Gert Podszun - Der rasierte Fisch

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Neid und Machtmissbrauch sind die Parameter, die das Leben des Managers prägen. Kann man davon ausgehen, dass Leistung und Einsatzwille dem engagierten Manager helfen? Diese Frage stellt sich der aus dem Management kommende Autor.
Es scheint so zu sein, dass persönliche Interessen über denen der eigentlich verbindenden Basis eines Unternehmens rangieren.
Richard Benn, ein außerordentlich erfolgreicher junger Manager, wird für einen weltweit operierenden Konzern engagiert und dort für ein Schlüsselprojekt am Standort Berlin verantwortlich. Benns Chef im Vorstand, Dr. Hartweich, ist es bisher nicht gelungen, dieses Projekt erfolgreich zu realisieren. Er möchte aber an den erhofften Lorbeeren partizipieren. Hierzu bedient er sich unterschiedlicher fragwürdiger Mittel.
Ein spannungsreiches Romandebüt über ein Leben auf einem schmalen Pfad zwischen Persönlichkeit und Funktion.
Lorbeeren,spannungsreicher Roman,Pfad zwischen Persönlichkeit und Funktion

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„Es ist gut, dass Ihre Frau mitgekommen ist. Ein separates Gespräch mit ihr wird wahrscheinlich nicht stattfinden. Trotzdem ist es gut, wenn der zuständige Vorstand weiß, dass Ihre Frau sich mit Ihrer beruflichen Entwicklung identifiziert. Diesen Vorstand, Ihren zukünftigen Chef, kenne ich schon seit einigen Jahren. Er orientiert sich in aller Regel nach meinen Empfehlungen. Prägen Sie sich bitte seinen Namen ein: Dr. Ferdinand Hartweich. Er ist ein alter Hase und seit einigen Jahren als Vorstand im Konzern. Technologisch ist er nicht unbedingt an vorderster Front, aber dafür hat er ja seine Leute.

Und hier sollen Sie mit Ihren speziellen Kenntnissen über Fernüberwachungssysteme wirksam werden. Es gab bereits früher ein Projekt zu diesem Thema. Das war augenscheinlich nicht sehr erfolgreich. Jetzt wird es neu aufgelegt. Sie können dieses Projekt als Fachmann leiten. Und das ist oder wird kurzfristig eine Schlüsselfunktion im Konzern. Es passt zu Ihrer bisherigen beruflichen Entwicklung. Es gehört zu den strategischen Projekten des Konzerns und wird im Erfolgsfalle Ihrer Karriere gut tun.“

Richard hatte während seines Studiums eine besondere Zusatzausbildung für Fernüberwachungssysteme erfahren und kannte sich in dieser Welt besonders gut aus. Er war Spezialist auf diesem Gebiet.

„Sie sind unser Mann.“

Das war der entscheidende Satz aus dem Munde des Vorstandes, den sich Richard hier im Badezimmer des luxuriösen Hotels in der Budapester Straße wieder und wieder vorsagte. Er konnte stolz auf sich sein. Er ist als Marketing Manager bei der SignaTec eingestellt worden. Er strich sich mit den Fingern durchs Haar und kehrte in das großräumige Hotelzimmer zu seiner Frau Angelika zurück.

„Wenn Du willst, können wir jetzt zu der Party gehen.“

„Gut, gehen wir!“

3

Richard und Angelika trafen gleichzeitig mit zwei geladenen Paaren vor dem Hause seines Freundes ein. Sie ließen die beiden Paare vorgehen und schauten über deren Schultern in den großen Wohnraum der Beckers.

„Herzlichen Glückwunsch! Du hast den neuen Job! Ich freue mich, dass Ihr kommen konntet. Kommt in meine Arme! Glückwunsch! Ich freue mich! Vielleicht habe ich sogar eine Überraschung. Mehr sage ich nicht. Es ist eine bemerkenswerte Frau, sage ich Dir!“

Erst nach dieser Begrüßung von Richard ging Ernst Friedrich auf Angelika zu und nahm sie freundlich in den Arm.

„Entschuldige, aber ich musste ihm zuerst gratulieren. Einen neuen Job bekommt man ja nicht alle Tage. Wie geht es euren Kindern? Sie sind doch gesund, oder?“

Angelika nickte.

„Danke, alles prima. Den ersten Gruß hat Richard ja heute verdient, oder?“

Eine Mitarbeiterin der Cateringfirma reichte Getränke.

„Stößt Du mit mir an?“

Ernst Friedrich nahm sie in den Arm und überreichte ihr ein Glas Crémant. Angelika nahm den ersten Schluck. Sie musterte seine Krawatte. Die hatte rosafarbene und grau geneigte Querstreifen. Richard hielt ein Glas Rotwein in der Hand.

„Sag mal Ernst Friedrich, was ist das für ein Überraschungsgast? Du erwähntest, dass es eine Frau ist. Kenne ich sie? Vielleicht von früher?“

„Eine Überraschung wird nicht verraten, mein Freund. Sonst wäre es ja keine.“

Richard schaute sich in der geladenen Gesellschaft um und hoffte, ein paar bekannte Gesichter von früher zu sehen. Wie sehen Gesichter aus, die man über mehr als zehn Jahre nicht gesehen hat? Aber er konnte kein bekanntes Gesicht entdecken. Sein Blick schweifte dann neugierig immer wieder zur Eingangstür. Wer kann wohl diese Frau, der Überraschungsgast, sein? dachte er bei sich und leerte sein Glas.

„Eigentlich ist das ja egal. Ich bin ja schließlich hier bei Dir, um meine neue Position zu feiern.“

Er nahm ein neues Glas und schob sich langsam zwischen die nahe beieinander stehenden Gäste. Ob ich auch einmal solche Feste geben werde, wenn ich erst einmal hierher gezogen sein werde? fragte er sich und nippte an seinem Glas.

Eines der vielen Gesichter in der Menge kam ihm bekannt vor. Vielleicht ein Studienkollege? Während er versuchte, dieses Gesicht einem der Bilder seiner Vergangenheit zuzuordnen, wurde es merklich still im Raum und viele Blicke richteten sich auf die Eingangstür. Richard erfasste schnell das Gesicht der eintretenden Frau, suchte es unter den Gesichtern in seinem Gehirn und prüfte, ob es wirklich eine Überraschung war. Er war unsicher, ob er dieses Gesicht kennen würde, ihm wurde spontan etwas wärmer. Er schaute in ihre Richtung und überlegte: Ist sie alleine gekommen? Könnte ich sie kennen? Ich muss näher an sie heran kommen, wissen, ob ich sie kenne, vielleicht von damals. Eigentlich sollte mir das egal sein.

Ernst Friedrich begrüßte die Dame überherzlich und warf dabei kurz einen Blick in Richards Richtung. Richard hatte den Eindruck, dass Ernst ihn gezielt neugierig machen wollte. Er reagierte nur in Gedanken. War diese Frau vielleicht damals während des Studiums auch bei den Studentenfesten? Er hatte sein Glas inzwischen geleert und nahm sich noch einen Drink von einem der angebotenen Tabletts.

Angelika war mit Elvira in ein Gespräch vertieft. Richard konzentrierte sich darauf, die Schritte und Bewegungen der gerade eingetretenen jungen Dame zu verfolgen. Langsam bahnte er sich einen Weg durch die Gäste. Nach kurzer Zeit öffnete sich die Eingangstüre erneut und ein großer Herr mit hellen grauen Haaren trat ein. Es war Dr. Ferdinand Hartweich. Er überragte mit seiner Körperlänge alle Gäste. Viele Blicke richteten sich auf den neuen Gast. In die dadurch aufkommende kurze Ruhepause lauschte Richard nach der Stimme der jungen Dame. Er hörte sie nicht wirklich und dachte insgeheim fürchtend und hoffend zugleich. Das könnte vielleicht Jeannette sein!

Sie ist, wenn sie die Vermutete ist, damals oft Gast bei den Studentenfesten gewesen und wurde von den Kommilitonen sehr begehrt. Richard spitzte seine Ohren in ihre Richtung.

„Endlich bis Du da! Ich freue mich!“

Sie drängte sich dem neuen Chef von Richard zu einer vertrauten Umarmung entgegen. Dr. Ferdinand Hartweich küsste sie sanft auf die Stirn und gab ihr eines von den dargebotenen Champagnergläsern. Danach prostete er ihr mit einem weiteren Glas zu.

Richard blieb stehen und hatte das Gefühl, dass er sich an seinem Glas festhalten müsse. Angelika kam auf ihn zu:

„Meinst Du, dass zu Hause in Bielefeld alles in Ordnung ist? Ich bin ein wenig in Sorge.“

„Deine Freundin Gisela passt doch auf unsere Kleinen auf. Da musst Du Dir doch keine Sorgen machen. Gisela ist doch ein Schatz. Sie hat bisher doch immer gut aufgepasst. Und sie hat unsere Mobilnummer. Mache Dir bitte keine Sorgen. Wir haben schließlich heute etwas zu feiern!“

Richard bekam plötzlich das Gefühl, die dicht gedrängte Gesellschaft der Partygäste verlassen und allein ins Hotel fahren zu müssen. Die junge Dame Überraschungsgast kann mir doch egal sein! Doch das Bild der vielleicht noch unbekannten Frau an der Seite von seinem neuen Chef und die Erinnerungen an die Zeiten des Studiums in Berlin hielten ihn fest. Außerdem würde es seinem neuen Chef vielleicht nicht gefallen, wenn er verfrüht gehen würde. Zudem verließ ihn diese unangenehm bohrende Neugierde, die er nicht beherrschen konnte, nicht. Er wollte der jungen Frau noch an diesem Abend in die Augen sehen. Er musste zwingend wissen, ob es Jeannette war.

Dr. Ferdinand Hartweich erblickte Richard und wandte sich an die Dame:

„Schau’ doch mal, da ist Herr Diplom-Ingenieur Benn. Er fängt bei uns als Marketing-Manager an.“

Richard ergriff die dargebotene Hand der Dame und beugte sich mit einem gehauchten Handkuss darüber.

„Ich freue mich!“

Er suchte ihre Augen. Das Licht dieser Augen kann man nicht umschminken. Er schwieg. Das könnte Jeannette sein. In seinem Kopf lief ein Film ab. Über die Feste während des Studiums. Dort hatte er Jeanette kennen gelernt. Er konnte sie jetzt natürlich nicht daran erinnern. Er war doch noch unsicher. Das Ende seines immer noch in ihm ablaufenden Films über damals hatte mit einer schlierigen Fensterscheibe zu tun. Die Bilder waren noch nicht so klar. Er schaute erneut in ihre Augen:

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