Samantha Prentiss - Tödliche Wollust

Здесь есть возможность читать онлайн «Samantha Prentiss - Tödliche Wollust» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Tödliche Wollust: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Tödliche Wollust»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Als auf einer Party Clairé Beauvais' eine gute Freundin von einem Scharfschützen ermordet wird, findet sich die attraktive Edel-Prostituierte einem Gegner gegenüber, der das Britische Empire in ein Chaos unbeschreiblichen Ausmaßes stürzen will. Und als wenn ein Gegenspieler nicht reicht, mischt auch noch die Londoner Mafia mit. Um die Katastrophe zu verhindern, begibt sich Clairé in tödliche Gefahr …

Tödliche Wollust — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Tödliche Wollust», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Clairé setzte sich. Sie war blass geworden. Ihr unverbindliches Lächeln war wie weggewischt. Sie war jetzt ausschließlich eine junge Frau mit katzenhaften Augen, perlweißen Zähnen und anmutigen Bewegungen voller Charme, aber sachlich und eisig bis ans Herz. »Um mir das zu zeigen, hätten Sie sie nicht töten müssen!«, kam es ihr frostig über die Lippen. »Was wollen Sie?!«

»Das Tagebuch von Savannah Campbell.«

»Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse.«

»Meine Informationen besagen aber das Gegenteil«, knurrte er gefährlich und verzog sein pockennarbiges Gesicht zu einem widerlichen Grinsen. »Wenn Sie sich allerdings nicht freiwillig davon trennen, können Sie es meinetwegen mit in die Hölle nehmen!«

Der Getränkekellner kam vorbei, und Clairé winkte ihn heran. »Einen Martini, bitte!«

»Haben der Gentleman auch einen Wunsch?«, erkundigte sich der Kellner, ein großer Mann mit länglichem Gesicht, langem Hals und hängenden Schultern.

»Bringen Sie mir einen Whisky.«

Clairé wartete, bis der Kellner wieder verschwunden war. »Haben Sie Savannah ebenfalls auf dem Gewissen?«

Chambers lächelte. »Wollen Sie mich aushorchen? … Aber warum soll ich es Ihnen nicht sagen. Ich habe es nicht nötig, mich mit fremden Federn zu schmücken. Nein, dieser Mord geht auf ein anderes Konto.«

Die Servicekraft servierte die bestellten Drinks.

Chambers betrachtete die goldbraune Flüssigkeit in seinem Glas, die ihn freundlich anglitzerte, und leerte es in einem Zug. Wenig später begann Clairés Gesicht vor seinen Augen zu tanzen. Er fühlte, wie eine unbestimmte Übelkeit in ihm hochkroch. Vom Alkohol konnte es nicht kommen, denn er war diesbezüglich andere Mengen gewohnt. Dennoch kam es vom Whisky, vielmehr von dem, was man ihm beigemixt hatte, und was weder dorthin, noch in seinen Magen gehörte. Immer mehr sackte er in seinem Sessel zusammen. Er bekam noch mit, dass sie sich über ihn beugte und etwas sagte, verstand es aber nicht. Dabei dröhnte ihm ihre Stimme in den Ohren, dass er um die Haltbarkeit seiner Trommelfelle fürchtete. Er spürte nicht, dass sein Kopf auf den Tisch sackte, und auch nicht, dass sein Glas klirrend umkippte, über die Marmorplatte rollte und herunterfiel – dessen Aufprall der zentimeterdicke Teppich vollends verschluckte. Kristalle von leuchtender Farbenpracht erschienen vor seinen Augen. Er schrie.

Plötzlich war der Kellner mit dem langen Hals wieder da und griff ihm unter die Achseln, während ein Kollege half und die Beine packte. Dann trugen sie den aufs Kreuz gelegten Killer zum Lift.

Als es aufwärts ging, wurde Chambers schlecht. Er ahnte nicht, dass Clairé Beauvais diese Aktion gegen ein fürstliches Entgelt mit dem Kellner abgesprochen hatte.

*

Das Schlafzimmer, in dem Vinson Chambers wieder zu sich kam, war mit Velours und kostbaren Teppichen ausgelegt. An der Wand hing ein Ölgemälde von Helen Davison Bradley, das einen abgeschnittenen Schweinekopf zeigte. Vielleicht eine Anspielung auf die kahlköpfigen und schmerbäuchigen Spesenritter, die es sich sonst hier gemütlich machten, nachdem sie ihre hoffnungslos verfetteten Organismen etwas Bewegung und ihren nicht immer ganz astreinen Fantasien neue Nahrung verschafft hatten.

Ein Wandschränkchen nach Art des Schreiners Chippendale war reichlich mit kostbaren Porzellanfiguren versehen. Und auch sonst hat Chambers nicht das Gefühl, bei armen Leuten gelandet zu sein. Die Fensterfront übers Eck, schräg über die Themse, bot mit ihren fünf Yards Glas einen wundervollen Ausblick auf Londons City. Hier ließ es sich aushalten.

Chambers ließ sich auf das Bett zurückfallen und kniff die schmerzenden Augen zusammen. Seine tastende Hand berührte etwas Weiches, Warmes. Sein Interesse war geweckt und er ließ seine Hand weiterwandern. Auf einem Busen blieb sie liegen. Hoch angesetzte pralle Brüste mit neckischen Brustwarzen. Chambers schaute zur Seite, und seine Hand zuckte augenblicklich zurück.

Clairé Beauvais sah im Tod ebenso schön und unnahbar aus wie im Leben. Ihr Mund war halb geschlossen, die Augen weit aufgerissen und leblos, starr zur Decke gerichtet. Da war kein Messereinstich, kein Einschussloch und auch kein Blut. Aber die hässlichen Würgemale an ihrem Hals ließen keinen Zweifel daran aufkommen, woran sie gestorben war.

Chambers kroch rückwärts aus dem Bett. In seinem Kopf dröhnte es. Kalter Schweiß lief ihm über die Stirn. Die Wirkung der Droge, die man ihm verpasst hatte, hielt immer noch an. Mühsam schleppte er sich zum Bad.

Chromblitzende Wohlstandssauberkeit empfing ihn, vom Boden bis zur Decke. Dazu kam ein riesiger Spiegel über dem Waschbecken. Die Hexenküche der modernen Frau, mit allen kosmetischen Hilfsmitteln, die ein weibliches Wesen braucht, um auch nach einer durchliebten Nacht noch halbwegs begehrenswert auszusehen.

Chambers hielt seinen Kopf unter das kalte Wasser. Ihm war, als habe er einen heftigen Schlag ins Genick bekommen. Aber dann wurde es langsam besser. Er trocknete sich das Gesicht ab. Dabei musterte er sein pockennarbiges Konterfei im Spiegel. Schön war er sich eigentlich nie vorgekommen, aber was er nun sah, erschreckte ihn regelrecht. Er wirkte wie der schwarze Mann, den man unartigen Kindern als Schreckgespenst in ihre unschuldigen Träume suggerierte. Ringe unter den Augen, Mitternachtsblick, eingefallene Wangen und einen herben Zug um den Mund, der den Verdacht, dass er jemals über einen unanständigen Witz gelacht haben könnte, erst gar nicht aufkommen ließ.

Er wankte ins Schlafzimmer zurück. Nirgends gab es etwas zu trinken. Zielsicher lenkte er seine tapsigen Schritte in die Küche. Im Kühlschrank fand er eine Flasche Gin. Den rührte er normalerweise nie an, nicht einmal, wenn er am Verdursten war – doch diesmal machte er eine Ausnahme.

Während er aus der Flasche trank, blickte er aus dem Fenster. Er sah eine Eisenbahnlinie, Schiffe auf der Themse, Lagerplätze, Schuppen und Hinterhöfe. Das was man von einer Metropole wie London erwartete. Das brachte ihn wieder zu sich. Er setzte die Flasche ab und ließ sich auf den Hocker fallen. Verdammte Scheiße , dachte er bei sich und fühlte sich auch danach.

Nach einer Weile stand er auf und schleppte sich ins Schlafzimmer zurück. Die nackte Frau lag tot auf dem Bett. Und dann fiel ihm alles wieder ein: der Kellner, der Whisky und die Fahrt im Lift. Nur die Stelle, an der er Clairé getötet hatte, fehlte ihm. Denn dass er den Mord begangen hatte, stand für ihn zweifelsfrei fest.

Plötzlich ließ ihn ein Geräusch an der Tür herumwirbeln. Er wollte nach seiner Waffe greifen, aber sie befand sich nicht dort, wo sie hingehörte.

»Wenn Sie Ihre Pistole suchen, die habe ich!«, bemerkte der Mann, der lässig am Türrahmen des Schlafzimmers lehnte und hielt sie ihm entgegen, wobei die Mündung direkt auf den Bauch des Killers deutete und der Zeigefinger auf dem Abzug lag.

Auf Chambers machte es nicht den Eindruck als würde es sich um einen Zufall handeln.

»Ich bin Detective Chief Inspector Whitehead. Hier ist mein Ausweis.« Er klappte ein Ledermäppchen auf, zeigte ihn ihm und steckte es anschließend wieder ein. »Ich verhafte Sie wegen Mordes! Alles, was Sie von nun an sagen, kann bei der Verhandlung gegen Sie verwendet werden. Selbstverständlich haben Sie das Recht, die Aussage zu verweigern.« Er gab den beiden Beamten, die hinter ihm auftauchten, ein Zeichen. »Nehmen Sie ihn fest!«

Widerstandslos ließ es Chambers geschehen, dass man ihm Handschellen anlegte und abführte. Er machte einen völlig gebrochenen Eindruck. Der Gedanke, dass er quasi nur zum Privatvergnügen gemordet hatte, also ohne auch nur einen Penny daran zu verdienen, machte ihn fix und fertig. Zu seinen Geschäftsprinzipien hatte es stets gehört, Arbeit und Vergnügen peinlich genau voneinander zu trennen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Tödliche Wollust»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Tödliche Wollust» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Tödliche Wollust»

Обсуждение, отзывы о книге «Tödliche Wollust» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x