Wolf Heichele - Das Bündnis der Drachen

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Das Bündnis der Drachen: краткое содержание, описание и аннотация

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Ella und Tiara hätten sich nie träumen lassen, was sie im Dachboden ihrer Schule finden würden: Ein Tor zu einer Drachenwelt!
Ohne lang zu überlegen transferieren sie sich in eine Welt voller Zauber und Fantasie. Und sie werden zu echten Drachenreiterinnen!
Selten wurde das Gefühl, einen wahrhaftigen Drachen zu reiten, gefühlvoller zu Papier gebracht als in diesem Roman, und als Leser/in kann man sich der Faszination nur schwer entziehen.
Die zwei Drachenreiterinnen haben eine wichtige Mission zu erfüllen: Sie sollen den Frieden auf Drakonland wiederherstellen.

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»Ob es dieses Land wirklich gibt, Ella?«

»Ich bin nicht sicher. Könnte eine jener Mythen sein, von denen wir in England so viele haben. Du weißt ja: die Artuslegende, der Zauberer Merlin und all diese Geschichten …«

»Ja, das stimmt schon«, murmelte Tiara, »aber genauso gut könnte es doch auch eine echte Landkarte sein. Eine Karte, die einen geheimen Ort preisgibt, den es wirklich gibt!«

Sie deutete auf die Stelle, wo die Drachenberge eingezeichnet waren.

»Wäre das nicht klasse, Ella? Dort in den Drachenbergen zu leben und auf Drachen herumzufliegen?«

»Ja, schön wäre das schon ...«, gab Ella zu.

»Ja!«, rief Tiara darauf in ihrer typischen, übermütigen Art aus, »wir wollen Drachenfliegerinnen sein.«

Und in diesem Moment geschah etwas Unfassbares! Etwas so Außergewöhnliches, dass es sich auf rationalem Wege nicht erklären läßt:

Der Goldrand der Karte löste sich auf und stieg als Goldstaub nach oben. In zwei Metern Höhe formte er sich zu einer großen goldenen Kugel, die die Mädchen umhüllte. Bald waren sie komplett von diesem Goldstaub umgeben und ihnen wurde für einen kurzen Moment schwindelig. Dann begann der Goldstaub wild um sie herumzuwirbeln, bis er zu einem Strudel aus Raum und Zeit wurde – und die Mädchen mit sich nahm.

Willkommen auf Drakonland

Als die beiden Girls wieder zu sich kamen, hatten sie die Reste des Goldstaubs noch in ihren Haaren kleben und die Landkarte lag unverändert vor ihnen auf dem Tisch – ansonsten war der Dachboden aber nun vollkommen leer. Alle Gegenstände waren verschwunden. All die Dinge, die die Mädchen noch eben bestaunt hatten, waren weg. Wie vom Erdboden verschluckt! Und die Wände des Raums wirkten auf einmal so rau wie die Wände einer Höhle. Und sie waren viel höher. Und sie glühten rot!

Die beiden Schülerinnen starrten sich an. Ella zitterte am ganzen Leib, und die Tatsache, dass auch Tiara Angst ausstrahlte, machte sie umso nervöser. Normalerweise hatte Tiara doch vor nichts Angst.

Keine der beiden traute sich nach links oder nach rechts zu blicken. Und keine traute sich etwas zu sagen, denn beide spürten, dass sie nicht mehr allein waren. Nach einer gefühlten Ewigkeit nahm Tiara schließlich all ihren Mut zusammen:

»H … hallo. S .. s … sind sie das, Herr Fuchs?«

Ein Schweigen folgte, durchbrochen vom tiefen Atem eines Mannes. Ein kalter Schauer lief Ella und Tiara über den Rücken.

Einige Augenblicke später begann der Fremde zu sprechen. Zum Glück! Eine weitere Zeit des Schweigens wäre unerträglich gewesen. Die Mädchen zuckten allerdings stark zusammen, als er sprach, denn er sprach mit so kraftvoller Stimme, dass die Höhlenwände davon bebten.

»Ich bin nicht Herr Fuchs! Ich bin Dareios! Dareios, der Drachenhüter!«

Keines der Mädchen wagte ihn anzusehen. Ella rollte nur verstört mit den Augen.

»Oh, mein Gott, bitte lass das einen Traum sein«, flüsterte sie und hielt sich krampfhaft an Tiaras Händen fest.

Der Fremde aber sprach weiter. Tiara fiel auf, dass bei all der Kraft und Resonanz in seiner Stimme auch etwas Sanftes darin lag. Es war nicht die Stimme eines bösen Mannes, fand sie.

»Ihr zwei seid zu mir ins Drachengebirge gekommen. Dafür möchte ich euch danken, und euch willkommen heißen.«

Nun wagte Tiara endlich ihn anzusehen, und ihre Pupillen weiteten sich, als sie ihn musterte. Vor ihr stand ein groß gewachsener Mann mit feuerrotem Bart. Er mochte etwa fünfundfünfzig Jahre alt sein, und er maß bestimmt zwei Meter fünfzig in der Höhe – wenn nicht mehr. Jedenfalls wirkte er ein beträchtliches Stück größer als John, der Kapitän des Footballteams, und der war ja auch schon fast zwei Meter groß.

Der Fremde trug ein Gewand aus rotbraunem, zerschlissenem Leder, und in der rechten Hand hielt er eine Peitsche, die so groß war, dass man einen Blauwal damit hätte zähmen können.

Tiara versuchte zu sprechen. Doch noch lag ein Zittern in ihrer Stimme – zu imposant erschien ihr der Mann:

»W … wer sind sie? Ein Drachentöter?«

»Haha, nein«, lachte der Riese, dass die Wände dröhnten, »ich sagte Drachenhüter, nicht Drachentöter. Ich bin Dareios, der Drachenhüter vom Drachengebirge auf Drakonland.«

Ella, die ihn mittlerweile ebenfalls ansah, fand auch ihre Sprache wieder. Und sofort schlug ihre kühle Intelligenz durch:

»Ein Drachenhüter wollen Sie sein? Pah! Diesen Beruf gibt es nicht. Es gibt nämlich keine Drachen. Also gibt es auch keine Drachenzüchter oder, oder was auch immer. Ist das hier ein Witz, den sie mit uns veranstalten wollen, Herr Fuchs?«

Sie war der festen Meinung, dass es sich hierbei um eine Inszenierung der Westminster Schule handeln musste. Vielleicht war das eine einstudierte Aufführung ihrer Theatergruppe, deren einziger Zweck darin lag, sie und Tiara auf die Schippe zu nehmen.

Dareios aber sah sie mit scharfem Blick an, und da bekam Ella es mit der Angst zu tun.

»Wie heißt du denn, mein Kind?«, brummte der rotbärtige Hüne.

»Ella, ich heiße Ella, Sir«, antwortete Ella eingeschüchtert.

»Du siehst hübsch aus in deinem Kleid. Bist du eine Prinzessin in deiner Welt, Ella?«

Ella sah an sich herab und erinnerte sich an das Prinzessinnenkostüm, das sie sich angezogen hatte.

»Wie? Ich? Oh! Nein, das ist nur eine Klamotte aus dem Archiv der Westminster Schule. Nein, ich bin ein ganz normales Mädchen, keine Prinzessin, Sir.« Dann stutzte sie kurz.

»Moment mal, was meinen Sie mit meiner Welt?«

»Na, deine Welt eben. Das hier ist nämlich nicht deine Welt.«

Ella sah sich um.

»Wie? Das ist nicht meine Welt?«

Der Drachenhüter näherte sich den beiden bis auf drei Meter und schüttelte den Kopf:

»Nein, Ella. Das ist nicht deine Welt. Aber du bist ein kluges Kind, nicht wahr? Und du liebst die Logik, richtig?«

Ella nickte.

Der Drachenhüter sprach mit feierlichen Worten weiter: »Könnte es sein, dass ihr eine Landkarte in euren Händen hieltet und dabei den Wunsch äußertet, Drachenfliegerinnen sein zu wollen?«

Ella und Tiara sahen sich verwundert an.

»Woher wissen Sie denn das?», fragte Tiara.

»Na, weil ich diese Karte selbst angefertigt habe, mein Kind. Sie dient als Übergangsmedium zwischen der euren und der Welt Drakonlands.«

Ella fröstelte. Dieser Dareios sah viel zu seriös aus, als dass seine Worte gelogen sein konnten. Also war es wirklich wahr? Sie fragte sicherheitshalber noch einmal nach:

»Wie meinen Sie das, wir wären nicht mehr in unserer eigenen Welt?

»Ihr habt eure Welt verlassen, Ella! Ihr seid nach Drakonland gereist. Auch wenn ihr das mit eurer menschlichen Logik nicht ganz erklären könnt, so habt ihr doch der Karte befohlen, die Reise in diese andere, parallele Welt anzutreten. In die Welt der Drachen und anderer Fantasiewesen, in die Welt Drakonlands.«

Tiara nickte und auch Ella glaubte jetzt, dass es wahr war.

Dareios lächelte milde:

»Tiara weiß es am besten. Sie selbst hat ja den korrekten Befehl zur Reise ausgesprochen. Ich hörte ihn hier oben in den letzten Winkeln des Drachengebirges widerhallen: WIR WOLLEN DRACHENFLIEGERINNEN SEIN!«

Tiara sah Dareios an:

»Das war es? Dieser ausgesprochene Wunsch hat uns hierher gebracht?«

»Ja, Tiara! Genauso ist es«, antwortete er, »aber macht euch keine Sorgen, die Reise zwischen unseren Welten funktioniert in beide Richtungen. Ihr werdet also wieder zurückkehren können.«

Ella und Tiara atmeten durch.

»Puh, eine äußerst positive Nachricht!«, meinte Ella erleichtert.

»Nicht so schnell, Prinzessin«, relativierte Dareios, »es gibt eine Bedingung dabei.«

»Oh, mein Gott, was kommt nun? Sagen Sie jetzt bloß nicht, wir sollen auf Drachen herumfliegen und Drakonland vor dem Untergang retten.« Ella lachte in die Runde, doch niemand lachte mit. Stattdessen waren es nun die Pupillen des Drachenhüters, die sich ungläubig weiteten:

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