
Filmchen mit Kongo Bienen.
Wir haben zahlreiche Pflanzen im Garten die mehr oder weniger große und vielfältige Blüten liefern in den Nachfolgenden Bilden zeigen wir einige.
Links sieht aus wie eine Knospe, ist aber keine. Es ist der Ausgangspunkt für eine neue Etappe von Blättern einer Palmenart, wie man rechts sehen kann.
Ameisen beim Aufnehmen von Wasser auf einer "Ave del Paraiso"- Blüte.
Links: eine Orchideenblüte mit Knolle sie wird hier "Cebollin" genannt, rechts: Blüte von unserem Kakao-Baum.
Links: Miniananas und rechts eine "Bastón del Rey" Blüte.
Strauch und Blüte von "Ginger"
Zu nächst ist es wohl angebracht unsere Hunde zu erwähnen da diese immer nachmittags und nachts im Garten herumspringen. Auch muss festgestellt werden das die Hunde die Wildtier Besuche beeinflussen. Darauf möchte ich später zurückkommen und erst mal die 3 vorstellen.
Gretel und Maxi mit mir in der Nähe des Einganges, Chiqui mit Mango
Der Älteste ist ein Dackel und heißt Chiqui, wie im Photo an der weißen Schnauze zu sehen, hat er schon einige Jahre auf dem Buckel, 10 Jahre ungefähr den wir haben ihn als Welpen gekauft und meiner Frau zum 38. Geburtstag geschenkt. Der zweite eine Art Dobermann ist 6 Jahre alt und heißt Gretel, ist wohl eine Kreuzung mit so einem Windhund oder ähnlichem, will einfach nicht zunehmen ist immer irre dürre wie man auf dem Bild sehen kann, wir haben schon alles mögliche probiert.
Der dritte heißt Maxi und ist ein Kind von Gretel und Chiqui, also eine Mischung von einem dünnen fast Dobermann und einem Dackel. Wie der Chiqui das angestellt hat, bei dem Größenunterschied, wissen wir auch nicht. Es war ein großer Wurf mit 8 Welpen, leider sind 4 gleich gestorben 3 haben wir an die Angestellten verschenkt und Maxi behalten. Wie man auf dem Photo sehen kann ist er ein kräftiger Bursche.
Nun die Drei sind recht gute Wachhunde und auch Jäger. Chiqui jagt Mäuse und Raten, Gretel Katzen und Zorros (Opossums-Beutelratten), wenn sie einen erwischt. Aus diesem Grund kommen die Zorros von den Nachbargrundstücken über die Bäume auf unser Dach. Meist in der Mango-Zeit um sich an unseren Mangos zu bedienen. Durch den geringeren Besuch von Katzen konnte sich die Population der Geckos gut vermehren, denn Katzen jagen gerne Geckos, wenn sie diese erreichen oder wenn sie mal von der Decke fallen bei einem Kampf um die Weibchen natürlich.
Merkwürdigerweise greifen die Hunde Schlangen nicht an, wir hatten mal eine kleine Boa zu Besuch, die Hund haben sich um sie nicht gekümmert, trotzdem schickten wir die Schlange besser aufs unbewohnte Nachbargrundstück von Doña Mariachi (Requiescat in Pace, R.I.P.). Auch die kleinen "Coral" Schlangen werden von unseren Hunden nicht beachtet. Im Spanischsprachigen Raum sind die Bezeichnungen dieser Schlangenarten; Dreiecksnattern "falsche Coral" und die ähnlichen gemusterten giftigen Korallenottern "echte Coral", gebräuchlich. Wohl war in unserem Garten eine "falsche Coral" Schlange, da sie schwarz mit weißen Streifen gemustert war, aber so genau wissen wir das nicht, lieber nicht ausprobieren!
Wir hatten immer Hunde, leider werden Hunde nicht so alt, und so muss man sich von guten Weggefährten, verabschieden. So ist es Rainer und uns ergangen mit seinem treuen Pequetito, auf dem Foto sind die beiden zu sehen.
Rainer und sein Hund Pequetito
Geckos sind Eidechsen ähnliche Reptilien welche an Wänden und Decken laufen können. In vielen wärmeren Ländern sind sie recht häufig vertreten.
Zum ersten mal so richtig aufgefallen sind sie mir schon vor langer Zeit bei einer Einladung zu Amigos, meine erste in den Tropen, ein großes älteres schönen Haus mit hohen Räumen und Terrasse. Nach dem Abendessen wurde noch Kaffee gereicht. Ich habe abgelehnt da ich abends keinen Kaffee trinke, weil ich sonst nicht schlafen kann. Mein Freund der an meiner Seite saß, akzeptierte mit Freuden und schickte sich an aus seiner Tasse den ersten Schluck zu probieren, denn das Aroma welches der Kaffee verbreitete war sehr vielversprechend.
Plötzlich ein Platschen und Kaffee spritzte durch die Gegend, etwas zappelte in der Kaffeetasse. Ein Gecko war von der Decke durch Zufall direkt in die Tasse gefallen. Nun das war vor über 30 Jahren, aber auch bei uns Zuhause sind die Geckos sehr aktiv und es kommt schon vor das einer herunterfällt. Vor allem, wenn Sie um die Weibchen kämpfen und unvorsichtig werden. Meistens überstehen sie den Fall recht gut, nach einigen Momenten der Desorientierung machen sie sich schnell auf die Suche nach einem Unterschlupf.
An der Decke haftend, mit dem Kopf nach unten, in liebes Aktion
An der Decke und an der Wand auf Jagt
Auf dem einen Photo sind zwei bei der Paarung zu beobachten, an der Decke haftend, was in dem Bild eventuell nicht so klar ist. Das Zweite zeigt einen neben der Lampe auf der Terrasse, ein beliebter Aufenthaltsplatz da sich hier viele Insekten einfinden, ideal für die “Kopfunterjagd”. Das dritte Bild einen auf hellem Untergrund, man bemerkt der Gecko ist viel klarer, diese Tiere können ihre Hautfarbe dem Untergrund anpassen, nicht so meisterlich wie ein Chamäleon aber doch etwas.
Zu ihrem Balzverhalten zählt auch eine Art schwaches bellen so wie Welpen nur langanhaltender in einer Tonlage. Darum nennen sie die Geckos in Nicaragua perrozompopo also perro übersetzt bedeutet Hund.
Junger Gecko, auf Rainers Hand, vor kurzem aus dem Ei geschlüpft.
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