B. L. Hach - Die Elf Augen

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Am Morgen ihres zwölften Geburtstages bekommen die Zwillinge Agatha und Arnold einen gehörigen Schreck: Ihre Eltern sind verschwunden! Sie wurden entführt! Bald erfahren die Kinder, dass ihre Eltern Geheimagenten sind und dem Bund der «Elf Augen» angehören. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Königreich Mirada von seinem Tyrannen zu befreien. Die Kinder schnappen sich ihre Babyschwester und den Familiendackel und machen sich auf, um die Eltern zu befreien. Ihre Reise führt sie nach Banilea, ein Land, in dem die Menschen auf Bäumen leben und mit Teppichen durch die Lüfte fliegen. Mehr als einmal geraten die Kinder in Lebensgefahr, dabei entdecken sie nach und nach ihre besonderen Fähigkeiten. Aber ob die ausreichen, um das Abenteuer zu bestehen?

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Sie befürchtete einen Einbruch, einen Überfall! Ja, sogar einen Mord. Einen Doppelmord! Agatha zwang sich, ruhig zu atmen. Auf keinen Fall wollte sie Greta weiter verunsichern.

Doch dann brach es aus ihr heraus: »Mama! Papa!«, schrie sie. »Mama, Papa, wo seid ihr?«

Panik überfiel Agatha, Sie rannte, immer zwei Stufen auf einmal, die Treppe hinunter ins Zimmer ihres Bruders. Atemlos erzählte Agatha ihm von dem verwüsteten Zimmer, dem Blut und ihrer schrecklichen Theorie.

Arnold setzte sich im Bett auf und fuhr sich durch die Haare. »Jetzt mal langsam.« Es schien, als wolle er sich selbst beruhigen. »Irgendwo werden die beiden schon stecken«, sagte er betont gelassen. »Wir können nachsehen!«

Nachdem die Geschwister Haus und Garten erfolglos abgesucht hatten, waren sie ziemlich erschöpft. Nur Herr Schmidt wurde von Minute zu Minute munterer. Bei aller Sorge um Leo und Thea, war er doch glücklich: Endlich gab es mal eine Aufgabe für den Spürhund in ihm. Ach was, Spürhund! Ein richtiger Jagdhund war er! Er versuchte, sich seine Freunde nicht anmerken zu lassen und richtete seine Schnauze besorgt Richtung Boden. Doch innerlich hüpfte sein Dackelherz! Agatha seufzte schwer. Es blieb ihnen wohl nichts anderes übrig, als die Polizei einzuschalten.

Doch Arnold hatte eine letzte Idee.

»Es gibt einen Ort, an dem wir noch nicht nachgesehen haben«, sagte er. »Vielleicht finden wir da eine Spur.«

Agatha sah ihn fragend an.

Arnold holte tief Luft, ehe er flüsterte: »Papas Dachkammer.«

3. Kapitel

Die Suche beginnt

Die Zwillinge wussten: Das Betreten der Dachkammer war ihnen streng verboten. Arnold und Agatha hatten nie mehr als einen kurzen Blick hineinwerfen können. Aber dies war eindeutig eine Ausnahmesituation. Da galten keine Regeln! Sie waren geradezu dazu verpflichtet, auch dort oben nach ihren Eltern zu suchen. Kein Zweifel: Wäre der Anlass ein anderer, die Zwillinge hätten sich gefreut, sich dort endlich einmal in Ruhe umsehen zu können.

Zu viert stiegen sie die Treppe zum Schlafzimmer hoch, von dem aus man die Kammer betreten konnte. Vorsichtig klopfte Arnold ein paar Mal an die kleine Tür. Keine Antwort.

»Los, mach schon auf«, sagte Agatha und schob Arnold ein Stückchen vor. Ehrfürchtig drückte er die Klinke herunter und öffnete die Tür. Langsam wurde die Sicht auf das Innere der Kammer frei.

Tageslicht drang durch das schmale Dachfenster, die ersten Sonnenstrahlen tanzten auf dem Boden.

Herr Schmidt zappelte auf Arnolds Arm, bis dieser ihn endlich auf dem Fußboden absetzte. Auch ihm war es bisher nicht erlaubt gewesen, in der Kammer herumzuschnüffeln. Das wollte er jetzt ausgiebig nachholen.

Greta folgte ihm auf allen Vieren. Da sie nicht abgeschüttelt werden wollte, schnappte sie sich seinen Schwanz und stieß schließlich einen ihrer gefürchteten Schreie aus. Da verstand der Dackel endlich und wartete auf sie.

»Mach aber bitte nichts kaputt, Greta«, sagte Agatha.

Greta überhörte den Einwurf. Kaputt machte sie sowieso nie etwas! Sie bastelte. Nahm vielleicht mal das ein oder andere Ding auseinander. Nur, um zu gucken, ob sie es wieder zusammensetzen konnte. Dass das nicht immer der Fall war, konnte man ihr nicht vorwerfen! Sie war doch noch ein Kleinkind!

Auch für den Dackel hatte Agatha eine Warnung parat:

»Wage es nicht, den Dreibeiner zu spielen und irgendwo hin zu pinkeln!«

Herr Schmidt, für den das, was Agatha geringschätzig den Dreibeiner nannte, eine schwierige Balanceübung war, nahm die Drohung gelassen entgegen. Die Schnauze dicht am Boden, den Schwanz Richtung Himmel gestreckt, versuchte er, die Spur der Vermissten aufzunehmen. Da er die letzte Nacht wegen seines leichten Schwips verpennt hatte, wollte er wenigstens jetzt sein Bestes geben. Aber auch Herr Schmidt nahm vor allem diesen ekelhaften, leicht vergorenen Geruch war. Angewidert rümpfte er die Nase. Kurz versuchte er, sich die Schnauze mit einer Pfote zuzuhalten, aber das brachte ihn nur zum Stolpern.

Greta schien der Gestank als einzige nicht zu stören. Sie wurde vom Funkeln der Sonnenstrahlen angezogen und krabbelte in die Mitte des Raumes, wo sie sich in einen hellen Lichtfleck setzte.

Arnold und Agatha standen noch immer an der Tür.

Was für ein Durcheinander hier herrschte! Was für ein Chaos!

Fassungslos schüttelte Arnold den Kopf. »Kein Wunder, dass wir hier nie rein dürfen«, meinte er zu seiner Schwester. »Wie sollte Papa jemals wieder von uns verlangen, dass wir unsere Zimmer aufräumen?«

Tatsächlich war das kleine Zimmer vollgestopft mit allen möglichen Dingen. Direkt am Fenster stand ein völlig verstaubter Holzschreibtisch. Darauf lagen in wildem Durcheinander unzählige Ordner und Alben, Bücher, leere Chipstüten, Kekspackungen, Fotos und Berge von beschriebenem Papier.

Links neben dem Schreibtisch befand sich eine hüfthohe, ausgesprochen merkwürdige Maschine. Ihr Fuß bestand aus einer kreisrunden, silbrig glänzenden Platte. Daraus ragten mehrere Hundert feine Drähte nach oben. Jeder noch so kleine Lufthauch brachte die Drähte in Schwingung. Sie gaben leise Klänge von sich, begannen zu leuchten. Manche strahlten rosa, andere himmelblau, einige glitzerten smaragdgrün und ganz wenige funkelten goldgelb.

Daneben thronte ein uralter Schrank aus Eichenholz, dessen Türen Einkerbungen und Kratzer aufwiesen. Als hätte jemand ... etwas ... seinen riesigen Schnabel daran gewetzt , dachte Agatha und erschauerte. Oder waren das Bissspuren? Agatha schüttelte sich. Was sie sich nur wieder alles einbildete! Als ihr auffiel, dass das schwere Metallschloss des Schranks durch eine massive Eisenkette mit einem noch massiverem Schloss gesichert war, wandte sie ihren Blick ab und sah aus dem Fenster.

Sie erschrak. Was war das?

Eine riesige Vogelkralle griff nach ihr! Agatha wollte schreien, aber da war die Kralle auch schon wieder verschwunden. In grauem Nebel löste sie sich spurlos auf.

Langsam wurde Agathas Herzschlag wieder ruhiger. Sie atmete tief durch. Alles Einbildung, nichts weiter. Um sich abzulenken, betrachtete sie das Regal an der gegenüberliegenden Wand. Es war vollgepackt mit Büchern und Fotoalben. In den Fächern standen auch Maschinen, in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben. Da gab es erdbeerrote und limonadengelbe, schwarze mit weißen Punkten, goldfarbene und grüne, außerdem schokobraune mit türkisfarbenen Streifen. Manche standen auf Füßchen, andere hatte eine Bodenplatte, einige schwebten einfach so in der Luft herum. Die meisten Apparate waren kreisrund, die wenigsten waren eckig – aber sie alle waren zart, fast wie mit Samt überzogen. Freundlich sahen sie aus. Und etwas Aufmunterndes konnten die Geschwister nun wirklich gebrauchen.

»Guck mal, was ich gefunden habe« Arnold deutete auf den Aktenordner in seiner Hand. Roboter-Gebrauchsanleitungen stand darauf. Darin fand er säuberlich geordnet die Bedienungsanweisung für jede einzelne Maschine. Einen Tür-und-Tor-Roboter gab es da. ( »Ihr persönlicher Schlüsseldienst«) und, noch besser, einen Fünf-Sterne-Koch-Roboter – mit mindestens zehn Greifarmen an der Seite.

»Ha!«, rief Arnold. »Jetzt wissen wir auch, warum Papa so gut kochen kann.« Laut las er vor: »Schnellanleitung. Stellen Sie den Roboter in die Nähe einer Küche. Geben Sie das gewünschte Gericht über die Tastatur ein. Falls alle nötigen Zutaten im näheren Umkreis vorhanden sind, wird das Gericht umgehend bereitgestellt.«

Arnold spürte plötzlich, wie hungrig er war. Seit dem Aufwachen war schon einige Zeit vergangen und er hatte noch nichts gegessen. Schnell gab er ein: Brötchen, Rühreier, Speck, Käseplatte, heißen Kakao und eine Tafel Nussschokolade. Er drehte sich zu Agatha um: »Willst du auch was? Schokomüsli?«

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