Hans Pürstner - Der Gärtner war nicht der Mörder

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Der Gärtner war nicht der Mörder: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Seniorchef eines großen Lebensmitteldiscounters lädt seine Familienangehörigen zum Dinner in seine Villa in Hamburg-Blankenese, um ihnen einen wichtigen Entschluss über seine Nachfolge mitzuteilen. Kurz davor kippt er tot vom Stuhl. Kommissar Woldmann und seine Assistentin recherchiern in der großen Familie und in ihrem Umfeld, bis sie gegen zahlreiche Widerstände, auch seiner Vorgesetzten, die traurige Wahrheit herausfinden.

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Leberwurst hergestellt wird? Nicht gerade appetitlich, ich hab mal bei meinem Schlachter zugeschaut. Aber wenn ich mir vorstelle, dass bei diesen Zutaten dann auch noch gespart werden muss, da dreht sich mir beim bloßen

Gedanken daran schon der Magen um!“

„Geben Sie mir sofort meine Wurst zurück, was fällt Ihnen eigentlich ein“, schrie die Dame empört und verstaute das gute Stück wieder in ihrer Einkaufstasche.

„Wo sollen wir denn sonst noch sparen, wenn nicht beim Essen?“ rief sie dem Doktor zu und wartete gespannt auf seine Antwort. „Wo haben Sie denn die Lederjacke gekauft, die Sie gerade anhaben?“, gab er statt einer Antwort zurück.

„War die etwa ein Sonderangebot bei Kuhlmann?“

„Dort kauf ich mir doch keine Lederjacke!“, antwortete sie beleidigt. „Die hab ich bei Leder Schmidt im Neuen Wall gekauft. Für was Gutes muss man auch etwas mehr ausgeben!“, setzte sie ganz selbstbewusst hinzu.

Das war natürlich Wasser auf die Mühlen von Weinreb.

„Aha, und warum soll diese durchaus vernünftige Ansicht für Bekleidung gelten, und nicht für Lebensmittel?

Ausgerechnet für etwas, was mehr als alles andere wichtig ist für unsere Gesundheit, unser Wohlergehen und nicht zuletzt für unseren guten Geschmack. Dafür sollen wir nie etwas mehr, sondern am liebsten immer weniger

ausgeben, oder was?“

Er redete sich richtig in Rage. Unterdessen war eine der Demonstrantinnen interessiert zu der Runde gestoßen und als die Dame in ihr eine Nachbarin erkannte, fing sie sofort an zu schimpfen.

„Frau Krüger, machen Sie da etwa auch mit bei dieser Öko-Geschichte? Sie kaufen doch sonst auch immer im

Rabbisch Markt ein!“

Eine leichte Röte überzog das ansonsten blasse, wenn auch nicht unhübsche Gesicht der zartgliedrigen Frau.

„Ja, Frau Marko, von den paar Euro Arbeitslosenhilfe kann ich mir nicht leisten, in den Delikatessenladen zu gehen. Aber deshalb will ich trotzdem gesunde Lebensmittel!“

2.Kapitel

Genervt unterbrach Kriminaloberrat Berger, der Leiter der Mordkommission des Hamburger Landeskriminalamtes, sein intensives Aktenstudium.

„Ja, bitte?“ blaffte er zur Tür, an der ihm gerade ein vorsichtiges Klopfen unangemeldeten Besuch ankündigte.

„Sie wollten mich sprechen, Chef?“, antwortete der Besucher und trat, ohne eine Antwort abzuwarten, in das Büro.

Augenblicklich hellte sich die Miene des Kripo-Chefs auf, als er sah, wer ihn da in seiner Konzentration gestört hatte.

„Ach Sie sind´s, Woldmann, das hab ich doch glatt vergessen!“ rechtfertigte Berger seine unwirsche Reaktion von vorhin. „Danke, dass Sie so schnell vorbei gekommen sind“.

Der altgediente Kriminaloberkommissar akzeptierte die etwas mühsam herausgepresste Entschuldigung wortlos und setzte sich auf einen der Besucherstühle. Insgeheim lächelnd verfolgte er die wichtigtuerisch hin gekritzelten

handschriftlichen Vermerke auf einer der Akten, die sein Chef noch schnell vornahm, ehe sich dieser voll seinem Gast widmete.

„Ich hab Sie rufen lassen, mein lieber Woldmann, weil Sie mein erfahrenster und fähigster Ermittler sind“, sagte er zu seinem Gegenüber und schaute ihn erwartungsvoll an, um zu sehen, wie seine pathetisch vorgetragene

Begrüßung wohl ankommen würde.

Doch der wusste schon, dass bei solch ungewohntem Lob das dicke Ende meistens hinterher kam und verzog keine Miene. Enttäuscht von dessen Reaktion fuhr der Kriminalrat fort.

„Vom Gerichtsmedizinischen Institut kam gestern der Untersuchungsbericht zur Leichensache Rabbisch.“

Wiederum blickte er seinen Beamten gespannt an, doch auch jetzt war nicht das geringste Flackern in den Augen von Kriminaloberkommissar Woldmann zu erkennen.

„Dies ist eine äußerst delikate Angelegenheit, lieber Woldmann“, verlegte sich Berger jetzt wieder auf die

liebenswürdige Tour. Der beschloss daraufhin endlich, doch ein wenig Interesse zu heucheln und fragte scheinheilig

„Meinen Sie etwa d e nRabbisch?“ und wiegte den Kopf.

Berger senkte seine ansonsten eher polternd laute Stimme erschrocken ab und flüsterte fast

„Ja, genau d e n meine ich! Der alte Rabbisch hat vor einigen Jahren die Geschäfte an seinen Sohn übergeben, war aber nie ganz aus der Firma verschwunden. Als eine Art Aufsichtsratsvorsitzender überwachte er noch jeden

wichtigen Vorgang im Geschäftsleben seiner ehemaligen Firma“.

Die kaum verhüllte Bewunderung war ihm an den Augen abzulesen

“Am vergangenen Wochenende lud er zu einer Familienfeier, in der er eine wichtige Erklärung abzugeben

versprochen hatte. Während er mit seiner Familie gerade beim Nachtisch war, soll er plötzlich mitsamt seinem Stuhl nach hinten gekippt und ohnmächtig liegen geblieben sein.

Der natürlich sofort herbeigerufene Notarzt konnte genau wie sein beim Essen anwesender Kollege Doktor

Windelen, der Hausarzt der Familie, nichts mehr für seinen Patienten tun. Kurz nach der Einlieferung im

Krankenhaus Rissen verstarb der Seniorchef des Hauses Rabbisch, ohne noch einmal das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.“

„Aha“, meinte der Kriminalbeamte nur, nachdem er die langatmige Erklärung seines Vorgesetzten zur Kenntnis genommen hatte,

„Und was haben wir damit zu tun? Er war doch schon über siebzig, der alte Rabbisch. Auf die Dauer hat halt sein Körper den Raubbau an seiner Gesundheit nicht länger hingenommen, oder?“

„Unsinn, Woldmann!“, das lieber ließ Berger jetzt verärgert weg.

„Selbstverständlich wurde eine Obduktion durchgeführt setzte er fort, „und zwar von Professor Ullrich!“.

Der war zwar eine unbestrittene Kapazität unter den Hamburger Pathologen, doch der Kripomann dachte nicht im Traum daran, jetzt vor Ehrfurcht zu erzittern.

„Was hat er denn als Todesursache angegeben, der Herr Professor?“.

Berger gefiel es überhaupt nicht, wie er Herr Professor betonte, aber er wollte nicht gerade jetzt wieder das alte Thema aufwärmen. Oft genug schon hatte er sich über den seiner Meinung nach mangelnden Respekt gegenüber Höherrangigen von Woldmann aufgeregt.

So holte er das Gutachten aus seiner Ablage hervor, setzte seine Lesebrille auf und überflog noch einmal das Schreiben, bevor er kopfschüttelnd antwortete:

„Dr. Ulrich gibt als Todesursache zwar plötzliches Herzversagen an, meint aber, dass auf Grund nicht näher

beschriebener Umstände eine Fremdeinwirkung nicht auszuschließen sei. Er spricht von Botulismus oder so..“ setzte der Kriminalrat, immer noch verwundert, hinzu.

Woldmann, der gerade an einem verzwickten Fall arbeitete, war alles andere als begeistert, sich noch zusätzliche Arbeit aufzuhalsen und fragte mürrisch:

„Kann das nicht der Kollege bearbeiten, der bei der Tatortbesichtigung dabei war?“

„Das ist es ja gerade, mein lieber Woldmann“, bekam er fast flüsternd zur Antwort,

„wir konnten doch nicht gleich mit unserem ganzen Apparat dort aufkreuzen, zumal es ja anfangs wie ein ganz normaler Todesfall aussah“, meinte er eine Spur zu ehrfürchtig

„Der Notarzt hat aber gegenüber dem anwesenden Beamten des Streifenwagens eine dem entsprechende Vermutung geäußert“, druckste er verlegen herum.

Das war es also, anscheinend hatte der pflichtbewusste Beamte dies in seinem Bericht vermerkt und dadurch

überhaupt erst das Misstrauen des Pathologie-Professors geweckt.

„Gut, Chef, ich lass mir die Akten kommen“, meinte Woldmann resigniert, “aber den Fall mit der ermordeten

Prostituierten kann ich nicht so einfach zur Seite legen, der Kollege Grabert hat gestern seine Kur bewilligt

bekommen, das heißt, ab nächste Woche hab ich noch einen Mann weniger!“

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