Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte

Здесь есть возможность читать онлайн «Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Onkel Toms Hütte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Onkel Toms Hütte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Roman «Onkel Toms Hütte» von Harriet Beecher Stowe aus dem Jahr 1862 ist eine Streitschrift gegen die Sklaverei. Anhand der Odyssee des Sklaven Tom, der von seinem Kind getrennt wird und mehreren Sklavenhändlern dienen muss, zeigt Beecher Stowe die Gnadenlosigkeit des Systems der Sklaverei auf.
Der Roman «Onkel Toms Hütte» wurde sofort nach Erscheinen ein Bestseller und gehört bis heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Das Buch hat im Vorfeld des amerikanischen Bürgerkriegs erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zur Sklaverei ausgeübt.

Onkel Toms Hütte — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Onkel Toms Hütte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Ist es nicht ein munteres Kerlchen?« sagte Tom und hielt das Kind auf Armlänge vor sich hin, um es ordentlich zu besehen; dann stand er auf, setzte es auf seine breite Schulter und fing an, mit ihm herumzuspringen und zu tanzen, während Master George mit dem Taschentuch nach ihm schlug, und Mose und Pete, die wieder hereingekommen waren, hinterherbrüllten wie Bären, bis Tante Chloe erklärte, daß es zum Kopfabreißen sei. Da nach ihrer eigenen Aussage diese chirurgische Operation in der Hütte täglich vorkam, so wurde dadurch die Lust nicht im mindesten vermindert, bis sich jedermann wieder in einen Zustand der Fassung gebrüllt, gesprungen und getanzt hatte.

»Nun, ich hoffe, ihr seid nun fertig«, sagte Tante Chloe, die aus einem roh gearbeiteten Kasten geschäftig ein Rollbett hervorgeholt hatte.

»Und jetzt kriecht da hinein, du Mose und du Pete, denn jetzt geht das Meeting an.«

»Ach, Mutter, wir wollen noch nicht schlafen. Wir wollen aufbleiben zum Meeting – Meeting ist so hübsch. Es gefällt uns.«

»Ach, Tante Chloe, schieb' es wieder drunter und lasse sie aufbleiben«, sagte Master George in entschiedenem Tone und gab dem Bette einen Stoß.

Tante Chloe schien, nachdem sie auf diese Weise den Schein gerettet, recht gern das Bett wieder hinunterzuschieben und sagte dabei: »Nun, vielleicht profitieren sie was davon.«

Das Haus trat nun zu einer Komiteesitzung zusammen, um die zu treffenden Anordnungen zum Meeting in Erwägung zu ziehen.

»Wie wir mit den Stühlen auskommen sollen, weiß ich wahrhaftig nicht!« sagte Tante Chloe. Da man das Meeting schon seit unvordenklicher Zeit beim Onkel Tom gehalten hatte, ohne mehr Stühle zu besitzen, so schien einige Berechtigung zu der Hoffnung vorhanden zu sein, daß sich wohl auch diesmal ein Weg finden werde.

»Der alte Onkel Peter hat vorige Woche beide Beine aus dem ältesten Stuhle dort herausgesungen«, meinte Mose.

»Wart du! Ich will wetten, du hast sie selbst herausgezogen; 's ist einer von deinen Streichen«, sagte Tante Chloe.

»Nun, er steht schon, wenn wir ihn nur recht fest an die Wand rücken«, sagte Mose.

»Dann darf Onkel Peter nicht drauf sitzen, weil er immer rutscht, wenn er zu singen anfängt. Neulich abends ist er fast durch das ganze Zimmer gerutscht«, sagte Pete.

»O Gott! Dann laßt ihn drauf sitzen«, sagte Mose, »und dann fängt er an: ›Ihr Heiligen und ihr Sünder alle‹ und plauz! liegt er unten.« – Und Mose ahmte die Nasentöne des Alten ganz genau nach und platzte auf den Erdboden nieder, um die eingebildete Katastrophe vor Augen zu bringen.

»Wollt ihr nicht ungezogen sein!« sagte Tante Chloe. »Schämt ihr euch nicht?«

Master George lachte jedoch mit dem Sünder und erklärte mit Entschiedenheit, daß Mose ein Blitzkerl sei. Daher schien die mütterliche Ermahnung nicht allzuviel Erfolg zu haben.

»Nun, Alter«, sagte Tante Chloe, »dann mußt du wohl die Fässer hereinrollen.«

»Mutters Fässer sind wie die der Witwe, von der Master George in dem guten Buch vorlas – sie sind immer sicher«, sagte Mose beiseite zu Pete.

»Eins gab doch nach vorige Woche«, sagte Pete, »daß alle mitten im Singen zusammenpurzelten; das war doch nicht so sicher, nicht?«

Während dieses leisen Zwiegespräches zwischen Mose und Pete hatte Onkel Tom zwei leere Fässer in die Hütte gerollt und sie mit ein paar Steinen an jeder Seite an ihre Stelle befestigt. Nun legte man Bretter darüber; kehrte dann noch verschiedene Butten und Eimer um, stellte die wackeligen Stühle an ihren Platz und war nun mit der Vorbereitung zum Meeting fertig.

»Master George liest so schön, daß er gewiß gern dableibt und für uns liest«, sagte Tante Chloe; »gewiß ist das viel hübscher.«

George gab bereitwillig seine Beistimmung, denn ein Knabe ist zu allem bereit, was ihm eine Wichtigkeit gibt.

Das Zimmer füllte sich bald mit einer sehr gemischten Gesellschaft von den alten grauköpfigen Patriarchen von achtzig bis zu den jungen Mädchen und Burschen von 15 Jahren. Man begann mit einem harmlosen Klatschen über verschiedene Gegenstände, wie z. B. wo die alte Tante Sally ihr neues rotes Kopftuch her habe, und wie Missis der Lissy das geblümte Mousselinkleid schenken wolle, sowie ihre neuen Sachen fertig wären, und wie Master Shelby eine neue Rotfuchsstute kaufen wolle, die eine große Vermehrung der Herrlichkeiten des Gutes sein werde. Einige der Andächtigen gehörten benachbarten Familien, die ihnen erlaubt hatten, dem Meeting beizuwohnen. Sie hatten mancherlei Pikantes von dem, was im Hause und auf dem Gute geschah, zu erzählen, und diese kleine Münze der Unterhaltung ging ebenso rasch von Hand zu Hand, wie dieselbe Münzsorte in vornehmen Kreisen.

Nach einer Weile fing zur offenbaren Freude aller Anwesenden das Singen an. Nicht einmal der Nachteil der näselnden Intonierung konnte die Wirkung der von Natur schönen Stimmen in diesen wilden und lebhaften Melodien beeinträchtigen. Der Text bestand zuweilen aus den wohlbekannten und gewöhnlichen Kirchenhymnen, trug aber auch manchmal einen wilden und unbestimmten Charakter, der von Camp-Meetings herstammte.

Verschiedene Ermahnungen oder Erzählungen aus dem eigenen Leben folgten und unterbrachen zuweilen das Singen.

Onkel Tom galt der Nachbarschaft in Religionssachen für eine Art Patriarchen. Von Natur mit einem Charakter begabt, in welchem das Sittliche stark vorherrschte, und dabei im Besitz eines umfassenden und gebildeteren Geistes als seine anderen Schicksalsgenossen, stand er in hoher Achtung und galt für eine Art Geistlichen; und der einfache, herzliche, aufrichtige Ton seiner Ermahnungen hätte selbst besser erzogene Personen erbauen können. Aber ganz besonders zeichnete er sich im Gebet aus. Nichts konnte die rührende Einfalt, die kindliche Innigkeit seines Gebetes übertreffen, das er mit Stellen aus der Heiligen Schrift ausschmückte, welche so ganz mit ihm verwachsen zu sein schienen, daß sie wie ein Teil von ihm selbst geworden waren und unbewußt von seinen Lippen flossen. Und so sehr wirkte sein Gebet stets auf die frommen Empfindungen seiner Zuhörerschaft, daß sie sich oft in den Bemerkungen, welche ringsum laut wurden, zu verlieren drohte.

Während dieses Auftritts in der Hütte des Sklaven geht ein ganz anderer in den Gemächern des Herrn vor sich.

Der Handelsmann und Mr. Shelby saßen miteinander in dem früher erwähnten Speisezimmer an einem mit Papieren und Schreibmaterialien bedeckten Tisch.

Mr. Shelby zählte aufmerksam einige Pack Banknoten, die er, wie er sie durchgezählt hatte, dem Handelsmann hinschob, der sie ebenfalls zählte.

»Alles in Ordnung«, sagte der Handelsmann; »und nun die Unterschrift zu den Papieren hier.«

Mr. Shelby griff hastig nach den Verkaufskontrakten und unterzeichnete sie, wie ein Mann, der ein unangenehmes Geschäft in möglichster Eile abmacht, und schob sie dann mit dem Geld wieder hin.

Haley zog nun aus seinem abgenutzten Mantelsack ein Pergament hervor und übergab es, nachdem er es einen Augenblick besehen, Mr. Shelby, welcher es mit einer Gebärde schlechtverhehlter Hast nahm.

»Nun ist die Sache abgemacht«, sagte der Handelsmann und stand auf.

»Abgemacht«, sagte Mr. Shelby in nachdenklichem Tone; und mit einem langen Atemzug wiederholte er: »Abgemacht.«

»Sie scheinen sich nicht besonders darüber zu freuen, wie mir vorkommt«, sagte der Handelsmann.

»Haley«, sagte Mr. Shelby, »ich hoffe, Sie werden nicht vergessen, daß Sie mir bei Ihrer Ehre versprechen, Tom nicht zu verkaufen, ohne zu wissen, was er für einen Herrn bekommt.«

»Nun, Sie haben es ja eben getan, Sir«, sagte der Handelsmann.

»Verhältnisse, wie Sie wissen, zwangen mich dazu«, sagte Shelby mit stolzer Kälte.

»Nun, Sie wissen, Verhältnisse können auch mich dazu zwingen«, sagte der Handelsmann. »Jedoch ich will mein Bestes tun, um Tom einen guten Herrn zu verschaffen; grausame Behandlung hat er von mir nicht zu befürchten. Wenn es etwas gibt, wofür ich dem Herrn danke, so ist es, daß ich in keiner Weise grausam bin.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Onkel Toms Hütte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Onkel Toms Hütte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Onkel Toms Hütte»

Обсуждение, отзывы о книге «Onkel Toms Hütte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x