Liv-Malin Winter - Pechschwarzer Sand

Здесь есть возможность читать онлайн «Liv-Malin Winter - Pechschwarzer Sand» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Pechschwarzer Sand: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Pechschwarzer Sand»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die E-Mail eines alten Schulfreundes reißt den Umweltberater Eric Bergmann aus seiner täglichen Routine. Chris und seine Frau Rena sind ins Visier des einflussreichen Ölkonzerns ENTAL geraten und gezwungen aus Kanada zu fliehen. Entschlossen, etwas gegen ENTAL zu unternehmen, reist Eric nach Fort McMurray, dem Herz der Ölsandförderung. Er trifft sich mit Umweltaktivisten und traut seinen Augen nicht. Zu ihnen gehört Isabella Filanders, die Frau, in die er sich vor Jahren verliebt hat und die auf einmal spurlos verschwand. Isabella lebt im Verborgenen, denn in einer Zeit, in der Öl kostbar wie Gold ist, kommt die Kritik an einem Ölkonzern einem Verbrechen gleich. Gemeinsam versuchen sie, die Produktion zu stören und den guten Ruf der Firma in Zweifel zu ziehen. So einfach lässt sich ENTAL allerdings nicht in die Knie zwingen. Sie kommen Isabella auf die Spur und ihnen ist jedes Mittel recht, um die notwendigen Antworten von ihr zu erhalten.
"Pechschwarzer Sand" ist nach «Eiskalte Energie» der zweite Roman von Liv-Malin Winter.

Pechschwarzer Sand — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Pechschwarzer Sand», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Er verhält sich aber so.«

»Ich weiß, er ist ziemlich besitzergreifend. Aber wir sind nicht zusammen.« Isabella strich mit ihrer Hand sanft Erics Wange entlang. Sie konnte immer noch Zweifel in Erics Augen erkennen. Ihre Hand glitt in seinen Nacken. Sie spürte seine warme Haut unter ihren Fingern. Sie zog sein Gesicht zu sich und küsste ihn zärtlich. Eric wollte den Kuss vertiefen, doch Isabella legte eine Hand auf seine Brust und schob ihn ein paar Zentimeter von sich.

»Ich liebe dich. Ich bin mit keinem anderen zusammen. Hast du das verstanden?«, erklärte sie nachdrücklich.

Ein Grinsen blitzte in Erics Gesicht auf.

»Yes, Ma‘am.« Er zog sie an sich und küsste sie wieder. Ihre Zungen verschmolzen miteinander. Isabella ließ ihre Hände über seinen Körper gleiten. Sie konnte nicht genug von ihm bekommen, er fühlte sich so unglaublich gut an. Ihr Kuss wurde leidenschaftlicher und es schien, als würde die Last der letzten drei Jahre einfach von ihnen abfallen.

»Ich habe dich so vermisst«, murmelte Eric in Isabellas Ohr.

Die beiden schienen alles um sich herum vergessen zu haben. Sie bemerkten nicht, wie der Wind auffrischte und das leise Wispern der Bäume sich in ein Rauschen verwandelte. Sie wurden von Regentropfen aus ihrer Zweisamkeit gerissen. Lachend liefen sie tiefer in den Wald hinein und suchten Schutz vor dem Regen.

»Wir sollten wieder zurückgehen. Tom ist bestimmt schon ganz krank vor Sorge«, bemerkte Isabella widerstrebend. Sie gab die Zweisamkeit mit Eric nur ungern auf.

»Ich habe das Gefühl, Tom mag mich nicht besonders. Er benimmt sich, als ob ich dir etwas Schlimmes angetan hätte.«

Isabella blickte verlegen zu Boden. Das entging Eric nicht.

»Was hast du ihm über mich erzählt?«

»Ich habe ihm gar nichts über dich erzählt«, verteidigte sie sich.

»Wie erklärst du dir dann sein Verhalten? Er führt sich auf wie der große Beschützer, der dich vor einem bösen Exfreund retten will.« Auf einmal ging Eric ein Licht auf. »Ist es das?«

»Irgendwie musste ich mein Verhalten erklären«, antwortete Isabella verhalten. »Er hat gemerkt, dass ich oft traurig war und Liebeskummer ist eine gute Erklärung dafür.«

»Also denkt er, dass ich dein Exfreund bin? Wie kommt er darauf?«

»Er hat gemerkt, dass wir uns nicht zum ersten Mal begegnet sind. Unser Gespräch in der Küche hat wahrscheinlich sein Übriges dazu beigetragen, diesen Eindruck zu bekräftigen. Tom ist ein guter Freund. Allerdings weiß er nichts von meinem früheren Leben. Er weiß nicht mal, dass ich aus Deutschland bin.«

»Warum? Vertraust du ihm nicht?«

»Ich vertraue niemandem mehr. Alle hier kennen mich unter dem Namen Amy Brown. Sie denken, ich komme aus Toronto. Bis jetzt habe ich es geschafft unerkannt zu bleiben. Ich habe mich immer im Hintergrund gehalten, habe es vermieden fotografiert oder gefilmt zu werden, damit die Leute von Veller Energy nicht wieder auf mich aufmerksam werden. Du weißt sicherlich noch, was in Norwegen passiert ist. Dort bin ich nur durch eine Mautstation gefahren und schon haben die uns aufgespürt. Ich versuche einfach jeden Fehler zu vermeiden und dazu gehört auch, alle Verbindungen zu meinem alten Leben zu verbergen.«

»Du erwartest aber hoffentlich nicht, dass ich jetzt den bösen Exfreund spiele.«

»Ich glaube nicht, dass das nötig sein wird. So wie ich Tom kenne, wird er eine Erklärung verlangen.«

»Du könntest lügen«, schlug Eric vor.

»Nein, das kann ich Tom nicht antun. Ich bin ihm die Wahrheit schuldig.« Isabella wischte sich ein paar Regentropfen aus dem Gesicht.

»Also vertraust du ihm doch«, stellte Eric fest.

»Ja, sieht so aus«, murmelte Isabella. Sie hauchte Eric einen Kuss auf den Mund. »Lass uns gehen, bevor Tom anfängt den Wald nach uns abzusuchen.«

»Da bist du ja!« Die Erleichterung in Toms Stimme war unüberhörbar.

Isabella stand tropfend nass in der Eingangstür.

»Geht es dir gut?«, fragte er besorgt.

»Ja, es ist alles in Ordnung«, beruhigte sie ihn. »Ich muss mir etwas Trockenes anziehen.« Sie ging an Tom vorbei.

Nun geriet Eric in Toms Blickfeld, doch er begnügte sich mit einem bösen Blick in Erics Richtung.

Isabella ging leise in ihr Schlafzimmer, um Sunny nicht zu wecken. Diese Mühe hätte sie sich sparen können, denn Sunny saß ängstlich zusammengekauert am Kopfende ihres Bettes.

»Sunny, was ist los?«, fragte Isabella besorgt und eilte zu dem Kind. Sie nahm Sunny in die Arme. Vergessen waren ihre nassen Sachen und auch Sunny schienen sie nicht zu stören.

»Sunny, was ist passiert? Wovor hast du solche Angst?«, fragte Isabella noch einmal.

»Ich habe gehört, wie ihr euch gestritten habt und dann bist du plötzlich mit diesem Mann verschwunden …«

»Ach Kleines, es tut mir leid, dass ich dir Angst gemacht habe. Ich glaube, ich bin dir eine Erklärung schuldig und Tom auch«, stellte Isabella seufzend fest. »Aber vorher brauche ich ein paar trockene Sachen, denn das wird länger dauern.« Sie zog sich um.

»Komm, Sunny.« Auffordernd hielt Isabella dem Mädchen ihre Hand hin. Sunny krabbelte aus dem Bett und ergriff die Hand. Isabella nahm die Bettdecke. Gemeinsam gingen sie in die Küche. Tom lief unruhig hin und her und blickte Isabella ärgerlich an, als sie den Raum betrat.

»Wir müssen reden«, sagte Isabella leise.

»Das glaube ich allerdings auch!«, sagte Tom aufgebracht.

Nun kam auch Eric in die Küche. Er hatte sich ebenfalls umgezogen. Tom funkelte ihn wütend an.

»Setzt euch«, sagte Isabella so ruhig wie möglich.

Sie nahm mit Sunny auf der Eckbank Platz und wickelte das Mädchen fürsorglich in die Decke. Ihren Arm schlang sie um Sunnys Schulter.

»Ich denke, ich bin euch eine Erklärung schuldig«, wandte sie sich an Sunny und Tom.

Sunny sah sie abwartend an, Tom wirkte immer noch aufgebracht.

»Du hattest mit deiner Vermutung recht, Tom. Ich kenne Eric von früher. Allerdings ist er nicht mein Exfreund. Ich bin vor drei Jahren aus Deutschland nach Kanada gekommen. In Deutschland habe ich in einem Umweltforschungsinstitut gearbeitet. Dort bin ich auf die Gefahren aufmerksam geworden, die der Abbau von Methanhydrat mit sich bringt. Ich wollte die Öffentlichkeit warnen, damit der Abbau von Methanhydrat verboten wird. Dabei hat Eric mir geholfen.«

»Du warst an dem Gesetz gegen den Abbau von Methanhydrat beteiligt?«, fragte Tom ungläubig. Staunend sah er Isabella an. Inzwischen hatten auch Kanada und die USA ein Abkommen unterzeichnet, das den Abbau von Methanhydrat an ihren Küsten verbot.

»Ja«, bestätigte Isabella. »Ich musste nach Brüssel zu einer Anhörung. Nur so konnte ein Gesetz verabschiedet werden. Dort erwarteten mich die Gegner des Vorhabens. Sie wollten verhindern, dass ich an dieser Anhörung teilnahm. Ich habe es geschafft, unbehelligt zu der Versammlung zu gelangen und von den Gefahren zu berichten, die der Abbau von Methanhydrat mit sich bringt. Danach haben sie mir aufgelauert. Ich wollte mich mit Eric treffen, der mich in Sicherheit bringen sollte. Aber unsere Verfolger haben mich in die Enge getrieben und mir den Weg zu Eric abgeschnitten. Ich bin Hals über Kopf aus Brüssel geflohen und schließlich hier in Kanada gelandet.«

»Warum hast du nichts davon erzählt? Vertraust du mir etwa nicht?« Tom sah sie gekränkt an.

»Wenn ich dir nicht vertrauen würde, hätte ich schon längst meine Sachen gepackt und wäre mit Sunny verschwunden.« Isabella ergriff Toms Hand. »Ich habe noch nie jemandem davon erzählt, denn ich hatte Angst.« Eindringlich sah sie Tom an.

»Wie ist dein richtiger Name?«

Isabella ließ Toms Hand los. »Ich heiße Isabella.« Eric konnte sehen, wie sie mit sich rang. »Isabella Filanders«, sagte sie leise.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Pechschwarzer Sand»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Pechschwarzer Sand» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Pechschwarzer Sand»

Обсуждение, отзывы о книге «Pechschwarzer Sand» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.