Homeros Homer - Homer - Odyssee

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Die «Odyssee» von Homer erzählt von der Irrfahrt des Odysseus. Nach seinem Einsatz im Trojanischen Krieg kehrt Odysseus in seine Heimat zurück. Auf der Reise wird er von Poseidon immer wieder auf die Probe gestellt.
Die sehr gute bildliche Darstellung und Beschreibung der einzelnen Götter bietet einen tiefen Einblick in die antiken griechischen Mythen. Homer schreibt sehr spannend und lebendig.
Dieses E-Book enthält eine vollständige Ausgabe der «Odyssee» von Homer in werkgetreuer Übersetzung.

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Und der verständige Jüngling Telemachos sprach zur Versammlung:

Freier meiner Mutter, voll übermütigen Trotzes,

Freut euch jetzo des Mahls und erhebt kein wüstes Getümmel!

Denn es füllt ja mit Wonne das Herz, dem Gesange zu horchen,

Wann ein Sänger wie dieser die Töne der Himmlischen nachahmt!

Morgen wollen wir uns zu den Sitzen des Marktes versammeln,

Daß ich euch allen dort freimütig und öffentlich rate,

Mir aus dem Hause zu gehn! Sucht künftig andere Mähler;

Zehret von euren Gütern und laßt die Bewirtungen umgehn.

Aber wenn ihr es so bequemer und lieblicher findet,

Eines Mannes Hab' ohn alle Vergeltung zu fressen,

Schlingt sie hinab! Ich werde die ewigen Götter anflehn,

Ob euch nicht endlich einmal Zeus eure Taten bezahle,

Daß ihr in unserm Haus auch ohne Vergeltung dahinstürzt!

Also sprach er; da bissen sie ringsumher sich die Lippen,

Über den Jüngling erstaunt, der so entschlossen geredet.

Aber Eupeithes' Sohn Antinoos gab ihm zur Antwort:

Ei! dich lehren gewiß, Telemachos, selber die Götter,

Vor der Versammlung so hoch und so entschlossen zu reden,

Daß Kronion dir ja die Herrschaft unseres Eilands

Nicht vertraue, die dir von deinem Vater gebühret!

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen:

O Antinoos, wirst du mir auch die Rede verargen?

Gerne nähm ich sie an, wenn Zeus sie schenkte, die Herrschaft!

Oder meinst du, es sei das Schlechteste unter den Menschen?

Wahrlich, es ist nichts Schlechtes, zu herrschen; des Königes Haus wird

Schnell mit Schätzen erfüllt, er selber höher geachtet!

Aber es wohnen ja sonst genug achaiische Fürsten

In dem umfluteten Reiche von Ithaka, Jüngling' und Greise;

Nehm es einer von diesen, wofern Odysseus gestorben!

Doch behalt ich für mich die Herrschaft unseres Hauses

Und der Knechte, die mir der edle Odysseus erbeutet!

Aber Polybos' Sohn Eurymachos sagte dagegen:

Dies, Telemachos, ruht im Schoße der seligen Götter,

Wer das umflutete Reich von Ithaka künftig beherrschet;

Aber die Herrschaft im Haus und dein Eigentum bleiben dir sicher!

Komme nur keiner und raube dir je mit gewaltsamen Händen

Deine Habe, solange noch Männer in Ithaka wohnen!

Aber ich möchte dich wohl um den Gast befragen, mein Bester.

Sage, woher ist der Mann und welches Landes Bewohner

Rühmt er sich? Wo ist sein Geschlecht und väterlich Erbe?

Bracht er dir etwa Botschaft von deines Vaters Zurückkunft?

Oder kam er hieher in seinen eignen Geschäften?

Warum eilt' er so plötzlich hinweg und scheute so sichtbar

Unsre Bekanntschaft? Gewiß, unedel war seine Gestalt nicht!

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen:

Hin, Eurymachos, ist auf immer des Vaters Zurückkunft!

Darum trau ich nicht mehr Botschaften, woher sie auch kommen,

Kümmre mich nie um Deutungen mehr, wen auch immer die Mutter

Zu sich ins Haus berufe, um unser Verhängnis zu forschen!

Dies war ein taphischer Mann, mein angeborener Gastfreund.

Mentes, Anchialos' Sohn, des kriegserfahrenen Helden,

Rühmt er sich und beherrscht die ruderliebende Taphos.

Also sprach er; im Herzen erkannt er die heilige Göttin.

Und sie wandten sich wieder zum Tanz und frohen Gesange

Und belustigten sich, bis ihnen der Abend herabsank.

Als den Lustigen nun der dunkle Abend herabsank,

Gingen sie alle heim, der süßen Ruhe zu pflegen.

Aber Telemachos ging zu seinem hohen Gemache

Auf dem prächtigen Hof, in weitumschauender Gegend:

Dorthin ging er zur Ruh mit tief bekümmerter Seele.

Vor ihm ging mit brennenden Fackeln die tüchtige alte

Eurykleia, die Tochter Ops, des Sohnes Peisenors,

Welche vordem Laertes mit seinem Gute gekaufet,

In jungfräulicher Blüte, für zwanzig Rinder: er ehrte

Sie im hohen Palast gleich seiner edlen Gemahlin,

Aber berührte sie nie, aus Furcht vor dem Zorne der Gattin.

Diese begleitete ihn mit brennenden Fackeln; sie hatt ihn

Unter den Mägden am liebsten und pflegt' ihn, als er ein Kind war.

Und er öffnete jetzt die Türe des schönen Gemaches,

Setzte sich auf sein Lager und zog das weiche Gewand aus,

Warf es dann in die Hände der wohlbedächtigen Alten.

Diese fügte den Rock geschickt in Falten und hängt' ihn

An den hölzernen Nagel zur Seite des zierlichen Bettes,

Ging aus der Kammer und zog mit dem silbernen Ringe die Türe

Hinter sich an und schob den Riegel vor mit dem Riemen.

Also lag er die Nacht, mit feiner Wolle bedecket,

Und umdachte die Reise, die ihm Athene geraten.

II. GESANG

Am Morgen beruft Telemachos das Volk und verlangt, daß die Freier sein Haus verlassen. Antinoos verweigert's. Vogelzeichen von Eurymachos verhöhnt. Telemachos bittet um ein Schiff, nach dem Vater zu forschen; Mentor rügt den Kaltsinn des Volks; aber ein Freier trennt spottend die Versammlung. Athene in Mentors Gestalt verspricht dem Einsamen Schiff und Begleitung. Die Schaffnerin Eurykleia gibt Reisekost. Athene erhält von Noemon ein Schiff und bemannt es. Am Abend wird die Reisekost eingebracht, und Telemachos, ohne Wissen der Mutter, fährt mit dem scheinbaren Mentor nach Pylos.

Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte,

Sprang er vom Lager empor, der geliebte Sohn von Odysseus,

Legte die Kleider an und hängte das Schwert um die Schulter,

Band die schönen Sohlen sich unter die zierlichen Füße,

Trat aus der Kammer hervor, geschmückt mit göttlicher Hoheit,

Und gebot den Herolden, schnell mit tönender Stimme

Zur Versammlung zu rufen die hauptumlockten Achaier.

Tönend riefen sie aus, und flugs war alles versammelt.

Als die Versammelten jetzt in geschlossener Reihe sich drängten,

Ging er unter das Volk, in der Hand die eherne Lanze,

Nicht allein; ihn begleiteten zween schnellfüßige Hunde.

Siehe mit himmlischer Anmut umstrahlt' ihn Pallas Athene,

Daß die Völker alle dem kommenden Jünglinge staunten.

Und er saß auf des Vaters Stuhl, ihm wichen die Greise.

Jetzo begann der Held Aigyptios vor der Versammlung,

Dieser gebückte Greis voll tausendfacher Erfahrung.

Dessen geliebter Sohn war samt dem edlen Odysseus

Gegen die Reisigen Trojas im hohlen Schiffe gesegelt,

Antiphos, tapfer und kühn; den hatte der arge Kyklope

In der Höhle zerfleischt und zum letzten Schmause bereitet.

Noch drei andere hatt er: der eine, Eurynomos, lebte

Unter den Freiern, und zween besorgten des Vaters Geschäfte;

Dennoch bejammert' er stets des verlorenen Sohnes Gedächtnis.

Tränend begann der Greis und redete vor der Versammlung:

Höret mich jetzt, ihr Männer von Ithaka, was ich euch sage!

Keine Versammlung ward und keine Sitzung gehalten,

Seit der edle Odysseus die Schiffe gen Troja geführt hat.

Wer hat uns denn heute versammelt? Welcher der Alten

Oder der Jünglinge hier? Und welche Sache bewog ihn?

Höret' er etwa Botschaft von einem nahenden Kriegsheer,

Daß er uns allen verkünde, was er am ersten vernommen?

Oder weiß er ein andres zum Wohl des Landes zu raten?

Bieder scheinet er mir und segenswürdig! Ihm lasse

Zeus das Gute gedeihn, so er im Herzen gedenket!

Sprach's, und Telemachos, froh der heilweissagenden Worte,

Saß nicht länger; er trat, mit heißer Begierde zu reden,

In die Mitte des Volks. Den Zepter reichte Peisenor

Ihm in die Hand, der Herold, mit weisem Rate begabet,

Und er wandte zuerst sich gegen den Alten und sagte:

Edler Greis, nicht fern ist der Mann, gleich sollst du ihn kennen:

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