Manuela Weber - Schule, Filmen und andere Kuriositäten

Здесь есть возможность читать онлайн «Manuela Weber - Schule, Filmen und andere Kuriositäten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Schule, Filmen und andere Kuriositäten: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Schule, Filmen und andere Kuriositäten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Filmen und Schule unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so einfach.
Für Janni, der den großen Traum vom Filmen hat, kein Problem, wenn da nicht die blöde Schule wäre! Mit den Paukern steht Janni manchmal auf Kriegsfuß. Es gibt so manche, lustige Situation, die Janni in eine peinliche Situation bringen. Wie er da so herauskommt und noch eine gute Figur dabei macht, erfahrt ihr hier in diesem Buch. Es gibt so manche Verwechslung und lustige Situation.
Mutter Juliane hat in der Schule und zuhause auch so manches Problem zu stemmen.

Schule, Filmen und andere Kuriositäten — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Schule, Filmen und andere Kuriositäten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Viel lieber, als zur Schule zu gehen, drehte er seine Filme, die er auf Youtube veröffentlichte.

Er hatte schon einige hundert Abonnenten und bekam immer mehr dazu. Seine Abonnenten wollte er nicht enttäuschen und so hatte er den Anspruch an sich selbst, dass er jede Woche mindestens zwei Filme ins Netz stellen wollte. Das kostete viel Zeit und erforderte große Konzentration und Kreativität, wollte er seine Abonnenten ja nicht langweilen. Er musste sich dann immer etwas Neues einfallen lassen.

Seine Eltern haben ihn dazu ermuntert, an einem Filmwettbewerb teilzunehmen. Zuerst hatte er keine Ambitionen dazu.

Wettbewerbe interessierten ihn noch nie. Seine Eltern haben ihn schon immer dazu überreden wollen, bei Musi-Kuss und beim Schwimmen oder Parkour, den einen oder anderen Wettbewerb mitzumachen.

Allerdings hatte er in letzter Zeit Geschmack daran gefunden und wollte an einem Filmwettbewerb teilnehmen und Filme einsenden. Es sollten zwei Filme eingesandt werden.

Ein allgemeiner Film, den man sich selbst ausdenkt, und beim Zweiten sollte ein Thema mit einer Handlung bearbeitet werden. Er wollte auf jeden Fall dran teilnehmen. Er hatte einige seiner Freunde gefragt, ob sie mit ihm zusammen etwas auf die Beine stellen wollten. Die Resonanz sah bisher eher mau aus. Der eine hatte wenig Zeit und ein anderer Kumpel hatte nicht so viel Geduld mit der Dreherei. Geduld brauchte man, wenn man einen vernünftigen Film produzieren wollte. Ja, er wollte etwas auf die Beine stellen und vielleicht wären seine Eltern dann stolz auf ihn. Sie schimpften mit ihm manches Mal wegen der Schule - und dies zu Recht.

Dies ließ er sich aber nie anmerken, obwohl es ihn tief in seinen Inneren doch störte. Jetzt hatte er jedenfalls Blut geleckt und wollte auf jeden Fall an diesem Wettbewerb teilnehmen, koste es, was es wolle. Es gab auch Preise in Geldbeträgen zu gewinnen. Es war insgesamt für alle Altersgruppen ein Preisgeld von 13.000,-- Euro festgelegt.

Wie die einzelnen Geldbeträge aufgeteilt würden, stand noch nicht fest. Ja, er wollte etwas Besonderes präsentieren. Dafür brauchte er noch ein paar zündende Ideen, die ihm mit der Zeit bestimmt noch einfallen würden. Er hatte noch gut zwei Monate dafür Zeit.

Jetzt musste er sich auf Geschichte konzentrieren, wenn er dort noch etwas bewegen wollte. Es ging um Zünfte im Mittelalter. Er musste sich wenigstens ein- bis zweimal melden, damit er mündlich nicht völlig ablooste. Manchmal ist das gar nicht so einfach, denn wenn er sich meldet, sind schon meistens vier bis fünf Finger der anderen Schüler oben, und dann kommt der zuerst dran, der den Finger zuerst oben hatte.

Manchmal kam er auch dran und konnte dann mit einem guten Beitrag glänzen. Bedauerlicherweise kam das nicht so häufig vor. Nicht, dass er nichts gewusst hätte, meistens wusste er alles, verpasste es dann aber, sich zu melden.

Es fiel ihm dann ein, wenn die Stunde schon fast zu Ende war, und er nahm sich dann für die nächste Unterrichtsstunde vor, dies zu verbessern. Heute durfte er es nicht versäumen, sich seine Geschichtshausaufgaben in seinen Planer zu schreiben, und was noch viel wichtiger war, dass er sie zuhause prompt erledigen musste, wollte er keine Fünf in Geschichte bekommen. Er hatte oft keine Lust, mit Lehrern zu sprechen. Das lag zum einen an seiner schlechten Erfahrung in der Grundschule und zum anderen, dass Lehrer meistens etwas von ihm wollten, meist eine Antwort auf eine Frage. Manchmal stellte er sich einfach stumm und tat so, als ob er vor sich hin träumte. Er gab dann keine Antwort und sein Gegenüber verzweifelte dann an ihm. Diese Art der Ignoranz legte er oft seinen Eltern gegenüber an den Tag. Seine Mutter reagierte dann gekränkt, wenn sie nach dem dritten Versuch keine Antwort bekam.

Mit der Zeit hatte sie sich daran gewöhnt, nur die Lehrer verzweifelten an dieser Eigenschaft, und nicht selten stand er im Mündlichen dann auf Fünf. Er hoffte, dass er in der Pause nicht seiner Mutter über den Weg laufen würde, denn diese würde ihn bestimmt wieder nach der Schule fragen, und dieser Frage wollte er heute aus dem Weg gehen. Seine Eltern waren ansonsten eigentlich ganz cool und ließen sich auf manche Freizeitaktivitäten mit ihm ein. Sie besuchten im letzten Jahr in den Herbstferien, als sie im Harz waren, einen Kletterpark. Das hatte ihm selbst und auch seinen Eltern gefallen. Klettern mochte er gerne. Irgendwann wollte er mal in den Alpen klettern. Sein Vater wollte dies mit ihm machen. Manchmal gingen sie auch zusammen ins Kino. Meistens Sonntagnachmittag, dann hatte sich seine Mutter bereits auf den Unterricht für die kommende Woche vorbereitet. Sonntagnachmittag war immer Familientag.

Meistens durfte er auch einen Freund hierzu einladen. Nur mit der Schule waren seine Eltern richtige Spießer. Sie sprachen oft über seine beruflichen Wünsche und Neigungen. Er mochte diese Gespräche nicht besonders, wollte lieber so in seiner Position verharren, wusste aber auch, dass dies nicht ging und er sich diesbezüglich seine Gedanken machen musste. Insgeheim gab er seinen Eltern recht, aber wer wollte dies schon offen zugeben, also hieß es, auf sein Recht beharren auf Teufel komm heraus. In der Pause wollte er sein Schulbrot verzehren. Er simste mit seinem Handy, vergaß darüber die Zeit und musste sich schließlich beeilen, um noch pünktlich zum Unterricht zu kommen.

Morgen wollte er wieder vernünftig frühstücken, was ihm auch heilig war. Er aß gerne zwei Nutella- Brote morgens und kam damit auch gut bis zum Mittag aus. In der nächsten Stunde würden sie Sport haben.

Da konnte er mit seiner Sportlichkeit wieder glänzen. Hoffentlich machten sie wieder Geräte-Turnen. Ballspiele mochte er nicht so gern. Basketball und Handball waren für ihn am schlimmsten. Fußball ging immer noch, denn durch seine Geschicklichkeit und Schnelligkeit schoss er manches Mal ein Tor, aber Handball und Basketball waren nicht sein Ding im Sport. Wenn es nach ihm ginge, würde der Sportunterricht nur aus Schwimmen, Geräteturnen, Akrobatik und Parkour bestehen. Er war sehr gelenkig und er und seine Freunde hatten schon manchen Parkourfilm gedreht und ins Netz gestellt. Einige hatten auch bereits an die zweihundert Clicks bekommen. Von Profis ins Netz gestellte Parkourfilme bekamen bis an die vierhundert Tausend Clicks. Diese Zahl wollte er auch mal erreichen.

Bis dahin war noch ein weiter Weg, aber er würde stetig daran arbeiten. Er war diesbezüglich voller Optimismus.

*

Juliane hatte die ersten beiden Stunden unterrichtet und musste für die nächsten Stunden ins Nebengebäude. In der Klasse hatte sie eine Kollegin in Deutsch vertreten. Wie gut, dass es immer Schüler/innen gibt, die sehr redselig sind. Die Schüler tendieren im allgemeinen im Unterricht zu Einsilbigkeit und Schweigen. Der Lehrer muss sich dann abmühen, die lähmende Stille zu überbrücken. Ein harter Job manchmal, aber schließlich wird man dafür bezahlt, Geräusche von sich zu geben. Zum Glück für Lehrer existiert in der Klasse eine Art Unterhalter, der fast in allen Klassen vorkommt. Wenn eine Lehrkraft nicht mehr weiter weiß, ruft sie einfach diesen Schüler auf, und dieser redet und redet wie aufgezogen bis zum Ende der Stunde, während sich andere Schüler durch Handy, Spiele und Whatsapp in euphorische Erregung versetzen, sprudelt dieser Schüler wie ein munterer Quell Worte und Sätze hervor, die den Rest der Stunde ausfüllen.

Morgens kommt dieser Schüler genauso mürrisch zur Schule wie die anderen, begegnet er einem Menschen, öffnet er seine Schleusen der Worte. Er verhält sich da wie Robinson Crusoe, als ihm nach Jahren der Einsamkeit der arme Freitag über den Weg lief. Ja, für die anderen ist es ein Segen, wenn der Unterricht beginnt und dieser Schüler sein Reden unterbrechen muss. Kurzfristig. Denn nachdem er so richtig in Schwung gekommen ist, kann er sich nicht lange still verhalten. So gibt es in der Klasse zwei Redeströme. Der Biologie- oder Deutschlehrer erzählt von Schachtelhalmen bzw. von Goethe und dieser Schüler oder diese Schülerin genauso packend, wenn auch nur zum Tischnachbarn gewandt, von seinem bzw. ihrer neuen Freundschaft. Im Eifer ihrer Erzählung verleiht sie ihren/seinen Worten größeren Nachdruck, wird lauter – bis die Farne vergleichsweise verkümmern und eingehen. Der Biologielehrer fordert den Schüler oder die Schülerin zum Schweigen auf.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Schule, Filmen und andere Kuriositäten»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Schule, Filmen und andere Kuriositäten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Schule, Filmen und andere Kuriositäten»

Обсуждение, отзывы о книге «Schule, Filmen und andere Kuriositäten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x