Jack London - In den Wäldern des Nordens
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Er legte behutsam ein Scheit in das Feuer und gab sich wieder seinen Betrachtungen hin.
Überall und mit allen Wesen war es dasselbe. Die Moskitos verschwanden beim ersten Frost. Das kleine Eichhörnchen verkroch sich, um zu sterben. Wenn das Kaninchen alterte, wurde es langsam und dick und konnte seinen Feinden nicht mehr entkommen. Selbst der große Hirsch wurde schwerfällig und blind und zänkisch und konnte zuletzt von einer Handvoll kläffender junger Hunde gefällt werden.
Er dachte daran, wie er seinen eigenen Vater eines Winters am Oberlaufe des Klondike verlassen hatte, den Winter, bevor der Missionar mit seinen Büchern voll von Geschwätz und seiner Kiste voll von Medizin gekommen war. Oft hatte Koskoosh in der Erinnerung an die Kiste mit der Zunge geschnalzt, aber jetzt wollte ihm das Wasser nicht mehr im Munde zusammenlaufen. Der »Schmerzstiller« war besonders gut gewesen. Aber der Missionar war schließlich doch eine Plage, denn er brachte kein Fleisch ins Lager, aß aber für drei, und die Jäger murrten. Aber an der Wasserscheide von Mayo bekam er Lungenentzündung, und nachher stießen die Hunde die Steine fort und balgten sich um seine Knochen.
Koskoosh legte noch ein Scheit aufs Feuer und ließ seine Gedanken weiter zurück in die Vergangenheit schweifen. Da war die Zeit der großen Hungersnot, als die Männer sich mit leerem Magen ums Feuer kauerten und düstere Sagen von den alten Zeiten erzählten, als der Yukon drei Winter lang breit und offen dahinströmte, dafür aber in drei Sommern zu Eis erstarrte. Er hatte seine Mutter bei der Hungersnot verloren. Im Sommer hatte die Laichzeit der Lachse einen Fehlschlag ergeben, und der Stamm hatte sich mit der Hoffnung auf den Winter und das Erscheinen der Renntiere getröstet. Und dann kam der Winter, aber kein Rentier. Nie war so etwas geschehen, selbst die ältesten Männer hatten es nicht erlebt. Aber das Rentier kam nicht, und es war das siebente Jahr, und die Kaninchen hatten sich nicht vermehrt, und die Hunde bestanden nur noch aus Haut und Knochen. Und in der langen Finsternis weinten und starben Kinder und Frauen und alte Männer, und nicht einer von zehn im Stamme lebte noch, um die Sonne willkommen zu heißen, als sie im Frühling wiederkehrte. Das war eine Hungersnot!
Aber er hatte auch Zeiten der Fülle erlebt, da das Fleisch verfaulte und die Hunde vor Übersättigung faul und untauglich waren – Zeiten, da sie das Wild laufen ließen, ohne es zu erlegen, da die Frauen fruchtbar und die Zelte überfüllt waren von krabbelnden Knaben und Mädchen.
Da geschah es, dass die Männer übermütig wurden, alte Streitigkeiten wieder aufnahmen, über die Wasserscheide nach Süden gingen, um die Pellys zu töten, und nach Westen, um an den ausgebrannten Feuern der Tananas zu sitzen.
Er erinnerte sich, als Knabe in einer guten Zeit gesehen zu haben, wie ein Elch von Wölfen getötet wurde. Zing-ha lag neben ihm im Schnee und sah zu – Zing-ha, der später der listigste Jäger wurde, und der schließlich durch eine Wake in den Yukon fiel. Sie fanden ihn einen Monat später. Er war halb herausgekrochen und zu Eis gefroren.
Aber der Elch. Er war an dem Tage mit Zing-ha fortgegangen, um Jäger zu spielen. Am Bache hatten sie die frische Fährte eines Elchs und gleichzeitig eine Menge Wolfsfährten gefunden.
»Ein alter Bursche«, sagte Zingha, der die Zeichen schneller lesen konnte, »– ein alter Bursche, der dem Rudel nicht mehr folgen kann. Die Wölfe haben ihn von seinen Brüdern getrennt, und jetzt lassen sie nicht mehr von ihm ab.«
Und so war es. Das war nun einmal ihre Art. Tag und Nacht, ohne Rast und Ruhe, knurrten sie dicht hinter ihm, schnappten nach seiner Schnauze, wollten ihn verfolgen bis zum Ende. Wie in Zing-ha und ihm der Blutdurst erwachte! Das Ende musste sehenswert sein!
Schnellfüßig folgten sie der Fährte, und selbst er, Koskoosh, dessen Auge nicht so scharf und der ein ungeübter Spürer war, hätte ihr blind folgen können, so breit war sie. Sie waren dicht hinter der Beute her und konnten mit jedem Schritt die furchtbare, soeben geschriebene Tragödie lesen.
Jetzt kamen sie an eine Stelle, wo der Elch haltgemacht hatte. Auf die dreifache Länge eines erwachsenen Mannes war der Schnee nach allen Richtungen zerstampft und fortgeschleudert. In der Mitte waren die tiefen Eindrücke von den breiten Hufen des Wildes, und ringsherum die leichteren Fußspuren der Wölfe. Einige hatten sich, während ihre Brüder die Beute umsprangen, seitwärts niedergelegt und ausgeruht. Die Eindrücke ihrer ausgestreckten Körper waren so deutlich im Schnee, als wären sie soeben erst entstanden. Ein Wolf war bei dem wilden Ansprung von dem wütenden Opfer abgefangen und zu Tode gestampft worden. Einige wenige reingenagte Knochen zeugten davon.
Wieder hielten sie ihre Schneeschuhe an. Hier hatte das große Tier verzweifelt gekämpft. Zweimal war es, wie der Schnee zeigte, zu Boden gerissen worden, und zweimal hatte es seine Angreifer abgeschüttelt und war wieder auf die Beine gekommen. Seine Aufgabe hatte es längst gelöst, aber dennoch war ihm das Leben noch lieb gewesen. Zing-ha sagte, es wäre etwas Seltenes, dass ein Elch, der einmal niedergerissen war, wieder freikäme; aber hier war es unleugbar geschehen. Der Schamane würde Zeichen und Wunder darin gesehen haben, wenn sie es ihm erzählt hätten.
Und dann hatten sie die Stelle erreicht, wo der Elch versucht hatte, den Hang hinaufzusteigen und den Wald zu gewinnen. Aber seine Feinde hatten ihn von hinten angegriffen, so dass er sich gebäumt, sich überschlagen und zwei von ihnen zermalmt und tief in den Schnee gepresst hatte. Es war klar, dass das Ende bevorstand, denn die Wölfe hatten ihre gefallenen Brüder nicht angerührt.
Sie eilten weiter, an zwei Stellen vorbei, wo das Tier wieder haltgemacht hatte, wenn auch nur ganz kurze Zeit. Jetzt war die Fährte rot, und die weiten Schritte des großen Tieres waren kürzer und wankend geworden. Und dann hörten sie das erste Geräusch des Kampfes – nicht den vollen Jagdchor, sondern das kurze, knurrende Kläffen, das von Nahkampf und von im Fleisch vergrabenen Zähnen erzählte.
Auf dem Bauche kroch Zing-ha gegen den Wind durch den Schnee, und zusammen mit ihm kroch er, Koskoosh, der im nächsten Jahre Häuptling des Stammes werden sollte. Sie schoben sich zusammen unter die Zweige einer jungen Fichte und spähten vorwärts. Es war das Ende, das sie sahen.
Dies Bild stand, wie alle Jugendeindrücke, noch klar vor ihm, und seine stumpfen Augen sahen das Ende ebenso lebendig, wie es sich in jener fernen Zeit abgespielt hatte. Koskoosh wunderte sich darüber, denn in den folgenden Tagen, als er der Führer von Männern und das Haupt der Berater gewesen, hatte er große Taten ausgeführt und seinen Namen zum Fluch im Munde der Pellys gemacht, gar nicht zu reden von den fremden weißen Männern, die er, Messer gegen Messer, in offenem Kampfe getötet hatte. Lange grübelte er über die Tage seiner Jugend, bis das Feuer zusammensank und der Frost zu schneiden begann.
Diesmal legte er zwei Scheite auf und maß sein Leben an dem Holz, was noch übrig war. Hätte Sit-cum-to-ha an ihren Großvater gedacht und einen größeren Armvoll gesammelt, hätten seine Stunden länger gedauert. Das wäre leicht gewesen. Aber sie war stets ein gleichgültiges Kind gewesen und hatte nichts für die Alten übrig gehabt seit der Stunde, da der Biber, der Sohn von Zing-has Sohn, sein Auge auf sie geworfen hatte.
Nun, was tat es? Hatte er nicht in seiner eigenen unbedachtsamen Jugend ebenso gehandelt?
Eine Weile lauschte er auf die Stille. Vielleicht wurde das Herz seines Sohnes weich, und er kehrte mit den Hunden zurück, um seinen alten Vater mit dem Stamme weiterzubringen bis zu einer Stelle, wo die Renntiere zahlreich waren und ihnen die Bäuche schwer von Fett hingen.
Er strengte sein Ohr an, sein ruheloses Gehirn wurde einen Augenblick still. Nichts regte sich, nichts. Er allein atmete mitten in der großen Stille. Es war sehr einsam.
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