Peter Wolff - Vendetta Colonia

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Köln in der Nachkriegszeit. Werner Schmitz macht Karriere als Journalist und findet auch privat sein Glück. Als sein Bruder vom jugoslawischen Gastarbeiter Borna Krupcic ermordet wird, macht Werner seinen Einfluss geltend, um den Täter lebenslänglich hinter Gitter zu bringen. Nach dem Urteilsspruch bringt sich Krupcic in seiner Zelle um. Seine Familie schwört Rache.
Die einflussreiche italienische Familie von Werner's Frau Clarissa macht Werner Glauben, dass sein erstgeborener Sohn Tomaso kurz nach der Geburt gestorben ist und schiebt Tomaso in ein Pflegeheim ab, da er behindert zur Welt kommt.
Als Werners Schwiegervater Horst Kramer durch Zufall einen Hinweis auf Tomasos Schicksal findet, kommt er unter mysteriösen Umständen ums Leben.
Allmählich ahnt Werner die Zusammenhänge und steht fortan auch im Fadenkreuz der norditalienischen Verwandtschaft.
Wieder und wieder sind die Hauptfigur, Clarissa und der zweitgeborene Sohn Patrizio in den folgenden Jahren Ziel von Übergriffen der Widersacher aus Jugoslawien und Italien, denen sie oft nur mit Glück entkommen.

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„Wann kann sie kommen?“

„Jederzeit, ich vereinbare gern einen Termin für die Patientin aus Deutschland.“

„Ich danke Ihnen sehr, Dr. Trafalgo. Wir kontaktieren Sie dann wieder, um einen Termin zu vereinbaren.“

„Sehr gern, Dottore Freudenberg.“

29

Nach gut zweieinhalb Stunden Flugzeit landet die JAT-Maschine auf dem Flughafen in Belgrad.

„Ist schon was anderes als die Reise mit dem Zug, was, kleiner Bruder?“, Borna Krupcic gibt seinem Bruder einen Klaps auf die Schulter.

„Das kann man wohl sagen. Es ist unglaublich, wie schnell das geht.“

„Schön, dass wir uns so etwas jetzt leisten können.“

„Ich hatte Schuldgefühle wegen dem Flugpreis, Borna. Du nicht? Ich meine, wir wollten doch sparsam sein und das Geld, das am Monatsende übrig ist, ins Haus der Familie stecken.“

„Das tun wir doch auch. Wir leisten uns ja sonst kaum etwas, da brauchen wir uns wirklich nicht zu schämen, wenn wir uns den Flug in die Heimat gönnen. Schließlich arbeiten wir hart für unser Geld.“

„Du hast ja Recht, Borna. Schau mal, da vorne steht Cousin Ante.“

„Wollte nicht Vater uns abholen?“, wundert sich Davor.

„Dachte ich auch. Egal, Hauptsache, wir sind bald bei der Familie.“

„Zdravo Ante!“, Borna umarmt seinen Cousin.

„Willkommen in der Heimat, Ihr zwei Halunken. Gut seht ihr aus.“

„Und Du bist richtig erwachsen geworden, Ante. Mann, wie die Zeit vergeht“, auch Davor umarmt Ante.

„Warum ist Vater nicht gekommen?“

„Er hat sich beim Arbeiten am Haus verhoben und kann sich im Moment kaum bewegen.“

„Hat er sich mal wieder übernommen, was?“

„Möglich, ja. Dank Eures Geldes ist ja viel zu tun am Haus, Ihr werdet Euch wundern, wie weit wir mit dem Anbau schon sind.“

„Da sind wir ja mal gespannt, Ante“, sagt Davor mit leuchtenden Augen.

Die drei Männer erreichen den Ausgang des Belgrader Flughafens.

„Euer Vater hat mir sein Auto geliehen. Ich stehe direkt da vorne“, Ante deutet auf eine kleine Abbiegung rechts vom Flughafengebäude.

„Wollen wir zunächst irgendwo etwas essen gehen? Es ist schon Abend und wir haben noch gute anderthalb Stunden zu fahren.“

„Gern, Ante. Fahren wir einfach los Richtung Heimat und wenn wir ein nettes Lokal sehen, machen wir Stopp. Davor, Du bist doch sicherlich auch hungrig?“

„Ja, und wie.“

„Dann mal los, Ante. Volle Kraft voraus...“

30

Hedwig Schmitz sitzt teilnahmslos im Wohnzimmer vor dem Fernseher, als ihr Mann Paul von seinem verlängerten Angelwochenende in der Vulkaneifel zurückkehrt. An Pauls Entschluss, seine Ehe zu beenden, hat auch die knapp zweistündige Rückfahrt nichts geändert. So kann, so will er nicht weiterleben.

„Hallo Hedwig.“

„Hallo Paul. Und: Hast Du Dich gut erholt?“

„Ein wenig, Hedwig, nur ein wenig.“

„Warum nur ein wenig?“

„Weißt Du, Hedwig, mir gingen viele Dinge durch den Kopf. Wenn man da stundenlang so ganz allein am See sitzt, wird einem vieles klarer.“

„Ja, ist das so?“

„Das ist so, Hedwig.“

„Willst Du ein Bier? Steht im Kühlschrank.“

„Ja, ich will ein Bier“, Paul begibt sich in die Küche und kommt mit einer Flasche Bier in der Hand ins Wohnzimmer zurück.

„Hedwig, wir...“

„Ja?“

„Hedwig, mit uns ist es nicht mehr so, wie es einmal war, findest Du nicht auch?“

„Nichts ist mehr so, wie es einmal war, Paul. Nach diesem Krieg ist nichts mehr so, wie es einmal war.“

„Natürlich nicht, Hedwig. Das brauchst Du mir am Allerwenigsten zu sagen...“

„Entschuldige, Paul.“

„Ist schon in Ordnung. Nur: Hedwig, der Krieg ist jetzt beinahe zwanzig Jahre vorbei.“

„Nein, Paul, dieser Krieg geht nie vorbei. Nicht für die, die ihn miterlebt haben.“

„Sicher nicht, da hast Du Recht. Aber irgendwann muss man auch nach vorne schauen..

„Wie meinst Du das?“

„Hedwig, ich denke, wir haben uns beide verändert. Und zwar in Richtungen, die uns eher voneinander entfernen als das sie uns vereinen.“

„Wenn Du das so siehst.“

„Wie siehst Du es denn?“

„Ich weiß es nicht, Paul. Ich weiß es einfach nicht.“

„Ich denke, nein, ich weiß, Hedwig, dass ich noch einmal neu anfangen möchte. Unbelastet von den Kriegserlebnissen. Vielleicht ist es einfacher für uns beide, wenn wir erst einmal eine Zeit alleine leben.“

„Eine Zeit?“

„Ich möchte die Scheidung, Hedwig. Bitte sei mir nicht böse.“

„Ich bin Dir nicht böse, Paul. Ich habe in den letzten Monaten auch das ein' oder andere Mal in diese Richtung gedacht.“

„Bleiben wir Freunde?“

„Ach, Paul, das wird kaum funktionieren, glaubst Du nicht? Dafür haben wir mittlerweile einfach nicht mehr genug Gemeinsamkeiten. Dafür denken wir in vielerlei Hinsicht zu unterschiedlich.“

„Mag sein, Hedwig. Möchtest Du hier wohnen bleiben?“

„Nein. Bleib' Du hier wohnen.“

„Und wo willst Du hin?“

„Du kennst doch Tante Gerda. Sie bewohnt ein Häuschen an der Ahr. Ihre Mieterin ist gerade ausgezogen.“

„Es tut mir leid, dass es so gekommen ist, Hedwig.“

„Mir auch, Paul. Mir auch.“

31

Noch am Tag des Anrufes von Giuseppe Scirelli lässt Dr. Rafael di Rossi seine Sekretärin einen Termin bei Klinikdirektor Dr. Maurizio Trafalgo vereinbaren.

Dr. di Rossi kann es gar nicht erwarten, die Last, die seit dem Telefonat auf seinen Schultern liegt, loszuwerden und Dr. Trafalgo das Anliegen des Gönners vom Krankenhaus Santa Maria Nuova zu offenbaren.

„Ciao, Dr. Trafalgo. Schön, dass Sie Zeit für mich haben.“

„Was liegt Ihnen auf dem Herzen, Dr. di Rossi? Sie sehen sehr besorgt aus.“

„Ich hatte einen Anruf von einem der Scirellis, von Guiseppe.“

„Guiseppe Scirelli – ein flotter Bursche.“

„Ein bisschen zu flott, würde ich sagen. Sie ahnen nicht, worum er mich gebeten hat.“

„Ich bin ganz Ohr.“

„Eine entfernte Verwandte der Scirellis ist schwanger, das Kind wird aller Voraussicht nach behindert zur Welt kommen.“

„Traurig.“

„Guiseppe möchte es ohne das Wissen der Mutter ins Pflegeheim geben.“

„Der Familienstolz...“

„Genau. Unglaublich, finden Sie nicht?“

„Was will Scirelli denn von uns? Er braucht doch das Einverständnis der Eltern, wenn das Kind in ein Heim kommen soll.“

„Die Eltern sollen nichts davon wissen.“

„Bitte?!“

„Er will das, ohne das die Eltern davon etwas mitbekommen, in die Wege leiten.“

„Wie will er das denn anstellen?“

„Indem er den Eltern sagt, das Kind sei bei der Geburt gestorben.“

„Das kann er nicht machen. Denkt er nicht an das Leid der Eltern?“

„Offensichtlich nicht.“

„Ich weiß nicht, ob wir den Scirellis diesen Gefallen tun können. Ich muss darüber nachdenken.“

„Darüber nachdenken? Das heißt: Sie ziehen es in Erwägung, auf Guiseppes Forderung einzugehen?“

Dr. Trafalgo rutscht ein wenig in seinem Sessel hin und her und lässt den Kopf auf die Brust sinken.

Ohne Rafael di Rossi anzuschauen sagt er leise:

„Wissen Sie eigentlich, wie viel Geld die Scirellis uns über verschiedene Wege haben zukommen lassen? Wie sehr sie Behörden und Ämter zu unseren Gunsten beeinflusst haben?“

„Die Details kenne ich nicht, nein.“

„Würden Sie sie kennen, würden Sie vielleicht anders denken.“

„Das glaube ich mitnichten.“

„Ohne die Unterstützung der Scirellis würden viele Arbeitsplätze hier im Krankenhaus gar nicht existieren. Vielleicht auch Ihrer nicht, Dr. di Rossi.“

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