Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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Freitag, 25. April 1997, 21:25 Uhr

Zwei Lokale hat Claude an diesem regenverhangenen Abend bereits hinter sich, als der Himmel plötzlich seine Schleusen öffnet und ihn so zwingt, sich vor den herabstürzenden Wassermassen ins nächstbeste zu flüchten. In Windeseile bilden sich auf dem Gehsteig kleine Pfützen, die schon wenig später ineinanderlaufen und sich zu immer größeren Wasserlachen auswachsen, die sich ihrerseits mit Glucksen in die Straßengullys ergießen. Mit bugwellengleichen Wasserfontänen pflügt der Straßenverkehr die Amüsiermeile entlang, die sich beim Einsetzen des Platzregens schlagartig geleert hat. Zwar hat es seit dem Spätnachmittag nicht aufgehört zu nieseln, was die Mitnahme und Benutzung eines Regenschirmes notwendig machte, diese sintflutartigen Niederschläge hingegen kommen so unvermittelt, dass Claude, den Regenschirm tief heruntergezogen, sich nicht einmal die Zeit nimmt, auf den Namen der Bar zu achten, in die er sich ins Trockene flüchtet. Am Eingang schüttelt er den Regenschirm aus und klappt ihn zusammen, mehr Zeit bleibt ihm nicht, denn eine Handvoll vor dem Regen Schutzsuchender schwemmt ihn mit in den proppenvollen Raum, der im Eingangsbereich nach den nassen Ausdünstungen der Regengeschädigten riecht und von Led Zeppelin-Klängen erfüllt ist, zu denen sich etliche der Anwesenden, soweit es die beengten räumlichen Verhältnisse zulassen, in den Hüften wiegen. Sein Regenschirm zieht eine Tropfspur bis zur Bartheke, an der er sich zunächst etwas zu trinken bestellt, ehe er sich daranmacht, den Laden, in den er so unversehens geraten ist, genauer unter die Lupe zu nehmen. Ohne verwertbares Resultat allerdings, so dass er beschließt, sein Glück wieder einmal bei den Barkeepern zu versuchen, die alle Hände voll mit den immer neu hereinströmenden Gästen zu tun haben. Eine Weile wartend, bis der größte, offensichtlich durch den Wolkenbruch verursachte Ansturm vorüber ist, nutzt Claude den Moment, in dem einer der drei jungen Männer hinter der Theke gerade nichts zu tun hat. Das Fragen nach seinen angeblichen Freunden, das anschließende Vorlegen der Fotos, alles verläuft wie gehabt, zumindest anfänglich. An Philipp oder eine der anderen auf den Aufnahmen zu sehenden Personen kann sich keiner der drei erinnern. Angesichts dieses dritten Fehlschlages an diesem Abend ein wenig enttäuscht, steckt Claude die Bilder wieder ein, trinkt sein Glas aus und ringt sich - getrieben von dem Drang nach einem Erfolgserlebnis - dazu durch, seine Suche andernorts fortzusetzen, mag es noch regnen oder nicht.

Das von ihm herbeigesehnte Erfolgserlebnis stellt sich indes viel rascher und unerwarteter ein als erhofft. „Entschuldigen Sie bitte, haben Sie einen Augenblick Zeit?“ Die angesichts des Geräuschpegels gut vernehmbare weibliche Stimme lässt ihn darauf schließen, dass die Fragende unmittelbar rechts hinter ihm stehen muss, was ihm der Blick über die Schulter auch sofort bestätigt.

Während reges Kommen und Gehen den Eingangsbereich belebt, man sich fast nur mit Schieben und Drängeln vorwärts bewegen kann, dreht sich Claude zu der etwa dreißig Jahre alten Frau um: „Meinen Sie mich?“

„Ja. Ich habe Sie an der Bar beobachtet, doch wollte ich Sie da nicht ansprechen.“ Ebenso wie ihr linker Arm weist ihn ihr Kopf mit einer entsprechenden Seitwärtsbewegung an, ihr auf die Seite zu folgen, raus aus dem dicksten Gedränge. „Da drüben können wir uns besser unterhalten.“

Claude folgt der Unbekannten, in deren rotblonde, schulterlange Haare einige kleine Zöpfe im Afrolook geflochten sind. In einer etwas ruhigeren Ecke kommt sie zur Sache: „Zunächst möchte ich mich Ihnen vorstellen: Mein Name ist Eva-Marie Schöne, aber alle nennen mich nur Eve. Ich habe vorhin gesehen, wie Sie Johnny ... das ist der an der Bar ..., also wie Sie Johnny ein paar Fotos gezeigt haben. Wenn mich nicht alles täuscht, kenne ich einen der Männer darauf.“

„Ah ja?“ Der sich mit einem Mal auftuende Hoffnungsschimmer nötigt Claude seine Gedanken neu zu ordnen: „Aber warum haben Sie mir dies nicht schon vorher, an der Bar gesagt?“

„Um ehrlich zu sein, ich glaube Ihnen nicht ganz, was Sie Johnny erzählt haben, das mit Ihren Freunden, meine ich. Sie schauen zwar nicht so aus, aber trotzdem: Sind Sie von der Polizei ... oder von der Presse?“

Ihre Direktheit raubt Claude für Sekunden die Sprache. „Nein ... und wenn es so wäre?“

„Was nun, ja oder nein?“

„Nein. Ist das so wichtig?“

„Im Grunde genommen nicht. Nur ... Leute die Fotos herumzeigen, fallen in dieser Gegend auf. Da denkt jeder gleich an die Bullen.“ Da er stumm bleibt, fährt sie fort: „Kann ich die Fotos noch einmal sehen?“

„Klar doch.“ Claude reicht sie ihr.

„Ihn hier meine ich.“ Sie hält ihm das Bild Philipps entgegen. „Sein Name ist Philipp, stimmt's?“

Claude ist für Sekundenbruchteile völlig konsterniert, aber irgendwie auch glücklich, jemanden getroffen zu haben, der seinen Bruder sogar namentlich kennt. „Ja, stimmt. Sie kennen ihn? Woher?“

„Ich habe ihn ein paar Mal hier im Viertel getroffen. Zwei- oder dreimal haben wir auch miteinander etwas getrunken. Er machte einen guten Eindruck auf mich. Und er ist wirklich ein Freund von Ihnen?“

Claude spielt seine Rolle weiter: „Ja. Sie haben sich also mit ihm getroffen. Wann denn zum letzten Mal?“

„Getroffen schon ... aber nicht verabredet. Wir sind uns halt gelegentlich über den Weg gelaufen, mehr nicht. Obwohl er recht gut aussieht.“ Ihr kritischer Blick auf das Foto in ihren Händen und der sinnliche Unterton in ihrer Stimme verraten ihm ihre insgeheim gehegten Gefühle für seinen ermordeten Bruder.

„Entschuldigen Sie, dass ich nochmals frage, aber wann genau haben Sie ihn zum letzten Mal gesehen?“

„Oh ... das muss gut drei Wochen her sein, bestimmt, eher vier. Das war im Nonplusultra. Wir haben damals eine ganze Weile miteinander gequatscht.“

„Worüber denn?“

„Über die Szene. Philipp arbeitete gerade, wie er mir erzählte, an einer Story über die Frankfurter Nachtszene, klapperte dafür Abend für Abend die diversen Bars, Discos und Nachtklubs ab. Beim letzten Mal hat er mir auch einige seiner Aufnahmen gezeigt, die er dafür geschossen hatte. Waren wirklich ganz tolle dabei, das können Sie mir glauben, schließlich verstehe ich ein bisschen was davon.“ Seine fragenden Blicke bleiben nicht unbeantwortet: „Ich arbeite quasi in derselben Branche, ich bin freiberufliche Journalistin und schreibe für lokale, aber auch überregionale Zeitungen und Zeitschriften, überwiegend über die aktuelle Szene, deren Treffs und Trends. In welcher Form auch immer. Daher bin ich auch relativ häufig hier unterwegs. Und dabei habe ich Philipp kennengelernt. Haben Sie ihn denn in letzter Zeit gesehen, so in den letzten drei Wochen?“

„Nein, äh...“

„Und wie kommen Sie dann darauf, dass Sie ihn hier finden, ausgerechnet heute?“

„Einer meiner Freunde hier“, Claude zeigt flüchtig auf eines der Fotos in seiner Hand, und zwar so, dass Eva-Marie so rasch nicht erkennen kann, auf welches, „hat mich Anfang der Woche angerufen und gesagt, dass wir uns heute hier treffen könnten.“

Aus ihrer skeptischen Miene ist unschwer herauszulesen, dass sie seinen Ausführungen nur bedingt Glauben schenkt, wie er sogleich auch ihrer Reaktion entnimmt. „Sie haben aber auch schon einmal besser gelogen.“ Ihr breites Schmunzeln signalisiert ihm, dass sie ihm seine Flunkerei nicht allzu übel nimmt. „Hören Sie, Sie müssen mir nicht die Wahrheit sagen. Vielleicht trauen Sie mir nicht, ich jedenfalls...“

„Nein, nein, das hat damit gar nichts zu tun“, unterbricht sie Claude, der spürt, dass er ihr gegenüber ehrlich, zumindest ehrlicher sein sollte, denn offensichtlich weiß sie mehr als sie ihm bisher gesagt hat und ist somit möglicherweise seine bislang heißeste Spur. „Okay, lassen Sie uns miteinander reden, aber nicht hier. Gehen wir woanders hin.“

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