Martin J. Ost - Unheimliche Tage

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Werner Caldenberg ist Ingenieur, arbeitet in einem kleinen Dorf im Eggegebirge bei einer Firma, die Ersatzteile für die Automobilindustrie herstellt und ist mit seinem Leben zufrieden. Bis seine Frau tot aufgefunden wird....
Er gerät in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse, die ihn weit weg von der Erde in die Tiefen des Weltraums verschlagen. Hier erlebt er das Grauen, aber auch Solidarität und menschliche Wärme. Und es gibt angeblich noch Hoffnung, seine Frau doch noch lebend wieder zu sehen. Kann er sein Leben wieder in den Griff bekommen?
Eine große Hilfe ist ihm Angelika, eine junge ehemalige Soldatin, die ihren Mann auf ähnliche Weise verloren hat wie Werner und sein Schicksal teilt. Ihre militärischen Fähigkeiten, aber auch ihre kaum zu erschütternde Gelassenheit bewahren ihn davor, sich einfach aufzugeben. Aber auch sie muss auf dem mysteriösen und bedrohlichen Planeten Zwielicht, auf den es die Beiden verschlagen hat, die Grenzen ihrer Fähigkeiten erkennen.
Die Ereignisse werden aus der Sicht von Werner Caldenberg geschildert, einem ganz normalen Menschen unserer Tage, der wegen einer außergewöhnlichen Eigenschaft ungewollt aus seinem bürgerlichen Leben gerissen und mit nie dagewesenen und fast unlösbaren Problemen konfrontiert wird.

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Als Angelika wie angekündigt gegen 11.00 Uhr, zurückkam, saß ich in einer schattigen Ecke ihrer Terrasse und schwitzte erbärmlich. Sie schien die Hitze längst nicht so zu beeindrucken. Zu ihrem eher unauffälligen ärmellosen Kleid trug sie Ballerinas. Sie hatte eingekauft und ihren Arbeitgeber um zwei weitere Wochen Urlaub gebeten. Jetzt nahm sie mir gegenüber Platz. Ohne Umschweife lenkte sie das Gespräch auf die seltsamen Ereignisse, die wir beide erlebt hatten. „Ich habe heute Morgen lange nachgedacht. Vielleicht treibt irgendwer ein perverses Spiel mit uns. Aber das alles ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Und wer hat könnte überhaupt eine solche Macht über uns haben? Vor allen Dingen, hast Du irgendeine Ahnung, was das ganze soll?“ – „Auch ich grüble schon seit geraumer Zeit herum, aber ich bin kein bisschen klüger als Du. Aber wir sollten vielleicht noch einmal darüber nachdenken, ob es schon vor dem Tod unserer Ehepartner irgendwelche merkwürdigen Ereignisse gab, die im Zusammenhang mit den jetzigen Geschehnissen stehen könnten.“ – Sie schüttelte den Kopf. „Daran habe ich auch schon gedacht, aber alles bis zu diesem 10. Juli kommt mir total normal vor. Da ist einfach nichts.“ – „Denk nach. Vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, die man damals nicht weiter beachtet hat, aber jetzt in Zusammenhang mit den letzten Ereignissen bedeutsam sein könnte.“ Sie krauste die Stirn. Über eine Minute saß sie da, konzentriert, mit gesenktem Kopf, offensichtlich über Ereignisse der Vergangenheit nachdenkend. Schließlich sagte sie: „Da war etwas. Eher eine Kleinigkeit, die ich fast vergessen habe. Eine Blutuntersuchung, kurz vor meiner Entlassung bei der Bundeswehr. Der Stabsarzt sprach mich an. Meine Blutprobe hätte völlig unsinnige Ergebnisse erbracht. Es war ihm absolut unerklärlich. Er wollte mir am nächsten Morgen erneut Blut abnehmen. An diesem Abend schlug bei einem Gewitter ein Blitz in seiner Nähe ein. Dabei wurde er verletzt. Er war mehrere Tage dienstunfähig, also ging ich am nächsten Morgen nicht auf die Sani-Station und ein paar Tage später wurde ich entlassen. Mein Blut habe ich nicht mehr untersuchen lassen, wozu auch, ich fühle mich kerngesund und ich war davon überzeugt, dass sie meine Probe falsch behandelt hatten.“ – „Wir träumen von Blitzen, ein Arzt, der etwas Ungewöhnliches findet, wird von einem Blitz getroffen. Gibt es da einen Zusammenhang, oder geht mit uns jetzt die Fantasie durch?“ Angelika wirkte nachdenklich. „Wir wissen nicht, ob es trotz allem nur ein Zufall war, das wir uns getroffen haben oder ob irgendetwas anderes dahinter steckt. Wenn das der Fall ist, haben wir vielleicht etwas gemeinsam, was für jemanden, den ich einmal „X“ nenne, von Interesse ist. „Etwa eine ungewöhnliche Blutzusammensetzung? Und dafür lässt „X“ zwei Menschen tot umfallen und bringt uns mir seinen magischen Gedankenbefehlen zusammen? Was hat er dabei im Sinn? Abgesehen davon, dass „X“ über überragende technische und psychische Fähigkeiten verfügen müsste, an die ich als Ingenieur einfach nicht glaube, scheint mir das doch etwas weit hergeholt zu sein.“ – „Wenn es tatsächlich Zusammenhänge geben sollte, werden wir wohl oder über unsere Vorstellungskräfte bemühen müssen, denn alles, was wir bisher in den letzten Tagen erlebt haben, lässt sich nicht so einfach erklären. Apropos Blut, wann hast Du Dir zum letzten Mal ein Blutbild anfertigen lassen?“ – „Ich kann mich nicht erinnern. Wahrscheinlich noch nie.“ – „Du solltest das mal machen. Vielleicht finden wir eine Gemeinsamkeit, oder wir können zumindest eine Überlegung ausschließen. Ruf doch mal meinen Hausarzt an und lass Dir ein Blutbild anfertigen, das geht doch ganz schnell.“ Ihre Theorie kam mir weit hergeholt vor, aber etwas Besseres fiel mir auch nicht ein. Ich rief also ihren Arzt an und fragte, ob es möglich sei, kurzfristig ein Blutbild anfertigen zu lassen. Um weiteren Fragen zuvorzukommen, erklärte ich, ich sei gerade hier im Urlaub. Mein Hausarzt habe mich durchgecheckt und dummerweise sei meine Blutprobe verloren gegangen. Ich vereinbarte für den nächsten Morgen einen Termin zur Blutentnahme.

Nachdem wir eher wenig gegessen, aber umso mehr Mineralwasser getrunken hatten, entschlossen wir in den Wald zu gehen. Bald kam Angelika auf den Fernsehturm zu sprechen, den sie im Traum gesehen hatte, und der offensichtlich große Ähnlichkeit mit dem Turm auf der Egge hatte. „Es ist doch merkwürdig“, sagte sie, „Du siehst im Traum eine Frau, die Du nicht kennst, die es aber tatsächlich gibt, ich träume von einem Fernsehturm, den ich noch nie gesehen habe, der aber offensichtlich genauso existiert, wie ich ihn im Traum gesehen habe. Du hast geträumt, wie wir beide auf diesen Turm zugegangen sind. Sie sah mich an: „Ich möchte mir diesen Turm ansehen.“ – „Ich finde, das ist eine gute Idee. Das gibt mir außerdem die Möglichkeit, mich für Deine Gastfreundschaft zu revanchieren. Ich stelle Dir gern mein Gästezimmer zur Verfügung.“ Wir vereinbarten, am nächsten Tag an meinen Wohnort zu fahren. An diesem Nachmittag legten wir noch viele Kilometer durch den Wald zurück. Nur selten sprachen wir miteinander, jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Die Ereignisse der letzten beiden Tage hatten mich abgelenkt und die Trauer um den Verlust meiner Frau in den Hintergrund gedrängt. Jetzt kam sie zurück, und ich versuchte, mich mit ihr auseinanderzusetzen. Auch Angelika wirkte niedergeschlagen, was mich nicht überraschte, sie hatte ja ihren Mann verloren. Gegen 17.30 Uhr verließen wir den Wald auf dem Weg, der zu Angelikas Haus führte. Dort angekommen, tranken wir größere Mengen Wasser gegen unseren mittlerweile erheblichen Durst, anschließend verkündete Angelika, dass sie eine Dusche brauche, und verschwand im Bad.

Ich hatte im Flur neben meinem Zimmer eine Gästedusche entdeckt, und so machte ich es ihr nach und spülte den Schweiß und den Staub des Bienwaldes aus meinem Haaren und von der Haut. Als ich fertig war, zog ich mich an und trat auf die Terrasse heraus. Angelika saß bereits dort, mit einem weiten T-Shirt und einer kurzen Sporthose bekleidet. Vor ihr stand ein Glas mit Eiskaffee. „Möchtest Du auch ein Glas?“ fragte sie mich. „Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, gerne.“ – „Kein Problem“, sie lächelte mich kurz an, verschwand in der Küche und war kaum eine Minute später mit einem großen Glas Eiskaffee zurück. Er schmeckte hervorragend. „Das ist ein tolles Rezept“, sagte ich anerkennend. „Danke, ich mache so etwas gerne, es ist ein Hobby von mir.“ Danach versanken wir wieder in Schweigen. Erschöpft von der Hitze des Tages und ausgebrannt von den Ereignissen der jüngeren Vergangenheit fehlte uns in diesem Moment schlicht die Energie für eine Unterhaltung.

Nach ungefähr einer Stunde stand Angelika auf, um das Abendessen vorzubereiten. Ich bot ihr meine Hilfe an. Sie hatte am Vormittag im Supermarkt eingekauft. Während sie Filets in Streifen schnitt, hackte ich wie am Vortag Kräuter und zusätzlich Chilischoten und getrocknete Früchte. Danach bat sie mich, den Tisch zu decken und den Wein zu öffnen. Ich war kaum damit fertig, da servierte sie bereits das gebratene Fleisch auf den mit Kräutern und Früchten angemachten Salat. Dazu gab es wieder den Weißburgunder vom Vortag. Zum Schluss brachte sie noch zwei Teller Eis, das von Sahne gekrönt war. Alles hatte mir sehr gut geschmeckt. „Das war wirklich gut, Du könntest ein Restaurant aufmachen“, sagte ich zu ihr. Sie schüttelte den Kopf. „Nein danke“, sagte sie, „meine Eltern hatten eins. Ich ziehe es vor, Autos zu reparieren. Die sind nicht ständig am meckern, wenn Du sie bedienst, und wenn die Besitzer unzufrieden sind, gehen sie erst einmal zum Chef. Das ist entschieden stressfreier.“ – „Bist Du anfällig gegen Stress?“ – Sie lachte. „Eigentlich nicht, bei der Bundeswehr musste ich teilweise sogar eine ganze Menge Stress aushalten, aber ich suche ihn nicht, wenn ich ihn vermeiden kann, tue ich es.“ Ich hütete mich zu erwähnen, dass wir beide im Moment wohl unter einem extremen Stress standen und setzte die Unterhaltung in lockerem Ton fort. Der Wein tat sein Übriges, und es war längst dunkel geworden, als wir uns erhoben und unsere Zimmer aufsuchten.

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