Nora Olafson - Ria die Raupe zieht in die Welt hinaus

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Ria die Raupe zieht in die Welt hinaus: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Raupe Traxi lebte in einem Baum hoch oben in einem dunklen Wald. Sie hatte ihre Behausung in dem Loch eines dicken Astes. Ihr Raupenmann hatte sie und ihre Raupenkinder verlassen, als die kleinere Raupe gerade erst geboren war. Damals hatte sie für ihr Kind noch nicht einmal einen Namen. Seither schlug sie sich mit viel Mühe durch das Leben. Unter großen Anstrengungen versuchte sie, ihren Kindern eine schöne Kindheit zu bereiten.

Irgendwie hatte Traxi vor lauter Arbeit übersehen, dass Ria inzwischen so groß war, dass sie die Kindersicherung überwinden konnte. Es kostete sie zwar einige Anstrengung, aber auf einmal war sie vor der Wohnungstür. «Wenn ich so groß bin, dass die Sicherung kein Hindernis mehr ist, dann darf ich bestimmt auch weggehen», sagte sie sich.
..
An jenem Montag verschwand sie. Mit einem Schlag tat sich für Ria eine völlig neue Welt auf. Sie stand am Ausgang der Wohnung und sah hinunter. Ihr wurde angesichts der Höhe schwindelig. Aber sie war viel zu neugierig auf die neue Welt, als dass sie in diesem Moment umgekehrt wäre.

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Bulli gefiel ihr. Da er schon eine Zeit lang hier lebte, musste er sich auskennen.

“Du musst dir vorstellen, dass ich noch niemals hier unten war. Ich möchte möglichst viel sehen und vor allem viele nette Tiere treffen, so wie du es bist.“ Bulli freute sich sichtlich. Dass Ria ihn mochte, wo sie ihn doch gerade erst gesehen hatte und er nicht so nett, sondern eher brummelig gewesen war, verursachte in ihm ein wohliges Gefühl. Er musste sich eingestehen, dass er Ria bewunderte. So einfach losziehen. Alle Achtung!

“Ich kenne da drüben eine größere Behausung unter einer Wurzel. Ich glaube, es ist der Ort, an dem die Maus Minka wohnt. Lass uns nachschauen, ob sie da ist. Sie ist viel unterwegs. Und sie hat viel Besuch. Denn sie hat viele Verwandte. – Eine riesige Familie! Sie selbst hatte elf Kinder. Die sind alle groß. Sie ist nicht mehr die Jüngste, aber sie ist noch fit. Oft hütet sie ihre Enkelkinder. Wer weiß, vielleicht haben wir Glück.“ Der Maikäfer Bulli und Ria machten sich auf den Weg. Zunächst liefen sie schweigend nebeneinander her.

“Ist es noch sehr weit?“, kam es auf einmal von Ria. Es klang sehr kläglich. “Ich bin schon soooooo lange unterwegs. Meine Füße tun mir weh. Ich bin es noch nicht gewohnt, so viel zu laufen.“

“Sollen wir erst mal eine Pause machen?“, wollte Bulli wissen. “Es tut mir leid, dass ich daran nicht gedacht habe. Ich bin es inzwischen gewohnt. Ich bin den ganzen Tag unterwegs. Hast du beobachtet, dass es inzwischen dunkler geworden ist?“ Bulli wartete die Antwort von Ria gar nicht erst ab. “Für heute ist Regen angesagt. Wir sollten früh genug bei Minka ankommen. Dort können wir uns dann unterstellen, selbst wenn sie nicht zu Hause ist.“

Sie beendeten die zweite kurze Pause, die sie sich gegönnt hatten. Minka war nicht zu Hause. Aber als sie gerade an der Wurzel angekommen waren, fielen die ersten Regentropfen. Ria lief ein Tropfen über das Gesicht. Sie schüttelte sich. Wie gut, dass sie nicht in den Regen gekommen waren.

Traxis Sorgen

Um die Mittagszeit war Traxi nach Hause gekommen. Es war ein anstrengender Tag. Außerdem hatte sie eingekauft und musste alles nach oben tragen. Oben angelangt, verstaute sie erst einmal alle Vorräte in die Kammer.

"Ria, bitte komm doch mal her," rief Traxi ihrer Kleinen zu. Sie hatte Süßigkeiten mitgebracht. Das tat sie selten. Sie wusste, dass ihre beiden Kinder Leckermäuler waren. Wenn der Monat dem Ende zuging und in ihrer Haushaltskasse noch ein Rest war, konnte sie sich solche Extras leisten. Aber Ria kam nicht. Überhaupt: Es war merkwürdig still in der Wohnung. Trixi war auch nicht zu Hause. Also fiel schon mal die laute Rockmusik aus. Aber Ria? Traxi lief in das Kinderzimmer. Was war denn das? Der Ast war leer, die Spielsachen lagen einfach so herum. Von Ria fehlte jede Spur. In Traxi brach Panik aus. Wo sollte sie sein?

“ Ria! Ria!“ Traxi lief - laut nach ihrer Tochter rufend - durch die Wohnung und dann den Ast entlang. Wo konnte sie hingekommen sein? Hoffentlich ist sie nicht entführt worden, schoss es ihr durch den Kopf. Was sollte sie tun? Die Polizei rufen? Aber die taten in einem solchen Fall sowieso nichts. Traxi hatte keine gute Meinung von ihr.

Da ihr Exmann von Rias Verschwinden genauso betroffen war, entschloss sie sich, ihn als erstes um Hilfe zu bitten. Er kam umgehend. Er vermutete, Ria würde sich irgendwo auf dem Ast des Baumes herumtreiben. Da konnte sie sich zwar verlaufen, aber nicht verloren gehen. Sie teilten sich die Zweige und den Stamm zu dritt auf. Trixi war zwischen heimgekehrt. Sie fand ihre Eltern sehr beunruhigt, aber nicht mehr panisch vor. Sie waren sich sicher, Ria konnte nicht weit sein. In ein paar Stunden würden sie sie spätestens gefunden haben. An die Möglichkeit, dass sie dem Specht entgegen gelaufen und damit ins Verderben gerannt war, mochte niemand denken. Es sprach auch niemand darüber. Am Abend trafen sie sich erschöpft. Ihre Hoffnung hatte sich nicht erfüllt. Ria war nirgends zu finden.

Sie konnten sich nicht vorstellen, dass Ria den ganzen Stamm nach unten gelaufen war. Wenn sie sich irgendwie entfernt hätte, würden sie sie nicht finden. Dazu kam, dass inzwischen Wolken aufgezogen waren und dass es begonnen hatte zu regnen. Noch nie war Ria draußen im Regen gewesen. Noch nie war sie vom sicheren Baumstamm entfernt gewesen. Je mehr die Hoffnung schwand und je mehr die Familie davon ausgehen musste, dass sie entweder verunglückt war oder sich verlaufen hatte, umso verzweifelter wurden sie.

"Wir haben keine andere Möglichkeit, als dass wir im Wechsel nach ihr rufen." Traxis Familie beschloss, erst einmal zu Abend zu essen. Anschließend wollten sie abwechselnd an der Wohnungstür Stellung beziehen und rufen. Ihre Hoffnung war, dass Ria sie hören und antworten würde.

Ria bei Minka

Bulli und Ria hatten es sich unter der Wurzel gemütlich gemacht, als der Regen anfing. Minka ließ nicht lange auf sich warten.

"Ihr seid völlig durchnässt und durchgefroren,“ waren ihre ersten Worte, als sie Bulli und Ria vor ihrer Tür entdeckte. “Ich koche am besten gleich mal einen Tee. Der wärmt euch auf und schützt euch davor, krank zu werden."

So nach und nach dämmerte es Ria, dass es ein Riesenleichtsinn gewesen war, einfach loszuziehen. Sie hatte nicht weglaufen wollen. Klar, wollte sie zurück. Doch als die Möglichkeit bestand, wollte sie auch die Welt kennen lernen. Sie hatte sich nicht überlegt, dass sie – sobald sie den Baumstamm verlassen hatte – wahrscheinlich nicht zurückfinden würde. “Glaubst du, dass meine Familie mich sucht?“, fragte sie Bulli. Dieser sah sie ratlos an. Wie sollen sie dich hier finden? Ich vermute, sie rufen dich. Dass wir sie hören, ist nicht zu erwarten. Umgekehrt ist es genauso. Wenn wir sie rufen, hören sie uns auch nicht. Am besten ist es, wenn du dir bewusst wirst, dass du doch schon eine recht große Raupe bist. Du wirst dich auch alleine zurechtfinden.“

Zu Minka gewandt ergänzte er: “Du und ich haben beide schon viele Kinder großgezogen. Wir kümmern uns um Ria und helfen ihr, bis sie sich im Wald auskennt. Wir zeigen ihr die Gefahren, und dann lebt sie ihr eigenes Leben. Vielleicht kommen wir auch zufällig an dem Baum vorbei und erkennen die Wohnung ihrer Familie wieder. In solchen Fällen darf man die Hoffnung nie aufgeben. Hörst du: Nie!“

Ria standen Tränen in den Augen. Ihre neugierige und vorwitzige Art hatte sie in diese Notlage gebracht. Jetzt würde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt. Trixi hatte eine gute Schule besucht, einen Abschluss gemacht und war nun drauf und dran, eine Ausbildung zu beginnen. Sie erzählte Bulli und Minka von diesem Schmerz. Ihre Mutter hatte ihr versprochen, dass sie ebenfalls einen Beruf erlernen dürfte. Das hatte sie sich jetzt selbst verdorben.

“Wir sind auch in keine Schule gegangen, aber wir kommen gut zurecht, mit dem, was wir können müssen. Wir haben eben andere Lehrer gehabt. Sie haben uns gezeigt, was im Leben wichtig ist. Minka und ich hatten teilweise die gleichen Lehrer, zum Beispiel das Eichhörnchen. Da kommt mir eine Idee: Das Eichhörnchen könnte uns suchen helfen. Leichtfüßig springt es von Ast zu Ast und könnte sich mal umhören, ob es deine Familie findet.“

Der Schmerz von Ria und das Heimweh nach ihrer Familie ließ einen Moment nach. Wenn sie so viel Unterstützung hatte, dann müsste es doch gelingen, ihre Familie zu finden. Natürlich durfte Ria bei Minka einziehen. Sie war bereit, Ria ein Bett ihrer Kinder zu überlassen. Erschöpft schlief Ria ein.

Nach einer langen Nacht erwachte sie und rieb sich die Augen. Wo war sie? Das war doch nicht ihr Bett! Es dauerte einen Moment, bis sie wahrnahm, dass sie bei Minka war. Minka hatte sie am Vorabend freundlich aufgenommen und beherbergt, als sie den Weg nach Hause nicht mehr fand.

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