Emily Bronte - Der Sturm-Heidehof
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»De Här knapp unner der Ärd, un Sunndag noch nit vorriwer, un grad ewen erseht 's heilig Evangelium vernummen, un schun hott 'r eier Dummhäte wierer im Kopp. Schaamt eich! Do, hockt eich her, ihr Sataner! Do sinn gude Biecher, do last drin. Her mit eich, un denkt driwer noh, datt 'r mol selig wären dhut.«
»Als er dies sagte, wies er uns Plätze an, die vom Feuer so weit entfernt waren, daß wir nur mühsam die Druckschrift lesen konnten. Ich konnte diese Beschäftigung nicht ertragen. Ich nahm mein schmieriges Buch am Deckel und schleuderte es in die Hundeecke; Heathcliff warf seines hinterdrein. Da gab's einen Tumult!«
»Här Hindley«! schrie unser Kaplan, »do kinnt 'r wat siehn: dat Frääle Kathi hot de Deckel vum ›Helm der Erlesung‹ zerriß, un de Heathcliff hot die ›Stroß zur Höll‹ verschmiert. En wahre Schand is 's, dat Ihr su ebbes dulde dhut. Ach, wat hätt' de alt Här se vermewelt – awer dä is furt.«
»Hindley kam von seinem Paradies am Kamin herbeigeeilt und, den einen von uns beim Kragen packend und den anderen beim Arm, schleppte er uns beide in die Küche, wo Josef beteuerte, daß der ›böse Nicklas‹ uns holen würde. So getröstet, bekamen wir jeder einen besonderen Winkel angewiesen, um dort seine Ankunft abzuwarten; ich langte dies Buch und ein Tintenzeug vom Brett und stieß die Haustür auf, um genug Licht zu haben. Und ich habe mir seit zwanzig Minuten die Zeit mit schreiben vertrieben. Aber mein Freund ist ungeduldig und schlägt vor, daß wir uns den Mantel des Milchmädchens umhängen und unter seinem Schutz aufs Moor ausreißen sollen. Ein schöner Gedanke – und wenn dann der Griesgram hereinkommt, so mag er glauben, seine Prophezeiung habe sich verwirklicht; wir können uns im Regen auch nicht unbehaglicher und frostiger fühlen als hier. –«
Ich nehme an, daß Catherine ihren Plan ausführte, denn der nächste Satz schien später geschrieben zu sein und war recht tränenvoll:
»Das hab ich mir nicht träumen lassen, daß Hindley mich so weinen machen würde«, schrieb sie. »Mein Kopf schmerzt, daß ich ihn nicht auf dem Kissen lassen kann, und doch kann ich nicht aufhören. Armer Heathcliff! Hindley nennt ihn einen Vagabund und will ihn nicht mehr mit uns bei Tisch sitzen lassen, und er sagt, er und ich dürfen nicht mehr zusammen spielen, und droht ihn aus dem Hause zu jagen, wenn wir seinen Befehl nicht respektierten. Er hat unseren Vater beschuldigt (wie darf er?), Heathcliff zu wohlwollend behandelt zu haben, und schwört, daß er ihn auf den ihm gebührenden Platz hinunterdrücken werde. –«
Ich begann schläfrig zu werden. Mein Auge wanderte vom Manuskript zur Druckschrift. Ich sah einen rotumrahmten Titel: »Siebenzig mal sieben und die erste der Einundsiebenzig. Ein frommer Diskurs, gehalten von Reverend Jabes Branderham in der Kapelle von Gimmerton Sough.« Und während ich, nur noch halb bei Bewußtsein, zu ergrübeln suchte, was Jabes Branderham aus seinem Thema gemacht haben konnte, sank ich in die Polster zurück und schlief ein. O, diese entsetzlichen Folgen schlechten Tees und schlechter Laune! Denn was sonst konnte mir diese furchtbare Nacht verursacht haben? Soweit ich nur zurückdenken kann, wüßte ich mich nicht einer Nacht zu erinnern, in der ich ähnlich gelitten hätte.
Ich fing an zu träumen – fast noch ehe ich aufgehört hatte, mir meiner Umgebung bewußt zu sein. Ich dachte, es sei Morgen und ich hätte mich, von Josef geführt, auf den Heimweg begeben. Der Schnee lag viele Fuß tief auf den Wegen, und während wir uns langsam voranarbeiteten, ermüdete mich mein Begleiter mit unausgesetzten Vorwürfen, weil ich keinen Pilgerstab mitgenommen hatte. Ohne einen solchen könne ich nie ins Haus hineinkommen, sagte er, und schwang prahlerisch einen derben Knüttel, der wohl einen Pilgerstab vorstellen sollte. Einen Augenblick hielt ich es für unsinnig, daß ich, um Zutritt zu meinem eigenen Wohnsitz zu erlangen, durchaus einer solchen Waffe bedürfen solle; dann kam mir wieder eine neue Vorstellung. Ich ging ja nicht dorthin. Wir gingen vielmehr, um den berühmten Jabes Branderham über den Text »Siebenzig mal sieben« predigen zu hören, und entweder Josef, der Prediger oder ich hatten die erste der einundsiebzig Sünden begangen und sollten öffentlich bloßgestellt und in den Kirchenbann getan werden.
Wir kamen zur Kapelle. Ich habe sie tatsächlich auf meinen Wanderungen zwei- oder dreimal gesehen; sie liegt in einer Talsenkung in der Nähe eines Sumpfes, dessen feuchte Torfmasse, wie es heißt, die dort Begrabenen mumienhaft erhält. Pfarrer Jabes also hatte in meinem Traum eine große und aufmerksame Gemeinde um sich versammelt; und er predigte – großer Gott! welch ein Sermon, eingeteilt in vierhundertundneunzig Teile, von denen jeder einer der üblichen Kanzelreden gleichkam und jeder eine besondere Sünde behandelte! Wo er diese auftrieb, kann ich nicht sagen. Er hatte eine eigene Art, die Sprüche auszulegen, und es gehörte zu seinen Voraussetzungen, daß die »geliebten Brüder« bei jeder Gelegenheit andere Sünden begingen. Und das waren gar seltsame Vergehungen, wie ich sie nie vorher geahnt hatte.
O, wie müde wurde ich. Wie ich mich krümmte, und wie ich gähnte und einnickte und wieder erwachte! Wie ich mich kniff und mir die Augen rieb, wie ich aufstand und wieder niedersaß und Josef Zeichen machte, mir mitzuteilen, ob er wohl jemals zum Ende kommen würde. Ich war verdammt, alles bis zum Schluß anzuhören. Endlich war er bei der »ersten der Einundsiebzig« angelangt. Da kam mir eine Inspiration.
Ich fühlte mich veranlaßt, mich zu erheben und Jabes Branderham als den Sünder der Sünde, für die kein Christ Verzeihung erlangt, anzuklagen.
»Herr!« rief ich aus, »hier innerhalb dieser vier Mauern sitzend, ertrug und vergab ich Ihnen die vierhundertundneunzig Teile ihres Diskurses. Siebenzig mal siebenmal habe ich meinen Hut nehmen und fortgehen wollen – siebenzig mal siebenmal haben Sie mich gezwungen, meinen Sitz wieder einzunehmen. Der vierhunderteinundneunzigste Teil ist zuviel! Genossen im Martyrium, los auf ihn! Reißt ihn nieder und zermalmt ihn in Atome, daß der Ort, der ihn kennt, ihn nicht mehr kennen möge!«
»Du bist der Mann!« schrie Jabes nach einer ernsten Pause, sich über das Kanzelpolster lehnend. »Siebenzig mal siebenmal hast du gähnend dein Gesicht verzerrt – siebenzig mal siebenmal hat meine Seele nach Rat gesucht. Weh! das ist menschliche Schwachheit. So mag dies auch vollendet werden! Der erste der Einundsiebzig ist gekommen, Brüder! Richtet ihn, wie es geschrieben steht.«
Nach diesem Schlußwort stürzte die ganze Versammlung, ihre Pilgerstäbe schwingend, auf mich los, und da ich zu meiner Verteidigung keine solche Waffe besaß, begann ich mich mit Josef, meinem nächsten und eifrigsten Angreifer, um die seinige zu raufen. Manche mir zugedachten Hiebe sausten auf andere Schädel nieder. Die ganze Kapelle dröhnte von der Prügelei. Jeder erhob die Hand gegen seinen Nachbar, und Branderham, der nicht gewillt war, müßig zu bleiben, bezeigte seinen Eifer in einem Hagel lauter Schläge auf den Rand der Kanzel, die so laut widerhallten, daß sie schließlich – zu meiner unaussprechlichen Erleichterung – mich weckten. Und was war es, das den ungeheuren Aufruhr verursacht hatte? Wer hatte in diesem Streit die Rolle des Jabes gespielt? Nur der Zweig einer Fichte, der bis ans Fenster reichte und mit seinen dürren Zapfen an die Scheiben prasselte. Einen Augenblick horchte ich auf, erkannte den Störenfried, wendete mich zurück und nickte von neuem ein und träumte wieder, womöglich noch unangenehmer als vorher.
Diesmal war ich mir bewußt, daß ich in dem eichenen Kabinett lag, und ich hörte deutlich den stürmischen Wind und das Schneetreiben; ich hörte auch, daß der Fichtenzweig sein kratzendes Geräusch wiederholte, und wußte, woher der Laut kam. Aber er quälte mich so sehr, daß ich beschloß, wenn möglich, ihn zum Schweigen zu bringen. Und ich träumte, daß ich aufstand und versuchte, das Fenster zu öffnen. Der Haken war aber in die Öse festgelötet, ein Umstand, den ich in wachem Zustand wahrgenommen, nun aber vergessen hatte. »Und dennoch – der Lärm muß aufhören!« knurrte ich, zerschlug die Glasscheibe mit der Faust und streckte den Arm aus, um den zudringlichen Zweig zu ergreifen; statt dessen schlossen sich meine Finger um eine kleine kalte Hand! Mich überkam das grauenhafte Entsetzen eines Albtraumes: ich versuchte, den Arm zurückzuziehen, aber die Hand umklammerte fest die meine, und eine höchst traurige Stimme schluchzte: »Laß mich ein – laß mich ein!« – »Wer bist du?« fragte ich und mühte mich, mich von dem Griff zu befreien. »Catherine Linton«, antwortete es fröstelnd. (Warum dachte ich gerade Linton? Ich hatte Earnshaw wohl zwanzigmal mehr gelesen als Linton.) »Ich bin heimgekommen, ich hatte im Moor den Weg verloren!« Während es sprach, erkannte ich die schwachen Umrisse eines Kindergesichtes, das durch das offene Fenster blickte. Entsetzen machte mich grausam. Da es mir nicht gelingen wollte, das Geschöpf abzuschütteln, zog ich sein Handgelenk auf die zerbrochene Scheibe nieder und rieb es hin und her, bis das Blut niederrann und die Wagenkissen durchnäßte. Noch immer jammerte das Kind: »Laß mich ein!« und lockerte nicht seinen klammernden Griff; ich war fast wahnsinnig vor Entsetzen. »Wie kann ich?« antwortete ich schließlich, »laß mich los, wenn du willst, daß ich dich einlassen soll.« Die kleinen Finger lösten sich, ich zog meine Hand herein, türmte hastig die Bücher pyramidenartig vor das Loch und hielt mir die Ohren zu, um das jammervolle Bitten nicht mehr hören zu müssen. Wohl eine Viertelstunde, so schien es mir, hielt ich die Ohren geschlossen; doch sowie ich wieder aufhorchte, hörte ich das kummervolle Winseln: »Laß mich ein!«
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