elsa Schmitz.

„Ja, und ich bin sowas von glücklich, dass ich ihn tragen darf.“

„Aber warum...“, Elsa schüttelt den Kopf.

„Was hast Du denn da wieder gemacht, Paul? Du heiratest still und heimlich und sagst uns nichts davon“, wundert sich Werner.

„Ich muss Euch das erklären: Magda kommt ja aus Ellenz-Poltersdorf an der Mosel. Sie ist quasi bei ihrer Großmuttter aufgewachsen, weil die Eltern den ganzen Tag in den Weinbergen waren.“

„Ja? Und?“, fragt Elsa.

„Die Großmutter ist heute Morgen verstorben. Magda war es sehr wichtig, dass sie unsere Trauung noch mitbekommt. Darum warum wir vor drei Tagen zunächst auf dem Standesamt in Cochem und haben dann in der Andreas-Kirche in Poltersdorf vor Gott geheiratet. Magdas Familie hat Beziehungen, das konnte deshalb alles sehr schnell über die Bühne gehen.“

„Ich bin sprachlos. Mein schüchterner, kleiner Bruder. Und dann so ein Ding!“

„Lass' Dich drücken, Junge“, Elsa laufen die Tränen über das Gesicht.

„Und Dein Vater sagt mal wieder gar nichts.“

„Was soll ich sagen? Glückwunsch, Junge! Et hät noch immer joot jejange...“, Fritz Schmitz nimmt seinen Sohn in die Arme.

„Also, darauf müssten wir jetzt eigentlich einen trinken. Was sage ich: Einen? Einen und seine Brüder...“

„Wird nachgeholt, Werner. Ist doch wohl selbstverständlich, dass es noch eine große Feier gibt. Erstmal beerdigen wir Magdas Oma, und sobald es meiner Frau – meiner Frau, wie sich das anhört...- danach ist, sobald die erste Trauer vorbei ist, dann machen wir so richtig einen drauf.“

„Da bestehe ich drauf. Wo ich schon nicht Trauzeuge sein durfte…“

„Wie gesagt, Werner, das musste alles ganz schnell gehen. Und so haben wir Magdas Bruder und ihre beste Freundin...“

„Ist schon gut, war nur ein Scherz, Paul.“

Werner schaut auf die Uhr und erhebt sich.

„So, Ihr drei, ich weiß, ich bin unhöflich. Aber ich muss dann mal. Seit nett zueinander und macht keine Dummheiten, wenn ich weg bin.“

„Dummheiten? Das ist doch wohl eher Dein Metier, Sohnemann“, Werners Vater lacht.

„Jaja, ich denke, wie nehmen uns da nicht viel, Papa...“

„Passt auf Euch auf, Werner“, ruft Elsa Schmitz ihm hinterher.

„Verspreche ich Dir. Tschüss.“

Mittlerweile ist es Abend geworden, der Verkehr hat sich beruhigt und von Ehrenfeld nach Braunsfeld braucht Werner keine zehn Minuten.

Als er in die Toreinfahrt zur Garage einbiegt, sieht er Clarissa bereits vor derselben stehen. Sämtliche Gepäckstücke hat sie bereits aus der Wohnung in den Hinterhof geschleppt.

„Sag' mal, hast Du sie noch alle? Warum schleppst Du denn die ganzen Sachen allein hier runter?“

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