James Cooper - Der Pfadfinder
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Auf diese Bemerkung antwortete Pfadfinder nur durch einen leisen Ton, welcher die Absicht hatte, seine Gefährten zum Stillichweigen zu veranlassen. Während die eben erwähnte wechselnde Unterhaltung mit gedämpfter Stimme geführt wurde, waren die Kähne unter den tiefen Schatten des westlichen Ufers langsam mit der Strömung abwärts gegangen, ohne daß man sich der Ruder anders, als um ihnen die erforderliche Richtung und die geeignete Lage zu geben, bediente. Die Kraft des Stromes wechselte so bedeutend, daß das Wasser stellenweise ganz still zu stehen schien, indeß die Geschwindigkeit desselben an andern Orten mehr als zwei oder drei Meilen in der Stunde betragen mochte. Besonders drängte es an den Stromengen mit einer Eile vorwärts, welche ein ungeübtes Auge erschrecken konnte. Jasper war der Meinung, daß sie mit der Strömung die Mündung des Flusses in zwei Stunden, von der Zeit ihrer Einschiffung an gerechnet, erreichen dürften, und er und Pfadfinder hatten es für geeignet gehalten, die Kähne eine Zeit lang, oder wenigstens, bis sie über die ersten Gefahren ihres neuen Kursus hinaus waren, für sich schwimmen zu lassen. Der Dialog war in leise gehaltenen Tönen geführt worden; denn obgleich eine tiefe einsame Ruhe in diesem weiten und fast endlosen Forste herrschte, so sprach doch die Natur mit tausend Zungen in der beredten Sprache einer Nacht in den Wäldern. Die Luft seufzte durch Myriaden von Bäumen; das Wasser rieselte und brauste stellenweise an den Ufern; dann hörte man hin und wieder das Knarren eines Zweiges oder eines Stammes, der sich unter wogenden Bebungen an ähnlichen Gegenständen stieß. Aber alles Leben schwieg. Nur einmal glaubte Pfadfinder das Geheul eines entfernten Wolfes, deren einige durch diese Wälder streiften, zu vernehmen: dieser Ton war jedoch sehr vorübergehend und zweifelhaft, daß seine Deutung wohl auf Rechnung der Einbildungskraft kommen konnte. Als er aber gegen seine Gefährten den Wunsch des Stillschweigens in der eben erwähnten Weise ausdrückte, hatte sein wachsames Ohr den eigenthümlichen Ton erfaßt, der durch das Zerbrechen eines trockenen Baumzweiges hervorgebracht wird, und der, wenn ihn seine Sinne nicht täuschten, von dem westlichen Ufer herkam. Wer einen solchen Ton öfters gehört hat, weiß, wie leicht ihn das Ohr erkennt, und wie gut der Tritt, welcher den Zweig zerbricht, von jedem andern Geräusch des Waldes zu unterscheiden ist.
„Es ist der Fußtritt eines Mannes am Ufer," sagte Pfadfinder zu Jasper mit einer Stimme, die zwar nicht flüsternd, «jedenfalls aber nicht laut genug war, um in einiger Entfernung gehört zu werden. „Können die verfluchten Irokesen schon mit ihren Waffen und ohne ein Boot über den Fluß gesetzt haben?"
„Es kann der Delaware sein. Möglich, daß er unsern Kurs an dem Ufer abwärts verfolgt, da er weiß, wo er uns zu finden hat. Laßt mich dichter an's Ufer fahren und recognosciren."
„Geht, Junge, aber seid leicht mit dem Ruder, und in keinem Fall wagt Euch auf’s Unsichere an's Ufer."
„Ist das klug?" fragte Mabel mit einer Heftigkeit, welche sie die Vorsicht, ihre süße Stimme zu dämpfen, vergessen ließ.
„Sehr unklug, meine Liebe, wenn Sie so laut sprechen. Ich liebe zwar ihre sanfte und angenehme Stimme, nachdem ich so lange nur die der Männer gehört habe; aber sie darf sich im gegenwärtigen Augenblick doch nicht zu viel und zu frei vernehmen lassen. Ihr Vater, der wackere Sergeant, wird Ihnen sagen, daß Schweigen auf einer Fährte eine doppelte Tugend ist. Geht, Jasper, und benehmt Euch klug in der Sache."
Zehn drückende Minuten folgten dem Verschwinden von Jaspers Kahn, welcher von dem des Pfadfinder so geräuschlos weg glitt, daß er in der Dunkelheit verschwunden war, ehe noch Mabel glauben konnte, der junge Mann werde wirklich ein Unternehmen wagen, welches die Phantasie ihr mit so gefährlichen Farben malte. Während dieser Zeit fuhr die Gesellschaft fort, mit der Strömung zu schwimmen, ohne einen Laut, man möchte fast sagen, ohne einen Athemzug sich zu gestatten, um ja den leichtesten Ton, der vom Ufer herkäme, nicht zu überhören. Aber es herrschte dieselbe feierliche oder vielmehr erhabene Stille, wie früher. Nur das Plätschern des Wassers, wenn es gegen ein leichtes Hinderniß anstieß, und das Seufzen der Bäume unterbrach den Schlummer des Forstes. Am Ende des erwähnten Zeitraums wurde das Knacken dürrer Zweige wieder schwach gehört, und es war dem Pfadfinder, als ob er, den Ton gedämpfter Stimmen vernähme.
„Vielleicht irre ich mich, denn die Gedanken malen einem gerne, was das Herz wünscht; aber ich glaube, diese Töne gleichen der gedämpften Stimme des Delawaren."'
„Gehen die Wilden auch im Tode noch umher?" fragte Cap.
„Ja, und jagen dazu — in ihren glücklichen Jagdgründen, aber nirgends anders. Mit einer Rothhaut ist's auf der Erde aus, sobald der letzte Athemzug ihren Leib verlassen hat. Es ist keine von ihren Gaben, bei ihrer Hütte zu weilen, wenn ihre Stunde vorüber ist."
„Ich sehe einen Gegenstand auf dem Wasser," flüsterte Mabel, welche ihre Augen nicht von der dunkeln Hülle abgewendet hatte, seit Jasper in ihr verschwunden war.
„Es ist der Kahn," erwiederte Pfadfinder mit großer Erleichterung. „Es muß Alles gut stehen, sonst würden wir von dem Jungen gehört haben."
„In der nächsten Minute schwammen die zwei Kähne, welche den Führern, erst als sie sich näher kamen, sichtbar wurden, wieder Seite an Seite, und man erkannte Jaspers Gestalt in dem Stern seines Bootes. Die Figur eines zweiten Mannes saß in dem Bug, und da der junge Schiffer sein Ruder in einer Weise regierte, daß das Gesicht seines Gefährten dem Pfadfinder und Mabeln unter die Augen trat, so erkannten Beide den Delawaren.
„Chingachgook mein Bruder!" sagte der Pfadfinder in der Sprache des Andern mit einem Beben in seiner Stimme, welches die Gewalt seiner Gefühle verrieth „Häuptling der Mohikaner! Mein Herz ist hoch erfreut. Oft sind wir mit einander durch Blut und Streit gegangen! aber ich habe gefürchtet, es werde nie wieder geschehen."
„Hugh! — Die Mingo's sind Weiber! — Drei von ihren Skalpen hängen an meinem Gürtel. Sie wissen nicht die große Schlange der Delawaren zu treffen. Ihre Herzen haben kein Blut und ihre Gedanken sind auf dem Rückweg über die Wasser des großen See's."
„Bist du unter ihnen gewesen, Häuptling? und was wurde aus dem Krieger, der im Fluß war?"
„Er ist zum Fisch geworden und liegt auf dem Grunde mit den Aalen. Laß seine Brüder die Angelhaken nach ihm auswerfen. Pfadfinder, ich habe die Feinde gezählt und ihre Büchsen berührt."
„Ah! Ich dachte, er würde verwegen sein," rief der Wegweiser in englischer Sprache. „Der waghalsige Bursche ist mitten unter ihnen gewesen, und hat uns ihre ganze Geschichte mitgebracht. Sprich, Chingachgook, damit ich unsern Freunden mittheilen kann, was wir selbst wissen."
Der Delaware erzählte nun in gelassener und ernster Weise das Wesentliche der Entdeckungen, welche er gemacht, seit wir ihn zuletzt im Flusse mit den Feinden haben ringen sehen. Von dem Schicksal seines Gegners sprach er nicht mehr, da es gegen die Gewohnheit eines Kriegers ist, bei mehr in's Einzelne gehenden Berichterstattungen groß zu thun. Sobald er aus diesem furchtbaren Kampfe als Sieger hervorgegangen war, schwamm er gegen das östliche Ufer, stieg mit Vorsicht an's Land, und nahm seinen Weg unter dem Schutze der Finsterniß unentdeckt und im Grunde auch unbeargwohnt, mitten durch die Irokesen. Einmal wurde er angerufen; da er sich aber für Arrowhead ausgab, so wurden keine weitern Fragen an ihn gemacht. Aus ihren Reden war ihm bald klar geworden, daß der Haufen ausdrücklich auf Mabel und ihren Onkel lauerte, über dessen Rang sie jedoch augenscheinlich im Irrthum waren. Er hatte auch genug erfahren, um den Verdacht zu rechtfertigen, daß Arrowhead sie ihren Feinden verrathen habe, obgleich ein Beweggrund hiezu nicht leicht auszufinden war, da er die Belohnung für seine Dienste noch nicht empfangen hatte.
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