Martin Klonnek - Augsburg
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00000001 - Perlachturm
70 m hoher Turm neben dem Rathaus, Wahrzeichen der Stadt
Ort: | Augsburg |
Art: | Turm |
Stil: | Renaissance |
Klasse: | *** - besonders sehenswert |
Lage: | Maximilianstraße neben dem Rathaus |
Parken: | Parkhäuser im Innenstadtbereich |
www: | de.wikipedia.org/wiki/Perlachturm |
Der Perlachturm wurde erstmals um 989 als kleiner Wachturm mit einer Feuerglocke erwähnt, der auf einem Hügel genannt "Perleikh" anstelle mehrerer abgebrannter Häuser errichtet wurde.
In römischer Zeit stand hier wahrscheinlich schon ein Amphitheater.
Daraus ging wohl später ein Volksfestplatz hervor, auf dem man Tanzbären auftreten ließ.
Der Ursprung des Wortes Perlach, stammt aus dem althochdeutschen und deutet auf einen Ort der Belustigung durch Tanzbären hin.
Tatsächlich sind auf mittelalterlichen Stichen auf dem Platz zwischen Perlach und Rathaus Bärenzwinger zu erkennen.
Der heute vorhandene Unterbau des Turmes stammt noch aus der Zeit um 1060.
Um den Turm und den im 11 Jh., um seinen Fuß gebauten Stift St. Peter, entwickelte sich rasch ein Markt, der sich nach der Zerstörung des Chorherrenstiftes im Jahr 1077 als wirtschaftliches Zentrum Augsburgs entwickelt hat.
Der Turm hatte ursprünglich die Funktion eines Wachturms, ab 1348 beherbergte er die Sturmglocke, später die Ratsglocke.
Insgesamt wurde der Perlachturm dreimal erhöht: 1410 auf 36 m, 1526/27 wurde er zur Hälfte abgebrochen und auf 63 m aufgestockt, sowie in den Jahren 1614-1616 auf 70,4 m von Elias Holl im Rahmen des Rathausneubaus, um die Feuerglocke des von ihm abgebrochenen gotischen Rathauses wieder unterzubringen (in dem geplanten neuen Rathaus war kein Platz für sie vorgesehen).
Dazu wurde ein spezielles Gerüst und eine Aufzugseinrichtung konstruiert, die es erlaubte, die 5 Tonnen schwere Glocke zu montieren, ohne ein Loch in die Mauern des Turms brechen zu müssen.
Als über der Glocke noch ein Dach mit einer Kugel montiert werden sollte, waren die damaligen Ratsherren der Stadt der Meinung, dass das Gerüst zusammenbrechen würde. Elias Holl setzte daraufhin seinen vierjährigen Sohn in die Kugel und zog alles hoch.
1910/11 wurde der Perlachturm bis auf Galeriehöhe abgebrochen, wieder aufgebaut und die Fassade bemalt.
Das Motiv zeigte Kaiser Hadrian auf einem Schimmel beim Einzug durch den Triumphbogen in die Römerstadt.
Rechts im Bild befand sich ein römischer Soldat und der in eine Toga gehüllte Stifter des Freskos. Die Freskenmalerei verblaßte aber sehr bald und verschwand.
In der Nacht vom 25./26. Februar 1944 fiel der Perlachturm einem Bombenbrand zum Opfer.
Nach Sicherungsmaßnahmen in den Jahren 1945-47, wurde der Turm am 1. Mai 1950 wieder eröffnet.
Anlässlich des Stadtjubiläums wurde er 1983/84 mit einem Kostenaufwand von 1,1 Mio. DM saniert und mit einem, von der Alt-Augsburg-Gesellschaft, gestifteten Glockenspiel ausgestattet.
Das Glockenspiel erklingt um 11, 12, 17 und 18 Uhr mit Melodien von Wolfgang Amadeus Mozart.
Aussicht vom Perlachturm
Der Perlachturm kann über 258 Stufen zur Turmspitze bestiegen werden.
Oben bietet sich ein herrlicher Rundblick über Augsburg.
Oberhalb der markanten Laternenhaube stellt die vergoldete Wetterfahne die heidnische Stadtgöttin Cisa dar.
Der Perlachturm wird im Dialekt auch "Turamichele" genannt, da seit 1526 jedes Jahr am Michaelstag (29. September) ein mechanisches Figurenspiel im kleinen Erker im unteren Teil des Turmes gezeigt wird, bei dessen Vorführung der Erzengel Michael, den Teufel in Form eines Drachens, durch einen Stich ins Maul tötet.
1616 schuf der Bildhauer Christoph Murmann d. J. ein neues hölzernes, reichbemaltes Turamichele.
Von dem Uhrmacher Hans Schlimm, wurde es mit einem kunstreichen Werk ausgestattet.
In der Bombennacht vom 25. auf 26. Februar 1944 ging das alte Turamichele neben vielen anderen Kulturgütern im Feuersturm unter.
Erst zum St. Michaelstag 1949, konnte der Liebling aller kleinen Augsburger Auferstehung feiern. Mit Freudenschreien wird seitdem jedes Jahr das Turamichele im goldenen Gewand begrüßt, wenn es zu jedem Stundenschlag mit einem Stab den Drachen sticht.
Rathaus

00000002 - Rathaus
Der bedeutendste Profanbau der deutschen Renaissance.
Ort: | Augsburg |
Art: | Rathaus |
Stil: | Renaissance |
Klasse: | **** - besonders sehenswert |
Lage: | Rathausplatz, neben dem Perlachturm |
Parken: | Parkhäuser im Innenstadtbereich |
www: | de.wikipedia.org/wiki/Augsburger_Rathaus |
www.augsburg.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/rathaus-und-perlachturm/ |
Geschichte:
Das Augsburger Rathaus wurde um 1260 erstmals urkundlich erwähnt.
Nach einem Brand um 1290, wurde es erneut in Holz erbaut und 1385 in Stein.
Bei einem Erweiterungsbau im Jahre 1449, wurden angeblich Grabsteine eines aufgelassenen jüdischen Friedhofs verwendet.
1515/16 erfolgte ein gründlicher Umbau durch den Baumeister Jakob Zwitzel.
Das alte Rathaus war zuletzt ein spätgotischer, aus drei Giebelhäusern zusammengewachsener Gruppenbau mit einem Glockenturm in der Mitte.
Im Jahr 1614 entschloß sich der Stadtrat, das spätgotische Rathaus abzubrechen und durch einen Neubau von Elias Holl zu ersetzen.
Am 25.8.1615 fand die Grundsteinlegung statt, am 3.8.1620 wurde die erste Ratssitzung abgehalten.
Noch während der Bauzeit entschied der Rat 1618, dem Rathaus zwei Türme mit achteckigen Obergeschossen und Zwiebelhauben aufzusetzen.
Die Arbeiten an der Innenausstattung dauerten noch bis 1624.
Die Baukosten wurden auf ca. 85.000 bis 100.000 Gulden geschätzt.
Das Rathaus ist der bedeutendste Renaissancebau des Augsburger Stadtbaumeisters Elias Holl.
In der Nacht vom 25. auf den 27. Februar 1944 wurde das Rathaus nach einem Bombenangriff bis auf die Außenmauern zerstört.
Unmittelbar nach dem Krieg wurde es originalgetreu nach alten Dokumenten wiederhergestellt.
Bereits im August 1949 wurde der Rohraum des Goldenen Saals als Ausstellungsraum genutzt.
Am 18.04.1962 fand die erste feierliche Ratssitzung statt.
Zum 2000-Jahr-Jubliläum 1985 wurde das Rathaus mit einem Kostenaufwand von ca. 19 Mio. DM saniert und der Goldene Saal teilweise rekonstruiert.
Die Gesamtrestaurierung wurde im April 1990 abgeschlossen.
Alte Augsburger Maße
Äußeres:
Der wuchtige Bau ist nach Vorbildern der italienischen Architektur die bedeutendste weltliche Bauleistung der deutschen Renaissance und Symbol bürgerlicher Macht.
Die schlichte Fassade mit flachen Mittelrisaliten erreicht eine Höhe von 44 m bis zur Spitze des Giebeldreiecks auf der Westseite.
Die Höhe des Rathauses, bis zu den beiden achteckigen mit Zwiebelhauben versehenen Türmen beträgt 65 m, die Ostseite des Rathauses ist wegen des abfallenden Geländes (Eisenberg) 57 m hoch.
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