Bärbel Junker - Die Vorsehung

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"Ich werde der Prophezeiung entsprechen und dich vernichten, Schattenfürst", schwört Ariella, nachdem sie erfahren hat, dass dieser hinter dem tödlichen Anschlag auf ihren Mann und ihre kleine Tochter steckt.
Die Hohe Herrin, die Elfen-Zauberin Lisha'yinn, sendet die beiden Halblinge Samwinn und Finntam zur Erde. Sie sollen helfen, eine Prophezeiung zu erfüllen, welche ihre Heimat, die Parallelwelt Smethama, vor den Machenschaften des Schattenfürsten zu retten vermag.
Einzig die von der Erde stammende Auserwählte Ariella de Boer, die von ihren magischen Fähigkeiten noch nichts weiß – und deren Mann Ingner und Inaella, ihre vierjährige Tochter, von dem gedungenen Mörder Koktos getötet wurden – verfügt über die Macht, die Parallelwelt Smethama zu retten, die außer dem Schattenfürsten niemand auf der Erde kennt, und unwiderruflich von der Erde zu trennen.
Doch dafür muss sie drei Artefakte erringen:
Das Schwert der Ehre, welches die Zwerge in der Festung Finsterfels beschützen.
Das Elixier des Lebens, im Schicksalssee auf der Insel Korach von dem Ungeheuer Rundringol bewacht.
Und den Ring der Wahrheit, der als Gabe der Waldgöttin Kierada von den Maliki, den Baummenschen, in ihrem Dorf als Heiligtum verehrt wird.
Mit ihren Gefährten, dem Krieger Atranos, dessen Drachen Fankorus, dem Zwerg Sakon, dem Mexla WanKlam, einem Gestaltwandler vom Volk der Ninai sowie den Halblingen Samwinn und Finntam, macht sich Ariella auf, der Vorsehung gerecht zu werden und ihre Bestimmung zu erfüllen.

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Voller Zorn über die Untaten der Schergen des Schattenfürsten, aber auch voller Mitgefühl für seine geschundenen Leidensgenossen, musterte Simgur die abgerissenen, unterernährten Gestalten um sich herum, von denen manche kaum noch ihr Arbeitsgerät zu heben vermochten.

Er selbst fühlte sich auch nicht gerade so, als könne er Berge versetzen, jedoch immer noch besser, als die meisten anderen Gefangenen, die schon länger als er die schwere Arbeit und die beim Abbau auftretenden giftigen Dämpfe Tag für Tag ungeschützt einatmeten.

Noch ging es ihm nicht allzu schlecht. Aber ihm war klar, dass sein Ende durch Koktos nur aufgeschoben war. Der Schlächter würde ihn zu Tode prügeln, das hatten ihm dessen kalte Augen versprochen. Aber vielleicht war das letztendlich besser, als wochen- oder monatelang an der Arbeit und den Giftdämpfen elendig zu krepieren, dachte der Zwerg fatalistisch.

Sein Blick schweifte über seine Landleute. Doch nicht nur Zwerge waren es, die in diese Knochenarbeit gepresst wurden, sondern auch Lebewesen anderer Völker.

Einige Ninai , die in den Bergen lebten, entdeckte Simgur und einige Maliki , Baumwesen, die so eng mit der Natur verbunden waren, dass sie in Gefangenschaft nicht existieren konnten.

Simgur hatte diesen Gedanken kaum zu Ende gedacht, als einer der Maliki taumelte und lautlos zu Boden sank.

Er war tot! Aus Sehnsucht nach seinen Bäumen gestorben.

Nein, so dürfen wir nicht enden, dachte Simgur. Es muss eine Möglichkeit geben, diesem Horror zu entkommen!

SPRUNG NACH ISHA’ARAN

Sie brauchten nicht allzu lange, bis sie ihr Ziel erreichten. Aber mittlerweile war der Tag so weit fortgeschritten, dass der Wald in Schatten und Dämmerung gehüllt vor ihnen lag.

Das Gezeter der Vögel fehlte ebenso wie das Flüstern des Windes in den Baumwipfeln und im Laub. Die Bäume drängten sich wie Schutz suchend dicht aneinander. Das Licht wurde schwächer und schwächer.

Und es war still! Fast zu still für einen Wald.

An so viel unmittelbare Natur nicht gewöhnt, blieb Ariella verunsichert stehen.

„Was ist? Weshalb gehst du nicht weiter?“, fragte Finntam ungeduldig.

„Ich weiß nicht. Mir ist der Wald unheimlich“, erwiderte Ariella leise.

„Der Sumpfwald ist nicht unheimlich. Du bist nur einfach zu ängstlich“, erklärte Finntam unwirsch. „Möchte nur mal wissen, wie ein so ängstlicher Mensch uns retten soll“, murmelte er leise in sich hinein.

„Ich fürchte mich keineswegs vor dem Wald, Finntam“, erwiderte Ariella stolz, die jedes seiner gemurmelten Worte verstanden hatte. „Und ich bin absolut kein ängstlicher Mensch. Mich treibt nur die Sorge vor der Zukunft um. Ich fürchte mich nämlich davor, euch alle zu enttäuschen.“

Finntam starrte sie überrascht an. So leise er auch gesprochen hatte, die Menschenfrau hatte es doch gehört. Der kleine Halbling vermochte es kaum zu glauben.

Samwinn schmunzelte still in sich hinein. Er hatte Ariellas Potenzial schon frühzeitig erkannt. Ihre Hohe Herrin Lisha’yinn hatte wie stets alles genau vorhergesehen und die richtige Wahl getroffen.

In Ariella schlummerte die Macht, die ihnen helfen würde, nur mussten ihre Fähigkeiten noch geweckt werden. Doch sie ruhten in ihr, da war sich der kleine Halbling ganz sicher. Selbst ihr plötzlich viel feineres Gehör sprach dafür. Die Menschenfrau Ariella war die in der Prophezeiung angekündigte Rettung, daran zweifelte Samwinn nicht eine Sekunde lang.

„Komm, Ariella. Der Wald wartet auf uns und besonders auf dich“, sagte Samwinn lächelnd und nahm ihre Hand.

Nur wenige Schritte, dann schloss sich der Wald hinter ihnen. Die Bäume standen dicht beieinander, aber es gab kaum Unterholz. Dürres Holz lag überall herum, und bei jedem Schritt mussten sie achtgeben, dass sie nicht über knorrige Wurzeln stolperten.

Plötzlich knackte es laut zwischen den Bäumen. „Was war das?“, fragte Ariella und blieb stehen.

„Das war nur ein Ast“, sagte Finntam etwas kleinlaut hinter ihr.

„Es ist alles so fremd hier und so dunkel“, murmelte Ariella.

„Es ist nicht mehr sehr weit“, erwiderte Samwinn und kramte in seiner Tasche. „Und gleich wird es auch etwas heller“, verkündete er lächelnd. Er öffnete seine zierliche Hand. Ein kleiner, grauweißer Kiesel lag darin. Ariella strich sanft mit dem Finger darüber, als Samwinn sie darum bat.

Da erwachte der Kiesel zu strahlendem Licht!

Ich wusste es! dachte Samwinn. Sie gingen weiter. Doch jetzt kamen sie mit Hilfe des Lichtkegels schneller voran.

Plötzlich stoppte Samwinn unvermittelt. Er hob die Hand und zeigte auf eine schmale Schneise, die zwischen den Bäumen kaum zu erkennen war.

„Hinter dieser Schneise wartet ein Beförderungsmittel auf uns wie du es dir in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen kannst“, erklärte er schmunzelnd mit vor Schalk funkelnden Augen.

Finntam kicherte, sagte jedoch nichts.

Was haben die beiden vor? dachte Ariella alarmiert. Doch auch sie schwieg.

Auf dem schmalen Pfad, der in engen Kurven zwischen den Bäumen hindurchführte, mussten sie im Gänsemarsch hintereinander gehen. Samwinn führte, dann kam Ariella und dahinter folgte Finntam. Im Schatten der Baumriesen, die hier schon viele Menschenalter standen, war ihnen der Leuchtkiesel eine große Hilfe.

Ariella war erschöpft. Dieser eine Tag hatte ihr Leben aus den Angeln gehoben, hatte es völlig umgekrempelt, ihr eine riesengroße Verantwortung aufgeladen und sie in eine völlig neue Welt befördert. Außer ihrer Kleidung und ihrer Tasche war ihr nichts geblieben. Sie hatte weder ein Heim, noch eine Familie.

Und sie war völlig abhängig von den beiden Halblingen, die sie begleiteten. Außerdem war sie hungrig und durstig und unsagbar müde!

„Sieh nur, Ariella. Wir sind angekommen“, riss Samwinn, der stehengeblieben war, sie aus ihrem Selbstmitleid.

Angekommen? Wieso angekommen? dachte Ariella. Verwundert musterte sie den Tümpel, um den herum Mengen weißer, wolliger Blumen wucherten.

„Und wo ist das Beförderungsmittel?“, fragte sie müde.

„Das Beförderungsmittel bin ich“, sagte eine weiche Stimme hinter ihr.

Plötzlich hellwach, wirbelte Ariella herum.

„Ich heiße dich auf Smethama herzlich willkommen, Ariella de Boer.“

Ariella musterte die große, schlanke Frau in dem weißen, silbern bestickten Gewand, die freundlich lächelnd hinter ihr stand. Lange, weißblonde Haare, durch die spitze Elfenohren stachen, flossen über schmale Schultern auf den grazilen Rücken. Aquamarinblaue Sternenaugen strahlten um Vertrauen werbend aus einem zeitlosen, schmalen, glatten Gesicht.

„Wer seid Ihr?“, flüsterte Ariella.

„Ich bin die Hohe Herrin und Elfen-Zauberin Lisha’yinn. Samwinn und Finntam haben dir sicherlich von mir erzählt.

Ariella verbeugte sich. „Ja, Euretwegen bin ich hier.“

Die Zauberin lachte. „Nein, Ariella. Nicht meinetwegen bist du hier, sondern der Prophezeiung wegen.“

„Ach ja! Die Prophezeiung“, murmelte Ariella mit sich uneins.

„Du glaubst nicht daran?“

„Ich weiß es nicht, Hohe Herrin. Eigentlich weiß ich gar nichts mehr“, erwiderte Ariella verzagt.

„Du wirst alles erfahren, mein Kind“, sagte die Zauberin gütig. „Und obwohl dieses Wissen dein Leben verändern wird, eröffnet es dir andererseits auch vielfältige Möglichkeiten. Doch ich will dem allen nicht vorgreifen. Du hast vieles zu verarbeiten und benötigst Ruhe.“

„Und wir haben fürchterlichen Hunger“, beschwerte sich Finntam lautstark. „Mein Bauch ist schon ganz eingefallen und schmerzt! Und Ariella ist bestimmt auch hungrig und durstig!“

Der Ausbruch des kleinen Halblings löste die Anspannung, die sich für einen Moment über die kleine Gruppe gelegt hatte.

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