Beth St. John - City Vampire

Здесь есть возможность читать онлайн «Beth St. John - City Vampire» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

City Vampire: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «City Vampire»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"City Vampire: Gefährliches Spiel in Paris" entführt in eine Welt der Kunstdiebe und Katakomben. Die hübsche Kunstdiebin Elaine Moreau will nie wieder einen Kunstraub begehen. Doch als ihr jüngerer Bruder gekidnappt wird, hat sie keine Wahl und muss noch ein letztes Mal ein sagenumwobenes Gemälde stehlen. Sie ist auf alles vorbereitet – nur nicht darauf, dass der Besitzer des Bildes ein attraktiver aber höchst gefährlicher Vampir ist.
Auszug:
Sein markantes Gesicht war nur Zentimeter von ihrem entfernt. Er beugte sich noch näher heran, seine kühlen Lippen streiften ihr Ohr.
"Ich frage dich nur noch ein einziges Mal", flüsterte er. «Was suchst du hier?»
Elaines Herz raste. «Ich suche Blanka», antwortete sie kaum hörbar.

City Vampire — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «City Vampire», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Vor einer Treppe, die in unsichtbare Tiefen hinab führte, setzte der Mann sie unsanft auf dem Boden ab.

„Vorwärts“, sagt er barsch und versetzte ihr einen Stoß in den Rücken. Elaine gehorchte widerwillig. Vorsichtig stieg sie die altersschiefen und ausgetretenen Stufen hinab. Die Treppe machte eine Wendung und plötzlich war sie bereits ganz unten angelangt; Elaine wäre fast gefallen, als der letzten Stufe keine weitere folgte. Sie taumelte kurz, fing sich aber wieder. Ein schwacher Lichtschein am Ende des schmalen Flurs wies ihr die Richtung.

„Weiter“, drängte der Mann hinter ihr und stieß sie erneut in die Rippen.

„Ich gehe ja schon“, murmelte Elaine wütend und ging weiter. Dann trat sie durch die geöffnete Tür. Der schwache Lichtschein, den sie schon von der Treppe aus wahrgenommen hatte, verstärkte sich zu einem schummerigen Zwielicht, ausgehend von einer mit Tüchern abgedunkelten Neonröhre an der Decke. Eine Gestalt stand am Ende des Raums, groß, dunkel und bedrohlich. Sie hatte Elaine den Rücken zugewandt. Elaine wartete schweigend und die beiden Männer, die sie hergebracht hatten, taten es ihr gleich. Still und mahnend flankierten sie sie.

Dann, mit einer Ruhe, die nur großem Selbstbewusstsein entspringen konnte, drehte sich die große Gestalt um. Trotz des dämmerigen Lichts konnte Elaine die scharfen Gesichtszüge des Mannes erkennen. Seine Schläfen waren grau, er wirkte erhaben und grausam zugleich. Sein perfekt sitzender Anzug und der teure Siegelring an seiner rechten Hand ließen vermuten, dass er kein einfacher Krimineller war, der nur Geld erpressen wollte. Langsam machte er einen Schritt auf sie zu und sah sie mit dunklen Augen an. Bei Elaines Anblick verzog er den Mund zu einem raubtierartigen Grinsen, es erinnerte Elaine an einen Hai und unwillkürlich wich sie zurück. Die Reaktion ihrer Bewacher erfolgte prompt – beide machten einen Schritt auf sie zu, nahezu synchron. Jeglicher Versuch zu fliehen wäre zwecklos, aber Elaine hatte gar nicht vor zu fliehen. Sie wollte Mathis zurück. Und sie war bereit, alles dafür zu geben.

„Elaine Moreau“, sagte der Mann rau. „Ich bin hocherfreut, Ihre werte Bekanntschaft zu machen.“

Elaine erkannte die Stimme, mit ihm hatte sie telefoniert. Das war Jerome. Sie erwiderte seine Begrüßung nicht.

„Wo ist mein Bruder?“, fragte sie stattdessen.

„Aber, aber“, sagte Jerome und machte eine abwehrende Geste. „Immer eines nach dem anderen, nicht wahr?“ Er kam noch ein paar Schritte näher und beugte sich ein wenig vor. „Sie brennen sicherlich vor Neugier, nehme ich an?“

„So würde ich es nicht gerade nennen“, antwortete Elaine sarkastisch. „Aber ich frage mich doch, was sie von mir wollen. Ich bin Kellnerin und mein kleiner Bruder geht noch zur Schule. Wir haben keine reichen Eltern, also: Was soll das Ganze?“

„Oh, soweit ich informiert bin, sind Sie mitnichten bloß eine Kellnerin. Oder sagen wir, sie verkaufen sich mit dieser Tätigkeit weit unter ihrem Wert. Habe ich nicht Recht?“ Er grinste wölfisch.

Elaine stockte für einen kurzen Moment der Atem. Sie wusste, worauf er hinaus wollte. „Ich bin raus aus dem Geschäft“, sagte sie barsch. „Über ein Jahr schon.“

„Das ist für mich kein Problem“, entgegnete Jerome und winkte ab. „Ich bin sicher, Sie sind nicht zu sehr aus der Übung. Sie waren schließlich die Beste ihres Fachs. Also, hier mein Vorschlag: Sie erledigen zwei kleine Aufträge für mich – keine große Sache für eine Frau Ihres Formats. Solange bleibt Mathis mein Gast. Keine Sorge, ihm wird es an nichts mangeln. Sollten Sie jedoch ablehnen oder die Polizei hinzuziehen…“ Er ließ das Ende des Satzes ungesagt. „Nun, Sie wissen sicherlich, was ich meine. Aber was reden wir hier – dazu wird es nicht kommen, nicht wahr?“ Er lachte wieder und klatschte in die Hände.

Elaine wollte etwas erwidern, aber die Worte blieben ihr im Halse stecken. Sie schluckte die in ihr aufkeimende Übelkeit hinunter.

„Machen Sie sich keine Sorgen, ich habe bereits gut für Sie recherchiert“, sagte Jerome nun viel sachlicher. Er ging zu einem kleinen Tisch an der Wand und nahm einen braunen Umschlag zur Hand. Dann reichte er ihn Elaine.

„Kommen wir also zum Geschäftlichen. Der erste Auftrag. Das Objekt meiner Begierde – es handelt sich um ein Gemälde – ist im Besitz eines privaten Kunstsammlers. Die Adresse und einen Bauplan seiner Villa finden Sie in dem Umschlag. Die Sicherheitsvorkehrungen sind nicht der Rede wert, wie Sie feststellen werden. Sie haben schon ganz andere Fälle gemeistert – das weiß ich aus sicherer Quelle.“ Er lachte gurrend.

Elaine nahm den Umschlag entgegen. Sie wollte nicht hineinschauen. Nicht jetzt. „Ich will mit Mathis sprechen“, sagte Sie zornig. „Solange ich nicht sicher sein kann, dass es ihm gut geht, mache ich gar nichts.“

Jerome zog die Augenbrauen hoch. „Sie sollten doch inzwischen bemerkt haben, dass Sie nicht in der besten Position sind, um Forderungen zu stellen, oder?“

Elaine sagte nichts, sondern starrte Jerome bloß mit festem Blick an.

Schließlich zuckte er die Schultern. „Ach, warum nicht.“ Er griff in die Tasche seines Mantels und zog ein Mobiltelefon hervor. Er wählte eine Nummer und schon nach kurzem Klingeln wurde am anderen Ende abgehoben.

„Hol mir den Jungen ans Telefon“, sagte er ohne ein Wort der Begrüßung. Dann reichte er das Handy an Elaine weiter.

Mit zitternden Fingern nahm sie es entgegen.

„Mathis?“, flüsterte sie. „Mathis, hörst du mich?“ Ein Knacken erklang in der Leitung, als das Telefon weitergereicht wurde. Dann sagte eine jungenhafte Stimme: „Elaine, bist du das?“

Vor Erleichterung sank Elaines Herz bis in die Kniekehlen. „Mathis, mein Gott, du lebst! Geht es dir gut?“

„Ja“, sagte Mathis. Er klang erschöpft. „Es geht mir gut. Was soll das alles? Wann darf ich wieder nach Hause?“

„Bald, ich verspreche es“, sagte Elaine und schluckte den Kloß in ihrem Hals herunter. „Tu einfach, was sie sagen, ja? Alles wird gut.“

„Aber – was wollen die von uns?“ Mathis schluchzte.

Elaine kämpfte gegen die Tränen an, die ihr in die Augen schießen wollten. „Ich muss nur eine Kleinigkeit erledigen, dann darfst du wieder nach Hause. Ich verspreche dir, alles kommt wieder in Ordnung. Hörst du? Dir wird nichts geschehen.“

„Genug jetzt“, bestimmte Jerome und nahm Elaine das Telefon aus der Hand. „Sie wissen jetzt, dass es Ihrem Bruder gut geht. Sie sollten nach Hause fahren und mit den Vorbereitungen beginnen!“

„Sie sprachen von zwei Aufträgen“, sagte Elaine eisig.

„Erst erledigen Sie diesen. Wenn Sie mir das Gemälde bringen, nenne ich Ihnen die Details zu dem zweiten.“ Er sah ihr direkt in die Augen. „Sie finden eine Nummer in dem Umschlag, unter der Sie mich erreichen können.“ Er ergänzte: „Sie erledigen diese zwei Kleinigkeiten für mich und Ihr Bruder kehrt unbeschadet heim. Ich werde mein Wort halten. Haben wir uns verstanden?“

Elaine hielt seinem Blick stand. „Ja“, sagte sie. „Das haben wir.“

Kapitel 5

Das Gewitter war in vollem Gange, als Elaine nach Hause fuhr. Sie ließ ihrer Verzweiflung freien Lauf und heiße Tränen rannen ihr Gesicht hinab. Sie hatte geglaubt, all das endlich hinter sich lassen zu können. Elaine hatte nie eine Wahl gehabt. Als sie gerade achtzehn Jahre alt war, kamen ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben und sie hatte sich von da an allein um den erst zehnjährigen Mathis kümmern müssen. Da sie Geld brauchten und der Junge zur Schule gehen musste, nahm sie jeden Job an, der sich ihr bot. Neben dem Kellnern jobbte sie morgens im Musée de l´Orangerie, einem der kleinsten aber schönsten Museen von Paris mit einer feinen Sammlung zahlreicher Vertreter des Impressionismus. Sie saß als Aufsicht in einem der Räume und beobachtete die Besucher, wie sie die Gemälde von Cézanne und Monet bestaunten. Eines Tages lernte sie den charismatischen Victor kennen. Er schien sich nicht nur für die Kunstwerke zu interessieren, sondern auch für sie. Obwohl er deutlich älter war als Elaine, konnte sie seinem Charme nicht widerstehen und war fasziniert von seinem Wissen und seiner Erfahrung. Es dauerte nicht lange, bis sie erfuhr, womit er seinen luxuriösen Lebensstil unterhielt: Er war ein Dieb. Ein Kunstdieb, um genau zu sein. Er war gut, zählte jedoch nicht zu den Besten seines Fachs. Doch Elaine war jung und begeistert von dieser aufregenden Welt, in der Victor lebte. Sie sah eine Chance, die sich ihr bot, und so lernte sie alle seine Tricks und Techniken. Victor war ein guter Lehrer und durch ihr natürliches Geschick war sie schon bald um ein Vielfaches besser als er. Als Victor zwei Jahre später aus dem Geschäft ausstieg, trennten sich ihre Wege, doch Elaine blieb in der Branche. Sie übernahm einige Aufträge von Victors ehemaligen Auftraggebern und wurde zu einer der besten Kunstdiebinnen ihrer Zeit.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «City Vampire»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «City Vampire» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


John Cheney - City of Spies
John Cheney
John Steakley - Vampire$
John Steakley
John Hawks - The Golden City
John Hawks
Beth St. John - Tödliches Blut
Beth St. John
Beth St. John und Michelle Parker - Dunkler Engel
Beth St. John und Michelle Parker
Beth St. John - Lost Vampire 3
Beth St. John
Beth St. John - Lost Vampire 2
Beth St. John
Beth St. John - Lost Vampire
Beth St. John
Regine Bott - Der City-Cleaner
Regine Bott
Отзывы о книге «City Vampire»

Обсуждение, отзывы о книге «City Vampire» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x