Dietrich Bonhoeffer - Die Psalmen

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Das Buch der Psalmen ist eines der Kernstücke des Alten Testaments. Dennoch geriet es in der Evangelischen Kirche bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ein wenig in den Hintergrund. Dietrich Bonhoeffer wollte dem «Psalter» in der Tradition Martin Luthers wieder zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Im Buch der Psalmen sieht er nicht weniger als eine «kleine Bibel». Die Lieder und Gebete der Psalmen sind lebensnah formuliert. Sie enthalten alles, was den Menschen bewegt: Klage, Zorn, Angst, Lob, Dank, und Freude. Die große inhaltliche Vielfalt der Psalmen kann jedoch auch verwirren. Deshalb ordnet Dietrich Bonhoeffer die Psalmen zehn Themenbereichen zu. Die Übersichtlichkeit soll das große Potenzial der Psalmen als Gebete gegen Schmerz und Angst wieder mehr Gläubigen zugänglich machen.

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So wird das Vaterunser zum Prüfstein dafür, ob wir im Namen Jesu Christi beten oder im eigenen Namen. Es hat darum guten Sinn, wenn der Psalter in unser Neues Testament meist mit hineingebunden wird. Er ist das Gebet der Gemeinde Jesu Christi, er gehört zum Vaterunser.

Die Beter der Psalmen

Von den 150 Psalmen werden 73 dem König David zugeschrieben, zwölf dem von David angestellten Sangmeister Asaph, zwölf der unter David wirkenden levitischen Sängerfamilie der Kinder Korah, zwei dem König Salomo, je einer den vermutlich unter David und Salomo tätigen Musikmeistern Heman und Ethan. So ist es verständlich, dass sich der Name Davids in besonderer Weise mit dem Psalter verbunden hat.

Von David wird berichtet, dass er nach seiner heimlichen Salbung zum König zu dem von Gott verworfenen und mit einem bösen Geist geplagten König Saul gerufen worden sei, um ihm auf der Harfe vorzuspielen. „Wenn nun der Geist Gottes über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand, so erquickte sich Saul, und es ward besser mit ihm, und der böse Geist wich von ihm“ (1. Sam 16,23).

Das mag der Anfang der Psalmendichtung Davids gewesen sein. In der Kraft des Geistes Gottes, der mit der Salbung zum König über ihn gekommen war, vertreibt er den bösen Geist durch sein Lied. Kein Psalm aus der Zeit vor der Salbung ist uns überliefert. Erst der zum messianischen König Berufene, aus dem der verheißene König Jesus Christus entstammen sollte, betete die Lieder, die später in den Kanon der Heiligen Schrift aufgenommen werden.

David ist nach dem Zeugnis der Bibel als der gesalbte König des erwählten Volkes Gottes ein Vorbild auf Jesus Christus. Was ihm widerfährt, geschieht ihm um deswillen, der in ihm ist und aus ihm hervorgehen soll, Jesus Christus; und das blieb ihm nicht unbewusst, sondern „da er nun ein Prophet war und wusste, dass ihm Gott verheißen hatte mit einem Eide, dass die Frucht seiner Lenden sollte auf seinem Stuhle sitzen, hat er’s zuvor gesehen und geredet von der Auferstehung Jesu Christi“ (Apg 2,30 f.).

David war ein Zeuge Christi in seinem Amt, seinem Leben, seinen Worten. Ja, mehr noch sagt das Neue Testament. In den Psalmen Davids spricht schon der verheißene Christus selbst (Hebr 2,12; 10,5) oder, wie es auch heißen kann, der Heilige Geist (Hebr 3,7). Dieselben Worte also, die David sprach, sprach in ihm der zukünftige Messias. Die Gebete Davids wurden von Christus mitgebetet oder vielmehr Christus selbst betete sie in seinem Vorläufer David.

Diese kurze Bemerkung des Neuen Testaments wirft ein bedeutsames Licht auf den ganzen Psalter. Sie bezieht ihn auf Christus. Wie das im Einzelnen zu verstehen ist, werden wir noch zu überlegen haben. Wichtig ist für uns, dass auch David nicht nur aus dem persönlichen Überschwang seines Herzens, sondern aus dem in ihm wohnenden Christus heraus betete. Der Beter seiner Psalmen bleibt zwar er selbst, aber in ihm und mit ihm Christus. Die letzten Worte des alten David sprechen das in geheimnisvoller Weise selber aus: „Es spricht David, der Sohn Isais, es spricht der Mann, der hoch erhoben ist, der Gesalbte des Gottes Jakobs, der liebliche Psalmensänger Israels: Der Geist des Herrn hat durch mich geredet, und seine Rede ist auf meiner Zunge“, und nun folgt eine letzte Weissagung auf den künftigen König der Gerechtigkeit, Jesus Christus (2. Sam 23,2 ff.).

Damit sind wir wiederum zu der Erkenntnis geführt, die wir früher gewonnen hatten. Gewiss sind nicht alle Psalmen von David, und es gibt kein Wort des Neuen Testaments, das den ganzen Psalter Christus in den Mund legt. Immerhin müssen uns die genannten Andeutungen wichtig genug für den ganzen Psalter werden, der ja entscheidend mit dem Namen Davids verbunden ist, und von den Psalmen insgesamt sagt Jesus selbst, dass sie seinen Tod und seine Auferstehung und die Predigt des Evangeliums verkündigt haben (Lk 24,44 ff.).

Wie ist es möglich, dass zugleich ein Mensch und Jesus Christus den Psalter beten? Es ist der menschgewordene Sohn Gottes, der alle menschliche Schwachheit an seinem eigenen Fleisch getragen hat, der hier das Herz der ganzen Menschheit vor Gott ausschüttet, der an unserer Stelle steht und für uns betet. Er hat Qual und Schmerz, Schuld und Tod tiefer gekannt als wir. Darum ist es das Gebet der von ihm angenommenen menschlichen Natur, das hier vor Gott kommt. Es ist wirklich unser Gebet, aber da er uns besser kennt als wir selbst, da er selbst wahrer Mensch war uns zugut, ist es auch wirklich sein Gebet, und es kann unser Gebet nur werden, weil es sein Gebet war.

Wer betet den Psalter? David (Salomo, Asaph usw.) betet, Christus betet, wir beten. Wir – das ist zunächst die ganze Gemeinde, in der allein der ganze Reichtum des Psalters gebetet werden kann, es ist schließlich aber auch jeder Einzelne, sofern er an Christus und seiner Gemeinde teilhat und ihr Gebet mitbetet. David, Christus, die Gemeinde, ich selber – und wo wir dies alles miteinander bedenken, erkennen wir den wunderbaren Weg, den Gott geht, um uns beten zu lehren.

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