Christine Rösch-Isak - Das verschwundene Kloster

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In der großen Pause bricht bei einer wilden Verfolgungsjagd der Asphalt im Schulhof der Robert-Gerwig-Schule unter den Füßen von Benedikt, Niko und Georgia plötzlich ein. Die drei Schüler stürzen durch einen Zeittunnel in die Tiefe und landen im ehemaligen Kloster St Georgen, das es zu ihrer Überraschung noch zu geben scheint. Ihre ganze Hoffnung setzen sie nun auf das Handy von Benedikt, mit dem sie wieder in Kontakt zu ihrer Neuzeit kommen wollen. Stattdessen erscheinen auf dessen Display in unregelmäßigen Abständen nur irgendwelche Buchstaben, die sie nicht zu deuten wissen. Unerklärlicherweise scheint Abt Theoger um die Buchstabenfolge auf dem Handy zu wissen. Bei seinem Weggang betraut er die drei Freunde mit einem Orakel und einer geheimen Mission. Über 500 Jahre lang erleben die drei Freunde nun das Auf und Ab der Geschichte des Klosters St Georgen mit dem Ziel das rettende Losungswort zu finden. Als das Kloster 1633 von den Villingern endgültig niedergebrannt wird, scheint es auch für die drei Freunde keine Rettung mehr zu geben, da sie das Losungswort immer noch nicht gefunden haben …

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Nach den sogenannten Vigilien durften auch die anderen Brüder angekleidet nochmals für ein einhalb Stunden in die Betten liegen. An Ausschlafen war nun aber auch für uns nicht mehr zu denken. Kurz vor 4.00 Uhr war für alle die Nacht vorbei. Dann mussten auch wir das Obergewand überlegen, die Schuhe anziehen und über die kurze Treppe, die Dormenttreppe, welche der direkte Zugang vom Dormitorium in die Kirche war, schlaftrunken in die kalte Kirche schwanken, um an den Laudes, dem ersten Morgenlob, teilzunehmen. Und wehe, einer kam zu spät, der wurde hart bestraft.

Nach nur einem ganzen Tag „Mitleben im Kloster“ begriffen wir, dass der Tagesablauf der Mönche völlig „getaktet“ war, das hieß: Die Gebets-, Arbeits-, Ruhe- und Schlafenszeiten waren vollkommen festgelegt. Jeder Tag verlief im gleichen Rhythmus.

Nach den Laudes durfte man sich „waschen“. Das Frühstück konnte man vergessen. Jeder Mönch bekam für jeden Tag ein Pfund Brot zum Verzehr. Wir Novizen bekamen etwas weniger. Es gab nur eine Schale mit warmem Tee oder Milch, in die man das harte Brot aus der erhaltenen Tagesration eintauchte, um es leichter essen zu können. Anschließend gab es um 6.00 Uhr das gemeinsame Morgengebet, die Prim genannt.

Danach versammelten sich alle Brüder im Kapitelsaal zur gemeinsamen Besprechung. Hier wurde jeden Morgen aus der Regel des Hl. Benedikt vorgelesen. Die Brüder mussten vor versammelter Mönchsgemeinschaft ihre Verfehlungen aussprechen. Je nachdem wurden sie hart bestraft.

Ein Kloster soll ein Ort des Friedens sein schärfte uns Abt Theoger in einem - фото 6

„Ein Kloster soll ein Ort des Friedens sein“, schärfte uns Abt Theoger in einem ernsten Ton ein. „Nur im rücksichtsvollen Umgang miteinander, in der Versöhnungsbereitschaft und im Gebet füreinander kann der Friede wachsen. Für jeden persönlich gilt: Meide das Böse, tue das Gute, suche den Frieden und jage ihm nach!“

Es folgte die Morgenmesse um 7.30 Uhr. Um 8.00 Uhr begann für alle die Arbeitszeit, für uns Novizen die Schule. Die Arbeitszeit bzw. die Schulzeit wurde zwischendurch um 9.00 Uhr durch ein weiteres Gebet, die Terz, unterbrochen. Um 12.00 Uhr mittags, sozusagen zur Halbzeit des Tages, fand die Mittagshore, die Sext, statt.

Anschließend folgte das Mittagessen um 12.30 Uhr. Das war, wie Niko mit Genugtuung feststellte, wenigstens sehr gut und reichlich. Es gab immer zwei gekochte Speisen zur Auswahl. Weil die Regel des heiligen Benedikt es so vorschrieb, gab es kein Fleisch von vierfüßigen Tieren, also weder Schweineschnitzel noch Rindersteak, dafür Fisch, Hühner- und Gänsebraten, Eier, Getreide, frisches Obst und Gemüse. Alles war sehr reichhaltig und gesund.

Weil wir morgens so früh aufstehen mussten, freuten wir uns anfangs sogar auf einen Mittagsschlaf. Da sanken wir dann oftmals müde in einen Tiefschlaf. Um 15.00 Uhr fand die Non statt, das nachmittägliche Stundengebet.

Anschließend gingen wir wieder zur Schule, bis uns abermals die Glocke erlöste und zur Vesper um 18 Uhr rief. Anfänglich dachten wir, die Vesper wäre das Abendessen. Doch wir hatten uns zu früh gefreut: Es war nur ein weiteres Stundengebet. Richtig gevespert wurde anschließend um 18.30 Uhr im Speisesaal.

Dann kam für uns die schönste Stunde des Tages. Natürlich war es auch wieder eine Zeit der Stille, die man eigentlich dem Bücherlesen widmen sollte. Aber man durfte sich in dieser Stunde auch im Wärmeraum, dem Calefaktorium, aufhalten. Das war der einzige gewärmte Raum im ganzen Kloster und auch der einzige Raum, wo man leise miteinander reden durfte. Im Sommer gingen wir gerne ein bisschen im Klostergarten spazieren, wo wir uns auch leise und unauffällig unterhielten. Auf diese Stunde freuten wir uns den ganzen Tag.

Vollendet wurde der Tag sozusagen mit der Nachthore, der Komplet, um 20.00 Uhr. Danach hieß es auch schon wieder für alle Brüder: Ab ins Bett! Da gab es kein Chillen, kein Zocken, keinen Computer, kein Fernsehen. Schließlich mussten die Brüder ja schon wieder um 2.00 Uhr für das Nachtgebet und wir kurz vor 4.00 Uhr für das erste Morgengebet aufstehen. Wir hatten dann immerhin etwa acht Stunden Schlaf hinter uns.

„Ob wir aus diesem Mönchsleben jemals wieder befreit werden?“, jammerte Georgia verzweifelt. „Wie kann man das ein ganzes Leben lang aushalten? Wir haben ja gar keine Freizeit für Spiel, Sport und Spaß.“ „Mönche sollen ja auch keine persönlichen Vergnügungen haben. In Arbeit und Gebet sollen sie ganz für Gott da sein“, gab Benedikt weise zu bedenken. „Schließlich haben sie ja auch die drei Gelübde (Versprechen) abgelegt: die Armut, den Gehorsam und die Ehelosigkeit.“

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