Axel Adamitzki - LiebesTaumel

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Hinweis:
Das vorliegende Buch ist eine überarbeitete Ausgabe des Buches, das 2015 unter dem Titel ›Das Erbe von Hohenberg‹ und 2016 unter dem Titel ›Heritage‹ beim Droemer-Knaur Verlag unter meinem Pseudonym ›Andrea von Schlondorf‹ erschienen ist. Alle Rechte an dem Werk liegen beim Autor.
Die Kunststudentin Vivian liebt den jungen Schauspieler Clemens, der seine erste Rolle in einer Daily Soap übernommen hat. Vivian hat Angst, dass er sie über seine mögliche Berühmtheit vergessen könnte.
Doch dann kommt plötzlich alles anders. Vivians unbekannter Vater, der vor Wochen verstorben ist, hat ihr den Titel einer Gräfin und die Hauptanteile einer Privatbank hinterlassen. Die Adelsfamilie, zu der sie auf einmal auch gehört, ist ein Haifischbecken. Man ist nicht bereit, sie als Erbin zu akzeptieren. Man bedroht sie, man macht ihr Angst, man will sie loswerden. Über all das verlieren sich Vivian und Clemens mehr und mehr aus den Augen.
Hat ihre Liebe dennoch eine Chance? Oder gibt es für Vivian am Ende eine andere Liebe?

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Ach eines noch, es kann abends schon mal zehn Uhr werden, bis hier die Lichter ausgehen. Also, nehmt euch nicht schon für acht Uhr was vor, zumindest nicht von Montag bis Freitag. Noch irgendwelche Fragen?«

Die drei Neuen schüttelten nur den Kopf. Sie waren angekommen in der Welt der Soaps, auf dem ›Sprungbrett‹ zu einer steilen Schauspielerkarriere – wie sie gehofft hatten, wie alle hofften. Doch Zeit ist Geld. Und hier hatte man scheinbar weder das eine noch das andere ... in angemessenem Maße.

Kurz vor drei waren sie wieder draußen. Elisabeth verschwand wortlos. Susanne blickte Clemens eindringlich an.

»Hast du noch Lust auf einen Kaffee?«

»Tut mir leid, aber heute geht es nicht.«

»War ja auch nur ... Dann vielleicht ein andermal.«

»Ganz bestimmt.«

Und blicklos verschwand auch Susanne.

Clemens überquerte die Straße und schickte Vivian eine erste SMS: > Alles schon erledigt. Komme gleich nach Überlingen. Freue mich auf dich. LG.

Clemens ging langsam zu seinem Appartement und dachte über die letzten Stunden nach. Er spürte etwas in sich, etwas, das er befürchtet hatte, etwas, das er in seiner Euphorie über dieses Engagement gänzlich zur Seite gedrängt hatte, worüber er jetzt auch nicht nachdenken wollte. Vielleicht irrte er sich ja.

Heute Abend wollte er feiern, mit Vivian, in Überlingen. Nach Villingen-Schwenningen würde er erst am Sonntagnachmittag zurückkehren. Acht Sätze mussten bis Montag sitzen, und dafür benötigte er maximal einen Abend. Und die Außenaufnahmen, morgen, würde er sich schenken.

Gegen vier Uhr, kurz bevor er losfuhr, rief er Vivian an, doch sie meldete sich nicht. Und auch eine weitere SMS – > Ich freue mich auf dich. Kann es kaum erwarten, dir alles zu erzählen und dich zu küssen. LG. –, blieb lange ohne Antwort. Erst als er in Überlingen eintraf, piepste sein Mobiltelefon.

>Ich kann heute nicht. Ich bin bei meiner Mutter. Vielleicht bleibe ich heute Nacht hier. Ich melde mich. LG.

Lange blickte er auf diese Zeilen. Was war geschehen? Kein Herz, kein Kuss, kein ›Ich liebe dich‹, nicht einmal ein ›Ich freue mich auch auf dich‹.

Nichts.

Noch einmal versuchte Clemens, sie zu erreichen, doch wieder sprang nur die Mailbox an.

Nachdenklich blätterte er schließlich das Skript durch und überflog seine acht Sätze, die ziemlich anspruchslos waren.

*

»Hier.« Sabine Schreiber überreichte ihrer Tochter einen Brief. »Ich habe auch einen bekommen. Ich hoffe, das ist reine Formsache. Gern hätte ich dir all das erspart. Und ich hoffe außerdem, dass du mich irgendwann verstehen wirst.«

Vivian sah ihre Mutter verwirrt und fassungslos an. Ohne Umwege war sie von Villingen-Schwenningen direkt zu ihr gefahren.

»Was ist das?«

Zynisch und auch ein wenig ängstlich sagte Vivians Mutter: »Dein Vater ... Er ist vor zwei Wochen gestorben, und das hier ist offensichtlich seine letzte Genugtuung.«

Genugtuung? Wofür?, dachte Vivian. Und merkwürdig, sie empfand nichts bei den Worten ihrer Mutter: Dein Vater ist vor zwei Wochen gestorben ... Seit sechzehn Jahren war ihre Mutter mit Manfred zusammen, und irgendwie war er in der Zwischenzeit zu einer Art Ersatzvater für sie geworden. Doch befremdlich empfand Vivian den Zynismus und die unüberhörbare Angst in den Worten ihrer Mutter. Genugtuung ... eines Toten?

Vivian blickte abermals auf den Brief, und erneut fragte sie: »Aber was ist das? ... Von ihm?«

»Mach ihn auf. Es ist eine Einladung zur Testamentseröffnung. Irgendetwas hat er dir hinterlassen.« Höhnisch und besorgt ergänzte sie: »Irgendetwas hat er auch mir hinterlassen. Wobei ich nicht weiß, ob uns das glücklich machen wird.«

Vivian erstaunten die Worte ihrer Mutter.

»War er so schlimm? Aber ... hast du ihn nicht irgendwann einmal geliebt? Oder hat er dich mit Gewalt ...?«

»Unsinn.«

»Was? Dass du ihn geliebt hast?«

Empört sah Sabine ihre Tochter an, schien sich aber rasch wieder zu beruhigen.

»Sei nicht so frech. Natürlich habe ich ihn geliebt, sonst gäbe es dich nicht. Doch mehr sage ich nicht.«

So viel wie eben hatte ihre Mutter in fünfundzwanzig Jahren nicht von ihrem Vater erzählt. Und doch war es so gut wie nichts.

»Wann ist denn die Beisetzung?«

»Die war bereits. Und auch deshalb sage ich dir, wir haben nichts mit ihm und dieser Familie zu tun.«

Nichts? Und doch sollen wir bei der Testamentseröffnung dabei sein, dachte Vivian und wusste nicht, was sie von all dem halten sollte, wie all das zusammenpasste.

»Und wann ist diese Testamentseröffnung?«

Aber ohne die Antwort abzuwarten, wurde Vivian plötzlich unruhig. Sie hörte die Worte ihrer Mutter nicht – »Nächsten Mittwoch!« –, sie blickte nur auf den Brief, denn sie begriff, dort würde sie endlich den Namen ihres Vaters finden. Ganz sicher. Endlich würde er seine Existenzlosigkeit verlieren, würde er ein menschliches Antlitz bekommen.

Mit zitternder Hand riss sie das Kuvert auf, überflog die Zeilen, suchte nach einem Namen, nach seinem Namen, fand ihn nicht gleich, bis sie begriff, dass der Name, der etwas größer herausgestellt worden war, der allzu offensichtlich war, der Name ihres Vaters sein musste. Und er war es.

Vivian starrte ihre Mutter ängstlich und fassungslos an, und sie räusperte sich, schluckte trocken und fast piepsend quetschte sie den Namen hervor: »Hektor ... Graf zu Hohenberg ... Ein Adliger ist mein Vater?«

Ihre Mutter nickte kaum merklich.

Sekunden der Stille vergingen, nicht einmal das Klingeln von Vivians Mobiltelefon konnte diese Stille durchbrechen, blieb einfach ungehört.

Die beiden Frauen standen in der ›Rumpelkammer‹ ihrer Mutter, zwischen einem Korb mit Wäsche und einem Regal voller Akten, vor einem Bügelbrett und einem Staubsauger, der vor dem Regal lag, und betrachteten einander. Wortlos. Vivian wartete, doch es kam nichts. Ihre Mutter nahm ein Handtuch aus einem Korb und legte es zusammen. Sie wollte nicht reden. Vivian hatte zusehends das Gefühl, einer fremden Frau gegenüberzustehen.

Ein Graf war ihr Vater. Ein Adliger. Wie konnte das sein? Nie hatte es Kontakte zu dieser völlig fremden Schicht gegeben.

»Und du willst mir nichts dazu sagen?«, fragte Vivian schließlich.

Sabine Schreiber presste die Lippen fest aufeinander und schüttelte entschieden den Kopf.

Vivian war enttäuscht und erbost und wütend – und furchtbar ohnmächtig. Tränen liefen ihr die Wangen herunter, doch ihre Mutter blieb stumm, nahm ein weiteres Handtuch aus dem Korb, hob schließlich den Kopf und sah blicklos durch ihre Tochter hindurch, etwas, das Vivian an ihr nicht kannte, etwas, das sie mutlos und traurig machte.

»Ich denke, dann habe ich heute hier nichts weiter verloren.«

Vivian verließ die ›Rumpelkammer‹, drei Schritte später folgte ihre Mutter, noch immer das Handtuch zwischen den Fingern. An der Wohnungstür blieb Vivian noch einmal stehen.

»Ich bin enttäuscht von dir, Mama. Und wie soll ich dich je verstehen, wenn du nichts sagst. Ich finde es schade. Über alles konnten wir reden. Immer. Nur was meinen Vater angeht, da bist du irgendwie ... wie soll ich es sagen ..., da bist du irgendwie nicht meine Mutter.«

Zwei Minuten später saß Vivian wieder in ihrem roten Polo und verließ, im Schritttempo des Feierabendverkehrs, Lindau. Sie fuhr am Bodensee entlang, ohne ihn zu sehen, ohne das Glitzern der Frühlingssonne, die sich endlich durch die graue Wolkenwand gekämpft hatte, auf den Wellenkämmen wahrzunehmen.

Vivian dachte immer wieder nur an ihre Mutter.

Warum war sie so verschlossen? Warum erzählte sie ihr nichts von ihrem Vater, jetzt, wo er tot war? Jetzt, wo Vivian wusste, wer er war?

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