Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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„Tut mir leid, Junge, aber ich kann dir nicht helfen“, wimmelt Claude ihn ab, doch so schnell lässt jener nicht von ihm ab.

„Hey Mann, du wirst doch wohl ein paar Mark übrig haben. Du kannst mich doch nicht einfach so stehen lassen. Wo soll ich denn das Geld für meinen nächsten Schuss herbekommen?“

Die mitklingende Verzweiflung geht Claude zwar ans Gemüt, dennoch weist er den Süchtigen kurz angebunden zurück, zu klar stehen ihm die Bilder der leiderfüllten Vergangenheit vor Augen, und eine Grundsatzdiskussion über Drogen ist angesichts der Situation völlig unangebracht und zwecklos. ‚Dieses Scheißzeug, macht Tausende und Abertausende kaputt und einige wenige stinkreich. Ihr eigenes Dreckszeug zu fressen, müsste man sie zwingen, damit sie merken, was sie anderen antun’, brauen sich wuterfüllte Gedanken in ihm zusammen. Völlig unerklärlich ist ihm, wie diese ‚noblen Herren‘ in den allermeisten Fällen mit geradezu lächerlichen Strafen davonkommen können, denn für ihn sind Dealer, ob groß oder klein, nichts anderes als Mörder, Mörder auf Zeit, die ihre Opfer stückchenweise, Schuss für Schuss, ins Grab befördern, den möglichen Tod ihrer Klientel des bloßen Profites wegen billigend in Kauf nehmen.

Im Karussell herrscht Hochbetrieb. Die beiden langsam rotierenden Plattformen, auf denen sich zwei Stripperinnen bei krachendem Beat peu à peu ihrer einzelnen Reizwäschestücke entledigen, sind dicht umlagert. Mit sehnsüchtig auf die freigelegten üppigen Oberweiten gerichteten schmachtenden Blicken steckt der ein oder andere Herr den beiden Sich-Entblößenden einen Geldschein in den an den Hüften kaum fingerbreiten Tanga, dessen feindurchbrochener Stoff zwischen den Schenkeln die dunkle, auf Fingerbreite rasierte Schambehaarung erahnen lässt.

Dank der relativ hellen Ausleuchtung vermag Claude die Gesichter der meisten Anwesenden ebenso leicht und zügig zu kontrollieren wie das Ambiente, beide bieten ihm jedoch keinerlei Anhaltspunkte für weitere gezielte Nachforschungen, so dass er es, nachdem er eine Runde kreuz und quer durch die Umherstehenden gedreht hat, an der Bar wiederum mit dem zuvor angewendeten Trick versucht, nur dass er diesmal noch schneller zur Sache kommt: „Entschuldigen Sie“, schreit er gegen die Musik an, dabei die sieben Fotos auf die Bartheke legend, „haben Sie vielleicht einen meiner Freunde gesehen. Man hat mir gesagt, dass ich sie hier finde.“ ‚Hoffentlich war das nicht zu plump, zu sehr nach Polizeiaktion riechend’, hinterfragt er sogleich seine Vorgehensweise.

Einer der drei Männer hinter dem Tresen, der mit dem Polieren eines Glases beschäftigt ist und dessen gepflegter Vollbart Claude auffällt, prüft die Aufnahmen einige Momente lang aus gut zwei Metern Entfernung über seine linke Schulter hinweg, ehe er näher herantritt und das Bild von Philipp herausgreift, um es eingehender zu betrachten. „Der hier war in letzter Zeit ein paar Mal hier, heute allerdings nicht.“

Eine erste konkrete Spur von Philipp! Claudes Herzschlag legt einige Takte zu. „Komisch. Auf die Burschen kann man sich auch nicht mehr verlassen“, täuscht Claude Enttäuschung vor. „Wann haben Sie meinen Freund denn zum letzten Mal gesehen?“

Der Barmixer nimmt sich einige Sekunden zum Nachdenken Zeit: „Kann gut vier Wochen her sein.“

„Und die anderen“, deutet Claude auf die übrigen Bilder.

„An die kann ich mich nicht erinnern.“ Das Foto von Philipp bis zu diesem Augenblick in der Hand haltend, legt der Bärtige es, mit einem Augenaufschlag darauf weisend, zu den anderen Bildern: „Er war meines Wissens immer allein hier. Ich erinnere mich deswegen noch an ihn, weil er stets mit einer Kamera herumlief. Er arbeitete an einer Story über die Frankfurter Nachtszene ... hat er mir zumindest erzählt. Er hat hier auch einige Aufnahmen gemacht.“

Die offene Art und Weise, mit der ihm der Mann hinter der Theke Auskunft gibt, lässt Claude zu dem Schluss kommen, dass dieser nichts zu verbergen und auch keinen Verdacht geschöpft hat. Der Hinweis, dass Philipp an diesem Ort Aufnahmen gemacht hat, veranlasst ihn, seine Blicke noch einmal den Raum abtasten zu lassen, doch will es ihm auch diesmal nicht gelingen, auch nur ein winziges, auf den Fotos seines Bruders auftauchendes Detail wiederzuerkennen. ‚Wo aber sind dann diese Aufnahmen geblieben? Hat Philipp sie als nicht brauchbar aussondiert? Was wiederum bedeuten würde, dass diejenigen, die er von Thorwald erhalten hat, allesamt irgendwie von Bedeutung sind, quasi die Essenz seiner Recherchen.’ Claudes Gedankenströme sind voll aktiviert. „Tausend Dank“, verabschiedet er sich und zwängt sich durch den Pulk, der die beiden Plattformen umlagert und zwischenzeitlich noch dichter geworden und teilweise auch stärker alkoholisiert ist als bei seinem Eintritt.

Vorbei an zwei Peep-Shows, aus denen ein älterer Herr und vier noch recht grün hinter den Ohren aussehende junge Kerle mit hochroten Köpfen herauskommen, schlendert er, die neuesten Informationen gedanklich verarbeitend, zwischen den Entgegenkommenden hindurch bis zur nächsten Straßenkreuzung, an der ihm ein Ensemble chromblitzender Nobelkarossen auf der gegenüberliegenden Straßenseite auffällt, was in ihm die Vermutung weckt, dass der Klub, vor dem sie geparkt sind, preislich in die oberste Kategorie einzuordnen sein dürfte, wofür auch das gediegene Äußere spricht, das weniger mittels schriller Neonreklame besticht als vielmehr durch die dezent gesetzten Spots, die die reinweiße, neoklassizistische Fassade und den überdachten Eingangsbereich sparsam, aber wirkungsvoll ausleuchten. Zwei Türsteher in dunkelblauen, frackartigen Uniformen begrüßen und verabschieden jeden der Hinein- und Herausgehenden, bei denen es sich, so das Resultat von Claudes gut fünfminütiger Beobachtung, praktisch durchweg um wohlsituierte Damen und Herren zu handeln scheint. Die Straße überquerend nähert sich Claude bedächtig dem ins Auge gefassten neuen Ziel. Um noch für eine Weile die Ein- und Ausgehenden studieren zu können, wendet er sich erst einmal den Werbetafeln zu, auf denen der Klub 66 mit zwei verschiedenen Bühnenshows, drei Bars, einer Lounge, Séparées und seinen mehr als hundert internationalen Tänzerinnen wirbt, die, so die dezente, aber doch recht eindeutige Formulierung, ‚alle Ihre Wünsche und Sehnsüchte erfüllen‘. Die Gruppenfotos der Tanzensembles versprechen bestes Varieté à la Moulin Rouge oder Crazy Horse, mit viel Plüsch und Pomp, aber auch viel nacktem Fleisch. Des Weiteren stehen zwei Zauberkünstler auf dem Programm, von denen einer bereits in Las Vegas für Furore gesorgt haben soll, so die Ankündigung. Auf einer Extratafel lächeln sodann all jene holden femininen Wesen den Betrachter an, denen es obliegt die Kunden dazu zu veranlassen, den wahrlich nicht geringen Eintrittspreis für eine der Shows zu bezahlen.

Die Reihen der im Brustporträt abgebildeten Damen - unter denen sich etliche deutlich als Nicht-Europäerinnen auszumachende befinden - überfliegend, stutzt Claude nach gut der Hälfte. Natürlich, wenn ihn nicht alles täuscht, ist dies das Bild einer jener Personen, die auch auf Philipps Fotos auftauchen. Nein, kein Zweifel, er ist fündig geworden. Um ganz sicher zu gehen, nichts beziehungsweise niemanden übersehen zu haben, geht er die Abbildungen noch einmal von oben Reihe für Reihe durch, bis zu besagter Stelle allerdings ohne Erfolg; der stellt sich erst im unteren Drittel ein, in dem er zwei weitere der Revuedamen wiedererkennt. Auch wenn er die Bilder nicht bei sich hat, so ist er sich doch hundertprozentig sicher, die drei auf mehreren der Aufnahmen gesehen zu haben, und zwar meist in Begleitung einiger jener ominösen Gestalten, über deren Identität er bislang praktisch noch so gut wie gar nichts weiß, außer dass eine von ihnen mit Vornamen Roland heißt. Zu seinem Leidwesen sind die Abgebildeten nicht namentlich benannt, was ihn aber keine Sekunde zögern lässt, sich schnurstracks in Richtung Eingang in Bewegung zu setzen.

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