Maya Khoury - Wer ist Archibald Meerrettich?

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Wer ist Archibald Meerrettich?: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein neuer Mitschüler betritt eines Morgens die Klasse 7 b eines Gymnasiums und trägt durch sein Verhalten und sein ungewöhnliches Aussehen zunächst zum Gespött der Schüler bei. Seine Kleidung könnte aus dem vorigen Jahrhundert stammen, sein Auftreten gleicht dem eines überhöflichen Kavaliers. Sowohl Lehrer als auch Schüler wundern sich bald über die Klugheit des Neuen, der zudem auch noch den seltsamen Namen Archibald Meerrettich trägt. Bereits nach wenigen Tagen wechseln jedoch dessen Stimmungen. Er reagiert manchmal sogar äußerst aggressiv und feindselig. Der Neue verbreitet eine negative Ausstrahlung und man beginnt sich vor ihm zu fürchten. Die Schüler beobachten ihn und wundern sich täglich mehr über ihren eigenartigen Schulkamerad. Er fühlt sich kalt an, riecht und schwitzt nicht, kann Gedanken lesen und besitzt statt Schulbücher nur einen silbernen Stift. Nach einer Woche nimmt er ein Mädchen und einen Jungen in seine Gewalt. Das grausame Geheimnis wird allmählich gelüftet und eine unvorstellebare Wahrheit kommt ans Tageslicht.

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Der Rest der Klasse unterhielt sich laut. Einige spielten Stadt, Land, Fluss und diskutierten darüber, ob Kongo ein Land oder ein Fluss sei.

„Ist ein Land und ein Fluss, basta,“ beharrte Mareike. Meistens hatte sie Recht, denn sie galt als Klassenbeste.

„Streberin,“ fauchte Palle und ärgerte sich, dass nicht er darauf gekommen war, denn in Erdkunde machte ihm sonst so leicht niemand etwas vor.

Herr Kieling schaute plötzlich über seine Brillengläser hinweg auf die Meute, wie er sie in Gedanken liebevoll nannte, und klopfte mit dem Bleistift auf seinen Schreibtisch.

„Etwas ruhiger bitte,“ mahnte er und setzte eine strenge Miene auf.

„Es geht gleich los,“ und dann beugte er sich noch einmal über seinen dicken Wälzer. Zuletzt machte er sich noch ein paar Notizen und war offenbar zufrieden mit dem Ergebnis.

Gerade in dem Augenblick, als Herr Kieling seinen Geschichtsunterricht nun endlich beginnen wollte, klopfte es drei Mal leise an der Tür.

„Herein,“ rief Herr Kieling. Wer mochte das sein? Es waren doch alle vollzählig versammelt. Nur Nick hatte eine leise Ahnung, aber auf ihn wollte ja vorhin niemand hören. Alle Augen blickten nun gespannt auf den Eingang.

Doch nichts tat sich. Erst nachdem der Lehrer noch einmal laut und deutlich „Herein“ gerufen hatte, ging die Tür zunächst nur einen Spalt breit auf, bis sie sich wie im Zeitlupentempo ganz öffnete.

Umständlich betrat derjenige, der so ungeduldig hineingebeten worden war, das Klassenzimmer. Zunächst verharrte die Klasse in verdutztem Schweigen. Sie konnten nicht glauben, was sie sahen und ihre Augen wurden immer runder. Auch Herr Kieling schaute über alle Maßen erstaunt auf den fremden Jungen und musterte ihn ungläubig. Und das wollte schon etwas heißen, dass selbst er aus der Fassung geriet. Wenn auch nur ein wenig, denn er musste ja ein Vorbild für seine Klasse sein und gab sich auch jetzt Mühe, seinen Grundsatz nicht zu vergessen. Das wollte ihm trotzdem nicht ganz gelingen. Er starrte befremdet auf die eigentümliche Gestalt, die noch immer wie festgewachsen an derselben Stelle stand und wartete.

Plötzlich grölte die Klasse vor Lachen. Berti lag fast unter dem Tisch. Die Mädchen

glucksten und hielten sich den Bauch. Über Rikes Gesicht kullerten dicke Lachtränen. Nur Sternchen blieb einigermaßen ruhig und beäugte ihn mit unverhohlenem Interesse. Cooler Typ, dachte sie und überlegte sich in Gedanken schon einige Tricks, wie man diesen am besten umgarnen konnte. Dann würde dieser Sören aber gucken, dieser pickelige Jüngling.

Herr Kieling musste für Ruhe sorgen und schlug ein paar Mal mit dem Lineal auf das hölzerne Lehrerpult.

„Ruhe bitte.“ Er musste fast schreien, um sich Gehör zu verschaffen. Und noch einmal rief er: „Ruhe jetzt,“ während er drohend mit dem Lineal herum fuchtelte.

Die Klasse beruhigte sich allmählich, ließ jedoch die seltsame Erscheinung nicht aus den Augen.

Herr Kieling blickte zweifelnd auf den Fremden, der sich mit zögerlichen Schritten seinem Schreibtisch genähert hatte und nun ein wenig unsicher vor ihm stand.

„Gestatten, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Archibald Meerrettich und ich bin Ihr neuer Schüler.“

Das sagte er und machte gleichzeitig eine vollendete Verbeugung vor dem Lehrer, riss dabei seinen Hut vom Kopf, schwenkte ihn in die Luft und gab Herrn Kieling beflissen die Hand. Diejenigen, die ihre Beherrschung nur mühsam wiedergewonnen hatten, begannen nun erneut, in unbändiges Gelächter und Gekreische auszubrechen. Selbst Herr Kieling konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wer aber war Archibald Meerrettich? Und warum lachten sie ihn aus?

Er trug einen dunklen altmodischen Anzug (wie aus Omas Klamottenkiste), ein blütenweißes Hemd mit dunkler Fliege und glänzend schwarze Lackschuhe. Seine langen schwarzgelockten Haare waren im Nacken mit einem dunkelblauen Samtband zusammengebunden. Den grauen Hut hielt er krampfhaft in der Hand und blickte nun mit scheuem Blick in die Klasse.

Archibald Meerrettich vermittelte den Eindruck, als sei er geradewegs einem alten Gemälde entstiegen. Für die Jungen und Mädchen in der Klasse, die durchweg Jeans, saloppe Hemden oder T-Shirts und mehr oder weniger verschlissene Turnschuhe trugen, gab er natürlich ein höchst seltsames Bild ab.

Dem Klassenlehrer kam unvermittelt in den Sinn, dass sich tatsächlich ein neuer Schüler in der Schule angemeldet hatte und ihm dieser zugeteilt werden sollte. Aber doch nicht schon heute! Er erinnerte sich vage, dass der ihm erst für die übernächste Woche angekündigt worden war. Das würde er sofort in der Pause mit dem Schulleiter besprechen. Hoffentlich vergaß er es nicht. Aber jetzt wollte er endlich mit dem Unterricht beginnen und blickte auf seine Armbanduhr. Verblüfft starrte er auf das Zifferblatt und schüttelte sein Handgelenk. Aber das änderte auch nichts. Durch das Fenster blickte er auf die Turmuhr der Kirche und verglich die Zeit. Tatsächlich war seine Uhr vor wenigen Minuten stehen geblieben, obwohl er erst gestern die Batterie gewechselt hatte. Er entschied, diese noch heute wieder umzutauschen, denn sie war scheinbar nicht in Ordnung.

Der Neue stand immer noch geduldig wartend vor dem Schreibpult.

„Setz dich bitte neben Flips,“ ordnete der Lehrer an, nun bereits sichtlich genervt, und deutete auf den leeren Platz in der zweiten Reihe. Herr Kieling hasste unvorhergesehene Zwischenfälle. Er wollte nun endlich mit seinem Geschichtsunterricht beginnen. Zuviel Zeit war schon durch diesen Vorfall verplempert worden.

Flips war jedoch entsetzt. Dieses weltfremde Wesen sollte neben ihm sitzen? Er rückte sofort ein großes Stück zur Seite, so dass er schon fast auf der Stuhlkante saß und beinahe seitlich hinunter gekippt wäre. Archibald Meerrettich setzte sich neben ihn und beäugte seinen Nachbarn unverhohlen von der Seite. Flips hingegen blickte stur gerade aus und nahm überhaupt keine Notiz von ihm. Für ihn schien er gar nicht vorhanden zu sein. Er war ganz einfach Luft für ihn. Und das sollte auch so bleiben. Basta.

„Er kann doch auch neben mir sitzen, hier ist doch auch noch ein Platz frei,“ meldete sich Sternchen mit fuchtelnden Armen und erntete einen strafenden Blick von ihrem Klassenlehrer. Der Neue aber drehte sich zu ihr um, sah sie dankbar an und lächelte ihr freundlich zu. Und Flips schaute böse zu ihr hinüber, denn er wurde jetzt ziemlich eifersüchtig. Was wollte die von dieser lächerlichen Witzfigur?

Sternchen aber war hin und weg. Was für tolle weiße Zähne der hatte. Und was für schöne Haare! Und das hübsche Gesicht erst mal. Voll goldig!

„Wir wollen nun über Attila dem Hunnenkönig sprechen,“ begann Herr Kieling ungerührt und ging bedächtig durch die Reihen.

„Wer war Attila?“ fragte er und sah einen nach dem anderen forschend an.

„Der Hund vom Nachbarn,“ kicherte es in den hinteren Reihen. Der Lehrer blickte unwillig auf Billy und Anne, entschied sich aber, die Bemerkung zu überhören, denn die Zeit war knapp und für Vorhaltungen wollte er jetzt keine Zeit verschwenden.

„Darf ich etwas zu dem Thema sagen?“ fragte Archibald Meerrettich höflich und sprang eifrig von seinem Platz auf.

„Streber,“ hörte man in den hinteren Reihen. Doch der Neue schien sich daran nicht zu stören.

Der Klassenlehrer nickte und wartete gespannt auf die Antwort des Neuen. Er hatte allerdings nur mit einem kurzen Beitrag gerechnet.

Archibald räusperte sich und begann zögernd, einen längeren Vortrag über Attila dem Hunnen zu halten. Sie erfuhren, dass Attila von etwa 406 bis 453 gelebt hat, dem asiatischen Nomadenvolk angehörte, welches während des 4. und 5. Jahrhunderts von den Kaspischen Steppen aus nach Westen vordrang. Attila war somit Beherrscher eines Großreiches zwischen Schwarzem Meer und dem Rhein.

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