Martin J. Ost - Unheimliche Tage

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Werner Caldenberg ist Ingenieur, arbeitet in einem kleinen Dorf im Eggegebirge bei einer Firma, die Ersatzteile für die Automobilindustrie herstellt und ist mit seinem Leben zufrieden. Bis seine Frau tot aufgefunden wird....
Er gerät in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse, die ihn weit weg von der Erde in die Tiefen des Weltraums verschlagen. Hier erlebt er das Grauen, aber auch Solidarität und menschliche Wärme. Und es gibt angeblich noch Hoffnung, seine Frau doch noch lebend wieder zu sehen. Kann er sein Leben wieder in den Griff bekommen?
Eine große Hilfe ist ihm Angelika, eine junge ehemalige Soldatin, die ihren Mann auf ähnliche Weise verloren hat wie Werner und sein Schicksal teilt. Ihre militärischen Fähigkeiten, aber auch ihre kaum zu erschütternde Gelassenheit bewahren ihn davor, sich einfach aufzugeben. Aber auch sie muss auf dem mysteriösen und bedrohlichen Planeten Zwielicht, auf den es die Beiden verschlagen hat, die Grenzen ihrer Fähigkeiten erkennen.
Die Ereignisse werden aus der Sicht von Werner Caldenberg geschildert, einem ganz normalen Menschen unserer Tage, der wegen einer außergewöhnlichen Eigenschaft ungewollt aus seinem bürgerlichen Leben gerissen und mit nie dagewesenen und fast unlösbaren Problemen konfrontiert wird.

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Meine Überraschung über diese Auskunft hielt sich in Grenzen. Irgendjemand schien ein sehr übles Spiel eröffnet zuhaben und zwei Spielfiguren, die unbekannte Frau und ich, waren offensichtlich hier nicht zufällig aufeinander getroffen. Nur, mit wem hatten wir es zu tun? Ein Geheimdienst mit seinen vielfältigen Möglichkeiten war sicherlich in der Lage, zwei Menschen zum gleichen Zeitpunkt zu ermorden und dies wie einen natürlichen Tod aussehen zu lassen, aber konnte er schon Träume beeinflussen und Menschen dazu bringen aus eigenem Antrieb bestimmte Orte aufzusuchen? Was hatte das in unserem Fall für einen Sinn? Es musste noch andere Erklärungen geben.

Die Frau sah mich erwartungsvoll an. Ich trat ein paar Schritte auf sie zu: „Wir kennen uns nicht. Trotzdem scheinen wir einiges gemeinsam zu haben. Ich möchte Ihnen einiges erzählen, aber ich würde mich dabei lieber bewegen. Was halten Sie davon?“ Wortlos nickte sie. Wir gingen los und ich erzählte ihr meine Geschichte der letzten Tage. Ich sprach vom Tod meiner Frau, von der tiefen Verzweiflung, die mich danach ergriffen hatte, von meinen seltsamen Träumen, in denen sie erschienen war und von diesem seltsamen Gefühl, immer wieder von außerhalb gelenkt zu werden und das mich letztendlich über mehrere hundert Kilometer an diese Lichtung geführt hatte.

Sie hatte ähnliche Erlebnisse wie ich gehabt und erzählte, wie der Staatsanwalt die Leiche ihres Mannes, der bis dahin völlig gesund gewesen war, beschlagnahmt und obduzieren lassen hatte. Wie bei Christine wurde letztendlich als Todesursache plötzliches Herzversagen festgestellt. Nach der Beerdigung fingen auch bei ihr die Träume an, in denen immer wieder ein Fernsehturm vorkam. Ihre Beschreibung dieses Turms entsprach exakt dem Aussehen des Turms auf der Egge, nur wenige Kilometer von meinem zuhause entfernt. Auch hatte es in ihren Träumen ein heftiges Gewitter gegeben, das um den Turm herum tobte, aber ein Mensch, so wie ich sie im Traum gesehen hatte, kam darin nicht vor. Schließlich hatte sie dann heute, am frühen Nachmittag einen unerklärlichen Drang zu dieser Lichtung im Wald verspürt. Irgendein diffuses Gefühl sagte ihr, dass dort jemand auf sie warten würde.

Wir hatten uns nun fast zwei Stunden intensiv unterhalten und waren dabei ununterbrochen durch den Wald gegangen. Als Einheimische hatte sie stillschweigend die Führung übernommen. Schließlich kamen wir an eine Lichtung. Gut einhundert Meter vor uns stand von Bäumen und Büschen umgeben ein einzelnes Haus. Meine Begleiterin wies darauf hin: „Hier wohne ich. Wahrscheinlich sind Sie jetzt in dieser Hitze genauso durstig geworden wie ich. Also sollten wir jetzt erst einmal etwas trinken.“

Als sie das sagte, merkte ich, wie Recht sie hatte. Die vergangenen beiden Stunden waren für mich so aufregend gewesen, dass ich weder die enorme Hitze noch irgendwelchen Durst verspürt hatte. Jetzt bemerkte ich allerdings, wie mir die Zunge fast am Gaumen festklebte.

Wie beeilten uns auf dem kurzen Weg durch die sengende Sonne bis zu ihrem Haus. Sie schloss auf und aufatmend trat ich ein. Im Haus war es deutlich kühler als draußen in der Sonne. Sie bot mir einen Platz in der großen, abgedunkelten Küche an und holte aus dem Kühlschrank einen Krug mit kaltem Wasser, in dem sich einige Zitronenscheiben befanden. Nach den ersten beiden gierigen Schlucken ließ ich mit trotz meines großen Durstes Zeit, auf eine Magenverstimmung legte ich nun wirklich keinen Wert. Die Frau hatte mir gegenüber Platz genommen. Sie blickte mich an. „Ich glaube, wir haben uns bisher noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Angelika Angermann.“ – „Werner Caldenberg“ sagte ich. - „Angesichts der Gemeinsamkeiten die uns verbinden, könnten wir eigentlich auch „du“ zueinander sagen.“ – „Einverstanden. Dann könntest Du mir vielleicht einen Tipp geben, wo ich hier in der Gegend übernachten kann. Ich glaube, dass es ganz sinnvoll ist, wenn ich ein paar Tage hier bleibe und mich mal umsehe.“ Angelika nickte zustimmend. „Das denke ich auch. Wenn Du willst, kannst Du hier übernachten, das Haus ist groß genug und ein Gästezimmer gibt es auch.“

Etwas später fuhr sie mich zu dem Parkplatz, auf dem mein Auto stand. Ich stieg ein und folgte ihr zu dem Haus. Ihr Angebot, dort zu übernachten, hatte ich sofort akzeptiert. Die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit erschien mir in dieser Hitze eher mühsam und außerdem konnten wir uns so ohne große Umstände weiter unterhalten. Gesprächsbedarf gab es zu mindestens aus meiner Sicht ohnehin mehr als genug.

Nach unserer erneuten Ankunft zeigte sie mir mein Zimmer. Zum Abendessen bereitete sie einen Salat mit gebratenen Speck-und Brotwürfeln zu. Ich half ihr und schnitt mit einem Wiegemesser verschiedene Kräuter, die ich zuvor aus dem Garten des Hauses gepflückt hatte. Wir aßen auf der Terrasse, neben dem Wasserkrug stand in einem Weinkühler eine Flasche mit Weißwein ohne Etikett. Angelika erklärte mir, dies sei ein Weißburgunder, den ein Vetter von ihr für sich und seine Verwandtschaft privat keltere. Der Wein und auch das Essen schmeckten mir sehr gut und ich verspürte zum ersten Mal seit den Ereignissen, die mein Leben aus der Bahn geworfen hatten, fast schon so etwas wie Zufriedenheit. Auch Angelika wirkte einigermaßen entspannt. Wir trugen das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine und gossen den restlichen Wein in unsere Gläser. Im lockeren Ton unterhielten wir uns über alltägliche Dinge. Es schien, als wären wir stillschweigend übereingekommen, die merkwürdigen Ereignisse, die uns zusammengeführt hatten, an diesem Abend nicht mehr zu erwähnen. Nachdem ich Angelika von meinem Werdegang und bisherigen Leben berichtet hatte, erzählte sie von sich. Aufgewachsen im südlichen Teil von Rheinland-Pfalz in einem kleinen Weindorf nahe der französischen Grenze hatte sie das Gymnasium besucht und war nach dem Abitur als Zeitsoldatin zur Bundeswehr gegangen. Da sie handwerkliches Geschick besaß, hatte sie in der Fahrzeuginstandhaltung gearbeitet und einen Berufsabschluss im Kfz-Handwerk erworben. Auf Grund ihrer körperlichen Fitness und guten Auffassungsgabe hatte sie bereits einige anspruchsvolle Lehrgänge mit Auszeichnung bestanden. Sie war im Begriff, Berufssoldatin zu werden, als sie ihren kürzlich verstorbenen Mann kennen lernte. Er war knapp zehn Jahre älter als sie und hatte sich bereits einen guten Ruf als Architekt erworben. Wohl wissend, dass sich Ehe und eine Karriere als Berufssoldatin nur begrenzt miteinander vertrugen, ließ sie ihren Zeitvertrag auslaufen und heiratete. Da ihr Mann auf Grund seiner vielen Aufträge oft auswärts unterwegs war, hatte sie eine Beschäftigung in einer Kfz-Werkstatt angenommen. Als ich sie fragte, ob sie ihren Mann vermisse, antwortete sie: „Natürlich, aber er war häufig weg, ich bin das allein sein gewohnt. Wahrscheinlich hat es Dich schlimmer getroffen.“

Wir unterhielten uns noch über ein paar Belanglosigkeiten, bevor wir schlafen gingen. Trotz der Hitze schlief ich, nur mit einem dünnen Laken bedeckt, tief und traumlos. Als ich erwachte, zeigte der Wecker 08.30 Uhr. Im Haus war es völlig ruhig. Ein Blick aus dem Fenster verhieß einen weiteren viel zu heißen Tag. Ich duschte, zog mir ein T-Shirt sowie eine kurze Hose an, schlüpfte in meine Schuhe und ging in die Küche. Dort fand ich einen Zettel: „Ich werde gegen 11.00 Uhr zurück sein. Frische Brötchen sind in der Tüte auf dem Tisch, der Aufschnitt ist im Kühlschrank. A.“

Ich kochte den Kaffee absichtlich sehr stark, so konnte ich anschließend ein paar Eiswürfel hineinwerfen, um ihn abzukühlen, ohne dass er zu dünn wurde. Anschließend belegte ich mir die Brötchen und frühstückte behaglich. Danach sah ich mir das Haus an. Es war relativ groß, die Wohnfläche auf den beiden Etagen betrug mindestens 200 Quadratmeter. Den Außenmauern zufolge musste das ursprüngliche Haus kurz vor oder nach dem letzten Krieg gebaut worden sein, die Innenausstattung war jedoch modern und es sah aus, als wäre es im Inneren erst vor kurzem gründlich umgebaut worden. Eine breite Treppe führte in den Keller, der in einen Partyraum und mehrere Lagerräume unterteilt war. Ansonsten war diese Haus genau so unauffällig wie das Haus, welches Christine und ich vor zwei Jahren von einem in finanziellen Nöten steckenden Autohändler erworben hatten. Meine irrationale Hoffnung, hier Anhaltspunkte zu finden, die die Geschehnisse der vergangenen Tage erklären oder zumindest transparenter machen konnten, erfüllte sich nicht.

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