Mark G. Hauser - Ach komm!

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Ewald hat sein Leben satt. Abgebrannt, von seiner Frau verlassen und arbeitslos, beschließt er, dass sich etwas ändern muss. Doch um ein neues Leben zu beginnen, fehlt es Ewald an finanziellen Mitteln. Der schnellste Weg, um an Geld zu kommen? Ein Bankraub. Der einfachste? Sicher nicht!

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Samstag

Samstag

So schlecht hatte Ewald schon lange nicht mehr geschlafen. Immer wieder war er schweißgebadet aufgewacht, ständig schwirrten ihm die drei Gestalten aus der Bank durch den Kopf. Sowas Dummes aber auch. Als er gestern nach Hause gekommen war, hatte er gleich in der Schublade in der Küche nachgesehen und, tatsächlich, die Pistole lag noch in der Schachtel, genau so, wie er sie am Donnerstagabend hineingelegt hatte. Lange hatte er da gestanden und die Packung mit dem lachenden Kind darauf begutachtet. Er hätte sich natürlich auch blamiert, wenn es ernst geworden wäre und er die Pistole hätte benutzen müssen, spätestens dann wäre aufgefallen, dass sie nur ein Spielzeug war. Aber so weit hätte es ja gar nicht kommen müssen. Er war einfach zu nervös und zu hektisch gewesen und hatte danebengegriffen, ohne es zu bemerken. Zu dumm. Und äußerst peinlich. Aber was sollte er jetzt noch tun? Was passiert war, war eben passiert. Jetzt galt es, einen neuen Plan auszuarbeiten, ihn dieses Mal gründlich vorzubereiten und dann auch sauber auszuführen. Nachdem er auch am Samstag noch lange in seinem Bett gelegen und an die Decke gestarrt hatte, beschloss er gegen halb zwölf dann doch aufzustehen. Er zog sich an, setzte seine Brille auf und verließ seine Wohnung, um wie jeden Tag seine zwei Brötchen und die Tageszeitung zu holen. Langsam und lustlos schlenderte er die vier Stockwerke hinunter. Unten angekommen, sah er sich noch kurz um und ging dann über die Straße. Als er die Bäckerei betrat, grinste ihn die dicke Verkäuferin gut gelaunt an. Ewald, der immer noch alles andere als gut gelaunt war, bedachte sie mit einem verachtenden Blick, wovon sich die Verkäuferin jedoch nicht irritieren ließ. „Morgen, Ewald“, schalmeite sie ihm entgegen. „Ist das nicht ein wunderschöner Tag heute?“ Ewald griff nach der Tageszeitung, ohne die Verkäuferin anzusehen. „Ja, draußen vielleicht. Die Zeitung und zwei Brötchen, bitte.“ Die Verkäuferin ließ sich ihre gute Laune nicht verderben. „Alles klar, wie immer also. Sag mal Ewald, hast du getrunken? Gott, siehst du verkatert aus. Aber in der Zeitung steht heute ein Artikel, der wird dich aufheitern. Im Lokalbereich. Da geht’s um einen Bankräuber. Naja, nicht wirklich. Vielmehr hat der Typ versucht, eine Bank auszurauben. Aber statt einem Revolver hatte der Typ dem Bankangestellten eine Fernbedienung unter die Nase gehalten. Die Polizei vermutet, dass er entweder tierisch nervös oder einfach nur wahnsinnig dumm ist. Das musst du lesen, dann geht’s dir gleich viel besser.“ Ewald wurde blass. Also er vermutete, dass er blass wurde, schließlich konnte er sich in diesem Moment ja nicht sehen, aber er spürte deutlich, wie auch noch das letzte Bisschen Farbe aus seinem Gesicht wich. Das konnte doch nicht wahr sein. Warum stand denn so etwas in der Zeitung? Gab es denn den Nahostkonflikt nicht mehr? Hatte nicht irgendein Politiker gerade von irgendjemandem etwas abgeschrieben, damit man seinen Kopf fordern konnte? Geschah denn wirklich nicht mehr auf dieser großen Welt? Musste tatsächlich auch noch so ein dummer Zwischenfall gedruckt werden? So eine Lappalie? Und selbst diese durch und durch unsympathische Verkäuferin, von der er immer noch nicht wusste, woher sie eigentlich seinen Namen kannte, machte sich nun über ihn lustig. Was für eine Blamage. Eine Person, deren Hauptaufgaben darin bestanden, Brötchen in Tüten zu packen und am Abend den Laden auszukehren, machte sich über ihn, Ewald Seifert, lustig. Wie tief war er gesunken. Er nahm die Tüte mit den Brötchen, legte das Geld wie immer abgezählt auf die Theke, klemmte sich die Zeitung unter den Arm und verließ, ohne ein weiteres Wort zu verlieren, die Bäckerei. Als er die Treppe zu seiner Wohnung hinaufstieg, hatte er immer noch das Gefühl, als würde diese…diese…Backwarenperson hinter ihm glucksen und sich kaputt lachen. Nein, das konnte er so nicht auf sich sitzen lassen. Da musste etwas geschehen. Er würde es ihr schon noch zeigen. Ihr und seiner Exfrau. Und seinem ehemaligen Chef. Und auch dem Typen vom Arbeitsamt. Allen würde er es zeigen. Aber jetzt musste er erst einmal diesen Artikel lesen. Und ein Butterbrötchen essen. Danach würde er einen neuen Plan fassen und gleich am Montag dann zur Tat schreiten. Und dieses Mal würde es keine Verwechslungen geben. Dieses Mal würde er perfekt vorbereitet sein. Ewald setzte sich auf seinen Stuhl und bestrich das erste Brötchen. Irgendwie hatte er Angst davor, die Zeitung aufzuschlagen. Was sie wohl geschrieben hatten? Und wie viel? Eigentlich wollte er es gar nicht wissen. Andererseits, wie oft kam es schon vor, dass man einen Artikel in der Zeitung bekommt? Er musste ihn lesen. Während er also in sein Butterbrötchen biss, schlug er die Zeitung auf, überflog den Politikteil, ignorierte die Klatsch- und Tratschrubrik und kam endlich beim Lokalteil an. Der Artikel war nur sehr kurz, doch er sprang ihm sofort ins Auge. „Dümmer als die Polizei erlaubt“ war die Überschrift. In dem Artikel wurde beschrieben, wie ein „Möchtegernbankräuber“ versucht hatte, mit einer Fernbedienung für einen Fernseher eine Bank zu überfallen. Der Bankangestellte Viktor S. wurde auch zitiert: „Ich arbeite ja nun doch schon einige Jahre bei der Bank, aber so etwas Dusseliges habe ich noch nicht erlebt.“ Ewald zerdrückte das Brötchen fast in seiner Hand. Selten war er so wütend gewesen. Auch ihm, diesem Viktor S., würde er schon noch zeigen, dass er alles andere als dusselig war. Ein wenig zerstreut, na gut, aber auf keinen Fall dusselig. Ein Polizist wurde scheinbar auch noch interviewt. Der sagte, dass er bisher kaum etwas Seltsameres erlebt habe, man die Geschichte jedoch auch nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfte, da es durchaus sein könnte, dass der Täter einfach nur nervös, aber nicht dumm gewesen sei. Schließlich sei es ihm gelungen, auf den Überwachungsbändern unerkannt zu bleiben. Aha, dachte Ewald, na immerhin ein Teilerfolg. Aber was half ihm der Teil? Was er brauchte, waren richtige Erfolge und in aller erster Linie Geld. Er hatte es satt, in diesen ärmlichen Verhältnissen zu leben. Er biss in sein Brötchen. Es schmeckte wie immer. Ärmlich. Arbeit hatte er schon seit einigen Jahren keine mehr, der Typ vom Arbeitsamt hatte ihn, auch wenn der das wohl nicht zugeben würde, als hoffnungslosen Fall abgestempelt und versuchte ihn derzeit einfach bis zur Rente durchzubekommen. Was ihm wohl auch gelingen würde. Aber was würde er schon an Rente bekommen? Damit würde er doch auch nur gerade so über die Runden kommen. Wenn er Glück hatte. Nein, es musste sich etwas ändern. Und zwar deutlich. Um nicht zu sagen drastisch. Und am besten jetzt gleich. Das Einfachste wäre natürlich, wenn heute Abend bei der Lottoziehung seine Zahlen gezogen werden würden, dann könnte er die ganze Sache mit dem Bankraub vergessen. Diese Lösung wäre natürlich die sauberste. Keine illegalen Machenschaften, keine potenziellen Verfolgungsjagden. Und vor allem würde er wahrscheinlich mehr Geld bekommen, als bei einem Bankraub. Aber falls seine Zahlen nicht an der Reihe waren, müsste er den Überfall doch durchziehen. Nun ja, er würde auf jeden Fall den Abend abwarten, bevor er seinen Plan ausarbeiten würde. Am Ende hätte er einen guten Plan entworfen, der dann doch nicht mehr gebraucht werden würde. Das wäre doch furchtbar ineffizient.

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