R. B. Landolt - Eine Schlange in der Dunkelheit

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Eine Schlange in der Dunkelheit: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Anfang denkt der junge Jaco an nichts Böses. Als ihm eine Hellseherin tödliche Gefahren prophezeit, vermutet er ein abgekartetes Spiel. Auch bei der Begegnung mit einer Frau, die in einem Käfig eingesperrt ist und bei seinem Anblick zu Tode erschrickt, glaubt er an eine Verwechslung. Doch als man in sein Haus einbricht und er nur mit viel Glück einer schweren Verletzung entgeht, wird er misstrauisch. Was steckt dahinter? Hängt es mit dem Schicksal seiner toten Eltern zusammen? Ein altes Tagebuch seiner Mutter löst eine Kette von Ereignissen aus. Bis ein Mord geschieht.
Doch da ist auch noch Serafina, die attraktive und kratzbürstige Tochter des Zirkusdirektors, zu der sich Jaco schon bald hingezogen fühlt. Während er immer tiefer in den Strudeln einer rätselhaften Vergangenheit versinkt, ist sein bester Freund mit einer neuen Erfindung beschäftigt. Doch wird er es schaffen, der Welt zu beweisen, dass der Mensch fliegen kann? Und wird er rechtzeitig zur Stelle sein, wenn das Leben Jacos in höchster Gefahr schwebt?
Der Roman erzählt die Geschichte eines Aussenseiters in einer Welt, die ihm nur Ablehnung und Verachtung entgegenbringt. Der jugendliche Held kämpft um Anerkennung, doch die Ereignisse um seine Person werden zeigen müssen, ob er aus dem richtigen Holz geschnitzt ist.

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„Sei still!“

„Was ist los?“, flüsterte Shi-Sha. „Lass mich durch!“ Er zwängte sich an Agathas massiven Hüften vorbei, bis er freie Sicht hatte.

Caligari schaute abwesend in die Ferne, während er seine Fragen stellte. „Wo arbeitet er?“

„Ich sehe einen großen Raum mit vielen Leuten. Es ist heiß und rauchig. Ein ... Wirtshaus. Er arbeitet in einem Wirtshaus.“

„Gut, dann versuchen wir etwas anderes. Olga, was weißt du über seine Eltern?“

Die Hellseherin zögerte, als würde ihr die Antwort schwerfallen. „Ich weiß nicht … ich … ich ... Doch, jetzt sehe ich seine Mutter. Eine schöne Frau, mit schwarz glänzendem Haar ... helle Haut, ein Grübchen am Kinn …“

Jaco blinzelte. „Aber … das kann nicht sein, meine Mutter ist tot, sie …“

„Das tut mir leid“, sagte Caligari schnell. „Wenden wir uns doch lieber erfreulicheren Dingen zu ... Olga, kannst du uns sagen, was die Zukunft für diesen attraktiven Jüngling bereithält? Eine hübsche Freundin? Eine große Familie mit vielen Kindern? Oder hat er bereits eine heimliche Liebe?“

Serafina beugte sich vor. Der Papagei krallte sich schmerzhaft in ihre Schultern. „Psst, Napoleon“, flüsterte sie, „sei ruhig!“

„Nein“, sagte Olga zögernd, als ob sie nicht ganz bei der Sache wäre.

„Wie wäre es, wenn wir die Fragen ihm selbst überlassen? Du weißt am besten, was du von Olga erfahren möchtest? Vielleicht über die Liebe?“

„Liebe!“, knurrte Agatha. „Was weiß der Bengel über die Liebe! Er ist doch noch grün hinter den Ohren!“

„Sei endlich still!“, wiederholte Serafina ärgerlich.

„Ich ... ich weiß nicht“, stotterte Jaco.

„Nur keine Angst, wir werden es nicht weitererzählen. Also, was möchtest du wissen?“, sagte der Zauberer grinsend.

Jaco zögerte ein paar Sekunden. „Ich ... ich möchte wissen, wo mein Vater ist.“

Als im Publikum höhnische Zwischenrufe erklangen, merkte Serafina, dass sie sich verkrampft hatte. „Diese Idioten!“, schnaubte sie.

Agatha pflichtete ihr mit einem Kopfschütteln bei. „Scheint nicht sehr beliebt zu sein, der Kleine.“

Caligari hob die Hand und wartete, bis Ruhe einkehrte. „Meine Damen und Herren“, sagte er, „ich bitte Sie, die Regeln des Anstands nicht zu vergessen. Bedenken Sie, dass es viel Schneid braucht, um in aller Öffentlichkeit eine solche Frage vorzutragen. Ich bitte also um einen Applaus für diesen mutigen jungen Mann!“ Ein paar Hände klatschten zögerlich. „Nun denn, Olga, kannst du uns etwas sagen über den Vater dieses Jungen?“

Die verkrampfte Miene des Zauberers sagte Serafina, dass das lange Schweigen Olgas nicht geplant war. Sie zog den Vorhang noch weiter zur Seite. Shi-Sha kam wieder nach vorne. „Was sagt er? Ich habe nicht alles verstanden.“

„Er will wissen, wo sein Vater ist.“

„Vielleicht lebt er weit weg. Was meinst du? … Olga? … Was ist los?“, fragte Caligari und beugte sich über die Hellseherin. „Sollen wir aufhören? Ich kann dir – “ Er verstummte, als sie sich umdrehte und Jaco mit starrem Blick fixierte.

„Was geht da vor?“, grummelte Agatha. „So habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen.“

„Ich auch nicht“, flüsterte Serafina.

„Diese Sache kommt mir reichlich seltsam vor“, brummte Shi-Sha.

„Ich sagte doch, dass mir Olga nicht gefällt, das sagte ich doch, oder?“, zischte Agatha aufgebracht. „Warum hört man nie auf mich?“

„Olga?“ Caligari drückte sanft ihren Arm. „Stimmt was nicht? Soll ich dir ein Glas Wasser holen?“ Während er noch beruhigend auf sie einredete, legte sie die Hände an die Schläfen, erstarrte und blickte ins Leere. Im gleichen Augenblick gingen ohne den geringsten Luftzug sämtliche Kerzen aus, die Vorhänge flatterten. Die Seidendecke fiel zu Boden. Sie sprang auf die Füße, trat zu Jaco und griff nach seinen Händen.

Dann glitt sie wie ein müder Schatten zu Boden.

Die Frau im Käfig

Auf den ersten Blick sah das Gasthaus nicht sehr einladend aus. Eine finstere Gasse führte vom Marktplatz den Hang hinauf und endete unvermittelt vor der Front eines dunklen Gebäudes. Zwischen zwei vergitterten Fenstern war eine Eichentür eingelassen, auf der in kunstvollen, jedoch kaum noch lesbaren Lettern Zum Wilden Mann eingebrannt war.

An diesem Abend herrschte in der Schankstube ein geschäftiges Kommen und Gehen. Neben dem Holzfeuer, das in der Mitte des Raums loderte, erhellten einige an der Decke hängende Funzeln den langgezogenen Raum. Sämtliche Tische waren besetzt, die Bänke an den Wänden brachen unter der Last der Gäste beinahe zusammen. Junge Burschen eilten zwischen den Tischen hin und her, Gelächter mischte sich mit betrunkenen Rufen, und hin und wieder krachte eine Faust nieder.

Jaco seufzte, bevor er den nächsten Stapel schmutzigen Geschirrs ins Spülwasser tauchte. Er war müde vom stundenlangen Abwasch. „Dir ist wohl langweilig“, grummelte der Mann, der neben ihm stand. Ichabod, der Wirt, kompakt gebaut und in seiner schläfrigen Aufmerksamkeit an eine Spinne erinnernd, schenkte ihm ein wohlwollendes Lächeln, doch es verschwand sofort, als die Tür in den Angeln knarrte und ein frostiger Hauch aus der Dunkelheit hereinwehte. Die beiden Neuankömmlinge schauten in die Runde und traten nach kurzem Zögern an die Theke. Der größere der beiden, ein vierschrötiger Bursche mit kantigem Kinn und krausem schwarzem Haar, setzte seinen Begleiter, der ihm kaum bis an die Hüfte reichte, mit einem Schwung auf einen freien Hocker.

Jaco spürte die forschenden Blicke in seinem Rücken, doch er machte keine Anstalten, sich bemerkbar zu machen und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Während die nächsten Teller gurgelnd im heißen Wasser versanken, hörte er leises Tuscheln. „Was lachst du?“, fragte eine misstönende Stimme. Als er sich umdrehte, starrten ihn aus dem zerknitterten Gesicht des Zwerges zwei kieselsteinharte Augen an. „Machst du –“

Eine Lachsalve von einer der hinteren Tischreihen übertönte den Rest seiner Worte. Jaco beugte sich über die Theke. „Wie bitte?“

„Ich fragte, ob du dich über mich lustig machst?“

„Nein, warum sollte ich?“

„Glaubst du, es wäre das erste Mal, dass man über mich lacht? … Ich bin ein Zwerg – oder ein Gnom oder ein Wicht, falls dir das lieber ist –, und ohne die Hilfe meines Freundes hier hätte ich es nicht einmal auf den Hocker geschafft.“ Er schnitt eine Grimasse. „Aber gut, sei’s drum … Wie heißt du, Junge?“

„Warum wollen Sie das wissen? Und ich bin nicht Ihr Junge!“

Der Zwerg stieß ein meckerndes Lachen aus. „Ah, der Junge ist empfindlich ...“

„Sie waren bei der Vorstellung“, schnaubte Jaco. Und nachdem er reichlich Zeit für eine Antwort eingeräumt und außer einem spöttischen Grinsen keine erhalten hatte, sagte er schnippisch: „Sie kennen meinen Namen.“

Der Zwerg zwang sich ein verkniffenes Lächeln um den schiefen Mund. „In Ordnung, nur keine Aufregung! Ich bin übrigens Shi-Sha, und dieser schweigsame Bursche hier ist Bruno, unser Feuerschlucker, aber er schluckt auch andere gefährliche Stoffe. Er spricht nicht, dafür ist er ein wahrer Kenner harter Getränke. Für ihn also einen Schnaps, wenn’s beliebt. Und für mich ein Bier.“ Während Jaco den Bestellungen nachkam, beugte sich der Zwerg vor. „Ich möchte dich was fragen. Es geht um Olga, unsere Hellseherin. Was zum Teufel geschah bei der Vorstellung?“

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