Edgar Wallace - Die drei von Cordova

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Die drei von Cordova: краткое содержание, описание и аннотация

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Oberst Morris Black hat nicht den besten Ruf in der Londoner Finanzwelt. Immer wieder kommen – rein zufällig wie es scheint – Geschäftspartner ums Leben, die sich ihm in den Weg stellten. Der behandelnde Arzt ist stets derselbe, ein gewisser Dr. Essley, der immer eine natürliche Todesursache diagnostiziert. Doch die ›Vier Gerechten‹ sind Black bereits auf den Fersen. Spannende Unterhaltung vom Großmeister der Kriminalliteratur.

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»Ja, ich kann mich besinnen.« Gonsalez nickte. »Es war ein Fremder aus Ronda, und ich war neugierig. Hast du beobachtet, daß ich ihm folgte?«

»Ich sah dich von der Seite«, entgegnete Manfred ernst.

»Warst denn du der Fremde?« fragte Gonsalez, aufs höchste überrascht.

»Ja. Ich verließ damals Cordova, um nach Cordova zurückzukommen.«

Gonsalez schwieg einen Augenblick.

»Ich gebe mich geschlagen«, sagte er dann. »Du kennst also Doktor Cajalos. Begreifst du nun, warum ein gewöhnlicher englischer Arzt nach Cordova kommt? Essley ist auf dem schnellsten Wege und ohne Aufenthalt mit dem Algeciras-Expreß gereist. Morgen früh bei Tagesanbruch wird er Cordova auf dieselbe eilige Weise wieder verlassen. Er ist hierhergekommen, um Doktor Cajalos zu konsultieren.«

»Poiccart ist hier; er interessiert sich auch für diesen Essley – und zwar so sehr, daß er sich, den Reiseführer in der Hand, friedlich von Fremdenführern umherführen läßt, die ihm ja doch nur ungenaue Auskunft geben können.«

Manfred strich seinen kleinen Bart, und seine klugen Augen hatten wieder denselben ernsten, nachdenklichen Ausdruck wie vorher, als er Gonsalez von seinem Platz im ›Café del Gran Capitán‹ aus nachgesehen hatte.

»Ohne Poiccart würde das Leben langweilig sein«, sagte er.

»Ja, da hast du recht – o Señor, mein ganzes Leben soll Ihrem Lobe geweiht sein, und meine Gebete für Sie sollen wie Weihrauchwolken zum Throne des Allmächtigen emporsteigen.«

Er verfiel plötzlich wieder in seinen jammernden Tonfall, denn ein Polizist der Guardia Municipal näherte sich ihnen und warf einen mißtrauischen Blick auf den Bettler, der mit ausgestreckter Hand erwartungsvoll dastand.

Manfred schüttelte den Kopf, als der Polizist herankam.

»Geh in Frieden.«

»Du Hund«, rief der Polizist und packte den Bettler mit rauher Hand an der Schulter, »du Sohn eines Diebes, mach, daß du fortkommst, damit deine übelriechende Gegenwart nicht die Nase dieses hohen Herrn beleidigt!«

Er stemmte die Arme in die Seite und sah dem davonhinkenden Krüppel nach, dann wandte er sich an Manfred.

»Wenn ich diesen Lumpen nur eher gesehen hätte, Señor, hätte ich Sie schon längst von ihm befreit.«

»Es ist nicht der Rede wert«, erwiderte Manfred in herkömmlicher Weise.

Der Polizist strich sich mit der einen Hand den kleinen Schnurrbart.

»Ich habe es nicht leicht, die reichen und freigebigen Caballeros vor diesen Kerlen zu bewahren …«

Manfred ließ ein Geldstück in die Hand des Polizisten gleiten.

Der Mann ging bis zum Ende der Brücke neben ihm her. Sie blieben dann plaudernd an dem Hauptportal der Kathedrale stehen.

»Sie sind wohl nicht aus Cordova, Señor?«

»Aus Malaga«, erwiderte Manfred ohne Zögern.

»Meine Schwester war mit einem Fischer in Malaga verheiratet«, erzählte der Polizist. »Ihr Mann ist ertrunken. – Sind Sie schon einmal in Gibraltar gewesen?«

Manfred nickte. Er blickte interessiert auf eine Gesellschaft von Touristen, denen die Pracht der Puerta del Perdón gezeigt wurde.

Einer der Fremden löste sich von der Gruppe der übrigen und kam auf sie zu. Er war ein Mann von mittlerer Größe und kräftiger, untersetzter Gestalt. In seinem Wesen lag eine sonderbare Zurückhaltung, und in seinem Gesicht drückte sich eine gewisse melancholische Ruhe aus.

»Können Sie mir den Weg zum Paseo del Gran Capitán sagen?« fragte er in schlechtem Spanisch.

»Ich gehe selbst dorthin«, erklärte Manfred höflich. »Wenn Sie mich begleiten wollen …«

»Ich wäre Ihnen zu großem Dank verpflichtet«, entgegnete der andere.

Manfred dankte dem Polizisten nochmals, dann gingen die beiden Männer davon.

Sie sprachen über die verschiedensten Dinge, über das Wetter und den schönen Anblick der Kathedrale.

»Du mußt mitkommen und Essley sehen«, sagte der Tourist plötzlich unvermittelt in perfektem Spanisch.

»Erzähle mir doch etwas von ihm«, erwiderte Manfred. »Im Vertrauen gesagt – du hast meine Neugierde geweckt.«

»Es ist eine wichtige Angelegenheit«, entgegnete Poiccart ernst. »Essley ist Arzt in einer Vorstadt von London. Ich habe ihn seit Monaten beobachtet. Er hat nur eine kleine, recht unbedeutende Praxis; augenscheinlich ist das nicht sein Hauptberuf. Außerdem hat er eine merkwürdige Vergangenheit. Er hat in London studiert und ist gleich nach dem Examen mit einem gewissen Henley nach Australien gegangen. Henley war ganz heruntergekommen und im Examen durchgefallen, aber die beiden waren gute Freunde. Das erklärt wahrscheinlich auch, daß sie zusammen auswanderten, um ihr Glück in der Fremde zu suchen. Essley stand völlig allein, und Henley hatte nur einen reichen Onkel irgendwo in Kanada, den er aber niemals gesehen hatte. Sie kamen in Melbourne an und gingen ins Innere des Landes. Sie wollten in den neuen Goldfeldern ihr Heil versuchen, die damals gerade erschlossen wurden. Drei Monate später kam Essley allein dort an – sein Freund war unterwegs gestorben!

Er scheint in den nächsten drei oder vier Jahren keine Praxis begonnen zu haben. Ich habe seine Wanderungen von einem Goldsucherlager zum anderen verfolgen können. Er arbeitete ein wenig und verspielte dann wieder alles. Er wurde allgemein ›Doktor S.‹ genannt – wahrscheinlich eine Abkürzung für ›Essley‹. Erst als er nach Westaustralien kam, machte er den Versuch, sich als Arzt niederzulassen. Seine Praxis war nicht gerade groß, aber sie brachte ihm doch etwas ein. Nach einiger Zeit verschwand er jedoch aus Coolgardie, und erst acht Jahre später tauchte er in London wieder auf.«

Inzwischen hatten sie den Paseo del Gran Capitan erreicht. Die Straßen waren jetzt belebter.

»Ich habe ein paar Zimmer hier gemietet«, sagte Manfred. »Komm mit und trink eine Tasse Tee bei mir.«

Seine Wohnung lag über einem Juwelierladen in der Calle Morería. Die Räume waren schön ausgestattet.

»Besonderen Wert habe ich auf Bequemlichkeit gelegt«, erklärte Manfred, als er aufschloß. Gleich darauf setzte er einen silbernen Kessel auf eine elektrische Kochplatte.

»Der Tisch ist ja für zwei gedeckt?« fragte Poiccart erstaunt.

»Ich erwarte Besuch«, erwiderte Manfred lächelnd. »Manchmal wird unserem lieben Leon das Bettlerleben lästig, dann kommt er als repräsentables Mitglied der Gesellschaft mit der Bahn in Cordova an, um den Luxus des Lebens wieder einmal zu genießen – und mir seine Geschichten zu erzählen. Aber ich möchte gern noch mehr von Essley hören, lieber Poiccart, ich interessiere mich sehr für ihn.«

Der ›Tourist‹ setzte sich in einen tiefen und bequemen Sessel.

»Wo war ich doch gleich stehengeblieben? Ach ja – Doktor Essley verschwand aus Coolgardie und tauchte dann acht Jahre später in London wieder auf.«

»Unter außergewöhnlichen Umständen?«

»Nein, das gerade nicht. Er wurde damals von einem neuen Gewaltigen der Londoner Geschäftswelt lanciert.«

»Etwa von Oberst Black?« fragte Manfred stirnrunzelnd.

»Ja. Diesem Mann verdankt Essley seine Praxis. Er erregte zum erstenmal meine Aufmerksamkeit –«

Es klopfte an der Tür, und Manfred hob warnend den Finger. Er ging hin und öffnete. Der Portier stand draußen, die Mütze in der Hand. Hinter ihm, ein wenig weiter unten auf der Treppe, war ein Fremder zu sehen – anscheinend ein Engländer.

»Señor, ein Herr möchte Sie sprechen.«

»Ich stehe zu Ihren Diensten«, antwortete Manfred, indem er den Besucher auf spanisch anredete.

»Ich kann leider nicht gut Spanisch«, sagte der Mann auf der Treppe.

»Wollen Sie bitte näher treten?«

Manfred sprach nun englisch.

Der Fremde stieg langsam herauf.

Er war etwa fünfzig Jahre alt, hatte langes graues Haar und buschige Augenbrauen. Sein stark hervortretender Unterkiefer machte sein Gesicht nicht gerade einnehmend. Er trug einen schwarzen Anzug und hielt einen breitkrempigen, weichen Filzhut in der behandschuhten Hand.

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