Rudolf Kutka - Wir in unserer Welt

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Dieses Buch ist für alle Menschen geschrieben, die an der Erhaltung unserer Lebenswelt interessiert sind und die die Zukunft der kommenden Generationen nicht im Ungewissen geschehen lassen wollen.
Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Ursprung unserer Erde. Der Autor appelliert an die Vernunft, wenn er feststellt, dass es sehr viel realistischer und glaubwürdiger ist, an das Schöpfungswerk Gottes zu glauben, statt anderen Entstehungstheorien anzuhängen. Dies ist die Ausgangsbasis dafür, alle Ereignisse unserer Zeit
vom christlichen Standpunkt aus zu sehen.
Angesichts unserer Unfähigkeit bei der Lösung unserer Probleme, ist es für eine Betrachtung aus diesem Gesichtspunkt höchste Zeit! Sie gibt uns Hoffnung, weil sie zeigt, dass wir nicht allein sind.
In der Folge wird dargelegt, welchen Abhängigkeiten unser Lebenserhaltungskreislauf unterliegt, über welche Selbsterhaltungsmechanismen er verfügt, aber auch, wie er bei Überforderung aus dem Gleichgewicht geraten kann.
Das Buch zeigt danach, dass die industrielle Revolution ein entscheidender Markstein im Verlauf unserer Erd- und Menschheitsgeschichte ist und dass von diesem Ereignis an viele Probleme, denen wir uns gegenwärtig ausgesetzt sehen, ihren Anfang genommen bzw. sich dramatisch zum Schlechteren entwickelt haben.
Anschließend folgt eine Darstellung der wichtigsten Szenarien, die uns gefährden und in absehbarer Zeit eine Existenzbedrohung sein können. Die Beschreibung ist aktuell, abgewogen, vielfach mit Quellenangaben versehen und vermeidet bewusst jede negative Stimmungspolemik.
Es gibt bereits eine große Anzahl von Veröffentlichungen, die die beschriebenen Einzelszenarien beleuchten. Eine umfassende Lagebeschreibung, wie diese, ist jedoch neu.

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In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verzeichnen wir eine Entwicklung, die wir heute als Beginn der Industrialisierung bezeichnen. Die Industrialisierung erstand aus einer Jahrtausende andauernden beinahe behäbigen und einfachen mechanischen Wirtschaft heraus. Mit bisher für Erdentwicklungsprozesse unbekannter revolutionärer Prägung eröffnete sie für die Menschen weltweit ein neues Zeitalter. Die Nutzung natürlicher Ressourcen veränderte sich mit fortschreitender technologischer Entwicklung, aber auch vieles mehr.

England gilt nicht nur als Mutterland des Fußballs sondern auch der Industrialisierung. Der erste Schritt zur Industrialisierung ist umstritten, doch dürfte die von James Watt entwickelte Dampfmaschine (1769) ziemlich am Anfang gestanden sein. Sie führte zu einer Revolution aller bis dahin vorherrschenden Lebens- und Erwerbsformen, die bisher von der Agrarwirtschaft dominiert waren.

Die industrielle Revolution ( bezeichnet die technisch-wirtschaftlichen Prozesse des Überganges von agrarischen zu industriellen Produktionsweisen, Karl-Heinz Hillmann: Wörterbuch der Soziologie. 4. Auflage, Krömer, Stuttgart 1994, S. 260) beschränkte sich in den folgenden zwei Jahrhunderten im Wesentlichen auf Europa und die nordamerikanischen Staaten. Die übrige Welt blieb in der Agrarwirtschaft verhaftet. Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts übernahmen einige Länder der sogenannten “Dritten Welt“ Verfahren der industriellen Fertigung (China, Indien, Brasilien u.a.). Sie werden heute als „Schwellenländer“ bezeichnet. Alle übrigen Staaten sind weitgehend bis vollständig auch heute noch von Agrar- und Nomadenstrukturen dominiert.

Zunächst glaubte man, dass die Naturressourcen weit über den menschlichen Bedarf hinaus verfügbar waren. Negative Konsequenzen für die Erde als Ganzes aufgrund eines etwaigen Mangels wurden nicht gesehen. Man konnte auch nicht vorher sehen, wie stark sich der Pro-Kopf-Verbrauch aller Ressourcen im Laufe des Industriezeitalters aufgrund der Bevölkerungsentwicklung, einer Veränderung der Lebensstile und des Aufkommens der Motorisierung erhöhen würde. Es dauerte deshalb mehr als einhundert Jahre, bis Befürchtungen, es werde in absehbarer Zeit zu einem Mangel an fossilen Ressourcen kommen, aufkamen.

Die Gefährdungsprozesse für unser Lebenserhaltungssystem sind eng mit der sich explosiv entwickelnden Industrialisierung verknüpft. Sie hat ein Zeitalter eingeleitet, welches in allen Bereichen unseres menschlichen Daseins gewaltige Veränderungen gebracht hat, die bis in unsere Zeit hinein wirken. Sie ist für die gesamte Menschheitsgeschichte in materieller und in sozialer Hinsicht eine Epoche ohne Beispiel. An der Bewältigung ihrer negativen Auswirkungen arbeiten wir seither intensiv, aber ohne nachhaltigen Erfolg.

Technische Entwicklung

Die Industrialisierung wurde von einem sich unvorstellbar rasch entwickelnden technischen Fortschritt getragen.

Die Herstellungsformen in Handwerksbetrieben und Manufakturen wurden nach und nach durch industrielle Produktionsweisen ersetzt. Zunächst wurde die Wasserkraft als Energiequelle genutzt. Dann folgten die ersten Maschinen auf der Basis von thermischer Energie. Mit der Möglichkeit, Wärme in kinetische (mechanische) Energie umzuwandeln, begann der Siegeszug der Dampfmaschine. Damit bekam die Wasserkraft einen ernst zu nehmenden Konkurrenten: Die Dampfkraft. Mit der Umwandlung von Dampf in mechanische Energie wurde u. a. der Bau von Fabriken - weit entfernt von Wasserläufen - möglich und rentabel. Von der englischen Baumwollverarbeitung ausgehend, hielt die neue Produktionsweise in ständig neuen Industriezweigen Einzug. Durch den Einsatz der Dampfmaschine mit immer verbesserten Techniken konnte die Pro-Kopf-Erzeugung in der Industrie stetig ansteigen. In dem Maße, in dem technische Erfindungen vorangetrieben und auf verfahrenstechnischer Ebene genutzt wurden, nahmen Arbeitsteilung und Spezialisierung der Tätigkeiten zu. Die Tür zur Massenproduktion zahlreicher Gebrauchs- und Verbrauchsgüter wurde aufgestoßen. Die fortschrittliche Welt blickte nach England, dem Mutterland der Industrialisierung. Von dort verbreitete sich die Entwicklung sehr rasch über das gesamte britische Empire und dessen überseeische Besitztümer. England entwickelte eine beispiellose Weltmachtstellung. Englische Produkte beherrschten bis in das 19. Jahrhundert hinein den Weltmarkt.

Die ersten Eisenbahnen rollten durch das Land (1825). ( Die „Stockton and Darlington Railway“ in Nordengland mit einer Länge von neun Meilen wurde am 27. September 1825 mit der Fahrt der von Stephenson gebauten Lokomotive „Nr. 1“ eröffnet und war die erste Bahn, die auf eisernen Schienenwegen und mit Dampfenergie betrieben wurde. ) Das Schienennetz, die Wasserwege und Hafenanlagen wurden ausgebaut. Der nächste Aufschwung kam durch die Erfindung der Elektrizität (1844). ( E rstmalige elektrische Beleuchtung eines öffentlichen Platzes, des Place de la Concord in Paris , mit Bogenlicht und die 1866 von Werner von Siemens entwickelte elektrische Maschine ). Die Möglichkeit, Strom durch metallische Leiter transportierbar zu machen, eröffnete eine Innovationswelle ohne Beispiel. Jetzt konnte Strom über Fernleitungen von den Wasserkraftwerken in die Industriestandorte und Ballungsräume transportiert werden (1882). ( 1882 gelang die erste Fernübertragung von elektrischer Energie über 57 km mit der Gleichstromfernübertragung Miesbach-München ). Die Straßen in den Städten und die Wohnungen erhielten elektrisches Licht. Ein Meilenstein in der weiteren Entwicklung war die Erfindung von Verbrennungsmotoren (ca. 1860). ( Nikolaus August Otto baute um 1860 den ersten Verbrennungsmotor. ) Damit konnten die Antriebstechniken verbessert und weiter optimiert werden. Dies eröffnete auch das Zeitalter der frühen Mobilität (zwischen 1860 und 1905) ( Rudolf Diesel, Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach, Adam Opel und Henry Ford gelten als die Pioniere der Mobilität ). Personenkraftwagen und Lastwagen gingen in die Serienfertigung, Schiffe wurden mit Dieselaggregaten angetrieben. Die Windjammer kamen allmählich aus der Mode. Schließlich wurde elektrische Energie auch für Antriebstechniken verwendet (1860) ( Philipp Reis erfand 1860 das Telefonund damit die elektrische Sprachübermittlung. Allerdings wurde seiner Erfindung keine große Beachtung geschenkt, so dass erst 1876 Alexander Graham Bellin den USA das erste wirtschaftlich verwendbare Telefon konstruierte und auch erfolgreich vermarktete ). Auch der umgekehrte Weg wurde möglich: Eine mit fossilen Brennstoffen angetriebene Maschine (Generator) konnte Strom erzeugen (1866) ( Werner von Siemens ).

Die industrielle Produktionsweise verdrängte nach und nach auch in anderen höher entwickelten Ländern die manuellen Herstellungstechniken in Handwerksbetrieben und Manufakturen. Die menschliche Fertigkeit wurde allmählich durch eine präzise und unermüdlich funktionierende Arbeits-Maschine ersetzt. Strom konnte jetzt in Wärme und beides in Arbeit umgewandelt werden. Und an dieser Stelle begann sich der Finanz- und Kapitalmarkt zu entwickeln. Die Losungsworte, die auch in den folgenden Jahrhunderten gelten sollten waren: Finanzen, Kapital, Rendite und Marktbeherrschung und dann im Zuge der Amerikanisierung „shareholder value“, „profit-maximisation“, „Capital-growth“ usw. Die zunehmende Ausrichtung auf Kapital und Gewinne war in dieser Entwicklungsphase nicht zufällig, sie war Voraussetzung für die Entwicklung der Industrialisierung. Und diese Aussage gilt auch umgekehrt. Es hat sozusagen jemand „Butter bei de Fische gegeben“, wie der Norddeutsche so treffend sagt. Niemand hätte die Entwicklung aufhalten können. Über Ursache und Wirkung kann getritten werde.

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