Leon Grüne - Die Schule

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Als David trotz seiner guten Noten von seiner Mutter auf eine Sommerschule geschickt wird, ist ihm klar, dass sie ihn bloß loswerden will. Zu allem Übel muss er jedoch feststellen, dass die Schule mitten im Wald, abgegrenzt von der Zivilisation steht. Doch das ist nicht das Einzige, was an der Schule seltsam erscheint. Als ein mysteriöser Zwischenfall an der Schule passiert, scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal gewesen ist. Mit der Zeit häufen sich die Zwischenfälle, und bald schon muss David selbst um sein Leben bangen.

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Mittlerweile hatte der Mann die Hälfte der Strecke zurückgelegt und war nun durchaus besser zu erkennen. Trotz der Hitze hatte er die untersten zwei Knöpfe seines rosa Polohemdes zugeknöpft und trug eine lange, verblichene Jeanshose. Seine braunen Haare waren zu einem klassischen Undercut frisiert worden und passten wie die Faust aufs Auge zu seinem ebenfalls braunen Vollbart. An seinem rechten Arm trug er, zusätzlich zu einer dunklen Uhr, mehrere schwarze Leder- und Stoffarmbänder. David öffnete den Kofferraum des Autos und holte seinen Koffer und seinen Rucksack daraus hervor. Mit einem lauten Knall schloss er ihn, was einen weiteren bösen Blick der Familie hinter ihm zur Folge hatte.

„Hallo. Ich bin Mr. Brenner, ich bin von der Schule“, stellte der Mann sich aus knapp zehn Meter Entfernung vor und deutete auf das weiße Schild.

„Ich bin Ms. Williams“, entgegnete Faye freundlich und reichte ihm die Hand.

„Ist mir eine Freude“, schmeichelte er und schenkte ihr ein warmes Lächeln, das sie erwiderte.

„Du bist vermutlich David, nicht wahr?“, fragte er und reichte auch ihm die Hand.

„Ja, Sir“, antwortete er höflich und schüttelte seine Hand. Sein Händedruck war fest und hinterließ weiße Flecken auf Davids Hand.

„Haben Sie eine gute Fahrt gehabt? Ich hoffe, die Wegbeschreibung war nicht allzu katastrophal. Es verfahren sich leider andauernd Eltern auf dem Weg hierher.“

„Tatsächlich?“, fragte Davids Mutter überrascht.

„Oh ja, leider schon. Meist haben wir fünf bis zehn Schüler weniger, als uns eigentlich angekündigt wurden, weil viele einfach nicht herfinden“, erklärte Mr. Brenner.

„Nun, also an Ihrer Wegbeschreibung liegt es jedenfalls nicht, wenn Sie mich fragen“, versicherte Faye ihm mit einem zuckersüßen Lächeln auf den Lippen. David drehte sich der Magen um. Er kannte ihr Lächeln genau und wusste, dass sie es meistens nur dann aufsetzte, wenn sie etwas haben wollte. Und in diesem Fall schien es der attraktive Mr. Brenner zu sein, den sie wollte.

„Verzeihung, Mr. Brenner?“, unterbrach der offensichtliche Familienvater des Hauses hinter ihnen die fröhliche Stimmung.

„Ja, Mr. Clarke?“, entgegnete er dem leicht korpulenten Mann, der ein beige, blau gestreiftes Leinenstrukturhemd trug.

„Ich möchte Sie freundlichst daran erinnern, dass es hier auch Bürger gibt, die ihren wohlverdienten Sonntag mit einer gewissen Ruhe verbringen möchten“, legte ihm Mr. Clarke nahe.

„Aber natürlich, ich bitte um Verzeihung. Ich versichere Ihnen, dass ich mich gleich wieder auf den Weg machen werde“, entschuldigte sich Mr. Brenner aufrichtig.

„Tun Sie das. Und Sie, gnädige Frau, bitte ich auch darum, sich möglichst leise zu entfernen“, wandte er sich nun Ms. Williams zu. Genervt rollte sie mit den Augen und stöhnte leise auf. Innerlich dankte David dem schlecht gelaunten Mann, der sich grade ein gewaltiges Stück des Cheddars abschnitt und genüsslich verspeiste, dass er den Verführungsversuch seiner Mutter unterbrochen hatte.

„Bis dann, mein Großer.“

Sie nahm ihn herzlich in den Arm und drückte ihn fest an sich. Er erwiderte ihre Umarmung und drückte sie ebenfalls fest.

„Pass auf dich auf.“

„Werde ich Mom, keine Sorge“, versprach er ihr.

„Ich ruf dich an, in Ordnung?“

Faye nickte in seine Schulter hinein.

„Ich hab dich lieb.“

Zum ersten Mal seit Jahren hatte er ihr das wieder sagen können, ohne dass es sich wie eine Lüge anfühlte.

„Ich dich auch“, erwiderte sie und drückte ihn noch einmal an sich, bevor sie ihn losließ.

„Bis dann, Mom.“

„Machs gut“, verabschiedete sie sich und drehte sich zu ihrem Auto um. Ihr Blick blieb an Mr. Clarke hängen.

„Haben Sie ein Problem?“, fragte er angesäuert.

„Wenn ich mir Sie so ansehe, Mister, merke ich eigentlich eher, dass ich ziemlich wenig Probleme habe, und es Menschen gibt, die es viel schlimmer haben“, entgegnete sie schlagfertig.

„Ein schönes Leben Ihnen noch, Mr. Clarke. So kurz es bei Ihren vermutlich längst verfetteten Organen auch sein wird.“

Empört stand er auf und blähte wutentbrannt seine Wangen auf, um etwas Schlagkräftiges zu erwidern. Doch ehe ihm ein passender Konterspruch eingefallen war, saß Faye schon in ihrem Chevrolet und startete den Motor. Sein Gesicht färbte sich vor Scham und Zorn gleichermaßen rot und stellte einen idealen Kontrast zu seinen grauen Koteletten dar, die ihm bis auf Höhe seiner Unterlippe reichten. David konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, als Mr. Clarke sich auch, nachdem seine Mutter bereits weggefahren war, nicht setzen wollte. Beleidigt stand er an dem überfüllten Tisch auf seiner Terrasse und blickte ihr nach, als ob er immer noch etwas erwidern könnte und es jeden Moment aus ihm herausplatzen würde.

„Das findest du lustig, nicht wahr, du Bengel?“, meckerte er David an.

„Wenn ich ehrlich bin, schon“, gab er offen zu und musste noch stärker grinsen.

„Na warte, du Rotzlöffel!“

Er riss die Serviette aus dem Ausschnitt seines Hemdes und warf sie zornig auf seinen Teller. Doch bevor er den Tisch überhaupt wirklich verlassen konnte, ging Mr. Brenner dazwischen.

„Beruhigen Sie sich, Mr. Clarke. Sie wissen doch, wie das mit den Kindern ist. Sie denken nicht nach und sind nicht wirklich schlau, deswegen kommen sie ja zu uns. Ein gestandener Mann, wie Sie, steht da doch drüber, oder nicht?“ Einen kurzen Moment überlegte er, dann schien er sich wieder zu beruhigen.

„Sie haben natürlich Recht. Ich lasse mich nicht auf das Niveau dieser ungebildeten Proleten und Nichtskönner herab.“

Sein Gesicht nahm wieder eine normale gesunde Farbe an.

„Das weiß ich doch. Guten Tag, Mr. Clarke“, verabschiedete sich Mr. Brenner und hob seinen Arm. Der nun wieder beruhigte Mr. Clarke tat es ihm gleich und wünschte ihm ebenfalls einen guten Tag, bevor er sich wieder zu seiner Frau und seinen beiden Kindern an den Tisch setzte. Keiner von ihnen hatte während der Auseinandersetzung etwas gesagt oder versucht Partei für ihn zu ergreifen. Umso erfreuter waren sie, als David gemeinsam mit Mr. Brenner in Richtung des Waldes ging, und sie in Ruhe ohne weiteren Zwischenfall ihr Frühstück beenden konnten.

4

„Meinten Sie das eben Ernst?“, fragte David leicht angesäuert, „Was Sie Mr. Clarke gesagt haben?“

Mr. Brenner trat einen Stein beiseite. Staub wirbelte um seine Schuhe. Man sah dem Weg an, dass es seit Tagen nicht geregnet hatte. Risse zeichneten sich auf dem sandfarbenen ausgetrockneten Boden ab.

„Dass Kinder wie du nicht sonderlich intelligent sind und nicht nachdenken?“

„Ja, so ungefähr war Ihre Wortwahl.“

„Ach, weißt du, David“, begann er und blieb vor ihm an der Waldgrenze stehen.

„Mit Mr. Clarke ist es wie mit jedem anderen Mann, der sich in seinem Stolz verletzt sieht. Sag ihnen wie toll sie sind und wie dumm man selber ist, und alles ist wieder in Ordnung“, erklärte er ihm. David kam neben ihm zum Stehen. Es musste ein lachhafter Anblick sein, wie er dort, mit Rollkoffer und Rucksack, vor dem Wald stand. Mit Sicherheit würde es ein perfektes Foto für die Kategorie: „Finde den Fehler“ in einem Rätselheft abgeben. Jedoch war nicht bloß sein Outfit, an einem Ort wie diesem, fehl am Platz. Er selbst gehörte ebenfalls nicht dorthin.

„Das war also reine Beschwichtigung? Sie halten mich nicht für zurückgeblieben oder chronisch dumm?“

„Es ist wie mit einem Baby, David. Wenn sie anfangen zu plärren, gibst du ihnen die Flasche und sie sind wieder ruhig. Leute wie Mr. Clarke, Rechtsanwälte, Professoren, Wissenschaftler, Ärzte. Sie alle sind auf einer höheren Bildungsstufe als wir beide und wollen auch so behandelt werden. Schließlich sind wir ja die Dummen, die sich immer wieder an sie wenden, wenn wir etwas nicht wissen und uns helfen lassen müssen. Dass sie sich ebenfalls an Elektriker, Tischler und Bauarbeiter wenden, weil sie etwas nicht können, ist ihnen wiederum egal. Schließlich sind sie ja trotzdem die Dummen, die keine Akademiker mit hohen Abschlüssen und vortrefflicher Bildung sind. Verehrung und überschwängliches Lob sind ihre Flasche. Verstehst du, was ich meine?“

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