Martin Klonnek - Augsburg
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Die Fassade wird oben von dem Wappenzeichen Augsburgs, der Zirbelnuß (Pyr = Pinienzapfen) gekrönt, die auch das Feldzeichen einer römischen Legion war, die bei der Gründung Augsburgs hier ihren Standort hatte.
Das Gitter über dem Hauptportal mit dem Stadtwappen, entwarf Christoph Murmann d.J. um 1620.
Im Giebelfeld der Westfassade befand sich bis 1806 als Symbol der freien Reichsstadt Augsburg ein bronzener vergoldeter Doppeladler, der durch einen in kräftigen Farben gemalten ersetzt wurde.
Links vom Eingangsportal befinden sich alte bronzene Augsburger Maßeinheiten: "Halbe Länge des Holtz-Klaffter", "Leinwath Elen Läng" (Länge der Leinwandelle), "Barchat Elen Läng" (Barchentelle) und "Statt Werckschuch Läng" (Länge des Stadt-Werkschuhs).
Der Eisenberg führt an der Westseite des Rathauses hinunter.
Dort, hinter den Gitterfenstern warteten früher Gefangene "in Eisen" auf ihre Verurteilung.
Auf der Ostseite des Rathauses befindet sich ein spätgotischer Wappenstein aus dem Jahre 1450, der noch von dem alten gotischen Rathaus stammt. Er zeigt zwei "Wilde Männer" die die Zirbelnuß
bewachen.
Wilde Männer
Auf dem Platz würdigt ein Obelisk mit einem Bronzeporträt Elias Holl, den Erbauer des Rathauses als "Schöpfer eines eigenständigen, großen und strengen Stils deutscher Renaissance".
Inneres:
Im Erdgeschoß des Rathauses, dem unteren Fletz (=Hausflur), einer dreischiffigen Halle mit acht Säulen, kann man u.a. ein Modell der Stadt Augsburg im Jahre 1626 im Maßstab 1:1000 sehen.
Im ersten Obergeschoß des Mitteltraktes befindet sich der obere Fletz, das Ratszimmer, darüber der "Goldene Saal".
Über dem Goldenen Saal, die sogenannte Modellkammer, in der Modelle des Rathauses aufbewahrt wurden.
Der "Goldene Saal" ist einer der festlichsten Säle Deutschlands, er erstreckt sich über die gesamte Länge des Bauwerks (32 m, 17 m Breite und 14 m Höhe; über 3. Stockwerke).
Die Fresken im Goldenen Saal werden von zwei Leitmotiven bestimmt: dem "Kaisergedanken" und dem "Moralgedanken".
Die Ideen stammen von Matthäus Rader, die Skizzen fertigte Peter Candid (1548-1628); mit der Ausmalung und Innenausstattung wurde der Augsburger Stadtmaler Matthias Kager (1575-1634) beauftragt.
Goldener Saal - Portal
Die Decke des Goldenen Saales bedeckte eine Holzkassettendecke mit elf Bildern, die von Elias Holl mit 27 Ketten an dem hölzernen Dachstuhl befestigt wurde.
Diese ist bei dem Bombenangriff im Februar 1944 zerstört worden und wurde wieder originalgetreu rekonstruiert.
Die kleineren Schnitzelemente sind aus Lindenholz gefertigt. Zur Vergoldung verwendete man 23,5 karätiges Altgold.
Die elf Einzelbilder schuf 1960 der Würzburger Kunstmaler Prof. Oskar Martin-Amorbach nach Farbfotografien.
Das 24 qm große querovale Bild zeigt die "Sapientia" (Triumph der Weisheit) mit dem Wahlspruch "per me reges regnant" (durch mich herrschen die Herrscher).
Im westlichen Rundbild "Architektura", neben der der Erbauer des Rathauses, Elias Holl, mit Rathausgrundrissplan und Zirkel erkennbar ist.
Der im Bild dargestellte Laufrad-Holzkran wurde nachgebaut und wird bei den Bürgerfesten gezeigt.
Anlässlich der 1653 in Augsburg stattfindenden Wahl Ferdinands IV. zum König, wurden die Abgesandten der Kurfürsten in den Amtsstuben und den Fürstenzimmern des Rathauses "einlogiert".
Bei der Krönung von Eleonore Magdalena Theresia, der Gemahlin Kaiser Leopolds I., am 9. Januar 1690 wurde ein Festmahl im Goldenen Saal abgehalten.
Am 25. Juli 1792 besichtigte Kaiserin Maria Theresia mit ihrem Gemahl Kaiser Franz I. und Erzherzog Josef das Rathaus.
Die Versammlungen zum Reichstag von 1713 fanden ebenso im Goldenen Saal statt, wie das Festbankett anlässlich des Besuches des letzten bayerischen Königs, Ludwigs III., im Juni 1914.
Den Goldenen Saal, umgeben vier Fürstenzimmer, von denen bisher nur das nordöstliche rekonstruiert wurde und als kleiner Repräsentationsraum für Empfänge der Stadt Augsburg genutzt wird.
Im südöstlichen Zimmer wird in einer Ausstellung die Rekonstruktion des Rathauses dokumentiert.
Goldener Saal – Decke
Der Platz vor dem Rathaus hieß früher Ludwigsplatz, hier stand bis 1944 der Monumentalbau der Augsburger Börse, der jedoch nicht wieder aufgebaut wurde.
Auf dem heutigen Rathausplatz findet vor Weihnachten der Augsburger “Christkindlesmarkt” statt.
Augustusbrunnen

00000003 - Augustusbrunnen
Prächtigster Augsburger Brunnen.
Ort: | Augsburg |
Art: | Brunnen |
Stil: | Renaissance |
Klasse: | ** - sehenswert |
Lage: | Rathausplatz |
Parken: | Parkhäuser im Innenstadtbereich |
www: | www.augsburg.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/brunnen/ |
de.wikipedia.org/wiki/Augustusbrunnen |
Der Brunnen wurde 1588 - 1594 anlässlich des 1600 Jubiläums der Stadtgründung durch Kaiser Augustus vom Stadtgießer Peter Wagner, nach dem Entwurf des Bildhauers Hubert Gerhard, errichtet.
Auf der Brunnensäule steht die Figur des Imperators Caesar Augustus, der zur Zeit der Gründung Augsburgs (15 v. Chr.) römischer Kaiser war.
Die Figur ist ca. 2,5 m hoch und stellt den Kaiser als etwa fünfzigjährigen Mann dar, mit erhobenen rechten Hand wie bei einer feierlichen Ansprache.
Um das Haupt trägt der Kaiser einen Lorbeerkranz als Zeichen des Ruhmes und der Ehre.
Die Bronzefigur ist eine Kopie. Das Original befindet sich im Erdgeschoß des Maximilianmuseums.
Die ursprünglich metallenen Inschriften auf der Brunnensäule, wurden 1749 durch vergoldete Inschrifttafeln ersetzt. Die erste Inschrift ist dem Kaiser Augustus, dem Gründer und Wohltäter der Stadt gewidmet.
Die zweite bezieht sich auf Kaiser Rudolf II., in dessen Regierungszeit der Brunnen erbaut wurde.
Die dritte Tafel berichtet von dem Gründungsjahr der römischen Kolonie und dem Bürgermeister Johannes Welser.
Der vierte Teil war zunächst unbeschrieben, später hat man Texte aufgenommen, die von Restaurierungsarbeiten am Brunnen berichteten.
Im unteren Bereich der Brunnensäule befinden sich 4 Putten mit wasserspeienden Delphinen.
Auf dem Brunnensockel, aus rotem Salzburger Marmor, sitzen vier Figuren als Symbole für die Augsburger Flüsse bzw. Jahreszeiten (je nach Artikel des Flusses zwei weibliche und zwei männliche Figuren).
Der Lech (Winter) symbolisiert Schiffahrt, Jagd, Wald und Fischreichtum. Seine Symbole sind ein Kranz aus Tannenzapfen, Bärenfell und Ruder, das Schilfgräser, Krebs und Fische zieren.
Die Singold (Frühling) mit Kopfschmuck und auffallendem Halsschmuck, ist mit einem dünnen Schleier bedeckt. Sie trägt in ihrer Linken ein von seltenen Früchten überquellendes Horn und in der
Rechten eine verzierte Kanne. Sie steht für Gartenbau, Gewerbe und Goldschmiedekunst mit Horn, Blumen, und Früchten.
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