Axel Adamitzki - LiebesTaumel

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Hinweis:
Das vorliegende Buch ist eine überarbeitete Ausgabe des Buches, das 2015 unter dem Titel ›Das Erbe von Hohenberg‹ und 2016 unter dem Titel ›Heritage‹ beim Droemer-Knaur Verlag unter meinem Pseudonym ›Andrea von Schlondorf‹ erschienen ist. Alle Rechte an dem Werk liegen beim Autor.
Die Kunststudentin Vivian liebt den jungen Schauspieler Clemens, der seine erste Rolle in einer Daily Soap übernommen hat. Vivian hat Angst, dass er sie über seine mögliche Berühmtheit vergessen könnte.
Doch dann kommt plötzlich alles anders. Vivians unbekannter Vater, der vor Wochen verstorben ist, hat ihr den Titel einer Gräfin und die Hauptanteile einer Privatbank hinterlassen. Die Adelsfamilie, zu der sie auf einmal auch gehört, ist ein Haifischbecken. Man ist nicht bereit, sie als Erbin zu akzeptieren. Man bedroht sie, man macht ihr Angst, man will sie loswerden. Über all das verlieren sich Vivian und Clemens mehr und mehr aus den Augen.
Hat ihre Liebe dennoch eine Chance? Oder gibt es für Vivian am Ende eine andere Liebe?

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Aber was war nun so schrecklich an ihm? Wie sah seine Schattenseite aus?

Vivian fand im Internet keine Antwort darauf, doch wusste sie auch, dass ihre Mutter niemanden leichtfertig verurteilte.

Genugtuung! Dieses Wort wollte ihre Gedanken nicht verlassen. Genugtuung ... wofür?

Das Geheimnis darum hat er dann wohl mit ins Grab genommen, dachte Vivian, denn von ihrer Mutter würde sie darüber ganz sicher nichts erfahren.

Vivian beendete dann auch bald sehr nachdenklich ihre Recherchen am Computer und schmiegte die bunte Wolldecke etwas fester um die nackten Beine – ihr war kalt geworden. Die wärmende Wohltat des Kakaos war verebbt.

Das erste Mal hatte sie sich mit ihrem Vater auseinandergesetzt, und die Zeit war sekundenschnell vergangen.

War das jetzt ein gutes Zeichen?

Vivian zuckte die Achseln.

Kapitel 4

Clemens hatte kurz nach acht eine SMS von Vivian bekommen:

> Komme gleich mit Brötchen. Freue mich auf dich. LG.

Er hatte sich gefreut, sie endlich zu sehen, hatte sie in den Arm genommen, doch war sie dieser Zärtlichkeit dezent und kühl ausgewichen.

Was war geschehen? Stand in der SMS nicht, dass sie sich auf ihn freute? Worte, wie immer. Warum war sie dann so distanziert?

Clemens kannte sie so nicht. All das waren Fragen, die ihn verunsicherten, aber er hatte geschwiegen.

Jetzt saßen sie hier, an seinem Küchentisch und frühstückten. Vivian hatte sich tatsächlich verändert ... in wenigen Stunden. Er kannte sie kaum wieder. Sie wirkte ruhig, nachdenklich und sehr, sehr weit weg – und sie schwieg.

»Was ist mit dir?«, fragte er.

Ohne ihn anzusehen, zwischen einem Bissen vom Marmeladenbrötchen und einem Schluck Kaffee, sagte sie: »Mein Vater ist gestorben.«

Aber du hast doch gar keinen Vater, dachte Clemens augenblicklich, und fast hätte er über diese Unsinnigkeit gelacht. Doch er unterdrückte diese innere Regung und sagte: »Ich dachte, du weißt gar nicht, wer dein Vater ist? Oder wer er war?«

Ein Moment der Stille trat ein, und schließlich begann Vivian zu sprechen, langsam, abwesend und irgendwie verpflichtend, so schien es ihm. Sie sprach von einem Streit mit ihrer Mutter, von einer bevorstehenden Testamentseröffnung und von ihren Recherchen im Internet.

Nichts davon erzählte sie ihm einfach so, daherredend. Ihn beschlich das Gefühl, sachlich informiert zu werden, pflichtbewusst, kühl und reserviert. Sie ließ ihn nicht wirklich teilhaben, und mit jedem Wort von ihr breitete sich in ihm mehr und mehr eine schmerzhafte Empfindung aus, ein Bedenken, das ihn furchtbar enttäuschte. Es schien, als sei er nicht mehr bedeutsam für sie.

Ernüchtert und zurückhaltend fragte er, als sie schließlich geendet hatte: »Und warum hast du mir gestern nichts davon geschrieben oder gesagt? Zweimal hab ich versucht, dich übers Handy zu erreichen ... drei Worte hätten genügt. Und dann warst du gestern Abend auch gar nicht mehr bei deiner Mutter, oder?«

Ausdruckslos sah sie ihn an.

»Ich brauchte einfach Ruhe, verstehst du. Ich musste über so vieles nachdenken.«

Clemens nickte. Natürlich verstand er das, aber ... »Und das hättest du in meiner Gegenwart nicht tun können? Oder es mir zumindest sagen können?«

»Bitte, Clemens, ich bin das erste Mal im wirklichen Streit mit meiner Mutter auseinandergegangen. Und jetzt bin ich ja auch hier, oder?«

Die letzten Worte enttäuschten ihn, sie klangen so fremd, und bedrückt schüttelte Clemens den Kopf. Sie waren seit mehr als drei Jahren zusammen. Sie waren ein Paar, glaubte er. Oder stimmte das nicht?

War sie am Ende ein Mensch, der bei ihren wichtigen Fragen lieber allein war? Bei wirklich wichtigen Lebensfragen? War er dann überhaupt wesentlich für sie? War es womöglich gar keine Liebe, die sie verband?

Clemens stellte plötzlich alles infrage. Gestern Morgen hatte es sich anders angefühlt, gestern Morgen hatte sie noch Angst gehabt, er könnte sie vergessen. Und jetzt?

»Ja, sicher bist du jetzt hier, aber irgendwie auch nicht. Und wie geht es jetzt weiter?«

Vivian zuckte die Achseln, vermied es, ihn anzusehen.

»Ich muss da am Mittwoch hin. Meine Mutter wird mir keine Hilfe sein und du ...? Wie läuft es eigentlich bei dir da am Set? So sagt man doch, oder?«

Ihre letzten Worte klangen geringschätzig, und plötzlich schien es ihm, als würde er ihre Zurückhaltung begreifen. War es so einfach? War sie so ungerecht? Und mit einem zynischen Unterton rutschten Clemens die nächsten Worte heraus: »Wirfst du mir etwa vor, nicht wirklich für dich da zu sein? Dass ich am Ende nur an meine Karriere denke?«

Es schien, als wollte sie darauf nicht weiter eingehen, sie lenkte einfach ab, legte ein halbes Brötchen zurück in den Korb und fragte mit belangloser Stimme: »Nun erzähl schon, was war bei dir?«

Clemens sah sie fassungslos an. Das war nicht die Vivian, die er über mehr als drei Jahre kennengelernt hatte, mit der er alles teilen wollte, die er liebte. Oder war das ein Teil von ihr, den sie bislang einfach nur gut versteckt hatte?

Und augenblicklich zerbrach etwas in ihm. Warum ging sie auf seine Frage nicht ein, warum nahm sie seine Beklommenheit nicht ernst, so wie er es gestern Morgen bei ihr getan hatte? Oder warum sagte sie nicht wenigstens: »Du Idiot, natürlich werfe ich dir das nicht vor, es wäre nur schön, wenn ich diese Sache mit dir zusammen durchstehen könnte.« Warum nicht zumindest diese Worte?

Clemens war enttäuscht, fühlte sich fremd und ausgegrenzt, und er antwortete mit offener Gleichgültigkeit und mit einer Lüge.

»Es ging alles ziemlich schnell. Aber ich muss heute wieder zurück. Außenaufnahmen.«

»Mit dir? Ich denke, du fängst erst am Montag richtig an.«

»Der Regisseur hat uns nahegelegt, heute schon mal dabei zu sein.«

Warum sagte er das? So stimmte es doch gar nicht. Und bis eben hatte er auch nicht vorgehabt, sich das heute dort anzusehen.

»Uns?«, sagte Vivian mit großen Augen.

»Ja, mit mir haben noch zwei junge Kolleginnen angefangen.«

»Aha. Jung und hübsch?«

»Jung und hübsch.«

»Und warum bist du dann gestern überhaupt zurückgekommen?«

Wusste sie das nicht mehr? Die Enttäuschung in Clemens wuchs beständig, riss eine erste kleine Wunde auf.

»Weil ich mit dir feiern wollte. So, wie wir es uns am Morgen vorgenommen hatten. Ich erinnere mich, dass du dich darüber sehr gefreut hast, ich erinnere mich auch, dass du mir schreiben wolltest, wenn es etwas Wichtiges in deinem Leben geben würde. Doch ich hab nichts von dir gehört. Aber halt! Das stimmt nicht. Eine Lüge hast du mir geschrieben: Ich kann heute nicht. Ich bin bei meiner Mutter. Vielleicht bleibe ich heute Nacht hier. Da warst du doch schon gar nicht mehr bei ihr, oder?«

Plötzlich war es kein Gespräch mehr, plötzlich schwebten Vorwürfe und Anklagen über dem Frühstückstisch, plötzlich wurde es ein Streit.

»Ah! Und jetzt habe ich alles verdorben, weil ich vom Tod meines Vaters gehört habe? Und obwohl ich ihn nie kennengelernt habe, mir gestern Abend ganz sicher nicht nach Feiern zumute war?« Was für ein ungerechter Vorwurf!

»Warum hast du mir das mit deinem Vater dann nicht einfach schon gestern geschrieben? Irgendetwas wie: Mein Vater ist tot, ich verstehe das alles nicht. Ich brauche ein wenig Ruhe. Das hätte gelangt. Ich wäre für dich da gewesen.«

»Ach ja, ich vergaß, du tust ja immer das Richtige.« Vivian nickte mürrisch, obwohl sie wusste, dass er nicht unrecht hatte – doch ließ sie diesen Gedanken jetzt nicht zu.

Und erbost fuhr sie fort: »Das habe ich eben auch ziemlich deutlich gemerkt, bei deinen Worten ... dass ich dir deine Karriere vorwerfen würde. So ein Unsinn!«

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