Marc Lindner - Flucht aus dem Morgengrauen

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Flucht aus dem Morgengrauen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die dem Studenten an den Kopf geworfenen Formeln lassen ihn daran zweifeln, die Welt zu verstehen. Auch deshalb stürzt er sich in das ihm angebotene Abenteuer einer Weltreise. Seine Suche gilt jenem, das er bisher zu vermissen glaubt und so versucht er alles Andere hinter sich zu lassen.
Eine Journalistin samt Millionär verschreiben sich währenddessen der zielgerichteten Fortbewegung, ohne sich darüber im Klaren zu sein, wieso sie dies wollen. Mit jedem Tag den sie mehr scheitern, verblassen die Ausreden und Selbsttäuschungen, die ihren einzigen Antrieb darstellen.
Als Begleitung drängen sich die Vorstellungen und Werte einer Gesellschaft auf, die sich aber bald schon abwendet.
Im Gepäck nichts als Illusionen, nicht erfüllbaren Erwartungen und dem Fluch ihres bisherigen Lebens. Deshalb kommt es, wie es kommen muss: Sie laufen davon – sich selbst und der Welt …

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Kaum hatte mein Kopf sich bis auf meine Körperlänge erhoben, als eine Glut denselben durchfuhr. Konrads Gesicht verschwamm vor meinen Augen und alles begann sich seltsam zu drehen. Das weiße Licht zog sich zu einem win­zigen Punkt zusammen. Das Letzte was ich noch hörte war ein dumpfer Aufschlag.

Das Nächste, was ich wieder hören konnte waren Schritte und eine Frau, die auf­ge­regt meinen Namen rief. Ich wollte antworten, doch ich konnte nicht. Ich war unendlich müde und mir fehlte die Kraft für die geringste Bewegung. Als ich sanfte Schläge gegen meine Wangen wahrnahm, vermochte ich nicht einmal die Augen zu öffnen. Nur schlafen wollte ich, alles andere war mir egal. Zu schwer fühlte ich mich, und mein Verstand ließ mich alles wie durch einen dicken Vorhang wahrnehmen. Ich hörte es irgendwie und doch schaffte nichts es, bis zu mir vorzudringen.

«Was ist mit ihm los, macht doch was!» Eine besorgte Stimme dröhnte durch den Vorhang und ein Röcheln verriet mir, dass Konrad zu schnell aufge­sprung­en war.

«Wach auf», hörte ich Sabrina erregt mich anschreien, während sie meine Wange weiter mit ihren Händen bearbeitete.

Sie taten mir leid. All meine Kraft zusammen nehmend, öffnete ich langsam ein Augenlid.

«Ich bin müde», hauchte ich, während das Licht mich blendete. Ich schaffte es nicht länger etwas zu sehen und schloss mein Auge.

«Wie fühlst du dich?», wollte Sabrina wissen. Ihre Stimme gab mir Kraft und ihre Frage entlockte mir ein gestöhntes leises und brüchiges Lachen.

«Gut», antwortete ich schweratmig. «Lasst mich einfach liegen», stöhnte ich. «Ich muss nur ein wenig schlafen», stotterte ich weiter, während mein immer schwerer werdende Atem mich ständig unterbrach.

Die Stimmen, die mir antwortenden, entfernten sich so weit, dass ich sie nur mehr als Rauschen wahrnahm. Mein Kopf wurde schwer und fiel zur Seite weg.

Als Nächstes spürte ich Schläge gegen mein Gesicht und bemerkte, wie eine leicht zittrige Hand versuchte, meinen Kopf aufrecht zu halten. Wieder konnte ich Sabrina besorgt meinen Namen rufen hören, was die Anderen sprachen, konnte ich nicht verstehen. Als ich dann langsam und immer noch mit dem Be­dürf­nis zu schlafen meine Augen öffnete, sah ich nur ihr besorgtes Gesicht, das tief über mich gebeugt war und mir die Sicht auf alles andere versperrte. Ich spürte und ich sah ihre Aufregung, konnte sie aber selbst nicht empfinden. Im Gegen­satz zu meinem Körper fühlte sich mein Geist ganz leicht und teilnahms­los an, als ginge ihn die ganze Angelegenheit nichts an. Ich lag einfach nur da und wollte schlafen, einfach nur schlafen und ich wusste nicht wieso.

Kaum hatte ich die Augen geöffnet, da richtete Sabrina meinen Oberkörper auf. Es machte ihr wohl Angst mich so daliegen zu sehen. Sie hob mich an und versuchte den Anschein zu geben, ich käme wieder zu mir. Doch dem war nicht so. Als mein Kopf wieder an Höhe gewann, machte sich ein schwind­eliges Gefühl in diesem breit und die Welt verfinstere sich von neuem. Wie lange der Ohnmachtsanfall gedauert hatte, konnte ich nicht sagen. Als ich wieder zu mir kam, fand ich mein Gesicht weich an ihr anliegend wieder. Ange­nehme Wärme umhüllte mich und machte mich von neuem schläfrig. Unkon­trolliert war ich in Sabrinas Arme gefallen und nun schlang sie dieselben um mich und wiegte mich leicht hin und her. Ich spürte ihre Angst und eigen­artiger­weise eine liebevolle Wärme, die mir genau so fremd, wie angenehm war. In dieses geborgene Gefühl eingetaucht fühlte ich mich sicher und versuchte mich nicht länger dem Schlaf zu widersetzten.

In diesem trunkenen Zustand hob sie mich an und zerrte mich mit all ihrer Kraft in den Sessel zurück. Ohne die Augen zu öffnen, ließ ich alles willenlos mit mir geschehen.

Kaum hatte sie es geschafft mich in den Sessel zu hieven, da drohte mein Kopf sich wieder dem Fußboden anzunähern. Der zittrige Versuch der jungen Frau meinen Kopf hochzuhalten, konnte mein schwindliges Gefühl nicht im Gering­sten mindern.

In ihrer Unruhe konnte sie sich nicht entschließen, wie sie sich hinstellen sollte und so tanzte sie ständig um mich herum. Fortwährend besorgt mich aufrecht zu halten. Sie war redlich bemüht den Schein zu wahren. Es bereit­ete ihr Angst zu sehen, wie ich meine Rolle nicht mehr ausfüllen konnte. Und so kämpfte ich für sie mit, aus Angst dieses trunkene Gefühl, das sie mit ihrem Benehmen bei mir auslöste, nicht mehr loszuwerden.

Ich hatte meinen Kopf nach hinten in den Sessel fallen lassen und musste meine Augen nun nur halb öffnen, um sie in ihrer Gänze zu erblicken. Sie hielt für eine Weile inne und betrachtete mich, während sie sich unablässig auf ihre blut­roten Lippen biss. Auch Konrad konnte ich neben ihr sehen, der so sehr außer Atem war, dass er nicht einmal mehr brüllen konnte. Nur seine Arme ruder­ten hilflos umher, in dem Versuch mir Beistand zu beschaffen. Doch es war keiner da, der Rat wusste und keiner, der mir hätte helfen können.

Ich zwang mich zu einem schwachen Lächeln um meinen trocken geword­enen Mund. Doch die Beiden wollten mir nicht glauben.

«Konrad was hat er nur?», wollte Sabrina wissen, ohne es aber zu wagen sich von mir abzuwenden. «Er war doch eben erst beim Arzt», wollte sie sich selbst beruh­igen. «Es ist doch alles in Ordnung mit ihm?», verlangte sie Aufklärung.

«Dieser Kurpfuscher, wenn ich den in die Finger bekomme», presste Konrad zwischen seinen Zähnen hindurch.

«Was meinst du damit?», wollte die Journalistin nun wissen und ich spürte, wie ihre Neugier sie ruhiger werden ließ. Immer offen für Sensationen und Ent­hüllungen.

«Ich hab die Impfung wohl nicht ganz vertragen», hustete ich ihr entgegen, bevor Konrad die Gelegenheit hatte zu antworten. Ich hatte bewusst nur den Singular für meinen Zwischenruf bemüht, weil ich Konrad nicht in den Rücken fallen wollte. Konrad reagierte äußerst verlegen auf meine Äußerung und trat von einem Fuß auf den anderen. Ich spürte, dass er wirklich um mich besorgt war, eine Ehre, die ich mir noch nicht zugeschrieben hätte und Konrad brachte mich ohne sein Wissen dazu, ein weiteres Kapitel in seiner Geschichte aufzu­schlagen. Trunken, wie ich war, verschwammen die Beiden und ich bereute es, mich ihnen nicht hingeben zu können und so wurde die Figur, die ich in meinem schwindeligen Übermut gleich anfertigen wollte, zu einer lücken­haften Skizze, die ich vorerst zur Seite legen musste.

«Kann ich dir helfen», wirkte der Dicke hilflos und suchte nach einer Aufgabe, die ihm dieses Gefühl nehmen würde.

«Ein Glas Wasser, bitte», schickte ich ihn stöhnend weg, damit er meinen Anblick nicht länger ertragen musste. Auch wenn es mir schwerfiel, so gönnte mir das Spiel keine Pause. Auch dieser Gedanke verlieh mir die nötige Kraft und brachte mich innerlich zum Lachen, weil mir die Schwäche meines Körpers und dieses dennoch scharfe Wahrnehmen meines Verstandes und das fast unausstehliche Verlangen mich wieder frei bewegen zu können, in grotes­kem Widerspruch zueinanderstanden. Wie ein Besoffener, der darüber lacht, dass er nicht mehr gerade gehen kann, so fühlte ich mich, nur, dass mein Kopf – bis auf dieses Schwindelgefühl – klar denken konnte und mehr mitbekam, als mein Körper ertragen konnte. Mir blieb nichts anderes übrig als tatenlos zuzu­sehen und alles mit mir geschehen zu lassen. Wie ein Fisch der inmitten seines Schwarmes gefangen war, mit dem einzigen Unterschied, dass dieser Schwarm bei mir nun mein regloser Körper war.

«Du bist ganz blass», sprach Sabrina in dem verzweifelten Bemühen mich wach zu halten. Immer noch ermattet, konnte ich nicht antworten, nur meine Augen versuchte ich offen zu halten, nur fielen sie mir unweigerlich zu.

Wohl müde von ihrem ständigen hin und her, setzte sich Sabrina zu mir auf die Lehne und fuhr mir besorgt mit der Hand über die Stirn.

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