Alexandre Dumas - Die Kameliendame

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Bei der Besitzversteigerung der toten Marguerite Gautier, einer nach ihrer Lieblingsblume »Kameliendame« genannte Kurtisane, trifft der Erzähler auf ihren ehemaligen Geliebten, Armand Duval, der die Geschichte seiner Liebe erzählt. Nachdem sie sich kennen gelernt und ineinander verliebt haben, gibt Marguerite ihr früheres Leben auf, um mit ihm zusammenzuleben. Armands Vater ergreift Maßnahmen, um die Beziehung zu unterbinden, da Marguerite dem Glück und dem Ansehen seines Sohnes sowie der Familie im Wege steht. Marguerite verlässt schließlich aus Liebe zu Armand das Anwesen. Später erfährt Armand, dass sie ihr bisheriges Leben wieder aufgenommen hat. Von den wahren Beweggründen ihres Handelns weiß er nichts. Im Ausland erfährt Armand von Marguerites Krankheit, die ihr ausschweifendes Leben noch intensiviert hat, um auf diese Weise ihren Tod zu beschleunigen. In Toulon erfährt er schließlich von ihrem Tod. Die wahren Gründe ihres Verhaltens erfährt er erst durch einige Briefe Marguerites.

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Am nächsten Morgen kam zu Louise eine sogenannte Hebamme, besser gesagt eine Freundin der Mutter. Als die Tochter nach einigen Tagen wieder das Bett verließ, war sie noch blasser und hinfälliger als zuvor. Drei Monate später verliebte sich ein Mann in Louise. Er hatte Mitleid mit ihr und wollte sie seelisch und körperlich heilen. Aber die letzte Erschütterung war zu heftig gewesen, und sie starb bald an den Folgen des erzwungenen Kindbettes. Die Mutter lebt noch. Warum? Das weiß Gott allein. Diese Begebenheit kam mir wieder in den Sinn, während ich die silbernen Gegenstände betrachtete. Offenbar war über diesen Gedanken geraume Zeit verstrichen, denn in der Wohnung waren nur noch ich und ein Wärter, der von der Tür aus aufmerksam beobachtete, ob ich nichts mitnahm. Ich näherte mich dem guten Mann, dem ich so verdächtig erschien.

»Können Sie mir sagen«, fragte ich ihn, »wer hier gewohnt hat?«

»Fräulein Marguerite Gautier.«

Ich kannte dieses Mädchen nicht nur dem Namen nach, ich hatte es auch gesehen.

»Wie«, rief ich aus, »Marguerite Gautier ist gestorben?« »Ja, mein Herr.« »Und wann?« »Vor drei Wochen etwa.«

»Und warum läßt man die Wohnung besichtigen?« »Die Gläubiger sind der Ansicht, es würde den Ertrag der Versteigerung erhöhen. Man kann im voraus die Wirkung der Stoffe und der Möbel sehen und kauft dann eher.« »Hatte sie denn Schulden?«

»Oh, mehr als genug!« »Aber die Versteigerung wird sie decken?« »Mehr als das.«

»Und wer bekommt den Überschuß?« »Ihre Familie.« »Hat sie denn Familie?« »Es scheint so.« »Ich danke Ihnen.« Der Wärter war beruhigt, denn mein Interesse erklärte mein langes Verweilen. Er grüßte mich, und ich verließ die Wohnung.

Armes Mädchen, dachte ich, als ich nach Hause ging. Sie muß unter sehr traurigen Umständen gestorben sein, denn in ihrer Welt hat man nur Freunde, wenn man gesund ist. Ich weiß nicht weshalb, aber ich bedauerte den Tod Marguerite Gautiers.

Vielleicht mag ich manchen Menschen lächerlich erscheinen, aber ich habe eine unerschöpfliche Nachsicht mit Kurtisanen. Ich gebe mir nicht einmal die Mühe, die Ursache dieser Nachsicht zu ergründen.

Als ich mir einmal einen Paß auf der Präfektur holen wollte, sah ich, wie in einer Nebenstraße zwei Gendarmen ein Mädchen abführten. Ich weiß nicht, was dieses Mädchen verbrochen hatte. Ich kann nur berichten, daß es bitterlich weinte und ein Kind von einigen Monaten umarmte, weil sie durch die Verhaftung voneinander getrennt wurden. Von diesem Tage an habe ich niemals mehr eine Frau auf den ersten Blick verurteilen können.

II

Die Versteigerung war am Sechzehnten. Man hatte zwischen die Besichtigung und die Auktion einen Tag eingeschoben, damit die Tapezierer die Wandbespannungen und die Vorhänge abnehmen konnten. Ich war zu jener Zeit gerade von einer Reise zurückgekehrt. Daß mir meine Freunde Marguerites Tod nicht unverzüglich als eine der großen Neuigkeiten der Metropole der Sensationen erzählt hatten, war natürlich. Zwar war Marguerite sehr schön. Aber soviel Aufsehen auch das Leben dieser Frauen verursacht, sowenig beeindruckt ihr Tod. Sie sind wie die Sterne, die ohne viel Aufhebens untergehen, wie sie aufgegangen sind. Von ihrem Tod, wenn sie jung sterben, erfahren fast alle ihre Liebhaber gleichzeitig. Denn in Paris sind die Freunde dieser Mädchen fast alle gut miteinander befreundet. Einige Erinnerungen werden über sie ausgetauscht, und das Leben aller läuft weiter, ohne daß dieses Ereignis sie auch nur eine Träne kostet.

Wenn man fünfundzwanzig Jahre alt ist, dann vergießt man kostbare Tränen nicht bei jeder Gelegenheit. Es will schon viel heißen, wenn man Eltern, denen man das Leben verdankt, beweint.

Mich dagegen, obgleich meine Initialen sich auf keinem der Toilettengegenstände von Marguerite befanden, mich ließen meine angeborene Nachsicht und mein Mitleid viel länger an ihren Tod denken, als sie es vielleicht verdient hatte. Ich erinnere mich, daß ich Marguerite oft auf den Champs-Elysées begegnet war. Man sah sie dort bei jedem Wetter in ihrem kleinen, blau ausgeschlagenen Wagen mit den zwei wundervollen Pferden davor. Ich hatte damals eine Zurückhaltung bei ihr festgestellt, durch die sie sich von den anderen ihrer Art unterschied, was ihre außergewöhnliche Wirkung noch erhöhte. Im allgemeinen sind diese Geschöpfe bei ihren Ausfahrten nie ohne Begleitung. Da aber kein Mann es wagt, seine nahen Beziehungen zu ihnen

der Öffentlichkeit preiszugeben, und sie wiederum die Einsamkeit fürchten, nehmen sie entweder weniger Glückliche, die keinen eigenen Wagen haben, oder irgendeine verblühte Kurtisane mit, deren Eleganz durch nichts gerechtfertigt ist und an die man sich ungeniert wenden kann, wenn man Näheres über ihre jugendliche Begleiterin erfahren möchte. Marguerite verhielt sich anders, sie fuhr immer alleine und so unauffällig als möglich in ihrem Wagen durch die Champs-Elysées. Im Winter war sie in einen großen Kaschmirschal gehüllt, im Sommer trug sie schlichte Kleider. Auf ihrem Lieblingsweg traf sie natürlich sehr viele Bekannte. Doch wenn sie einem zufällig ihr Lächeln schenkt, so war es nur für ihn zu erkennen, und eine Herzogin hätte nicht verschwiegener auszeichnen können. Sie stieg nicht aus und spazierte nicht um den Rond-Point, wie die anderen es noch heute tun. Ihre beiden Pferde brachten sie auf dem kürzesten Weg in den Bois. Dort erst ging sie eine Stunde spazieren und kehrte dann im Trab nach Hause zurück. An alle diese Einzelheiten, die ich ein paarmal miterlebt hatte, mußte ich denken. Ich bedauerte den Tod dieses Mädchens, wie man die völlige Vernichtung eines schönen Kunstwerkes bedauert.

Es war wirklich unmöglich, einer reizenderen Schönheit als Marguerite zu begegnen.

Groß und fast allzu schlank, besaß sie die seltene Gabe, dieses Versäumnis der Natur durch die geschickte Anordnung ihrer Kleider zu verbergen. Ihr Kaschmirschal, dessen Spitzen die Erde berührten, ließ zu beiden Seiten die weiten Volants ihres Seidenkleides sehen. Und der große Muff, der ihre schönen Hände verbarg, und den sie gegen ihre Brust drückte, war so geschickt mit Falten umrahmt, daß nichts auszusetzen war, so sehr er auch zu ihrer Zierlichkeit in Kontrast stand. Ihr wundervoller Kopf war eine einzigartige Laune der Natur. Er war winzig klein, und ihre Mutter hatte ihn, wie Musset sagen würde, deshalb so klein werden lassen, damit er im einzelnen vortrefflich sei. Denken Sie sich ein Oval von unbeschreiblicher Anmut, darin zwei schwarze Augen, über denen die Brauen in so reinen Bogen verlaufen, daß sie wie gemalt scheinen. Denken Sie sich weiter lange Wimpern, die beim Senken der Lider Schatten auf die Rosenwangen werfen, eine schlanke Nase, gerade und geistvoll, die ein wenig geschwungenen Nasenflügel verraten Lebenslust und Sinnenfreude. Wenn sie ihren regelmäßigen Mund anmutig öffnet, schimmern ihre milchweißen Zähne. Ihre Haut ist, den Pfirsichen ähnlich, die noch keine Hand berührt hat, wie mit Flaum überzogen und samtweich. Jetzt haben Sie ihren entzückenden Kopf vor sich. Ihre pechschwarzen Haare, die anscheinend natürlich gelockt waren, umrahmten ihr Antlitz und ließen die Ohrläppchen frei, in denen zwei Diamanten blitzten, die jeder vier- bis fünftausend Francs wert waren. Wie ging es zu, daß das leidenschaftliche Leben den charakteristischen Zug in Marguerites Antlitz, den jungfräulichen, fast möchte ich sagen kindlichen Ausdruck nicht zerstörte? Man ist gezwungen, es festzustellen, ohne es begreifen zu können.

Marguerite besaß ein wundervolles Porträt von sich, von Vidal gemalt, dem einzigen Menschen, dessen Kunst ihr gerecht werden konnte. Ich habe es nach ihrem Tode einige Tage zur Verfügung gehabt. Es ist von so verblüffender Ähnlichkeit, daß es mir dort eine große Hilfe war, wo ich mich auf mein Gedächtnis nicht ganz verlassen konnte. Einige Einzelheiten dieses Kapitels sind mir erst im Laufe der Zeit bekanntgeworden. Ich schreibe sie aber jetzt schon nieder, damit ich sie nicht später einflechten muß, weil nun die Geschichte dieser Frau beginnen wird.

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