Azura Schattensang - Schattendrache

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"Wenn der Leitstern erlischt
und sein Funke zerbricht.
Wenn das letzte Lied verklingt
und der dunkle Mond den Himmel erklimmt."
Aurelia ist es unter Einsatz ihres Lebens gelungen, den Schattenkönig zu besiegen, doch noch liegt der Frieden in weiter Ferne. Während das Feuer der Rebellion ungezügelt im Lande brennt, landen an Canthans Küsten Flüchtlinge aus Mherdon an. Die geflohenen Menschen bringen besorgniserregende Kunde mit und schon bald erklingen erneut die Trommeln des Krieges. Aurelia und ihre Freunde müssen erkennen, dass es dieses Mal um weit mehr als den Frieden in ihrem Land geht. Das Schicksal des gesamten Kontinents steht auf dem Spiel!

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„Danke“, war alles, was Aurelia sagen konnte.

Sprachlos starrten sie alle Meister Albions Abbild an, in dessen Inneren sich das Licht der Flamme widerspiegelte und ihm damit einen lebendigen Anschein verlieh.

„Wahrhaftig unglaublich“, wisperte Norwin und schnäuzte sich erneut. Dann sah er einen nach dem anderen an und rieb sich fröstelnd über die Arme. „Ich denke, mein Bruder wird nichts dagegen haben, wenn wir seinem Andenken an einem wärmeren Ort gedenken.“ Er grinste schief.

Aurelia legte ihm einen Arm und die Schultern und drückte ihn an sich. „Das denke ich auch.“ Sie blickte über die Schulter zu Meister Albions Statue und musste plötzlich lächeln. Norwin hatte Recht. Irgendwann würden sie sich wieder sehen. Sie wandte sich ab und ging mit den anderen zum Schloss zurück, um sich bei einer Mahlzeit zu wärmen. Nach dem Essen löste sich die Gruppe auf und ein Jeder ging seiner eigenen Wege. Norwin schien es nach der Trauerfeier deutlich besser zu gehen, denn er schnappte sich Constantin, um mit ihm irgendetwas zu besprechen und wirkte dabei fast schon wieder wie sein übliches selbst.

Aurelia zog sich mit Kyle, Lillith und Raik in die Bibliothek zurück. Sie hatte für den Tag einen Trauertag ausgerufen, sodass sie für den Moment von ihren offiziellen Pflichten befreit war. Es war ein befreiendes Gefühl, denn sie hätte in ihrer gegenwärtigen Gemütslage unter keinen Umständen irgendwelche Audienzen abhalten können.

Gemeinsam mit Lillith ließ sie sich auf einem Sofa nieder und sah dabei zu, wie Kyle und Raik einige Tische und Sessel beiseite rückten. Raik war von Kyles Schwertkünsten so fasziniert, dass er ihn fast schon angefleht hatte, ihm einige Techniken zu zeigen. Während die beiden Männer sich mit den Waffen beschäftigten, betrachtete Lillith eingehend den Ring an Aurelias Finger und machte dabei erstaunte Laute.

„Wo hat er dieses Schmuckstück nur her“, wunderte sie sich und riss damit Aurelia aus ihren Gedanken.

Sie musste lachen, als sie Lillith die Frage beantwortete. „Der Herr General ist ein ausgemachter Geheimniskrämer. Er hat den Ring heimlich gekauft, während wir einen Spaziergang in Thyrr unternommen haben.“

„Oho“, machte Lillith und sah zu Kyle und Raik herüber. Die Wand, die sie eingeschlagen hatte, lag immer noch in Trümmern, auch wenn das Meiste an Schutt bereits hinaus geräumt worden war. „Wann wird die Hochzeitsfeier stattfinden?“

„Wir hatten an einen Tag im Sommer gedacht. Doch zunächst müssen die Dinge im Land wieder ins Reine gebracht werden.“ Verlegen spielte Aurelia mit dem Ring an ihrem Finger. „Nicht, dass unsere Hochzeit zu den nächsten Revolten im Land führt.“

„Das glaube ich nicht“, sagte Lillith. „Das Volk liebt dich.“

Aurelia lachte ungläubig auf. „Wieso sollte es?“

„Weil du – ihre Königin – dazu bereit warst, dein Leben für ihr Wohl zu opfern. Das hat sich unter den Leuten wie ein Lauffeuer verbreitet. Du bist ihre Heldin“, meinte Lillith. Aurelia sah sie immer noch skeptisch an. „Und die Bekanntgabe deiner Verlobung mit jemanden aus ihren Reihen hat ihre Begeisterung für dich nur noch geschürt.“ Sie legte Aurelia eine Hand auf den Arm. „Kyle ist nicht von adeligem Blut, vergiss das nicht.“

„Kaum zu glauben, dass es einmal eine Zeit geben würde, in der sich die Königin mit jemanden aus dem einfachen Volk vermählt“, sinnierte Aurelia.

Lillith musterte sie scharf. „Ich wüsste niemanden, der es mehr verdient hätte um deine Hand anzuhalten, als er.“ Ihr Griff um Aurelias Arm wurde fester. „Liebes, du warst tot. Nicht nur nahe dran, sondern wirklich und wahrhaftig. Dein Herz hat aufgehört zu schlagen und dein Geist war fort.“ Ihre Augen glühten in einem intensiven Rot. Sie deutete mit dem Finger auf Aurelias Hals, um den sie immer noch die Kette trug - auch wenn der Stein farblos und gesprungen war. „Du erinnerst dich noch daran, was ich dir damals über das Drachenherz gesagt habe?“

Aurelia nickte. Sie wusste es noch zu gut. Ein Drachenherz entstand, wenn ein Drache sein Leben aus Liebe gab. Es reagierte auf starke Emotionen. Am meisten auf die Kraft der Liebe, welche im Volksmund auch als die stärkste Form der Magie bekannt war.

„Kyle hat dich mit dessen Kraft zurück geholt. Ich kann mir gar nicht ausmalen wie stark seine Gefühle für dich sein müssen, dass ihm dies gelungen ist“, fuhr Lillith fort.

Aurelia berührte den Stein an der Kette. „Es hat seine gesamte Kraft verloren. Ich kann es spüren.“

„Das wundert mich nicht. Auch die magische Kraft eines Drachen ist begrenzt. Unglaublich, dass es überhaupt so viel Kraft besaß“, meinte Lillith.

Aurelia senkte den Blick und vergrub die Finger im weichen Stoff ihres schwarzen Kleides. „Wir haben unwahrscheinliches Glück gehabt, nicht wahr?“

„Allerdings“, stimmte Lillith ihr zu. „Und dir geht es wirklich gut?“

„Ja, wirklich. Hört auf, mich das ständig zu fragen“, verlangte Aurelia entnervt.

Lillith verengte die Augen zu schlitzen und schnalzte missbilligend mit der Zunge. „Nun, es ist nicht alltäglich, dass jemand aus dem Totenreich zurückkehrt. Du siehst nicht zufällig Dinge, die du vorher nicht gesehen hast?“

„Nein, ich nehme die Welt genauso wahr wie zuvor“, sagte Aurelia und erklärte das Thema damit für beendet. Sie konnte die Sorge der anderen verstehen, doch ihr ging es gut. Bis auf die anhaltenden Albträume, welche sie jedoch schon vor diesem Zwischenfall geplagt hatten – auch wenn sie nun an Ausmaß und Intensität gewonnen hatten. Doch das brauchte niemanden zu erfahren. Sie würde sich an die immer wiederkehrenden Bilder gewöhnen, so wie sie sich auch an die vorherigen Albträume gewöhnt hatte. Es würde seine Zeit dauern, doch irgendwann würden diese Traumfetzen wieder verschwinden. Das hoffte sie jedenfalls.

Kapitel 3

Leutzinmanoth – 324 n. DK

„Hört, Leute! Hört mich an! Viele von uns leiden Hunger und frieren in der Nacht. Wie viele von euch haben Haus und Hof verloren? Wie viele von euch haben keine Arbeit mehr?“ Der Mann stand auf einem wackeligen Podest aus Fässern und alten Holzplanken. Seine fleckige, graue Kleidung hing schlaff um seine Schultern und Beine. Eine größere Menschenmenge hatte sich um ihn versammelt. Leises zustimmendes Gemurmel erklang.

„Wessen Schuld ist das? Sicherlich ist es nicht das Verschulden der hart arbeitenden Bevölkerung!“ Einige Menschen klatschten zaghaft. „Es ist die Schuld der Herrscher! Erst wurden wir von der harten Hand König Roderichs geknechtet und nun sitzt seine verschollene Nichte auf dem Thron und will uns weiß machen, dass ab jetzt alles besser wird?! Ich sage euch: Glaubt nicht an diese falschen Versprechungen! Nichts wird sich ändern, wenn wir nicht selbst dafür sorgen!“

Ein wütendes Raunen ging durch die Menge und Stimmen wurden laut. Plötzlich flog ein angebissener Apfel in Richtung des Podestes und verfehlte den Mann knapp.

„Ich weiß nicht, was du hier willst, aber Unruhe kannst du woanders stiften!“ Ein älterer Mann hob drohend die Faust und erhielt unterstützenden Jubel aus der Menge.

„Königin Aurelia hat in ihrer kurzen Amtszeit mehr für uns einfache Leute getan, als ihr uns in hundert Jahren versprechen könnt. Wir sollten dankbar für solch eine gütige Königin sein!“, rief eine Frau und erntete Applaus dafür.

„Pah!“, machte der Sprecher auf dem Podest und stemmte die Fäuste in die Seiten. „Das Zeitalter der Könige ist vorüber! Ihr klammert euch an einen längst verblassten Traum!“

„Es wurden uns Änderungen versprochen und bisher wurden diese Versprechen eingehalten“, argumentierte ein anderer Mann.

„Und dann? Glaubt ihr wirklich, dass die Königin auch nur einen Zipfel ihrer Macht abtreten wird?!“, hielt der Sprecher dagegen. „Diese Königin ist genauso verschlagen wie alle anderen Monarchen. Mit diesen Versprechungen versucht sie nur uns – das Volk – ruhig zu halten, bis sie ihre Macht gefestigt hat!“

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