Christine Trapp - The New York City Moviemakers

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Die New York City Moviegoers Suzie Q. und Jerry machen einen entscheidenden Schritt nach vorne und beschließen ihren ersten eigenen Film zu drehen. Nicht einfach, wenn man in einer filmverrückten Stadt lebt. Doch was ein echter Filmfreak ist, der schreckt vor nichts zurück! Vom richtigen filmtheoretischen Unterbau, über die Ausbildung an der New York City University bis zur idealen Kamera und den coolsten Drehorten. Die NYC-Moviemakers nehmen Dich mit in die faszinierende Stadt am Hudson River.

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5. Geraubte Küsse

Suzie Q. tobt vor Wut, dass Galvin ungefragt eine Spanierin in die USA importiert hat, noch mehr wurmt ihr, dass sie erst durch mich diese Schreckensnachricht erhalten hat.

„Haben diese Hinterwäldler in Europa noch nie etwas von einer Erfindung namens Internet gehört? So etwas hört doch ins Netz! Das wäre doch die Topstory für einen Tag und eine ganze Nacht. Und außerdem: wo war die Hochzeit? Wer waren die Brautjungfern? Da schläfst du mit einem so genannten Künstler ein paar Dutzendmal und dann wirst du nicht einmal zu seiner Hochzeit eingeladen! So etwas gehört sich einfach nicht! So etwas tut man nicht“, mault Suzie Q. ganz wild vor Zorn, dass sie um eine großartige Party umgefallen ist.

Ich versuche sie mit einem Burger und einer großen Ladung Pommes abzufüttern, was nur mäßig wirkt.

„Stella und Marcus sind in Europa hängen geblieben. Galvin hat eine Spanierin am Hals und wir beide verplempern unsere Zeit in New York City. Das ist echt ungerecht“, mault sie herum.

„Hör mal, das Village ist doch total okay“, sage ich natürlich wieder einmal das Falsche.

„Für dich vielleicht. Aber mit wem soll ich den rumschmusen und zwischen durch ein bisschen Sex haben, wenn keiner mehr da ist?“ fragt sie beleidigt.

„Mit mir zum Beispiel?“ sage ich.

„Das ist was anderes. Wir gehen miteinander. Aber was ist, wenn wir streiten? Oder ich einfach einmal ein bisschen Abwechslung haben will? Ich geh doch nicht einfach an den Broadway und reiße mir dort einen Kiffer auf.“

Immerhin isst sie wie ein Drescher, was ihre Laune aber auch wieder verschlechtert, weil sie auf ihre Linie schaut.

Für ein New Yorker It-Girl braucht man starke Nerven.

„Wie sollen nur wir zwei endlich unseren ersten Film drehen?“ lässt Suzie Q. nicht locker.

Das ist natürlich ein Problem. Ich füttere sie noch mit etwas Apfelkuchen mit Sahne, das zieht bei den Mädels immer.

Immerhin gelingt es mir sie ins Kino abzuschleppen. Im Village West läuft ‚Geraubte Küsse’ von François Truffaut. Der Film schlägt bei ihr total ein. Bei mir übrigens auch und als wir aus der Dunkelheit des Kinos in die heiße New Yorker Nacht hinaustraten gibt es sofort ein paar ganz intensive Küsse, was nach einem Film von Truffaut einfach nur konsequent ist.

6. Ferngespräche

Die Würfel sind gefallen. In einem beinahe unendlichen Conference Call erläutern Stella und Marcus wortreich und bis ins Detail ausführlich, wieso sie zumindest das Wintersemester in Neapel bleiben werden, wo man angeblich auch mit Englisch ganz gut durchkommt, weil sich viele Italoamerikaner dort aufhalten, außerdem gibt es noch das Univiertel und dort gibt es natürlich auch eine anglistische Fakultät. Kurz, in Neapel leben mehr echte Amerikaner als in der Bronx.

Pizza e Pasta. Gelato e Vino genügen schon, um sind in Neapel über Wasser zu halten.

Suzie Q. macht gute Miene zum bösen Spiel und säuselt, wie supercool sie das alles findet, dass die beiden ein halbes Jahr in Neapel abhängen und sich dort von Spaghetti Carbonara und Pizza Margarita ernähren.

Endlich bricht die Standleitung zwischen Europa und den USA zusammen.

„Dick und fett sollen sie werden! Alle beide!“ tobt Suzie Q. und heult los wie eine Sirene.

„Huhuhuhuhuhuhu und ich muss ich in NYC ohne meine Freunde versauern. Huhuhuhuhuhuhuhu.“

Es ist klar, dass die junge Dame in die Arme genommen werden muss.

Immerhin ist Suzie Q.s Trauer nur von kurzer Dauer, ein knappes Stündchen später ist sie schon wieder ganz tapfer. Gut eingerollt sieht sie mit mir am Sofa ‚das Lächeln einer Sommernacht’ von Ingmar Bergman an, ein Film, der sehr angenehme Gefühle entfacht, die eine gute Portion Sex auslösen.

Uff, wenn das so weiter geht, kann ich das zweite Studienjahr abschreiben, bevor ich noch einen Tag an der Uni war. Wieso sollten wir nicht ins Pornofilmgeschäft einsteigen, das bringt zumindest kurzfristig mehr, als der ganze Kunstblablabla aus NYC in 10 Jahren zusammen.

Suzie Q. ist total rollig und hätte sicher nichts dagegen …

Meine Mom ist mehr als verwundert, dass ich neuerdings fast ausschließlich online oder via Handy erreichbar bin, sie rät mir, mich schnellstmöglich, also sofort, wieder zu Hause blicken zu lassen, mit oder ohne Suzie Q. wäre ihr egal, doch wenn ich recht verstanden habe, wurde das ‚ohne’ stärker betont als das ‚mit’, was wohl unmissverständlich heißt, dass sie mich solo in den eigenen vier Wänden vorfinden will, obwohl sie zugibt, dass sie Suzie Q. gut leiden kann, aber heute ist definitiv nicht der richtige Zeitpunkt für (weibliche) Besucher.

Na gut, wenn das so ist, beuge ich mich eben der mütterlichen Gewalt und verabschiede mich von meiner steilen Freundin, die gar nicht beleidigt ist, einmal ordentlich ausgehen zu können.

Na super, ich muss zu Hause Heim und Hof hüten und die flotte Biene gönnt sich eine lustige Nacht in einem angesagten Club im Village mit wer weiß wem?

„So was nennt sich Feminismus“, sagt Suzie Q. schnippisch.

Natürlich hat die Kurzzeitemanze nichts gegen einen dicken Abschiedskuss.

Noch vor Sonnenuntergang bin ich zu Hause.

„Howdy, unser Traumtänzer ist auch wieder einmal zu Hause“, bin ich sofort dem brüderlichen Spott ausgesetzt.

O my God, beinahe hätte ich das Familiendinner am Mittwoch verpasst. Ich werfe einen Blick zu Mom hinüber. Thanks, Mom, dass du mich angerufen hast.

Dad ignoriert die Stänkereien meiner Brüder. „Wieso bist du neuerdings so viel außer Haus, das würde uns doch alle mal interessieren“, bringt Dad, ganz der Psychoanalytiker in Person, sofort die Sache auf den Punkt.

„Er hängt bei dieser Sexbombe ab, die er letztes Jahr schon aufgegabelt hat“, bemerkt Danny unpassend.

„Sperr mal die Augen auf, Jerryboy, hier im Village und an der New York University gibt es viele, Betonung auf, sehr viele schicke Hase“, gibt Berry zum Besten.

„Klappe halten, so wird hier nicht über junge Mädchen gesprochen“, fährt Mom, ganz die selbstbewusste Rechtsanwältin mit dem übersteigerten Ego, dazwischen.

„Stimmt doch“, sagt Berry.

„Außerdem hat sie eine sturmfreie Bude an der Houston West“, sagt Danny.

„Woher weißt du das schon wieder?“ sage ich unvorsichtiger Weise.

„Aha, erwischt!“

Shit, wie kann ich nur so blöd sein.

„Ja, woher weißt du, Danny, wo Jerry Freundin wohnt?“ fragt Dad.

„Ich sehe sie ab und zu dort abhängen, in ihrem Nuttenfummel ist sie auch nicht zu übersehen“, gibt Danny zurück.

„So wie die aussieht, würde es mich nicht wundern, wenn sie es mit Männerbekanntschaften nicht so genau nimmt“, feixt Berry herum.

„Musst du eigentlich was abdrücken, wenn du es mit ihr treibst?“ fragt Danny.

Peinlicher geht es wirklich nicht.

„Natürlich nicht! Außerdem, was ist mit euch? Wo sind denn eure Weiber?!“ schreie ich herum.

„Still jetzt!“ tobt Mom.

„Cool bleiben, Leute, wir sind hier nicht im Yankeestadion. Ich hoffe du weißt was du zu tun und zu lassen hast, wenn du mit ihr schläft, Jerry“, sagt mein Psychoanalytikerdad.

„Ja, weiß ich, alles total easy.“

Autsch, schon wieder so ein blödes Stichwort für Danny und Berry, die natürlich sofort ‚Take it easy’ anstimmen, was natürlich auch meinen Eltern gefällt und in den allgemeinen Chor einstimmen.

Was bleibt mir da anderes übrig als einfach mitzulachen und mitzusingen, ist doch ein toller Song und er passt zu Suzie Q. und mir.

7. Strandgeflüster

Wir verbringen die letzten warmen Tage vor Semesterbeginn am Brooklyn Beach. Den ganzen Nachmittag hängen Suzie Q. und ich am Strand ab, albern herum, gehen schwimmen, tun so, als wäre die Zeit stehengeblieben und wir wären wieder die Teenager vom letzten Jahr, die gerade erst der High-School entsprungen sind und darauf warten auf die Uni losgelassen zu werden.

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