Nun muss die Gemeinde über die Bücher. Es entsteht ein großzügiges Projekt mit vielen Bäumen und Büschen versehen, die als Schattenspender dienen. Jetzt wird nicht mehr gespart, sondern mit dem Geld geprotzt. „Ein Wahrzeichen muss her!“, tönt es aus den Kehlen der Amtsältesten. Die Angelegenheit wird ausgeschrieben. Das beste Projekt erhält einen Preis. Alle trauen ihren Augen nicht, als das Siegerprojekt vorgestellt wird. Es handelt sich um die Anlage von Chelsea & Wundermüsli.
Der Spielplatz wird dreimal so groß als vorgesehen. Er besteht aus einer Tunnel- und Kletteranlage, wo man wunderbar verstecken spielen kann, aus Wasserspielen und Teichen, die zum Baden einladen, aus einem Fitnessteil, wo alle wichtigen Geräte stehen. Ab und zu verirrt sich auch ein Erwachsener dort, um sich als groß gebliebenes Kind auszutoben. Es gibt sogar einen Blumengarten, wo sich die Kinder gratis mit Blumen eindecken können und ihren Müttern schenken dürfen.
Chelsea & Wundermüsli sind auf dem Moorhof. Es ist ein wunderbarer Herbsttag. Die farbigen Blätter fallen von den Bäumen. Ein leichter Wind umspielt ihre Nasen. Sie haben Besuch aus Salem bekommen. Es sind die Berberaffen, welche auf dem Moorhof Ferien machen dürfen. Sie sind behänd, flink und geschickt.
Heute beginnt die große Erntezeit. Chelsea & Wundermüsli sehen die obsttragenden Bäume voller Früchte hängen. Der Bauer Sepp ist total überfordert. An einem Tag kann er höchstens ein Baum abpflücken. Sein dicker Bauch ist im dauernd im Weg. Der schwabbelt mächtig hin und her. Er fuchtelt unbeholfen mit seinen Wurstfingern an den Ästen herum. Am Abend ist er total erschöpft. „Vor lauter Arbeit habe ich einen echten Muskelkater eingefangen“, schwafelt er.
Zum Glück sind Chelsea & Wundermüsli mit ihren Freunden auf dem Hof. Die Affen sind überglücklich, dass sie Bauer Sepp helfen können. Schnell sind sie auf den Obstbäumen. Apfel- und Birnen- sowie Kirschbäume so weit das Auge reicht. Die Affen bewerfen sich mit Obst, fangen sie aber vor dem Fall auf. Ab und zu beißen sie beherzt in einen Apfel oder in eine Birne rein. Das fällt aber nicht weiter auf. Chelsea & Wundermüsli zeigen den Berberaffen, wie sie das Obst in den Körben sammeln und abliefern können.
Am Ende der Ferienwoche ist die anstrengende Arbeit getan. Jeder Baum ist komplett abgelesen. Die räuberischen Vögel müssen wohl oder übel auf einem anderen Hof ihr räuberisches Handwerk erledigen. Auch die Wespen gehen leer aus. Der Bauer Sepp ist überglücklich und bedankt sich überschwänglich bei Chelsea & Wundermüsli und den Berberaffen. Er hat für sein Nichtstun noch nie soviel verdient. Seine Nachbarn sind auf diese Hilfe natürlich mehr als eifersüchtig. Können aber nur hilflos diesem Treiben zusehen.
Chelsea & Wundermüsli wollen gerne nach Königsberg und Salem die Berberaffen besuchen. Leider haben sie keine müde Mark in ihren Taschen. Auch sonst mangelt es an Geld. Das hindert sie aber nicht, die Störche von Salem zu fragen, ob sie nicht zufälligerweise mitfliegen können. Die Salemer Störche sind nämlich im Muri Moos gelandet, um sich vom Durchflug von Afrika zu erholen. Natürlich sind Störche immer hilfsbereit. Man sagt, sie bringen sogar die neugeborenen Kinder in ihr neues Zuhause.
In einer Hängematte getragen machen sie sich auf und werden in die Heimat dieser wunderschönen Vögel geflogen. Sie verbringen eine fantastische Zeit mit den Berberaffen. Die Wärterinnen verpflegen Chelsea & Wundermüsli, weil sie sehr nützlich sind. Auch unterhalten sie die Kinder, welche Langeweile haben. Sie bringen alle von den Affen gestohlenen Sachen, wie Rucksäcke und Kopfbedeckungen ihren ratlosen Besitzern zurück.
Chelsea & Wundermüsli können auf einem Dammhirsch reiten. Die Bengel aber werden vom mächtigen Geweih eines wunderbaren Tiers in die Flucht geschlagen.
Das gibt mächtig Hunger. Leider haben die Bengel alle Bänke und Tische besetzt. Plötzlich jagen die Wespen die Bengel laut schreiend in die Flucht. Die Wespen kennen Chelsea & Wundermüsli, weil sie ihnen schon Süßgetränke und feines Obst überlassen haben.
Jetzt gibt es Pommes zu essen und Spezi zu trinken. Zum Glück sind sie unter den Bäumen vor der brennenden Sonne geschützt.
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