Edgar Wallace - Die blaue Hand

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London im Jahr 1931. Die junge Eunice Weldon tritt eine Stellung als Sekretärin bei der wohlhabenden Mrs. Groat an und zieht in deren Haus ein. Bereits in der ersten Nacht ereignen sich umheimliche Dinge. Jemand schleicht in ihr Zimmer und hinterlässt einen blauen Handabdruck. Dazu eine Warnung von einem unbekannten Verehrer, der sie bittet, das Haus schnellstmöglich zu verlassen. Ist Eunice Weldon in Gefahr?

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»Das ist ja ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß Sie gerade vor der Tür waren. Was machten Sie dort? Haben Sie etwa Daktyloskopie dort studieren wollen?«

»Ja, so etwas Ähnliches.«

Mr. Groat zündete sich eine Zigarette an.

»Ich dachte, Sie seien tagsüber so beschäftigt, daß Ihnen keine Zeit übrigbliebe, sich nachts auf dem Grosvenor Square herumzutreiben.«

»So, meinen Sie?«

Digby lachte plötzlich.

»Sie sind ein merkwürdiger Mensch«, sagte er. »Kommen Sie einmal mit, ich will Ihnen mein Laboratorium zeigen.«

Auch Jim hatte den Wunsch, es zu sehen, und die Einladung ersparte ihm die Frage, woher der schreckliche Schmerzenslaut gekommen war, den Eunice gehört hatte.

Sie gingen durch den langen Gang und traten durch die weiße, rohrgeflochtene Tür in einen großen Anbau. Die Wände waren fensterlos und mit weißen Kacheln bedeckt. Der Raum wurde tagsüber durch ein großes Oberlicht erleuchtet, das nachts von blauen Gardinen verhüllt war. Der Raum wurde durch zwei starke Lampen erhellt, die von der Decke herabhingen.

In der Mitte stand ein kleiner, eiserner Tisch, dessen Füße mit Hartgummirollen versehen waren. Die Platte war weiß emailliert, und merkwürdige Schrauben waren in Zwischenräumen auf der Oberfläche angebracht.

Jim interessierte sich weniger für den Tisch als für das Tier, das darauf geschnallt war. Sein Körper wurde durch zwei eiserne Federn darauf festgehalten, von denen sich eine, über den Hals und die andere über das Rückgrat spannte. Die vier Pfoten waren durch dünne Schnürbänder befestigt. Der rauhaarige Terrier sah Jim mit einem flehenden Blick an, der fast menschlich war. Jim hatte sofort Mitgefühl mit dem armen Tier.

»Ist das Ihr Hund?«

Digby sah ihn von der Seite an.

»Ja, er gehört mir. Warum fragen Sie?«

»Sind Sie denn mit Ihrer Operation fertig, und haben Sie ihm den Glassplitter aus der Pfote gezogen?«

»Nein, ich bin noch nicht ganz fertig«, sagte Digby kühl.

»Sie halten Ihren Hund aber nicht sehr sauber, wenn ich mir die Bemerkung gestatten darf.«

Digby wandte sich um.

»Was, zum Teufel, wollen Sie damit sagen?«

Jim ließ sich nicht beirren. Er sah Digby fest an:

»Ich habe den Eindruck, daß das nicht Ihr Hund ist, sondern ein armer Terrier, der sich verlaufen hat. Sie haben ihn vor einer halben Stunde auf der Straße gefunden und ihn in das Haus gelockt.«

»Nun – und?«

»Ich will Ihnen alle weitere Mühe ersparen und Ihnen sagen, daß ich Sie dabei beobachtet habe.«

Digbys Augen wurden klein.

»Ach, sehen Sie einmal an«, sagte er höflich. »Dann sind Sie also hinter mir hergewesen und haben mich beobachtet?«

»Das gerade nicht«, erwiderte Jim ruhig. »Ich habe nur meine Neugierde etwas befriedigt.«

Bei diesen Worten legte er seine Hand auf den Hund und streichelte seine Ohren freundlich.

Digby lachte.

»Nun, wenn Sie das alles wissen, dann kann ich Ihnen auch sagen, daß ich im Begriff bin, eine interessante Operation an dem Tier vorzunehmen. Ich will einen Teil seines Gehirns entfernen, um zu sehen –«

Jim schaute sich um.

»Wo haben Sie denn Ihre Betäubungsmittel?« fragte er freundlich. Es war ein böses Anzeichen, wenn er so leise und liebenswürdig sprach.

»Betäubungsmittel? Großer Gott, Sie werden doch nicht glauben, daß ich mein Geld verschwende, um einen Hund zu chloroformieren?«

Digbys Hand lag dicht vor dem Kopf des Hundes, und das unvernünftige Tier neigte sich vor und leckte ihm die Hand.

»Du verdammtes, schmutziges Vieh!« rief er und wischte seine Hand mit einem Tuch ab. Er nahm eine dichte Gummikappe und streifte sie über Mund und Nase des Tieres.

»Nun versuche noch einmal zu lecken«, sagte er lachend. »Nun kann das Vieh auch keinen Spektakel mehr machen. Sie sind ein wenig zu weichherzig, Mr. Steele. Sie wissen doch, daß die medizinische Wissenschaft ihre großen Fortschritte den Tierversuchen verdankt.«

»Ich kenne wohl den Wert der Vivisektion, aber sie muß unter gewissen Vorsichtsmaßregeln vorgenommen werden. Alle anständig denkenden Ärzte, die mit lebenden Tieren experimentieren, betäuben sie, bevor sie das Messer gebrauchen. Und alle Ärzte müssen ein Zeugnis und einen Erlaubnisschein von der Ärzteschaft haben, bevor sie solche Experimente machen dürfen. Wollen Sie so liebenswürdig sein, mir diesen Schein zu zeigen?«

Digbys Züge verdüsterten sich.

»Belästigen Sie mich hier nicht«, sagt er unwirsch. »Ich brachte Sie hierher, um Ihnen mein Laboratorium –«

»Und wenn Sie mich nicht mitgenommen hätten«, unterbrach ihn Jim, »dann wäre ich doch hereingegangen, denn ich hätte mich unter keinen Umständen mit Ihrer Erklärung zufriedengegeben. Ich weiß schon, daß Sie mir sagen wollen, daß der Hund sich nur fürchtete und nur so furchtbar heulte und winselte, als Sie ihm dieses schreckliche Eisenband um den Hals legten. Ich gebe Ihnen drei Minuten Zeit, Mr. Groat, den Hund von seinen Fesseln zu befreien.«

Digby war furchtbar wütend.

»Und wenn ich es nicht tue?« fragte er, schwer atmend.

»Dann werde ich mit Ihnen dasselbe machen, was Sie mit dem Hund gemacht haben. Glauben Sie nicht, daß ich dazu, imstande wäre?«

Einen Augenblick herrschte tiefes Schweigen.

»Nehmen Sie jetzt die Klammern von dem Hund!«

Ihre Blicke maßen sich. Böser Haß glühte in Digbys Augen, aber dann fügte er sich, und in einer Minute war das Tier frei. Jim nahm den kleinen, zitternden Hund in seine Arme und streichelte ihn. Digby beobachtete die Szene düster, seine Zähne knirschten vor Wut.

»Ich werde Ihnen das nicht vergessen, und es soll Ihnen noch leid tun, daß Sie mich bei meiner Arbeit gestört haben!«

Jim sah ihn fest an.

»Ich habe mich noch niemals im Leben vor einer Drohung gefürchtet«, erwiderte er ruhig, »ich tue es auch jetzt nicht. Ich gebe gern zu, daß die Wissenschaft die Vivisektion braucht, aber nur unter gewissen Voraussetzungen. Leute Ihrer Art, die nur darauf bedacht sind, harmlose Tiere zu quälen, um ihre grausamen, wollüstigen Begierden zu befriedigen, bringen selbst die vornehmste Wissenschaft in Misskredit. Mr. Groat, ich habe Sie durchschaut, Sie haben nicht die leiseste Absicht, der Wissenschaft zu dienen oder der leidenden Menschheit zu helfen. Als ich in dieses Laboratorium trat«, sagte er, als er schon auf der Türschwelle stand, »habe ich zwei Tiere gesehen – das größere von beiden lasse ich zurück.«

Er schlug die Tür zu und trat in den Gang hinaus. Digbys Eitelkeit war maßlos gekränkt.

Plötzlich kam Jim wieder zurück zu ihm.

»Haben Sie die Tür nach der Straße geschlossen, als Sie nach oben gingen?«

Digby runzelte die Stirn und vergaß im Augenblick die Beleidigung, die Jim ihm zugefügt hatte.

»Ja – warum fragen Sie?«

»Sie steht weit offen. Vermutlich hat der mitternächtliche Besucher Ihr Haus verlassen.«

6

Im hellen Sonnenschein des Morgens vergaß Eunice ihre Furcht und schämte sich wegen ihres Betragens in der Nacht. Aber die graue Karte war eine Tatsache. Sie zog sie unter ihrem Kissen hervor und grübelte darüber nach. Es mußte jemand in ihrem Zimmer gewesen sein. Und der Betreffende war nicht ihr Feind. Plötzlich kam ihr ein Gedanke, der ihr Herzklopfen verursachte. Konnte Jim –? Aber sie schüttelte den Kopf. Eine innere Stimme sagte ihr, daß es Jim nicht gewesen war. Unmöglich konnte es seine Hand gewesen sein, die sie berührt hatte, denn sie kannte deren Form ganz genau und erinnerte sich zu gut an seinen warmen und starken Händedruck.

Sie ging zum Frühstück ins Speisezimmer und fand dort Mr. Groat, einen tadellos gekleideten Weltmann. Er war froh und guter Laune, und man konnte ihm nicht das geringste Zeichen von Ermüdung anmerken, obgleich er sich erst um vier Uhr zur Ruhe gelegt hatte.

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