Martin J. Ost - Unheimliche Tage

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Werner Caldenberg ist Ingenieur, arbeitet in einem kleinen Dorf im Eggegebirge bei einer Firma, die Ersatzteile für die Automobilindustrie herstellt und ist mit seinem Leben zufrieden. Bis seine Frau tot aufgefunden wird....
Er gerät in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse, die ihn weit weg von der Erde in die Tiefen des Weltraums verschlagen. Hier erlebt er das Grauen, aber auch Solidarität und menschliche Wärme. Und es gibt angeblich noch Hoffnung, seine Frau doch noch lebend wieder zu sehen. Kann er sein Leben wieder in den Griff bekommen?
Eine große Hilfe ist ihm Angelika, eine junge ehemalige Soldatin, die ihren Mann auf ähnliche Weise verloren hat wie Werner und sein Schicksal teilt. Ihre militärischen Fähigkeiten, aber auch ihre kaum zu erschütternde Gelassenheit bewahren ihn davor, sich einfach aufzugeben. Aber auch sie muss auf dem mysteriösen und bedrohlichen Planeten Zwielicht, auf den es die Beiden verschlagen hat, die Grenzen ihrer Fähigkeiten erkennen.
Die Ereignisse werden aus der Sicht von Werner Caldenberg geschildert, einem ganz normalen Menschen unserer Tage, der wegen einer außergewöhnlichen Eigenschaft ungewollt aus seinem bürgerlichen Leben gerissen und mit nie dagewesenen und fast unlösbaren Problemen konfrontiert wird.

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Am nächsten Morgen fuhr ich noch vor dem Frühstück zu dem Arzt, den Angelika mir empfohlen hatte, ließ mir Blut abnehmen, hinterließ meine Heimanschrift und bezahlte bar im Voraus. Die Arzthelferin versicherte mir, dass ich auch am nächsten Tag anrufen könne, um mich nach dem Ergebnis zu erkundigen. Ich hielt die ganze Aktion zwar für überflüssig und rechnete nicht mit irgendeiner Überraschung, außer vielleicht der Mitteilung, dass der eine oder andere Wert bedenklich sei, aber ich hatte gestern dieser Maßnahme auf Angelikas Vorschlag hin zugestimmt, also ließ ich sie auch durchführen.

Nach meiner Rückkehr frühstückten wir gemeinsam und saßen noch eine Weile auf der Terrasse. Ich beschrieb Angelika den Weg zu meinem Wohnort und gab ihr meine Anschrift. Anschließend packte ich meine Tasche und fuhr los. Angelika wollte noch zum Friedhof und das Haus in Ordnung bringen und dann in ihrem eigenen Auto nachkommen.

Gegen sechzehn Uhr kam ich zuhause an. Die Hitze war kaum weniger schlimm als am Bienwald, und nach der Fahrt im meinem angenehm klimatisierten Auto traf sie mich wiederum wie ein Hammer. Das Haus war eine Sauna, während meiner Abwesenheit waren ja alle Fenster geschlossen gewesen, und ich hatte bei meinem merkwürdigen, irgendwie ferngesteuerten Aufbruch nicht daran gedacht, die Jalousien zu schließen. Ich riss alle Fenster auf und sprang unter die Dusche. Dann packte ich meine Tasche aus und begab mich zum Friedhof. Das Grab sah sauber und aufgeräumt aus. Wahrscheinlich hatten die Schwiegereltern während meiner Abwesenheit Hand angelegt. Ich würde sie später noch anrufen.

Ich war bis kurz vor meine Haustür gekommen, als Angelika mit ihrem Auto schwungvoll um die Ecke bog und direkt vor mir hielt. Die Gardine im Nachbarhaus bewegte sich. Nachbarin Amann war wieder auf Posten. Als Angelika ausstieg, wurde die Gardine weggezogen, Frau Amanns Neugierde ließ jetzt jede Diskretion zurücktreten. Der frischgebackene Witwer und seine Neue, das wäre ein Topthema bei jedem Kaffeeklatsch. Ich verwünschte sie im Geiste und begrüßte Angelika mit einem knappen „Hallo“. Sie hatte bereits ihre Tasche aus dem Wagen geholt und begleitete mich auf dem Weg zur Haustür. „Wie ich sehe, werde ich wohl bald einen angemessenen Platz im Rahmen des Dorfklatsches einnehmen“, sagte sie spöttisch und warf einen eindringlichen Blick in Richtung der Amannschen. Hastig wurde dort die Gardine wieder zugezogen.

Sie war über zwei Stunden nach mir losgefahren, aber nur wenig mehr als eine Stunde später angekommen. Auf meine Frage, ob sie einen Teil der Strecke im Flug zurückgelegt habe, antwortete sie lediglich, dass sie gerne Auto fahre. Ich zeigte ihr das Gästezimmer und das Bad und sagte ihr, ich würde sie auf der Terrasse erwarten. Als sie wenig später herunterkam, blieb sie einen Moment wie angewurzelt in der Terrassentür stehen. Sie starrte den Fernsehturm an, der wenige Kilometer entfernt, von meiner Terrasse aus gut zu sehen war. Nach ein paar Sekunden löste sie sich aus ihrer Erstarrung. Aufgeregt setzte sie sich neben mich. „Das ist genau der Turm, von dem ich ein paar Mal geträumt habe, ich bin mir absolut sicher.“ Wir sahen uns an. Es war schon bis jetzt nicht mehr sehr wahrscheinlich gewesen, das die Ereignisse der letzten beiden Tage lediglich auf mehr oder weniger wahrscheinlichen Zufällen beruhte. Angelikas jetzige Feststellung schloss Zufälle nun mit nahezu aus. Was steckte hinter alledem, was in den vergangenen Tagen passiert war und was wollte man von uns?

Ich ging in die Küche um etwas zu trinken zu holen. Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick auf den Anrufbeantworter. Die Signallampe blinkte. Ich drückte auf den Knopf um die Mitteilung abzuhören. Es war die Arztpraxis, bei der ich mir heute Morgen Blut hatte abnehmen lassen. Meine Blutprobe ließe sich auf Grund eines unerklärlichen Fehlers leider nicht auswerten. Ich solle doch noch einmal vorbeikommen.

Angelika wirkte nicht sonderlich überrascht, als ich ihr davon erzählte. In einem Anflug von Galgenhumor meinte sie: „Da haben wir jetzt irgend etwas außergewöhnliches gemeinsam. Vielleicht sind wir ja vom großen Zampano zur Zucht von Kindern mit besonderen Eigenschaften auserwählt worden.“ Mir war weniger zum Scherzen zu Mute, waren doch im Verlaufe der mysteriösen Ereignisse der letzten Tage zwei Menschen, darunter meine Frau, zu Tode gekommen. Etwas gereizt wies ich sie auf diese Tatsache hin. Sie zuckte mit den Schultern: „Du hast Recht, es ist schlimm. Aber wir können das Vergangene weder ändern noch rückgängig machen. Wir können nur versuchen, herauszufinden, was das alles zu bedeuten hat.“ Sie hatte natürlich Recht. Ich wollte auch keinen Streit mit ihr anfangen, denn wenn es eine Möglichkeit gab, Licht in das Dunkel zu bringen, mussten wir zusammenarbeiten. Und ich hatte auch das Gefühl, das die Macht oder die Person, die hinter all diesen Vorgängen stand etwas mit uns gemeinsam vorhatte, was es auch immer sein sollte. Angelika teilte diese Sichtweise. Besorgniserregend fanden wir beide, dass Menschenleben in diesem Zusammenhang anscheinend keinen großen Stellenwert hatten.

Zu dem Fernsehturm führten mehrere Wanderwege. Da Angelika den Turm gerne aus der Nähe sehen wollte, beschlossen wir am späten Nachmittag dorthin zu gehen. Ich schloss gerade die Haustür ab, da kam auch schon Frau Amann aus ihrem Haus. Wahrscheinlich hatte sie schon eine ganze Weile auf der Lauer gelegen. Angelika geflissentlich übersehend, schoss sie auf mich zu. „Ach, Herr Caldenberg, Sie sind ja wieder da. Ich dachte schon, Sie wären ein paar Tage verreist, um sich von dem so unerwarteten und plötzlichen Tod Ihrer lieben Frau zu erholen.“ Während ihres Lamento warf sie einen verstohlenen Seitenblick auf Angelika, um nur ja nicht eine eventuelle Reaktion von ihr zu verpassen. Ich beschloss es kurz zu machen und sagte knapp: „Wie Sie sehen bin ich wieder da. Dies ist meine Schwester Angelika.“ Angelika reichte ihr die Hand. „Guten Tag, ich glaube, Sie kennen mich schon, Sie haben ja eben meine Ankunft durch Ihr Fenster genauestens beobachtet. Wenn Sie wissen wollen, was in meiner Tasche war, ich zeige Ihnen gerne den Schrank, in den ich die Sachen eingeräumt habe.“ Ich musste mir auf beide Backen beißen, um nicht laut loszulachen, vor allem auch, weil ich jetzt einer der wenigen Menschen war, die Frau Amann, die hinter ihrem Rücken unter Anderem auch „Dorflästermaul“ genannt wurde, sprachlos gesehen hatte. Abrupt drehte sie sich um und verschwand wie ein geölter Blitz in ihrer Behausung. „Oh je“, sagte ich in gespielter Verzweiflung, „was hast Du da bloß getan, wir werden jetzt bei jeder Kaffeetafel, in deren Nähe sie kommt, durch den Kakao gezogen werden.“ - „Nur Leute, über die gesprochen wird, sind in“, versetzte sie leichthin und dann: „Lass uns gehen.“

Wie erreichten den Turm nach einer knappen Stunde. Rund um ihn herum verlief ein Maschendrahtzaun. Sie warf nur einen kurzen Blick auf ihn, vielmehr schien sie die Umgebung zu interessieren. Die nächste gute halbe Stunde bewegte sie sich in immer größeren Kreisen um den Turm herum und inspizierte den Wald und die Felsen. Schließlich wandte sie sich mir zu. Sie schien enttäuscht. „Das war’s fürs Erste“, sagte sie, „gehen wir zurück.“ – „Wonach hast Du eigentlich gesucht?“ – „Ich weiß es selber nicht, aber ich hatte gehofft, hier etwas zu finden, das ich mit allem, was in den letzten Wochen geschehen ist, in Verbindung bringen könnte. Ich bin immer ein Mensch gewesen, der nicht an Übersinnliches glaubt, auch jetzt suche ich noch immer nach einer rationalen Erklärung jenseits von Magie und anderen übernatürlichen Dingen. Aber meine Schwierigkeiten, dies alles zu begreifen und zu verarbeiten werden immer größer.“ Mir ging es nicht anders und ich sagte ihr das auch. Sie sah mich an. „Irgendwie betreffen uns diese Ereignisse zusammen. Und ich denke, wenn wir diese Rätsel lösen wollen, müssen wir das gemeinsam versuchen.“ – „Da hast Du wohl Recht, aber im Moment habe ich schrecklichen Durst und auch Hunger. Ohne Nahrungszufuhr löse ich überhaupt nichts mehr.“

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