Maggi Lidchi-Grassi - Der Große Herr und die Himmlische Frau

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Wer mit alten Kriegsveteranen nähere Freundschaft schließt, dem begegnen oft Berichte von wundersamen Errettungen, sei es durch unvermittelte Eingebungen oder durch Zufälle, die so ungewöhnlich wirken, daß sie kaum noch als Zufall bezeichnet werden können. Mag man einen oder zwei dieser Berichte als «schon irgendwie erklärbar» abtun, so treten sie doch mit solcher Regelmäßigkeit auf, daß es schwerfällt, das Phänomen als Ganzes einfach beiseite zu schieben. Es scheint, als würde die Situation des Krieges, die die Menschen bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und in die unmittelbare Nähe des Todes treibt, den Schleier dünner werden lassen, der unsere normale Erfahrungswelt von dem trennt, «was sich unsere Schulweisheit nicht träumen läßt».
Dieses Buch basiert auf dem wahren Erfahrungsbericht eines amerikanischen Infanteristen aus dem Zweiten Weltkrieg. Es war vielleicht seine irische Abstammung, die John Kelly empfänglicher für «Botschaften von der anderen Seite» machte, und so erhielt er Eingebungen, die ihm und seinen Kameraden mehrfach das Leben retteten. In diesen Eingebungen taten sich zwei Wesen hervor, die er als seine «Himmelseltern» bezeichnete. Lange nach dem Krieg erfährt er zu seiner Überraschung, daß es sich bei diesen «himmlischen» Wesen um ganz reale Menschen handelt, die nicht nur ihm, sondern auch vielen anderen im Krieg geholfen haben.

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Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. O Herr, ich weiß, ich bin ein armer Sünder, aber bitte, bitte ...

Die Welt erbebte, dann explodierte sie. Gegenstände hagelten herab. Ein Regen von Zweigen, kleinen Eisstückchen und Erde ließ Johns Körper erschauern.

Langsam verklang der Lärm. Aber dann erhob sich ein anderes und furchtbareres Geräusch: “Mama, Mama!” Das schwache kindliche Jammern ließ John zu Eis erstarren. Noch mehr Stimmen: “Sanitäter! Mama! Mami!”

“Ah! Ah!”

“Mama! Mama!”

“Warum unternehmen sie nichts?” Seine Knöchel preßten sich gegen den Mund. “Warum unternehmen sie nichts?”

“Die Sanitäter gehen herum”, sagte Kowalski. “Sie kriegen ihr Morphium.” Die Hilferufe verstummten einer nach dem anderen.

“Wie geht’s?” Es war Drummonds Stimme.

“Prima, Sarge. Wir sind O.K.”, sagte Kowalski.

Was für eine Frage! Würden sie wirklich weiter so tun, als wäre alles in Ordnung? Wie konnten sie Worte und Sätze verwenden, die man am Telefon benutzt, oder wenn man Freunde bei einer Hochzeitsfeier trifft? Wie kam es, daß keiner von den Stimmen der Verwundeten sprach, die schwach und ohnmächtig riefen, als hätte ein drei Wochen altes Baby gelernt, sein Entsetzen auszudrücken?

Granatsalven zischten vorbei und explodierten auf dem Hang.

“Wie ist die Lage, Sarge?” fragte er und trug zu der Illusion bei. Er hörte seine Stimme. Es half.

“Wir greifen noch immer im Morgengrauen an.” Phosphorglanz erhellte die Nacht. Eine grüne Leuchtkugel. Drummond blickte in die Ferne. Kowalskis blasses Gesicht starrte ausdruckslos. John stellte fest, daß er zitterte. Er hatte sich daran erinnert, von Zeit zu Zeit die Zehen in den Thermostiefeln zu bewegen, aber jetzt rührten sie sich nicht. Er hob die Füße aus dem Eis, doch gab es nichts, worauf er sie stellen konnte, und sie fielen zurück. Das Blut gefror einem zu Eis und tat weh wie ein Messer, während erwachsene Männer nach ihrer Mami schrien. Keiner sprach davon bei der Grundausbildung. Keiner warnte einen.

Die Luft atmete unheilvoll, seufzte und zischte. Eine riesige Welle fing ihn und warf ihn auf den Rücken. Er lag da und schnappte nach Luft, und eine Leuchtkugel schwebte herab. Seine Ohren pfiffen und würden nie wieder frei sein. Ein Ausbruch von tödlichen Funken zerriß die Nacht. Unidentifizierbare Geräusche durchbrachen das Pfeifen in seinen Ohren, das Grunzen und Quietschen von zur Panik getriebenen Schweinen. Das Grunzen verwandelte sich in ein verrücktes Lachen, und dann in eine Art geistesschwaches Geplapper. Er wandte sich um und schaute Kowalski an.

“Hör auf!” rief jemand.

“Was ist das, Koki?” Die Schreie kamen näher. Metter und ein anderer führten jemand zwischen sich. Der Kopf des Soldaten in der Mitte hatte den Helm verloren und saß steif und angewinkelt auf dem Hals, während der Körper zerrte und zuckte. Das Trio näherte sich ihnen schwankend und taumelnd. John und Koki bückten sich. Ihre Hände fuhren empor, um die Köpfe zu verdecken. Der brabbelnde Soldat in der Mitte war der Tapfere Leutnant.

Als sie in Texas waren, hatten sie eine endlose Zeit darauf verwandt, Erdhaufen von einem Ort zum anderen zu transportieren, Löcher zu graben und in sie hineinzukriechen, und dann wieder herauszukriechen, um neue zu graben. Stets waren sie in Bewegung gewesen, und nun, nach einem nichtendenwollenden, brutalen Morgen, trotteten sie zurück, und ihre Kolonne ließ Wolken von braunem Staub aufwirbeln, der sich in ihren Ohren, Augen und Nasenlöchern und auf der wunden Haut ihrer Wangen festsetzte. Vom texanischen Himmel brannte die weiße Sonne auf sie herunter. Er dachte gerade an Sergeant Müller, als der Himmel sanfter wurde und auf ihn herablächelte. In ihm standen seine Himmlischen Eltern. Sie waren die Mutter und der Vater seiner Kindheit und seiner Seele.

Stets waren Sie zu ihm in den Kinderwagen gekommen, und wenn er alleine spielte, sprachen Sie zu ihm. Es gab nichts, das Sie nicht wußten, doch sagte er es Ihnen trotzdem. Dann sagte ihm sein Bruder, daß mit Leuten, die mit Abwesenden sprachen, etwas nicht stimmte. Er mußte Ihnen sagen, daß er seinen Platz im Team nicht riskieren konnte. Sie mußten sich vom Baseball fernhalten. Sie durften ihn auch nicht bei den Treffen seiner Mannschaft stören. Schließlich mußten Sie von allen ernsthaften Unternehmungen verbannt werden. Nur nachts, wenn er zu Bett gegangen war, konnte er Sie hereinlassen. Dann kam ein Tag, wo er Sie nicht mehr rufen konnte. Erst in Texas, nach Gott weiß wie vielen Jahren des ernsthaften Lebens, waren Sie wieder zu ihm gekommen. Irgend etwas in seiner Not erinnerte sich daran, wie er Sie zu rufen hatte. Sie waren sich jedes schmerzenden Schrittes bewußt, den er tat. Sie waren nie fortgewesen. Seine Müdigkeit war verschwunden. Sein Körper plagte sich hier unten in der brennenden Sonne, aber er war bei Ihnen, schwerelos und vollkommen zufrieden. Ihre Welt badete ihn in Lieblichkeit. Die Sonne war kühl. Jetzt ging er gerade; seine Arme schwangen, und sein Herz war voll von verborgenem Morgentau. Die Reihen von Helmen, die auf und ab tanzten und im Licht glänzten, summten in metallischer Harmonie.

“Komm schon, Kelly.” Kowalskis Stimme hatte einen unendlich verlorenen Ausdruck. Es war jetzt ruhiger; weit auf der linken Seite erhellten Granateinschläge den mit einem düsteren Glanz über dem Grat des Hügels tagenden Himmel. In ein paar Metern Entfernung hockten die Offiziere und Sergeant Drummond in einem kleinen Kreis und blickten auf etwas hinab, das sich in ihrer Mitte befand. Priester, die sich über den Boden neigten und irgendeine Erdgottheit, einen Gott des Krieges anriefen. Vom Himmel kam verhaltener Donner; Regenwolken bauten sich zu einer Wand auf.

“Was machen sie?”

“Sie vergleichen Karten.” Es war kein Leutnant unter ihnen.

“Ist einer von ihnen so gut wie Lui?”

“Drummond ist ein guter Soldat. Er ist in Ordnung. Er wird jetzt amtierender Leutnant sein.”

John blickte auf Drummonds massive Schultern. Er war beinahe untersetzt. Jetzt blickte der Hauptmann Drummond an. John wollte, daß Drummond aufpaßt, daß er versteht. Der Wind trug Wortfetzen zu ihnen herüber.

“... die Stadt um jeden Preis ...”

“Immer um jeden Preis”, murmelte Kowalski.

“Ein Kloster ... am Rand der Wälder ... ein Park ... wahrscheinlich unter Beschuß ... in mehreren Reihen ... hinüber ... Erster Zug ...”

“Wir gehen zuerst.”

“Dritter Zug ... zur Unterstützung ... die Waffen bleiben direkt vor uns. Division ... Artillerieunterstützung ... durch den Park ...” Ein Zischen und ein zögerndes Flattern. “Runter, runter!” .“ Ein Zischen und ein zögerndes Flattern. „Runter, runter!“ kreischte eine Stimme. Eine Explosion. Schwarzer Rauch quoll auf, und Korditgeruch verbrannte ihnen die Nasen.

“Schweinehund!” rief Kowalski. “Das war eine von unseren. Schweinehund! Die muß defekt gewesen sein.”

“Die Artilleristen müssen defekt sein.” John blickte auf. “Wie ich sagte, kriegen wir Artillerieunterstützung.” Der Hauptmann gebot dem Lachen mit der Hand Einhalt. Wenn sie lachen konnten, würden sie vielleicht auch überleben und davon erzählen können. Der Hauptmann hatte geendet. Sein Herz fiel wieder in den Kreislauf der Furcht zurück, und sein Mund wurde trocken. Der schwarze, klebrige Rauch verdünnte sich. Die Männer schauten auf die Uhren.

“Der Hauptmann ist in Ordnung”, sagte Kowalski. Gut. Kowalskis Gesicht glich einer Maske, nur die Augen bewegten sich. Sie hielten an und hefteten sich auf John. Sie schauten sich an und lächelten schwach.

“Warum können wir nicht schon losgehen?”

Die Offiziere begaben sich zu ihren Männern. Drummond öffnete den Mund und sagte etwas.

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