Klaus Jürgen Schlüter - Emma der Wolf

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Eigentlich sind die Wölfe im Rudeldorf zufrieden. Der Leitwolf und auch der Rat der Alten kümmern sich fürsorglich um das Leben aller im Rudel. Auch den Menschen konnten sie bisher geschickt aus dem Wege gehen. Und doch, seit geraumer Zeit plagen den Leitwolf ernste Sorgen. Er weiß, dass er nicht mehr lange Leitwolf sein kann, seine Beine werden langsamer und auch seine Augen und seine Nase werden schwächer. Sein größter Wunsch ist, dass sein Sohn, der junge Wolf, sein Nachfolger wird. So war es auch bei ihm, seinem Vater und Großvater. Allerdings, da gibt es manche Schwierigkeiten. Keiner im Rudel traut dem jungen Wolf dieses schwere Amt zu. Das könne nicht gut gehen, der hätte ja nur Bücher im Kopf, erzählt man. Nur eine ist da, seine Urgroßmutter, die der junge Wolf über alles liebt. Sie kennt ihn genau, sie weiß, was in ihm steckt. Auf ihren Rat hin geben die Eltern ihren Sohn zur Ausbildung in das Rudel von Holunderfee, einer alten Freundin von Urgroßmutter. Dort wird er gefordert, muss Abenteuer und Prüfungen bestehen und wächst heran zu einem außergewöhnlichen Wolf.

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Urgroßmutters Stimme klang beruhigend, als sie fortfuhr: »Macht euch keine Sorgen, euer Sohn hat die besten Voraussetzungen, ein großer Leitwolf zu werden. Holunderfee hat mir von vielen anderen Wolfsfamilien berichtet, deren Söhne sich ähnlich verhalten hatten wie euer Sohn und später dann sehr tüchtige Leitwölfe geworden sind. Außerdem wird in den uralten Geschichten und Legenden, die sich die Wölfe immer wieder erzählen, von Leitwölfen berichtet, die am liebsten alleine unterwegs waren.«

Da erinnerte sich der Vater des jungen Wolfes an die Zeit, als er selbst jung und noch nicht Leitwolf war. Auch er schlich in jenen Jahren am liebsten alleine durch die Wälder, suchte sich im Unterholz Verstecke, von denen er ungestört die Holzfäller und Jäger sicher und unbemerkt beobachten konnte. Immer wieder hatten seine Eltern ihn gewarnt, ja nicht alleine loszugehen und erst recht nicht nachts. Doch meistens hatte er das gemacht, was er für richtig hielt. Vielleicht, so dachte er in diesem Augenblick, muss ein Wolf, der einmal Leitwolf werden will, vieles alleine ausprobieren und auch ein bisschen ein Einzelgänger sein.

Nach einem weiteren Gläschen Kirschlikör kam Urgroßmutter auf diese so wichtige Frage zurück. Vorsichtig begann sie zu sprechen, wusste sie doch genau, dass der Plan von Holunderfee und ihr nicht sofort die Zustimmung der Eltern des jungen Wolfes finden würde. Doch dann sagte sie mit festen und sicheren Worten: »Das Beste ist, wenn euer Sohn für ein halbes Jahr zu Holunderfee in die Ausbildung geht. Dort wird er alles das lernen, was ihm noch fehlt. Und ihr werdet sehen, dass auch du großer Wolf dann sagen wirst, wir haben einen würdigen Nachfolger für mich gefunden.«

Nach diesen Worten war es ganz still. Urgroßmutter sagte nichts. Sie wusste genau, die beiden Eltern müssten erst einmal darüber nachdenken. Man konnte das schwere Atmen des Leitwolfes hören. Dessen Gedanken rasten im Kopf hin und her. Auf der einen Seite wollte er, dass sein Sohn der beste Leitwolf wird, und auf der anderen Seite würde es ihn traurig machen, seinen Sohn ein halbes Jahr nicht sehen zu können, denn er liebte ihn sehr. Noch manche Atemzüge blieb es so still.

Da stand plötzlich die Mutter des jungen Wolfes auf und sagte, indem sie sich die Tränen aus den Augen wischte: »Haben wir eine Wahl? Ich glaube nicht! Die Entscheidung ist doch schon gefallen!« Und ihr liebenswürdiger Blick richtete sich auf Urgroßmutter. »Urgroßmutter, du bleibst doch hoffentlich zum Essen, bitte. Es gibt Spaghetti mit roter Ameisensoße und als Nachtisch Kastanienpudding mit Waldbeerenkompott. Es ist das Lieblingsessen unseres Sohnes.« Genau in diesem Moment betrat der junge Wolf die Küche.

5 Der junge Wolf und seine große Reise Alle Vorbereitungen für die große - фото 15

5. Der junge Wolf und seine große Reise

Alle Vorbereitungen für die große Reise des jungen Wolfes dauerten nur knapp eine Woche. Um in das Gebiet von Holunderfee zu reisen, brauchte man ungefähr vier Tage - oder besser gesagt, vier Nächte. Wölfe reisen nämlich am liebsten nachts, tagsüber könnten sie ja viel schneller entdeckt werden.

Während seine Mutter in all diesen Tagen ziemlich aufgeregt umherging und sich häufig fragte, was denn noch notwendig sei, was denn der Sohn unbedingt noch mitnehmen müsste, verhielt sich der junge Wolf ziemlich ruhig. In der Schule hatte er keinem seiner Schulkameraden von seiner bevorstehenden langen Reise erzählt. Eigentlich war das auch kein Wunder, denn er hatte ja keinen echten Freund, mit dem man Geheimnisse austauschen konnte. So behielt er seine große Freude für sich. Nur wenn er mit seinen Eltern oder mit Urgroßmutter allein zusammen war, sprudelte er vor Freude über. Laut überlegte er, was er bei Holunderfee wohl alles noch lernen und entdecken könne. Er würde sicher andere Wölfe aus weit entfernten Ländern kennen lernen. Er würde sich ebenso von ihnen neue Tricks beim Jagen abgucken können und selbstverständlich würde er an sie auch sein ganzes Wissen weitergeben wollen. Seine Vorfreude war so groß, dass er am liebsten schon heute statt morgen aufgebrochen wäre.

Mindestens zehnmal hatte in diesen Tagen seine Mutter ihn gefragt: »Hast du die Sachen zusammengelegt, die du unbedingt mitnehmen möchtest?«

Und die Antwort war immer die gleiche: »Ja, Mutter, es liegt alles auf meinem Schreibtisch.«

Aber in Wirklichkeit dachte er immer nur an das eine Buch, das er auf keinen Fall vergessen durfte, das Buch über Emma!

Auch der Vater des jungen Wolfes hatte in diesen Tagen alle Hände voll zu tun. So musste er zum Beispiel in der Schule den Direktor und die Lehrerin der Klasse informieren und den Sohn für ungefähr sechs Monate abmelden. Das wichtigste Gespräch aber führte der Vater mit dem Rat der Alten. Auch als Leitwolf hatte er sich immer bemüht, den Rat der Alten über alles Wichtige zu informieren. So auch in diesem Fall, als er den Mitgliedern des Rates über die bevorstehende Ausbildung seines Sohnes berichtete. Es gab niemanden im Rat, der die Entscheidung der Eltern des jungen Wolfes nicht begrüßte. Sie alle hatten nämlich die Hoffnung, dass dann eines Tages der Sohn des Wolfes auch dessen Nachfolger werden könnte.

Dann war es endlich soweit! Was mitzunehmen war, hatte seine Mutter in einem alten Rucksack seines Vaters unterbringen können. Der Spätnachmittag war angebrochen und die Sonne war schon ziemlich weit hinter den Wäldern verschwunden. Wolf hatte seinem Sohn versprechen müssen, dass niemand aus dem Rudel von der genauen Zeit der Abreise erfährt. Er wollte, dass nur sein Vater, seine Mutter und vor allen Dingen seine Urgroßmutter ihn verabschiedeten.

Wieder hatte seine Mutter Tränen in den Augen, aber diesmal versteckte sie sie nicht, als sie ihren Sohn drückte und zum Abschied sagte: »Mein lieber Junge, bitte bleib ein guter Junge, pass gut auf dich auf und komm auf jeden Fall gesund wieder!«

Nun war Urgroßmutter an der Reihe. Er drückte sie ganz fest, so dass sie fast keine Luft mehr bekam. Dann sagte sie zum Abschied: »Mein großer Junge, achte immer auf den Mond. Er wird dir weitersagen, was ich ihm für dich aufgetragen habe. Und du kannst ihm erzählen, was für mich bestimmt ist. So bleiben wir immer in Verbindung.«

»Ja, liebe Urgroßmutter«, sagte er leise und seine Eltern sahen, dass er sehr glücklich war.

Dann trat er vor seinen Vater den großen Leitwolf Stolz schaute der junge - фото 16

Dann trat er vor seinen Vater, den großen Leitwolf. Stolz schaute der junge Wolf ihn an und sie fielen sich in die Läufe. »Sohn«, sagte der Vater, »du weißt, warum du diese große Reise machst. Das ganze Rudel und vor allen Dingen der Rat der Alten begleiten dich mit den besten Wünschen. Aber am meisten begleiten dich die guten Wünsche deiner Eltern. Lerne fleißig, und wenn dir mal etwas nicht gelingen sollte, gib nicht auf, gib niemals auf!«

Der junge Wolf schaute seinen Vater fest mit leuchtenden Augen an und in diesem Augenblick wusste der Leitwolf, dass er sich auf seinen Sohn verlassen konnte.

Dann sagte der Leitwolf: »Ich bringe dich hinunter ins Tal, wo der Bach die scharfe Biegung macht. Dort wartet mein ältester Bruder, dein Onkel, auf uns. Er wird dich dann auf deiner Reise zu Holunderfee begleiten. Ich selbst kann nicht mitkommen, ich werde hier im Rudel gebraucht.«

Nach etwa zwanzig Metern drehte sich der junge Wolf um, um den Zurückgebliebenen noch einmal zuzuwinken.

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