Axel Adamitzki - LiebesTaumel

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Hinweis:
Das vorliegende Buch ist eine überarbeitete Ausgabe des Buches, das 2015 unter dem Titel ›Das Erbe von Hohenberg‹ und 2016 unter dem Titel ›Heritage‹ beim Droemer-Knaur Verlag unter meinem Pseudonym ›Andrea von Schlondorf‹ erschienen ist. Alle Rechte an dem Werk liegen beim Autor.
Die Kunststudentin Vivian liebt den jungen Schauspieler Clemens, der seine erste Rolle in einer Daily Soap übernommen hat. Vivian hat Angst, dass er sie über seine mögliche Berühmtheit vergessen könnte.
Doch dann kommt plötzlich alles anders. Vivians unbekannter Vater, der vor Wochen verstorben ist, hat ihr den Titel einer Gräfin und die Hauptanteile einer Privatbank hinterlassen. Die Adelsfamilie, zu der sie auf einmal auch gehört, ist ein Haifischbecken. Man ist nicht bereit, sie als Erbin zu akzeptieren. Man bedroht sie, man macht ihr Angst, man will sie loswerden. Über all das verlieren sich Vivian und Clemens mehr und mehr aus den Augen.
Hat ihre Liebe dennoch eine Chance? Oder gibt es für Vivian am Ende eine andere Liebe?

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»Gute Idee. Tu das«, antwortete Clemens mit der gleichen Ironie und nahm sie noch einmal in den Arm.

»Schluss jetzt damit. Heute Abend feiern wir zu zweit meinen Einstand am Set, nur wir beide.«

Ja, das werden wir, dachte Vivian, und sie freute sich.

Wenig später war Vivian dann auch schon auf dem Weg in die Akademie. Der Himmel über ihr glich einer grauen verwaschenen Wand. Ein paar bedeutungslose weiße Wolken, die darunter rasch dahinzogen, veränderten stetig ihre Formen, lösten sich schließlich auf und verschwanden bald gänzlich in dieser tristen Unendlichkeit.

Auf der rechten Spur der Autobahn reihten sich Lkw an Lkw. Vivian, in ihrem roten Polo, fuhr zügig an dieser endlosen Schlange vorbei, als ihr Mobiltelefon piepste.

Sie suchte augenblicklich eine Lücke, fädelte sich ein und fuhr im Strom der Lkw. Sie blickte auf das Display. Ein Herz ... von Clemens. Ein Lächeln huschte ihr über das Gesicht. Sie schickte ihm einen Kuss und fuhr glücklich weiter. Als sie aus der Schlange ausscheren wollte, piepste es erneut. Lächelnd sah sie nochmals auf das Display. Er hatte etwas geschrieben. Nein! Diese Nachricht war nicht von ihm, sie war von ihrer Mutter:

>Melde dich bitte. Umgehend! Es geht um deinen Vater.

Vivian starrte auf das Display, war fassungslos und erschrocken.

»Was?«, rief sie lauthals ins Innere des Autos. »Um meinen Vater?«

Vivian schüttelte den Kopf. Sie war betroffen. Und wieder bremste sie, unabsichtlich und hart. Der hinter ihr fahrende Lkw musste heftig auf die Bremse steigen. Er hupte, lange und sichtbar genervt. Doch das bekam Vivian kaum mit, denn für einen Moment schnürte sich ihr Magen zusammen, presste sich der Gurt mit unsagbarer Kraft auf den Brustkorb, sie konnte kaum atmen, und sie wurde blass.

»Mein Vater?«, rief sie erneut entgeistert ins Auto und fuhr irritiert weiter. Vivian begriff diese zwei Worte nicht, sie begriff diese SMS ihrer Mutter nicht.

Vivian war fünfundzwanzig Jahre alt. Sie war ohne Vater aufgewachsen und hatte bislang vergebens versucht, von ihrer Mutter zu erfahren, wer ihr Vater war ... und dann diese SMS?!

Ihre Mutter hatte auf all ihre Fragen nach ihrem Vater nur einmal, vor vielleicht fünfzehn, sechzehn oder achtzehn Jahren, geantwortet: »Nie werde ich darüber reden, niemals!« Und danach hatte sie geschwiegen. Nicht eine einzige Andeutung hatte sie je gemacht. Nicht eine.

In Vivians Geburtsurkunde stand: Vater unbekannt.

Aber eigentlich war er mehr als unbekannt, er war nicht existent, er war ihrer Mutter in fünfundzwanzig Jahren nicht ein einziges Wort wert gewesen. Und jetzt diese SMS von ihr: Es geht um deinen Vater!

Vivian schüttelte den Kopf, begriff es nicht, und plötzlich begannen ihre Hände zu zittern, der Kopf, die Beine, die Gedanken ... aber warum? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur eines: Alles andere war schlagartig unwichtig. Alles!

Es geht um deinen Vater.

Wie sehr diese Worte ihr Leben, sie selbst, verändern sollten, wusste sie in diesem Moment noch nicht.

Glücklicherweise.

Kapitel 2

In Villingen-Schwenningen hatte sich der trübe Tag kaum wahrnehmbar aufgehellt. Clemens bemerkte es nicht, er war zu aufgeregt. Der erste Tag am Set.

Susanne Gerhardt und Elisabeth Merck, zwei unbekannte Kolleginnen etwa in seinem Alter, also auch noch keine dreißig, fingen ebenfalls an diesem Freitag an und warteten, wie er, genauso unruhig im Flur an der Tür zum Set. So hatte es ihnen Gabi, die Assistentin des Regisseurs, vor einigen Tagen am Telefon erklärt. »Warten Sie dort, Egi wird Sie da abholen. Kann vielleicht etwas dauern«, waren ihre Worte gewesen.

Egi Bernhardt, der Regisseur, trat zehn Minuten nach eins durch die Tür vom Set, begrüßte sie und bat sie gleich in seinen ›Privatbereich‹, einen kärglichen Raum, ein Kabuff, etwas abseits.

»Tut mir leid, dass es hier so unaufgeräumt ist, aber es findet sich einfach niemand ... egal. Setzt euch.«

Er zeigte auf einen Stuhl und eine schmale Liege, ging um seinen Schreibtisch herum, öffnete das einzige Fenster im Raum und setzte sich.

In einem Regal rechts von ihm stapelten sich Papiere, Unterlagen und Rollenbücher, genauso wie auf dem Schreibtisch, doch zusätzlich standen hier noch drei Aschenbecher und vier leere Kaffeetassen herum.

Elisabeth setzte sich eiligst auf den freien Stuhl, für Susanne und Clemens blieb lediglich die Liege. Vorsichtig, nur auf der Vorderkante, nahmen beide Platz, ohne sich zu berühren, ohne die Liege wirklich zu berühren.

»Ihr müsst entschuldigen, aber das ist im ganzen Studio der einzige Platz, an dem man rauchen darf. Außer draußen natürlich. Raucht ihr?«

Die drei Neuen schüttelten wortlos und im Takt den Kopf.

»Gut für euch«, sagte er, schob einen Aschenbecher zur Seite und griff nach den Rollenbüchern. »Denn draußen ist es noch arschkalt.«

Sein Mobiltelefon klingelte. Hektisch zog er es hervor, blickte auf das Display und drückte den Anrufer wortlos weg.

»Also, jetzt zu euch. Heute läuft es hier nicht gut, ich möchte fast sagen, es läuft richtig beschissen. Aber dafür könnt ihr glücklicherweise noch nichts ... Eure Rollen?« Wieder wühlte er sich durch die Rollenbücher, durch die Skripte, fand aber nicht, wonach er suchte, nahm sein Mobiltelefon hervor und drückte eine Kurzwahltaste.

»Gabi, wo sind denn diese verdammten Skripte für die Neuen? ... Hier liegt nichts ... Die sollen Montag anfangen, und nichts ist organisiert, das ist scheiße, Gabi«, brüllte er augenblicklich ins Telefon. Einen Moment später griff er links auf einen Stapel Papiere, sah sie sich genauer an und maulte: »Nächstes Mal legst du sie ganz einfach offensichtlich hin und versteckst sie nicht auf meinem Schreibtisch, ist das so schwer? Wo bist du überhaupt? ... Dann sieh zu, dass du schleunigst herkommst, hier ist der Teufel los.«

Er legte auf, drückte seine Zigarette aus, zündete sich eine neue an und schob drei Rollenbücher über den Schreibtisch.

»Hier, für euch, ihr wisst ja, welche Rollen ihr übernehmen werdet. Gabi wird gleich zurück sein und sich dann weiter um euch kümmern. Ich muss jetzt wieder. Nebenan ist so eine Art Kantine. Da gibt es Kaffee und Tee und Wasser. Und Sandwiches müssten auch noch da sein. Wartet da so lange.«

Und weg war Egi.

Was für ein Auftritt, dachte Clemens, und er lächelte.

»Du lachst«, sagte Susanne und blickte noch immer in die Richtung, in die Egi verschwunden war. »Ich finde das überhaupt nicht komisch.« Und leise ergänzte sie: »Das kann ja heiter werden.«

Gabi, die Assistentin, eine kleine, pummelige, etwa vierzigjährige Frau mit hektischen Augen, war zwanzig Minuten später bei ihnen.

»Egi habt ihr ja schon kennengelernt. Er ist nicht immer so. Meistens ist er noch schlimmer.« Und sie lachte. Clemens und Elisabeth lachten mit, Susanne fand das überhaupt nicht lustig.

Dann erklärte Gabi ihnen den Ablauf: »Um acht Uhr beginnen die Arbeiten. Alle müssen anwesend sein, egal, wann sie drankommen, außer sie sind an dem Tag definitiv nicht dabei, dann haben sie frei. Jeden Tag wird eine Folge abgedreht, mit Ausnahme der Außenaufnahmen, aber das ist jetzt nicht wichtig. Hier ...«, sie zeigte auf die Teile im Skript. »Das sind die Sätze, die bis Montag sitzen müssen. Und mit sitzen, meine ich wirklich sitzen. Es gibt ein bis zwei Stellproben, aber keine zehn Klappen. Doch das hat man euch ja im Vorfeld schon alles erklärt. Zeit ist Geld, und dieser Satz gilt hier besonders. Die Maske und alles andere seht ihr dann am Montag. Lernt euren Text, und seid Montag pünktlich um acht hier, und seid ausgeschlafen. Okay?

Übrigens, morgen sind Außenaufnahmen im Stadtgarten, wenn ihr nichts anderes vorhabt, dann schaut mal vorbei. Ihr müsst aber nicht.

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