Thomas Riedel - Der Fluch von Shieldaig Castle

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Der Fluch von Shieldaig Castle: краткое содержание, описание и аннотация

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Noch weiß die junge Morgan McKnee nicht, dass ihre Mutter gar nicht ihre leibliche ist. Für sie bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass sie in Wirklichkeit Morgan Cunningham heißt und die Erbin von ›Shieldaig Castle‹ ist.
Über der Burg ihrer Ahnen liegt ein Fluch. Niemand ist auf ›Shieldaig Castle‹ jemals wahrhaft glücklich geworden.
Wird dieser Fluch auch Morgan treffen?
Tag für Tag wartet sie auf Ryan, den Mann, den sie liebt. Doch da ist nur Schweigen. Eine Intrige, die er nicht zu durchschauen mag, hält ihn fern.
Einsam, nur unterstützt von dem alten Diener George, lebt Lady Morgan auf der Burg und kämpft um ihren Besitz, als man ihn ihr streitig macht.
Um ihr zu helfen, macht sich George auf und reist zu Ryan, der seiner Geliebten sofort zu Hilfe eilt.
Wird die Liebe die Schatten der Vergangenheit besiegen und den Fluch in Segen und Glück verwandeln können?

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Fünf Kerzen brannten in einem silbernen Kandelaber am Kopfende. Die Fenster des Zimmers waren abgedunkelt. Nach einer Weile, gerade so, als müsste er die unerträgliche Stille durchbrechen, flüsterte er vor sich hin:

»Nun ist auch sie gegangen – und sie war doch so schön. Niemals habe ich so herrliches schwarzes Haar gesehen, niemals so wunderschöne, große graublaue Augen. Warum nur, Gott, musste sie gehen? Warum hast du nicht mich geholt. Ich bin schon sehr alt und am Ende meines Lebens angekommen. Ich würde es gern hingeben, wenn ich sie damit wieder lebendig machen könnte.«

Gott antwortete ihm nicht – und im Zimmer blieb es still, und das Lächeln von Lady Scarlett majestätisch kühl.

George wischte sich seine Tränen aus dem Gesicht. Erneut fühlte er die bedrückende Stille.

»Es war alles so herrlich«, sprach er weiter vor sich hin, »als ich damals auf die Burg kam. Ich war ein junger Mann mit vielen Träumen. Nur für ein paar Jahre wollte ich als Kammerdiener tätig sein – aber es wurde der Beruf meines Lebens.«

Er erschauerte, als er an Lady Scarletts Großvater dachte, den er damals zu bedienen gehabt hatte. Es war ein garstiger alter Mann gewesen. Niemand konnte ihm etwas recht machen, und so tyrannisierte er seinen Sohn und auch seine Schwiegertochter, die damals gerade in guter Hoffnung gewesen war.

Jahrelang hatte er sich und anderen Menschen zur Qual gelebt. Er hatte es geschickt für sich zu nutzen gewusst, dass er an beiden Beinen gelähmt war – eine alte Kriegsverletzung, wie er immer zu betonen wusste. Ehe er starb, hatte er die Burg verflucht und gebrüllt: ›Verflucht sollt ihr alle sein – alle, die ihr diese Burg liebt – denn sie gehört mir!‹

Das war inzwischen zweiundvierzig Jahre her – und doch kroch George bei der Erinnerung daran noch heute eine Gänsehaut über den Rücken.

Es war ihm, als wären die Worte des Mannes noch deutlich in seinen Ohren.

»Ja«, stöhnte er auf, »ja – und dieser verdammte Fluch hat seine Wirkung noch immer nicht verloren. Wieder liegt der Schatten des Todes über der Burg.«

Er atmete schwer, als er an das Leben zurückdachte, das gefolgt war, nachdem der alte Burgherr seine Augen für immer geschlossen hatte.

Zunächst schienen die Bewohner von ›Shieldaig Castle‹ richtig aufzuleben. Wie wohltuend war doch die Ruhe, da das ständige Nörgeln des alten Mannes verstummt war. Aber es war eine trügerische Ruhe, die nicht lange währte. An dem Tag, an dem Lady Scarlett geboren wurde, verstarb ihre Mutter an den Folgen der Entbindung.

Scarletts Vater reagierte kopflos. Er hatte nun nicht nur ein winziges kleines Mädchen, er hatte auch noch für seine ältere Tochter Gracelynn zu sorgen.

George überlegte, wie alt Gracelynn damals gewesen war.

»Dreizehn muss sie wohl gewesen sein«, murmelte er vor sich hin. »Ja, dreizehn … und sie hatte viel von ihrem Großvater geerbt, denn auch sie war zänkisch, und sie ist es bis zum heutigen Tag geblieben.«

Er erinnerte sich noch gut daran, wie das ganze Personal bei der Taufe von Scarlett geweint hatte, und wie sehr sich seine Lordschaft Cunningham gegrämt hatte.

Aber auch mit diesem Opfer hatte sich das Schicksal noch nicht zufriedengegeben. Scarlett war erst drei Jahre alt gewesen, als ihr Vater während einer Fuchsjagd tödlich verunglückte. Durch einen unglücklichen Umstand war das Gewehr losgegangen, und die Kugel hat seine Lordschaft tödlich in den Kopf getroffen.

Eine entfernte Verwandte hatte daraufhin ›Shieldaig Castle‹ bezogen und für die beiden Mädchen gesorgt. Scarlett hatte sich sanftmütig entwickelt, Gracelynn aber war herrisch geblieben. Als sie fünfundzwanzig Jahre alt gewesen war, hatte sie die Burg verlassen und geheiratet. Benjamin Gates war ein reicher Bauunternehmer. Er hatte nicht auf ›Shieldaig Castle‹ leben wollen, und soweit sich George erinnern konnte, war Lady Gracelynn wohl ganz froh gewesen, die Burg verlassen zu können. Sie fürchtete den Fluch, der auf dem Gemäuer lag. Später hatte sie sich mit ihrer Schwester geeinigt. Scarlett behielt die Burg und Gracelynn wurde ausbezahlt.

Jetzt aber war die letzte Herrin von ›Shieldaig Castle‹ ebenfalls verstorben und mit ihr der Name Cunningham.

George wischte sich wieder übers Gesicht. Dann hob er leicht den Kopf und einen Blick auf die Tote.

»Jetzt wird sicher der junge Gates hier einziehen, oder er wird es verkaufen … wer weiß das zu sagen? Brantley Gates hat Architektur studiert, soweit ich weiß. Er wird ganz sicher nicht auf einer Burg wohnen wollen.«

Er seufzte schwer. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Regen und der Sturm nachgelassen hatten.

»Arme Lady Scarlett«, kam es ihm über die Lippen, wobei er sich traute, ihr einmal scheu über die gefalteten Hände zu streicheln.

Wieder fragte er ein ›Warum‹ in das stille Zimmer, in dem nicht einmal das Ticken einer Standuhr zu hören war. Aber auch auf diese Frage bekam er keine Antwort. Das Schicksal antwortete nicht.

Als er nach einigen Stunden das Totenzimmer verließ, schien er um viele Jahre gealtert zu sein. Sein Rücken war noch gebeugter.

»Ist Mrs. Gates schon benachrichtigt worden?«, erkundigte er sich bei einem der Dienstmädchen.

»Nein«, erwiderte sie bedrückt. »Wir waren uns nicht sicher, ob nicht …«

»Schon gut, Meredith«, winkte er müde ab. »Ich werde das persönlich übernehmen.«

George fühlte sich dem Haus Cunningham immer noch verpflichtet. Er durfte noch nicht abtreten. Dafür gab es noch viel zu viele Dinge zu erledigen, die er im Sinne Lady Scarletts ausführen musste.

Er verständigte den Rechtsanwalt, benachrichtigte die Schwester Gracelynn, und als er sich schließlich in seine kleine Kammer im Obergeschoss zurückzog, kam er sich uralt vor.

»Jetzt habe ich sie alle überlebt«, flüsterte er aufgewühlt vor sich hin. Plötzlich begann er zu zittern, und wieder liefen ihm die Tränen über das Gesicht.

»Ich hätte sie so gern glücklich gesehen«, murmelte er leise. Sie hätte heiraten müssen. An Freiern hat es ihr wahrhaftig nicht gefehlt, aber sie wollte ja keinen Mann mehr sehen, nachdem ihr Auserwählter bei einem Pferderennen ums Leben gekommen war. Sie hatte sich vollkommen zurückgezogen. »Es gibt kein Glück auf der Burg«, hauchte er nun selbst entsetzt. »Jedes Glück ist hier zum Sterben verurteilt. Alle … alle sind sie gegangen … alle diejenigen, die ›Shieldaig Castle‹ liebten. Man sollte die Burg bis auf die Grundmauern abbrennen, damit der Fluch endlich ein Ende hat.« Aber George fühlte, dass es wohl keinen Menschen geben würde, der es gewagt hätte Hand an dieses herrliche Gebäude zu legen.

»Ich müsste es schon selbst tun«, seufzte er, aber im gleichen Augenblick fühlte er, dass er doch nie dazu imstande sein würde.

Ich gehöre zur Burg , dachte er, sie ist auch mein Schicksal geworden. Ich habe auch nicht geheiratet und bin auf der Burg geblieben, weil sie niemanden mehr loslässt.

Er ließ sich schwer auf sein Bett fallen. Fast augenblicklich überwältigte ihn der Schlaf, aber auch dann erschienen ihm die alten Bilder, die ihn nicht losließen. Im Traum stritt er sich mit seinem ersten Herrn und weinte mit Scarletts Vater über den Verlust dessen Frau. Er bemutterte die kleine Scarlett und merkte mehr und mehr, wie sehr er an diesem sanften und zarten Mädchen hing – wie sehr er sie liebte. Noch einmal durchlitt er ihren Schmerz, als sie von ihrem Auserwählten auf so grausame Weise getrennt wurde – und noch einmal durchlebte er die Schrecksekunde des Gewitters, dass ihm seine über alles geliebte Herrin genommen hatte.

»Nein! Oh, Gott, nein!«, schrie er gellend und richtete sich dabei steil im Bett auf.

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