Hans Schaub - Das blonde Zigeunermädchen

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In seinem zweiten Roman erzählt Hans Schaub die Geschichte zweier Liebender, die auch ihrer verschiedener Herkunft wegen ins Verderben führt. Schaub berichtet aber auch über die besondere Lebensweise der Roma – im positiven wie auch im negativen Sinn. Der Roman ist frei erfunden, trotzdem weiss der Autor, worüber er schreibt, denn er hat sich – auch vor Ort – eingehend mit dieser Ethnie befasst.
Im blutjungen Alter von achtzehn Jahren lernt Erika an einem Hafenfest in Husum, einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein, den jungen Roma Elös kennen, der sie mit seinem virtuosen Geigenspiel verzaubert. Ihre Eltern sind für einige Tage verreist, und so nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause, wo die beiden eine Liebesnacht verbringen. Anderntags ist der Standplatz der Fahrenden geräumt, Elös verschwunden.
Zurück in Husum überrascht ihn Erika mit der Nachricht, dass er der Vater ihres werdenden Kindes sei. Ihre Liebe ist so stark, dass sie gegen den Widerstand der Familien zusammenbleiben. Eine Odyssee durch Europa, ins Heimatdorf der Familie im Osten Ungarns, strapaziert die Liebe des ungleichen Paares, zumal Elös' Mutter mit ihnen reist. Elös, von seiner Grossfamilie mit einem Bann bestraft, darf vorerst nicht ins Dorf. Erika ist allein auf sich gestellt, leidet unter den für ihr Verständnis archaischen Bräuchen und Regeln der Roma. Sie gebärt ihr Kind in Abwesenheit des Vaters. Dies gibt dem Clan-Führer die Gelegenheit, Erika eine Totgeburt vorzugaukeln. Die Geschichte nimmt einen dramatischen Verlauf, sowohl, was Erika und Elös anbelangt, als auch das Schicksal des Kindes.

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«Danke, du hast mir weitergeholfen, Jens», sagte Klaus. «Nun geht es darum, den Bürgermeister und die Bevölkerung zu überzeugen, dass die Roma wegen eines Notfalls den Standplatz überstürzt und in einem derart desolaten Zustand verlassen haben. Noch heute werde ich im Stadthaus vorsprechen.»

«Dazu wünsche ich dir viel Glück», rief Jens beim Weitergehen.

Es war kein leichter Gang, den Klaus zum Bürgermeister vorhatte, war dieser doch einer der heftigsten Gegner der Initiative der Bürgeraktion für einen Standplatz der Fahrenden. Bei mehreren Diskussionen und Versammlungen waren sie direkte Kontrahenten gewesen. Hatten sich beschimpft, einander ihre jeweilige Ideologie an den Kopf geworfen, manchmal auch unter der Gürtellinie. Klaus machte sich auf eine Schimpftirade gefasst und hatte eine Strategie ausgedacht, mit der er dem Bürgermeister den Wind aus den Segeln nehmen konnte.

Länger als eine halbe Stunde liess der Stadtobere seinen Besucher warten. «Da kann jeder unangemeldet kommen und mich bei der Arbeit aufhalten», hatte er seiner Vorzimmerdame gesagt, als sie ihn vom Ersuchen eines Gesprächs mit Klaus unterrichtet hatte.

Endlich liess er Klaus vor. Kaum war die Tür hinter dem Besucher geschlossen, ergoss der Bürgermeister seine Kanonade über ihn. «Da haben wir die Misere, genau so, wie ich vorausgesagt habe, ist es eingetroffen. Eine Schweinerei haben die Leute hinterlassen, so wie ich immer befürchtet habe. Ich werde beim Gemeinderat beantragen, den Standplatz zu schliessen und dort etwas für unsere Jugend zu errichten. Seit Langen wird bemängelt, dass wir keine Skateboard-Anlage haben. Dort draussen hätten wir den Platz dazu. Zum Glück konnte ich wenigstens durchsetzen, dass die Fahrenden ihre Standgebühr gleich am ersten Tag für die vorgesehene Dauer ihres Aufenthaltes bezahlen müssen. Trotzdem, es sind unsere Leute, die deren Dreck wegräumen müssen, eine unappetitliche Arbeit.»

Alles, was ihm jetzt vorgeworfen wurde, hatte Klaus erwartet. Deshalb berührten ihn die scharfen, angriffigen Ausbrüche nicht.

«Es stimmt», gab er dem Bürgermeister recht. «Die gewaltige Unordnung habe ich auch gesehen, als ich am frühen Morgen draussen war. Es scheint etwas Unerwartetes vorgefallen zu sein, weshalb die ganze Familie mit ihren über zehn Gespannen fluchtartig weggefahren ist. Was genau, kann ich aber auch nicht sagen. Hingegen biete ich an, dass morgen Abend Leute aus der Bürgeraktion den Platz aufräumen werden und die Stadt somit keinen Aufwand hat. Auch werde ich, sollten die gleichen Leute in zwei Monaten wieder von ihrem Treffen in Dänemark zurückkommen und erneut für einige Tage auf dem Platz hausen wollen, persönlich mit dem Familienoberhaupt reden und ihm erklären, was hier unter Ordnung verstanden wird.»

Nun war die Situation etwas entspannter, besänftigt war aber noch keiner. Als Klaus den Bürgermeister verliess, konnte der es nicht lassen, seinem Besucher noch einen Giftpfeil hinterherzuschicken. «Ich kann ja verstehen, dass du dem Freund deiner Tochter hilfst, sich aus dem Dreck, den er und seine Leute hinterlassen haben, zu ziehen. Viel Vergnügen beim Aufräumen. Und tschüss.»

Damit wurde Klaus wieder an das noch offene Gespräch mit seiner Tochter erinnert.

Als Erika gegen fünf ins Haus trat, sass Klaus in der Küche. Er rief seine Tochter zu sich. Erika konnte dem den ganzen Tag erwarteten Verhör nicht entrinnen. Es musste sein, sie hoffte auf Vaters Grossmut, sein Verständnis. Und alles musste sie schliesslich nicht erzählen.

«Du hast uns nicht die ganze Wahrheit, wie du den Samstagabend verbracht hast, gesagt», begann Klaus. «Ich bin mir darüber im Klaren, dass du erwachsen bist und ich dir nicht dreinzureden habe, wie und mit wem du deine Freizeit verbringst. Nur mussten wir in der Stadt hören, dass du in der besagten Nacht nicht mit Jenny, sondern mit einem der Roma zusammen warst. Es gefällt mir nicht und macht mich traurig, wenn du uns anlügst.»

Erika war gut auf die Aussprache vorbereitet, sie wusste, was sie zu sagen hatte: «Ich habe euch nicht angelogen, es war Jenny, die ich ans Hafenfest begleitet habe. Mit ihr habe ich den Abend verbracht, mit ihr und anderen aus unserer Klasse bin ich, als die doofe Tanzmusik zu spielen begann, zum Strand gegangen. Und nachdem sich die Jungs entkleidet hatten und nackt herumtollten, bin ich wieder zurück zum Hafen gelaufen. Ich war begeistert von der Musik der Zigeunergruppe. Ich war erstaunt, wie der Geiger sein Instrument beherrschte. Locker und mit leichter Hand führte er den Bogen. Die Geige jauchzte, wenn er es wollte, oder weinte bei traurigen Liedern. Jenny ging, sie hatte keine Lust auf diese Art von Musik, ich blieb. Nachdem die Truppe zu Ende gespielt hatte, setzte sich der Geiger zu mir. Wir redeten über Gott und die Welt und beschlossen, uns im Stadtpark in Ruhe weiter zu unterhalten. Die blöden, besoffenen Jungs meiner Klasse überfielen uns lautstark wie eine Horde Wilder. So laut, dass die Polizei kam. Elös, so heisst der junge Geiger, zeigte mir dann noch, wie ich meine Geige locker halten und den Bogen leichter führen kann. Dann ging er zurück zum Standplatz, zu seiner Familie.»

«Der war in unserem Haus, du hast den reingelassen, so wie jemanden, den du seit Langem kennst und dem du vertrauen kannst? Nie hätte ich gedacht, dass du so naiv bist und einen Wildfremden nachts nach Hause mitnimmst.»

«Was ist denn schon dabei? Er hat mir nur gezeigt, was man mir im Geigenunterricht falsch beigebracht hat. Sei doch ehrlich, ich höre aus deinem Unterton, dass es sich deiner Meinung nach nicht gehört, einen Roma ins Haus zu lassen», entgegnete Erika aufgebracht.

Klaus war schachmatt gesetzt, seine Tochter hatte von ihm nur allzu oft gehört, dass Vorurteile gegenüber Fremden und im Besonderen gegen Fahrende falsch und unberechtigt seien.

Klaus goss Tee in eine Tasse und schob diese zu seiner Tochter. «Lass uns zusammen einen Tee trinken, bevor du dich an deine Schulaufgaben machst.»

Noch eine Weile verweilten sie stumm am Tisch, bis sich Erika in ihr Zimmer zurückzog.

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