Maggi Lidchi-Grassi - Der Große Herr und die Himmlische Frau

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Wer mit alten Kriegsveteranen nähere Freundschaft schließt, dem begegnen oft Berichte von wundersamen Errettungen, sei es durch unvermittelte Eingebungen oder durch Zufälle, die so ungewöhnlich wirken, daß sie kaum noch als Zufall bezeichnet werden können. Mag man einen oder zwei dieser Berichte als «schon irgendwie erklärbar» abtun, so treten sie doch mit solcher Regelmäßigkeit auf, daß es schwerfällt, das Phänomen als Ganzes einfach beiseite zu schieben. Es scheint, als würde die Situation des Krieges, die die Menschen bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und in die unmittelbare Nähe des Todes treibt, den Schleier dünner werden lassen, der unsere normale Erfahrungswelt von dem trennt, «was sich unsere Schulweisheit nicht träumen läßt».
Dieses Buch basiert auf dem wahren Erfahrungsbericht eines amerikanischen Infanteristen aus dem Zweiten Weltkrieg. Es war vielleicht seine irische Abstammung, die John Kelly empfänglicher für «Botschaften von der anderen Seite» machte, und so erhielt er Eingebungen, die ihm und seinen Kameraden mehrfach das Leben retteten. In diesen Eingebungen taten sich zwei Wesen hervor, die er als seine «Himmelseltern» bezeichnete. Lange nach dem Krieg erfährt er zu seiner Überraschung, daß es sich bei diesen «himmlischen» Wesen um ganz reale Menschen handelt, die nicht nur ihm, sondern auch vielen anderen im Krieg geholfen haben.

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“Hab’ dich schon verstanden”, knurrte er. “Sie sind für 276. Führ sie da hin.” Er wies mit einem Stapel Papier in die Richtung.

“Ich sag dir was, Kelly”, murmelte Impi mit verzogener Lippe. “Das ist ein verdammter Sklavenmarkt.”

Man hörte einen Schuß. Einen Augenblick war es still, dann klapperten Stiefel in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Neben einem leeren Lastwagen lag ein junger Mann und blickte auf den Blutfleck, der sich über sein khakifarbenes Hosenbein ausbreitete. Er hatte sich selber ins Fußgelenk geschossen. Der Junge, ein hagerer, sommersprossiger Soldat ohne Abzeichen, blickte zu dem Unteroffizier auf, der vor ihm stand. Zitternd öffneten sich seine Lippen. “Ich gehe nicht zurück”, sagte er mit erstickter Stimme. “Egal, was ihr mit mir macht, ich gehe nicht zurück. Ich hab’ meinen Teil bekommen.” Seine Stimme wurde schwach. “Man hat mich beschossen, sie haben Granatsplitter aus mir herausgeholt. Ich werde nicht ...”

“Hör auf! Heb dir das für den Kriegsrichter auf. Holt einen Sanitäter”, bellte der Sergeant. Er wandte sich John zu. Der Junge war unter den Sommersprossen weiß geworden und hielt das Knie mit den Händen fest. “Die Show ist für heute vorbei. Bring deinen Arsch dahin zurück, wo er hingehört, Soldat.”

John und Impi gingen zurück, ohne sich anzusehen.

Der Junge wußte Bescheid. Das konnte die Schlacht mit einem machen. Wie würde er sich aufführen?

Jetzt, wo ihn der Wein wärmte, schien es ihm, daß er alles packen konnte, was sie erwartete.

“Wofür wird unser Leutnant dekoriert?” fragte er. “Was hat er gemacht?”

“Hat ganz allein ‘nen Haufen Krauts gefangen. Er war da auf Patrouille, und dieser Trupp Krautfresser schneidet ihn von seinen Männern ab und umzingelt ihn. Er ist so gut wie erledigt, und was macht er? Seht ihr, unser Leu kann Deutsch, und so steht er auf, frech wie Oskar, und ruft: ‚Hände hoch!’ Mann, hat er ihnen eins weggeblufft, hat sich aufgeführt, als stünde die ganze amerikanische Armee hinter ihm. Hat denen gesagt, wenn sie ihre Frauen und Kinder wiedersehen wollen, müssen sie sich ergeben, denn wenn sie kämpfen würden, würden sie alle sterben. Eine Stunde später kommt der Rest der Patrouille, und wir alle denken, den Leu hat ‘s erwischt, und da kommt er die Straße entlang, und vierzehn Krautfresser marschieren vor ihm her. Mann, hat der gepfiffen.”

Die Tür öffnete sich und ließ einen Windstoß und einen dünnen stupsnäsigen Mann ein. Er blickte die Neuen mit erschöpften Augen an.

Walker murmelte: “Das ist Metter, der Führer unseres Trupps. Wenn ihr ihn laßt, macht er euch verrückt.”

“Richtig, Walker”, sagte er. “Warne die Männer vor mir.” Er ließ sich zwischen John und Walker auf die Bank fallen.

“Reich mir was von dem Wein. Das ist ein Haufen Vogelsträuße”, sagte er und wandte sich John zu. “Ich vermute, du willst auch nicht wissen, was los ist.”

Er trank mit raschen und nervösen Zügen aus Walkers Feldflasche, und verschüttete Tropfen liefen ihm über das Kinn.

“Macht nichts”, sagte er, ohne auf eine Antwort zu warten. “Du wirst es bald genug erfahren. Dieser Wein ist schrecklich, aber wenn wir da hinkommen, wo die Generäle uns haben wollen, werden wir in gutem Weingebiet sein.” Ein wohleinstudiertes Stöhnen der Gruppe erhob sich und schwoll ab.

“Wo ist das?” fragte John, der nach Auskunft dürstete.

“Ich bezweifle, daß wir viel trinken werden”, fuhr Metter fort.

“Der Dummkopf ist reingefallen.” Walker ergriff wieder seine Feldflasche und begab sich dahin, wo Türk saß und auf einer Mundharmonika “Santa Lucia” spielte. John hob den Kopf. Es war seine und Kathys Kennmelodie.

“Also, was hattest du gefragt? Willst du es wirklich wissen?”

“Wäre es nicht besser?”

“Also gut. Weißt du, wo unsere vordersten Linien sind?” Wieder allgemeines Stöhnen.

“Hör zu, ich weiß noch nicht einmal, wo wir jetzt sind.”

“Se hab’n uns vom Boot geholt und gesagt: ‚Geht dahin, geht dahin.’ Se hab’n uns nicht mal in Paris Einkäufe machen lassen.” Metter sandte Impi den raschen Blick eines mißtrauischen Schullehrers. Er hatte eine Karte hervorgeholt; die Falten waren abgenutzt.

“Wartet. Hier ist Paris, und hier sind wir. Die Krauts leisten noch immer Widerstand. Wir sind hier, nur ein paar Meilen hinter der Front. Vier, um genau zu sein. Die Generäle wollen, daß wir bis zu diesem Fluß vorstoßen, um Saarbrücken einzunehmen. Das ist ihre große Industriestadt. Ihr Pittsburgh. Sie werden sie nicht freiwillig weggeben. Aber zunächst müssen wir Kreuzbach [3] und diese parallel dazu liegenden Städte erobern. Das allein wird ein militärisches Wunder sein. Dafür bräuchten wir Napoleon.”

“Was ist das?” fragte John und zeigte auf ein paar düster aussehende kleine Hügel, die auf der Karte mit rotem Bleistift eingezeichnet waren.

“Gefechtsbunker. Alle zweihundert Meter.”

“Bitte, bitte, Kassandra”, rief Blom, der mit Robert Siebzehnundvier spielte. “Das werden wir bald genug herausfinden. Kein Bedarf, vorzugreifen.”

“Alle zweihundert Meter”, wiederholte Metter. “Das ist die Siegfriedlinie. Ihre besten Ingenieure haben jahrelang daran gearbeitet.” Türks Mundharmonika stimmte eine neue Melodie an:

“Wir hängen unsre Wäsche an der Siegfriedlinie auf.” Blom unterstützte ihn mit falschen Noten und übertriebenem britischen Akzent.

“Die Gefechtsbunker sind aus schußfestem Beton”, sagte Metter und hob seine Stimme über die Musik. “Und dahinter haben sie alles an Artillerie aufgebaut, was du dir vorstellen kannst. Hörst du diese Kanonen? Sie beschießen Kreuzbach aus dreißig Kilometern Entfernung. Sie werden uns den ganzen Weg im Fadenkreuz haben.”

“Das kannst du nicht im Ernst meinen.” Impi starrte ihn mit rundäugigem Entsetzen an.

“Die Generäle meinen es immer ernst. Die haben so eine Karte an der Wand, nur größer und voller Stecknadeln ...” Wieder öffnete sich die Tür. John schauderte. Am Eingang stand ein kurzer, breitschultriger Mann. Sein schillernder Regenmantel ließ Tropfen auf die Türschwelle fallen. Er blickte sie an und biß sich auf den schwarzen Schnurrbart.

“Freut mich, euch Kerle zu sehen. Wir haben euch beide erwartet. Ich heiße Drummond.” Sein Händedruck war warm und trostspendend. “Mett, dein Trupp hat morgen abend Patrouille.” Er blickte John an. “Du wirst morgen abend auf deine erste Patrouille gehen. Ich werde dabeisein.” Die Tür schloß sich. Wo er gestanden hatte, hatten sich kleine Wasserpfützen gebildet.

“Ein guter Mann?” fragte John.

“Drummond?” Metter nickte. “Er ist ganz in Ordnung.” Sein Achselzucken sagte, daß keiner gut genug war. John erwischte sich dabei, wie er wieder auf die schwarze Kritzelei starrte. Verfluchter Hund. Von seiner Magengrube stieg Angst auf und versuchte, das Trostgefühl zu verdrängen. Nein, sagte er sich. Behalte einen kühlen Kopf. Was hatte er erfahren? Gewiß, daß die Chancen gegen sie standen, aber wenn man nicht die Nerven verlor und den Mumm des Tapferen Leutnants hatte, konnte man durchkommen. Die beiden Informationen löschten sich aus. Er war genauso klug wie zuvor. Vielleicht hatte Wacky recht. Es lohnte sich nicht, Metter zuzuhören.

Und als er an diesem Punkt angekommen war, beruhigte sein Magen sich; sein Geist wurde still. Abgesehen vom Geräusch des Regens, dem fernen Donnern und den Lastwagen auf der Hauptstraße war das Zimmer ruhig. Türk spielte eine seltsam zarte Musik, immer und immer wieder die gleiche Melodie. Walker saß da und hörte zu. Koch schrieb noch immer an seinem Brief, und zwischen den beiden Männern in der Ecke klatschten die Karten. Metter brütete über seinem Lageplan, und die anderen schliefen. Und zwischen den Geräuschen und in den Geräuschen selber trieb die stimmlose Stimme: ‚Hör auf mich!’ Er saß reglos da und versuchte aufzufangen, was kommen würde. Er gab es auf und lehnte den Kopf gegen die Wand zurück. Seine Augenlider senkten sich. Die Antworten konnten in die Schlitze zwischen seine Gedanken geworfen werden. Was er morgen wissen mußte, würde morgen zu ihm kommen.

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