Georg Sonnleitner - Der Köder

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Der kleine Kater Moritz lebt behütet am Bauernhof, unter Schafen und Hühnern und mit seiner Mutter Claire.
Mit der Idylle ist es vorbei, als im Wald ein Wolf auftaucht, und der Jagdhund Balu Panik verbreitet.
Balu will die wilde Bestie zur Strecke bringen, und dazu ist ihm jedes Mittel recht…

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»Da bist du ja! Du hast mir vielleicht einen Schreck eingejagt. Auf einmal warst du weg. Wir müssen zusammenbleiben, Moritz. Was auch geschieht, du bleibst bei mir.« Der Kleine nickte nur. Er war froh, dass sie bei ihm war. »Auf keinen Fall gehst du raus, erst recht nicht alleine.«

»Mama, wie sieht ein Wolf nun wirklich aus?« Moritz wunderte sich, dass seine Mutter erst darüber nachdenken musste. »Im Grunde sind Wölfe Hunde. Mach dir nicht so viele Gedanken, Moritz.«

»Hunde? Und wem gehören sie?«

»Sie leben nicht bei den Menschen. Es sind wilde Tiere.« Moritz schmiegte sich an seine Mutter. Ein Sturm zog auf. Schwerer Regen prasselte auf die Ställe und schwemmte dreckiges Stroh über den Hof. Blitze zuckten über den schwarzen Himmel, gefolgt von ohrenbetäubenden Donnerschlägen. Moritz verkroch sich im warmen Fell seiner Mutter. Er fühlte sich geborgen. Solange sie da war, konnte ihm nichts geschehen. Der kleine Kater zuckte jedesmal zusammen, wenn es donnerte. Es war das erste Gewitter in seinem noch jungen Leben. »Hab keine Angst.«

»Ist es der Wolf, der uns holen kommt?«

»Aber nein, mein Liebling. Das ist nur ein Sturm. Das Wetter, Blitz und Donner.«

»Und warum ist es so laut?«

»Das hat es so an sich. Es mag furchterregend klingen, doch hier drin kann dir nichts passieren.«

Da kam Balu ums Eck, aus dem Hof. Er schüttelte sein nasses Fell, dass es nur so spritzte. »Alles ruhig soweit. Der Halunke soll nur herkommen. Das wird er teuer bezahlen.«

Moritz lugte aus seinem kuscheligen, weißen Versteck hervor.

»Der Himmel soll nur seinen ganzen Zorn auf mich nieder schicken. Das macht mir nichts!« – der Hund fletschte die Zähne und bellte in die stürmende Nacht hinaus. Moritz ging wieder in Deckung.

»Jag ihm doch keine Angst ein!«

»Ach sei still, Weib. Lullst ihn ein, statt einen Mann aus ihm zu machen.« Die Stimme des Hundes war begleitet vom tobenden Grollen des Donners.

»Hör auf, Panik zu verbreiten.«

Balu lachte – »Was willst du mir sagen? Du schwaches Ding. Lächerlich!«

»Anstatt die Schafe zu beruhigen, schürst du ihre Ängste noch.«

»Glaubst du, das ist ein Spiel? Das ist keine Mäusejagd. Es geht hier um Leben und Tod. Um eine ernste Bedrohung.«

»Hast du den Wolf gesehen?«

Der schwarze Hund sah hinaus in den tosenden Regen, dessen Schleier die Lichter des Bauernhauses verschlang. »Natürlich habe ich ihn gesehen. Ich blickte dem Ungeheuer in seine roten Augen. Ich sage euch, es kommt geradewegs aus der Hölle.«

Moritz zitterte, klammerte sich fest an seine Mutter. Sie sprach sanfte Worte.

»Er hat sich mit dem Falschen angelegt! Ich werde ihn zur Strecke bringen. Es zerbersten, dieses Scheusal!«

Claire drückte Moritz fest an sich, um all den Lärm und Balus wilde Gebärden von ihm abzuhalten. Der Hund lief auf und ab, geiferte und knurrte, und seine Augen funkelten zornig. Er bellte den Sturm an wie seinen ärgsten Feind. »Ich bin bereit!«, schrie er. »Komm nur her! Ich werde dich töten, ganz alleine!« Balus wütendes Gebrüll machte dem kleinen Kater mächtig Angst. Claire brachte das zitternde Bündel weg.

DREI

Am nächsten Morgen regnete es noch immer. Schwarze Wolken jagten über den Himmel. Moritz kroch aus dem Stroh. Seine Mutter wollte mit ihm Mäuse jagen. Doch Moritz dachte nur an den Wolf. »Und wenn er herkommt?«

»Das ist wohl sehr unwahrscheinlich. Wir bleiben einfach hier drin, bis die Gefahr vorbei ist. Zum Glück ist das Wetter so schlecht.«

»Glaubst du, Balu wird ihn schnappen? Und was macht er dann mit dem Wolf?«

»Er allein kann nicht viel machen. Aber der Bauer, mit seinem Gewehr ...«

»Wird er den Wolf erschießen?«

»Vielleicht.«

Balu kam angerannt von der Weide, ganz außer Atem und aufgebracht – »Eine Tragödie!«, hörte Moritz ihn schon von weitem rufen. »Der Wolf, er ist in der Nacht am Hühnerstall gewesen, und er hat eine Henne geholt. Er hat sich das Getöse des Sturms zunutze gemacht!«

Nun rasteten die Schafe vollends aus, und die Hühner flatterten herum, sie schienen knapp vor einem Nervenzusammenbruch. »Wir sind nirgends sicher, nicht mal hier im Stall!« – »So tu doch was, Balu! Du bist unsere einzige Hoffnung!«

»Dieser Bastard wird nicht mehr lange sein Unwesen treiben, das verspreche ich euch. Ich werde ihn finden, und ich werde ihn in Stücke reißen. Bleibt zusammen, ich gehe ihn suchen.« Und der Hund machte sich durch den strömenden Regen davon.

»Ohne ihn wären wir diesem Biest schutzlos ausgeliefert«, sagte ein Schaf. »Claire, Moritz – kommt herein in den warmen Stall. Hier wird uns der Wolf nicht finden.«

»Ihr dürft jetzt nicht den Kopf verlieren«, sagte Claire.

»Hast du nicht gehört? Er hat schon eine Henne geholt. Es ist nur eine Frage der Zeit!« – die Schafe blökten durcheinander.

»Nur Mut. Bleibt schön zusammen.«

»Damit uns der Wolf alle auf einmal frisst?«

»Nein, ich wollte doch nur ...«

»Du hast leicht reden, Claire. Du bist ja nicht hier eingesperrt. Du kannst dich aufs Dach retten, wenn er kommt.«

»Balu wird ihn schon verjagen«, sagte Claire, um ihre Freunde aufzumuntern.

»Ja, Balu wird ihn verjagen!«, stimmten viele mit ein. Ein kurzes Stimmungshoch wurde abgelöst von panischer Verzweiflung. Claire und Moritz schlichen sich davon und kletterten über die alte Holzleiter auf den Heuboden. Die weiße Katze saß auf den groben Dielen und sah hinaus durch die offene Dachlucke in den Regen, der in Fäden vom Himmel goss.

Moritz: »Glaubst du, dass Balu den Wolf erwischt?«

»Schon möglich.«

»Hier oben kann uns der Wolf nicht erwischen, oder Mama?«

»Bestimmt nicht.«

Durch den Dunst sah Moritz die Bäume jenseits der Weide und den Wald. Er versuchte, sich den Wolf vorzustellen, mit seinen langen Klauen, roten Augen, ein riesiger Hund, sogar noch größer als Balu. Er wandte den Blick ab vom regnerischen Tag, wollte seine finsteren Gedanken abschütteln.

»Bleib du hier«, sagte seine Mutter. »Ich gehe jagen. Bin gleich wieder da.«

Moritz legte sich ins Heu und fiel in einen tiefen Schlaf.

Als der kleine Kater aufwachte, war er ganz allein. »Mama?«, rief er und schoss herum. »Mama, wo bist du?«

Claire kam hinter einem verstaubten Leiterwagen hervor. Im Maul trug sie eine tote Maus. Moritz war am Verhungern. Es regnete nicht mehr, und der Himmel klarte auf.

»Ist Balu schon zurück aus dem Wald?«

Claire verneinte – »Ich habe gesehen, wie der Bauer hinterher ist. Sie werden den Wolf schon finden.«

Moritz war frohen Mutes, seine Angst war verflogen. Gern wäre er jetzt rausgegangen auf die Wiese, jetzt da es nicht mehr regnete.

»Das ist viel zu gefährlich«, sagte seine Mutter. »Nein, wir bleiben hier drin.«

Durch die Dachluke sah Moritz hinunter. Die Weide lag friedlich und leer da und erstrahlte in saftigem Grün. »Aber wenn wir kurz rausgehen, bis zum ersten Baum ...«

»Nein, Moritz. Wer weiß, wo sich der Wolf herumtreibt? Er ist sehr gerissen.« Die grünen Wiesen lockten den kleinen Kater sehr. Doch sah er doch ein, dass seine Mutter recht hatte. Obwohl er sich nicht vorstellen konnte, dass der Wolf bis an den Stall herankam, er konnte keine Spur von ihm entdecken. »Wir warten ab, bis alles vorbei ist«, sagte sie. Das Abendrot war gesprenkelt von grauen Wolkenfetzen. Moritz und Claire waren im Stall bei den Schafen. Die Herde hatte sich beruhigt, und doch herrschte eine gewisse Anspannung. Alle warteten gespannt auf die Rückkehr von Balu, und sie hofften auf Entwarnung. »Sie werden ihn kriegen, ganz bestimmt«, sagte eines der Schafe. »Ihr werdet sehen.«

»Balu ist stark. Verlasst euch auf ihn, Freunde!«

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