Gerhard Wolff - Return, Viktoria

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Viktoria ist ein Tenniswunderkind, das seinen Weg in den Tenniszirkus und ins Leben finden muss. Dieser Weg wird von vielen dramatischen Ereignissen so sehr behindert, dass sich Viktoria schließlich fragen muss, was sie wirklich will. Wird Viktoria ihren Sinn im Leben finden?

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Nun war auch Sofia bei ihnen, die sie ins Spielzimmer begleitete.

„Was ist denn hier los?“, wiederholte Beth ihre Frage.

Alle Spielgeräte waren an den Rand des Zimmers geräumt, so dass sich in der Mitte ein großer Raum ergab. Dieser war jedoch durch ein niedrig aufgestelltes Badmintonnetz geteilt und an den Rändern standen Hütchen, die ein Spielfeld markierten.

„Das ist eine Art Tennisfeld!“, erklärte Sofia.

„Oh, Tennis, ich liebe Tennis!“, rief Vicky begeistert aus.

„Aber ich hasse Tennis!“, konterte die elfjährige Beth. „Ich will Trampolinspringen und zwar jetzt. Das Tennisfeld muss weg!“

„Kommt nicht in Frage!“, meinte Sofia streng zu ihr. „Du wirst dich damit abfinden müssen, dass hier Tennis geübt wird.“

Vicky sah sie fragend an. „Aber das Feld ist viel zu klein. Wie soll man denn da Aufschläge machen?“

Sofia legte die Hand auf ihre Schultern. „Du hast natürlich Recht, Liebes!“, nickte sie. „Aber dein Trainer hat gesagt, es sei auch sinnvoll, etwas für das Ballgefühl zu tun. Und das kannst du prima mit Softbällen üben, die du von unten über so ein Netz spielst. Man muss immer von unten spielen und die Bälle immer „volley“ nehmen!“

„Oh, klasse!“, rief Vicky begeistert aus.

„Wenn dir das Spiel wirklich Spaß macht, werden wir am Ende des Grundstücks, ganz hinten, hinter den Büschen einen Tennisplatz hin bauen, wo du dann alles richtig üben kannst!“, ergänzte sie nun.

„Oh, Mama, das ist ja wunderbar, das ist ja wunderbar!“ Vicky fiel ihr um den Hals und küsste sie.

„Und wo kann ich spielen?“, meinte Beth beleidigt.

„Du spielst auch hier, und zwar Tennis!“ Sofia sah Beth in die Augen. „Du bist von jetzt an Vickys Trainingspartnerin zuhause. Du bekommst natürlich auch ein paar Trainingsstunden. Aber das hier kannst du schon probieren.“

„Aber, aber ich hasse Tennis!“, rief nun Beth. „Erinnere dich doch, wie schrecklich es für mich war, als ihr mich letztes Jahr zum Tennis geschleppt habt. Ich habe keinen Ball getroffen und es hat mir auch keinen Spaß gemacht, mit einem Schläger auf so einen blöden Ball zu schlagen. Und dann das Getue von diesen eingebildeten, dummen Zicken, die da rumlaufen.“

„Beth!“, fuhr Sofia sie da an. „Benimm dich!“ Sie holte Luft, um ihre Fassung wieder zu gewinnen. „Ein bisschen Übung und du wirst es schon können. Natürlich nicht so gut, wie Vicky, aber vielleicht so gut, dass es dir auch Spaß macht.“

„Ich, ich will nicht!“, rief Beth aus.

„Bitte, versuch es doch mal, mir zu Liebe!“, versuchte es nun Sofia im Guten.

„Ich kann nicht!“

„Bitte, Beth, für mich!“, flehte nun Vicky.

Da begab sich Beth auf das Spielfeld und Vicky folgte ihr.

„Immer nur von unten und nur „volley“!“, erläuterte Sofia nochmals.

Obwohl man Beth ansah, dass sie sich Mühe gab, wurde allen schnell klar, dass sie überhaupt kein Ballgefühl und keine Begabung für diesen Sport hatte.

„Ich kann das nicht, Mama!“, flüsterte Beth schließlich den Tränen nahe.

Auch Vicky hatte das eingesehen und stand ratlos da.

„Es ist gut!“, meinte Sofia enttäuscht.

Beth ließ den Schläger fallen und rannte weinend hinaus.

„Willst du mal?“, fragte Vicky ihre Mutter.

Diese winkte ab und dachte nach. „Isabella!“, rief sie dann das Dienstmädchen. „Isabella, komm doch mal!“

Tatsächlich erklärte sich Isabella bereit, mit Vicky zu spielen, und sie konnte es zur Überraschung Sofias ganz gut.

„Gut genug für zuhause. Im Club bekommst du von jetzt an neben dem Gruppentraining und Partnertraining auch Einzeltraining. Und hier zuhause trainiert Isabella täglich eine Stunde mit dir Ballgefühl!“, entschied die Mutter.

„Oh, oh danke!“, rief Viktoria aus und sie begannen zu spielen.

„Und ich muss mich jetzt um Beth kümmern und versuchen, das wieder hinzukriegen!“ Damit eilte sie ihrer Tochter hinterher.

3

Die Tafts saßen bei Kaffee und Kuchen auf der Veranda ihres Hauses und unterhielten sich über Vickys ersten Spieltag.

Das Haus lag im Süden von Los Angeles. Ein Bankier hatte es im letzten Jahrhundert erbaut und den Plantagenvillen der Südstaaten nachempfunden, weil er aus Atlanta in den Westen gekommen war. Es hatte 12 Zimmer mit riesigen Fenstern. Der breite und lange Balkon wurde von fünf dicken, hohen und schneeweißen Marmorsäulen getragen. Davor lag die Terrasse, die so lang war wie das Haus selbst und ebenfalls mit Marmorplatten bedeckt war. Sofias Vater hatte es erstanden, nachdem er mit seiner Firma vermögend geworden war. Das Haus war uMr.ingt von einem parkähnlichen Grundstück. Wenn man die von einem Marmorgeländer eingefasste Treppe ein paar Stufen hinunterstieg, so konnte man auf einem das riesige Grundstück uMr.undenden und zerschneidenden Kiesweg durch herrlichen Rasen und unter alten Eichen spazieren gehen oder sich auf eine der Holzbänke setzen und sich an einigen Springbrunnen mit Messingfiguren erfrischen. Sofia hatte sich den Garten so gewünscht. Frank hielt das für übertrieben, aber er wollte seiner Frau und seiner Tochter jeden Wunsch erfüllen, den er mit Geld bezahlen konnte. Ihm selbst war es gleich, wo er wohnte. Er erinnerte sich noch gut an seine Jugendzeit, als er mit seiner Mutter in einer kleinen, stickigen Wohnung in der Bronx von New York gelebt hatte. Seinen Vater hatte er nie gekannt. Er erinnerte sich umso besser an seine Mutter, sah immer, wenn er an sie dachte, ihr von der schweren Arbeit ausgemergeltes Gesicht vor sich und hörte ihre feste und entschlossene Stimme, mit der sie ihn angetrieben hatte, etwas aus sich zu machen. Die Arbeit hatte sie kaputt gemacht, und ehe er so richtig erwachsen war, starb sie vor Schwäche und er begann eine Lehre als Kaufmann. Er arbeitete sich schnell nach oben und heiratete schließlich die Tochter des Chefs, Vickys Mutter Sofia. So war er selbst Herr einer großen Firma geworden.

Vicky war schon nach wenigen Wochen im Club in die Ligamannschaft ihrer Altersstufe berufen worden und so verbrachte sie die folgenden Wochenenden auf den Tennisplätzen der umliegenden Vereine. Mr.s Taft hatte sie zum Spielort gefahren, hatte ihre Spiele von der Tribüne aus beobachtet, hatte sich über Vickys Siege über Spielerinnen, die schon seit sie laufen konnten Tennistraining erhielten, gewundert und war dann beim gemeinsamen Mittagessen oder beim Abschlussessen der beiden Mannschaften zu ihrer Überraschung mehrfach auf Vickys Talent angesprochen worden. Genauso stolz wie nachdenklich fuhr sie schweigend nach Hause. Sie überlegte, was da gerade mit ihnen geschah. Und das tat auch ihr Mann, der auch am Wochenende für die Firma arbeitete, wenn sie ihm davon erzählte. Und das tat auch Beth, die ihr Wochenende lieber mit ihren Freundinnen verbrachte, als ihre Schwester zu bewundern.

Nachdem sie irgendwann am späten Nachmittag alle wieder zuhause angekommen waren, trafen sie sich auf der Veranda zum Kaffee oder zum Abendessen. Dann war aber nur noch Vicky das Gesprächsthema.

„Du warst einfach spitze!“, meinte Sofia voller Bewunderung. „Wie leicht du deine Spiele gewonnen hast, unfassbar!“

„Ist das wahr?“, fragte Frank stolz.

„Und wie du dich bewegt hast, wie du die Bälle getroffen hast, wie du die Gegnerinnen ausgespielt hast!“, schwärmte Sofia weiter. „Ich bin kein Tennisfachmann, bei Gott nicht, aber das konnte jeder sehen.“

„Unglaublich!“, kommentierte Frank.

Beth saß nur schweigend da und verzog die Miene.

„Und die Leute, die saßen mit offenem Mund da und staunten über dein Spiel!“, ergänzte Sofia. „Ständig wurde ich gefragt, ob du meine Tochter bist.“

Frank nickte stolz. „Das muss ein schönes Gefühl gewesen sein, ich muss schon sagen.“ Er dachte nach. „Ich glaube, da muss man aufpassen, dass man nicht größenwahnsinnig wird, wenn man so eine Tochter hat!“

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