Christine Rösch-Isak - Das verschwundene Kloster

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In der großen Pause bricht bei einer wilden Verfolgungsjagd der Asphalt im Schulhof der Robert-Gerwig-Schule unter den Füßen von Benedikt, Niko und Georgia plötzlich ein. Die drei Schüler stürzen durch einen Zeittunnel in die Tiefe und landen im ehemaligen Kloster St Georgen, das es zu ihrer Überraschung noch zu geben scheint. Ihre ganze Hoffnung setzen sie nun auf das Handy von Benedikt, mit dem sie wieder in Kontakt zu ihrer Neuzeit kommen wollen. Stattdessen erscheinen auf dessen Display in unregelmäßigen Abständen nur irgendwelche Buchstaben, die sie nicht zu deuten wissen. Unerklärlicherweise scheint Abt Theoger um die Buchstabenfolge auf dem Handy zu wissen. Bei seinem Weggang betraut er die drei Freunde mit einem Orakel und einer geheimen Mission. Über 500 Jahre lang erleben die drei Freunde nun das Auf und Ab der Geschichte des Klosters St Georgen mit dem Ziel das rettende Losungswort zu finden. Als das Kloster 1633 von den Villingern endgültig niedergebrannt wird, scheint es auch für die drei Freunde keine Rettung mehr zu geben, da sie das Losungswort immer noch nicht gefunden haben …

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„Wenn ihr neue Kleider braucht oder wärmere, dann könnt ihr diese in der Kleiderkammer holen. Für die kalten Tage gibt es für jeden noch ein zweites Kleid und ein wollenes Hemd zum Darunterziehen und einen Schafspelz, den man unter dem Obergewand trägt. Ihr könnt euch auch Hosen aus Schaf- oder Katzenfellen holen. Immer samstags werden die frisch gewaschenen Unterbeinkleider auf einer Bank im Kreuzgang zum Abholen ausgelegt.“

Dankbar für die Ruhe kuschelten wir drei uns auf die raschelnden Strohsäcke und deckten uns mit den handgesponnenen Wolldecken und Fellen zu. Die anderen Brüder legten sich schweigend neben uns. Denn auch in den Betten galt wiederum das Schweigegebot.

A wie am Anfang

Als wir langsam zur Ruhe kamen, begriffen wir erst richtig, was mit uns eigentlich passiert war. Wir waren offensichtlich durch einen Zeittunnel voll ins Mittelalter gestürzt und zwar ins 12. Jahrhundert, wie unser schlauer Benedikt wohl richtig vermutete. Benedikts Vater, der Mitglied im Geschichtsverein war, hatte Benedikt schon von klein auf von der Geschichte des St. Georgener Klosters erzählt, vor allem auch von Abt Theoger, einem der bedeutendsten Äbte der Klosters.

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Dieser ist ja auf dem Marktplatz am Glockenspiel mit den Jahreszahlen 1088-1118 als Bronzefigur mit seinem Kloster in der Hand dargestellt. Traurig hatte der Vater Benedikt gegenüber bemerkt: „Die meisten St. Georgener Einwohner haben dieses Kloster längst vergessen. Es gibt von ihm an Ort und Stelle ja nur noch ein paar Steine hinter Glas im Pausenhof der Robert-Gerwig-Schule und eine Bronzetafel mit der Aufschrift:

Nicht von ungefähr hatte Benedikts Vater seinen Sohn Benedikt genannt zur - фото 4

Nicht von ungefähr hatte Benedikts Vater seinen Sohn „Benedikt“ genannt zur Erinnerung an den hl. Benedikt und an das verschwundene Benediktinerkloster.

Und jetzt sollte es das Kloster da unter der Erde doch noch geben? Benedikt kam sich vor wie im Traum. „He, Benny“, riss Georgia Benedikt aus seinem Halbschlaf, „hast du eine Ahnung, wie wir jemals wieder zurück oder nach vorne in unsere Zeit, das 21. Jahrhundert, kommen sollen? Da sind doch mehr als 900 Jahre dazwischen?“ „Psst‟, machte Benedikt und legte dabei seinen Finger auf den Mund, „darüber reden wir später, wenn wir unter uns sind.‟

Mit der Glocke des Novizenmeisters wurden wir unsanft geweckt. Nach dem Mittagsgebet zeigten uns die anderen Novizen den Weg zur Klosterschule, indem sie uns vorangingen. Um Abstand zu gewinnen, folgten wir ihnen nur langsam durch den langen Kreuzgang.

„Ich hab die Lösung, wie wir hier wieder wegkommen“, flüsterte Niko kaum hörbar, als die anderen Novizen mit ihrem Meister um die Ecke verschwunden waren. „Benny, du hast doch sicherlich dein Handy dabei. Das trägst du doch immer heimlich in deiner Hosentasche! Schau mal auf das Display, ob wir irgendwie in Kontakt mit unseren Mitschülern kommen können.“ Benedikt zog eine enttäuschte Miene: „Ich habe schon unter meiner Bettdecke geschaut. Da ist vollkommene Funkstille. Wir haben offensichtlich jeden Kontakt zu unserer Neuzeit verloren.“ Erneut zückte er sein Handy, um es noch einmal zu starten.

„Wartet mal“, pfiff Benedikt jetzt leise durch die Zähne, „da erscheint irgendein Buchstabe. Seltsam, was soll das denn? Jetzt ist er schon wieder weg!“ „Hast du ihn gespeichert?

Vielleicht handelt es sich um einen Geheimcode“, gab Niko flüsternd zu bedenken. „Also, da war ein A. Awie Anfang“, überlegte Benedikt aufgeregt. „Kinders, wir befinden uns wohl in der Anfangszeit des Klosters von St. Georgen!“

Strenge Schulmeister

Doch ehe wir uns leise weiter untereinander bereden konnten, kam uns schon der Novizenmeister entgegen und seine strenge Stimme hallte in dem langen Gewölbe des Kreuzgangs: „Wo bleibt ihr? Wir erwarten euch zum Unterrichtsbeginn!“ Benedikt ließ sofort sein Smartphone in der Tasche seiner Mönchskutte verschwinden.

Jetzt hatten wir allerstrengsten Gesangsunterricht zusammen mit den anderen Novizen. Zunächst lernten wir mit dem Chorleiter die lateinischen gregorianischen Gesänge, damit wir diese in der Kirche bei den Stundengebeten mit den anderen Mönchen mitsingen konnten. Wir bekamen auch ein Musikbuch mit dem Titel „De Musica“, das, man höre und staune, eigens von Abt Theoger handschriftlich verfasst war.

Dann stellte sich uns ein neuer Lehrer mit dem Namen Bruder Rupert vor. Benedikt gab mit seinen Ellenbogen Niko und Georgia rechts und links einen kleinen Stoß in die Rippen. Bei beiden funkte es gleichzeitig. Rupert, das war doch der Mönch, nach dem der heutige Rupertsberg in St. Georgen benannt ist und dessen Fingerkuppe man in der St. Georgskirche als Reliquie noch heute bestaunen kann. Echt makaber!

Jetzt stand er also leibhaftig vor uns und hatte noch alle seine Finger. Er lächelte gütig und weise und teilte uns mit, dass wir bei ihm in den sieben freien Künsten Unterricht hätten. Wir könnten diese Fächer auf unserem Stundenplan finden. Es waren die Fächer Grammatik in lateinischer Sprache, Rhetorik (da lernte man das Halten einer Rede und das Diskutieren), Dialektik (hier lernte man das logische Denken), Arithmetik (das war so etwas wie Mathematik), Geometrie, Musik und Astronomie (die Lehre von den Himmelskörpern).

Alle Fächer wurden nur in lateinischer Sprache unterrichtet. Als Niko sich zu Benedikt hinüberlehnte, um ihn zu fragen, ob er etwas verstanden hätte, da sagte Bruder Rupert streng: „Dona nobis pacem.“

Da mussten wir alle drei schmunzeln, weil wir diese Worte sofort verstanden. „Gib uns deinen Frieden“, sagte Georgia lächelnd vor sich hin. „Bene dicat“, antwortete daraufhin Rupert überraschend freundlich. „Das heißt: gut gesagt“, erklärte jetzt Benedikt lachend. „Das ist nämlich die Übersetzung meines Namens. Benedikt heißt so viel wie „der Gutgesagte“ oder besser „der Gesegnete“.“ „Also“, meinte Niko aufatmend, „die lateinische Sprache, die wir jetzt wohl lernen müssen, kann doch gar nicht so schwer sein.“

Wenn ihr mich fragt ich finde den Unterricht bei den Mönchen viel - фото 5

„Wenn ihr mich fragt, ich finde den Unterricht bei den Mönchen viel anstrengender als denjenigen in der Robert-Gerwig-Schule“, meinte Georgia mit Tränen in den Augen nach dem Unterricht.

„Unsere Lehrmeister sind wirklich ziemlich streng. Uns gegenüber haben sie heute wohl noch Gnade walten lassen, weil wir die Neulinge sind, aber bei den anderen Novizen haben sie bei jeder kleinen Verfehlung mit dem Stock gedroht.“

„Aber nur gedroht, Schläge auf die Finger hat doch keiner bekommen. Und das Schreiben auf den Schiefertafeln macht richtig Spaß“, versuchte Niko Georgia aufzumuntern.

No Fun im Klosteralltag

Nach zwei weiteren Gebetszeiten mit dem Abendessen dazwischen und einer Stillen Zeit fielen wir in unsere Strohbetten. Es war erst 20.30 Uhr. Zum Nachdenken blieb für uns den ganzen Tag über keine Zeit. Zu unserer größten Überraschung riss uns eine Glocke kurz vor 2.00 Uhr nach Mitternacht, sozusagen zu Beginn des neuen Tages, mitten aus dem Tiefschlaf. Alle Brüder, wie die Mönche sich freundlich untereinander nannten, mussten aufstehen zum Nachtgebet. Wir jungen Novizen durften freundlicherweise liegen bleiben und weiterschlafen. Das genossen wir sehr.

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